Zum Inhalt springen

Reto Nay

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. April 2026 um 22:11 Uhr durch imported>Lustiger seth (Fall «kreuz.net»: link fix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Reto Nay (* 1. Januar 1962 in Ilanz, Kanton Graubünden) ist ein Schweizer römisch-katholischer Priester, Exeget und Internetaktivist. Wegen seiner Mitarbeit auf rechtsextremen Websites wurde er vom Bistum Chur entlassen.

Leben

Reto Nay wurde am 1. Januar 1962 in Ilanz (rätoromanisch Glion) im Kanton Graubünden geboren, heimatberechtigt ist er in der Graubündner politischen Gemeinde Trun. Nach der Matura am Gymnasium des Benediktinerklosters Disentis (rätoromanisch Mustér) trat er 1982 in das diözesane Priesterseminar in Chur ein und absolvierte seine Auslandssemester am Studienjahr der Abtei Dormitio Mariae in Jerusalem.

Akademische Tätigkeit

Nach der Beendigung des Grundstudiums wechselte er 1987 nach Rom an das Päpstliche Bibelinstitut.<ref name="zeit">Joel Bedetti und Pascal Sigg: Sie nennen ihn Don Reto. Zeit online, 18. April 2013. Abruf am 6. Juni 2022</ref> 1997 verteidigte er sein Doktorat zum Thema Jahwe im Dialog. Eine kommunikationsanalytische Untersuchung von Ez 14,1–11 mit summa cum laude.

Nach Abschluss seiner Studien kam Reto Nay nach Österreich und war mehrere Jahre Professor für Altes und Neues Testament am Internationalen Theologischen Institut für Studien zu Ehe und Familie, welches damals in der aufgelassenen Kartause Gaming angesiedelt war. Es folgten später auch Lehraufträge an der hauseigenen Theologischen Lehranstalt der Diener Jesu und Mariens in Blindenmarkt und einige Jahre als Gastdozent an der Gustav-Siewerth-Akademie.<ref>Rüdiger Soldt: Exklusiv wie Heidegger; Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2013.</ref>

Publizistik

Reto Nay wirkte bei verschiedenen, sich als römisch-katholisch verstehenden Medien mit, so beim Sender Radio Horeb, dem Internetfernsehen K-TV, Radio Maria, dem Onlinemagazin kath.net, der katholisch-traditionalistischen Fachzeitschrift Theologisches, dem Videoportal gloria.tv und dem rechtsextremen Blog kreuz.net (zu den letztgenannten Websites siehe auch Abschnitt Kontroversen).<ref>Stefan Hayden, Reiner Schüller: Kath.net: Benedikts Internet-Garde, Der Standard, 12. Juni 2012</ref><ref>Reto Nay: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />St. Pölten liegt zwischen Wien und Linz; (Memento vom 11. April 2012 im Internet Archive) Website der Zeitschrift Theologisches im Internet Archive.</ref>

Seelsorge

1991 empfing Nay die Priesterweihe im Bistum Chur.<ref name="cw" /> 2002 zog er laut eigener Angaben<ref name="cw">Pascal Sigg, Joel Bedetti: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kampf-Katholizismus: Don Reto, das Rätsel; (Memento vom 16. Mai 2013 im Internet Archive) Christ & Welt Nr. 17/2013. Aufzeichnung im Internet Archive</ref> in die nord-moldawische Stadt Bălți. Der Theologe David Berger behauptet in seinem Buch Der heilige Schein<ref>David Berger: Der heilige Schein: Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche; Berlin 2010, ISBN 978-3-550-08855-1.</ref> ein fluchtartiges Verschwinden Nays in der Zeit vor dem Amtsverzicht von Bischof Kurt Krenn in Verbindung mit dem Skandal um den Download kinderpornografischer Fotos im Priesterseminar St. Pölten im Juli 2004. Reto Nay bezeichnete diese Darstellung als Verleumdung: Er habe das Internationale Theologische Institut nach Semesterende in Absprache mit der Institutsleitung bereits 2002 verlassen.<ref>Don Reto Nay: Notwendige Korrekturen des aktuellen Wikipedia-Artikels über meine Person, gloria.tv, 2. August 2014.</ref>

Von 2002 bis 2006 wirkte Nay in Moldawien nach eigenen Angaben in sozialen Projekten und als Aushilfspriester im Norden des nicht zur EU gehörenden Landes. Von September 2006 bis zu seiner Entlassung im März 2013, die mit seiner Tätigkeit für das Videoportal gloria.tv begründet wurde, betreute Nay die katholische Kirchgemeinde des Bergdorfs Sedrun (Gemeinde Tujetsch) als Seelsorger.<ref>Deborah Sutter: Radikaler Priester Reto Nay fristlos entlassen; Limmattaler Zeitung, 14. März 2013.</ref> Auf diese Stelle hatte er sich auf Veranlassung<ref name="cw" /> des späteren Bischofs des Bistums Chur, Vitus Huonder, beworben.

Kontroversen

Reto Nays Aktivitäten bei den Websites kreuz.net und gloria.tv sind umstritten und haben unter anderem zu wiederholten Konflikten mit seinem Diözesanbischof Vitus Huonder geführt.

Fall «kreuz.net»

Im Februar 2012 äußerte er sich zustimmend zur Veröffentlichung mehrerer seiner Artikel auf der vom deutschen Bundesamt für Verfassungsschutz als grundgesetzwidrig eingestuften Internetseite kreuz.net<ref>Hetzportal: Staatsschutz entlarvt kreuz.net; in Kölner Stadt-Anzeiger vom 29. März 2012</ref><ref> Don Reto Nay: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daniel Klingenberg ist kein seriöser Journalist (Memento vom 31. Mai 2016 im Internet Archive), Artikel auf gloria.tv vom 17. Februar 2012.</ref> und wurde daraufhin vom Bistum Chur zum Gespräch zitiert.<ref name="sgt">Daniel Klingenberg: Die Hardcore-Katholiken, St. Galler Tagblatt, 17. Februar 2012.</ref> Im Juni 2012 erklärte der Churer Bischof Vitus Huonder hierzu, es sei für einen Priester seines Bistums nicht angemessen, auf kreuz.net zu publizieren.<ref>Daniel Klingenberg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Jesus war kein Populist» (Memento vom 17. Januar 2013 im Internet Archive), St. Galler Tagblatt, 14. Juni 2012</ref><ref>Ursula Scheer: Wächter und Hetzer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. September 2012</ref>

Am 2. Dezember 2012 wurde kreuz.net abgeschaltet;<ref>Internet-Portal kreuz.net derzeit offline, Kurier, 2. Dezember 2012.</ref> im August 2013 wurde während einer Hausdurchsuchung bei den beiden auf gloria.tv tätigen Priestern in Österreich auch der Rechner von kreuz.net beschlagnahmt.<ref>Rechtsradikale Inhalte: Rechner von kreuz.net beschlagnahmt, Kölner Stadt-Anzeiger, 10. August 2013</ref><ref>Hermann-Josef Frisch: Nicht Kirchenschafe, sondern Mut-Christen. Patmos Verlag, 26. August 2014. ISBN 978-3-8436-0547-2</ref><ref>Belgische Bischofskonferenz: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Oostenrijkse politie doet inval wegens aansporen tot haat (Memento vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive), 12. August 2013 (flämisch).</ref> Als einzige Mitarbeiter von gloria.tv im Priesterstand waren Reto Nay und Markus Doppelbauer genannt worden;<ref name="2priester" /><ref name="causa">‘Causa gloria.tv’: Ermittlungen in Österreich laufen weiter, kath.net, 24. August 2013.</ref> die Mitarbeiterliste wurde zwischenzeitlich gelöscht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitarbeiterliste von gloria.tv (Memento vom 14. August 2014 im Internet Archive) Abruf vom 2. November 2011.</ref>

Fall «gloria.tv» und Amtsenthebung

Reto Nay ist Mitbegründer, aktiver Mitarbeiter, Zeichnungsberechtigter und alleiniger Einzelprokurist des mehrsprachigen Videoportals gloria.tv.<ref>Süddeutsche Zeitung: Fundamentalistisches Portal „gloria.tv“, vom 16. Januar 2013.</ref><ref>Robert Misik: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heilige Bytes (Memento vom 22. September 2011 im Internet Archive); 18. Februar 2008.</ref><ref>Schweizer Handelsregister: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gloria TV Productions (GTVP), di Doina Buzut (Memento vom 8. Juni 2016 im Internet Archive), abgerufen am 4. März 2013.</ref> Zugleich ist er neben Markus Doppelbauer einer der beiden für gloria.tv tätigen Priester.<ref name="2priester"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitarbeiterliste von gloria.tv, Stand vom 25. April 2012 (Memento vom 25. April 2012 im Internet Archive)</ref><ref name="causa" />

Am 22. Januar 2009 wurde auf gloria.tv ein den Holocaust verharmlosender Text veröffentlicht. Nay verweigerte gegenüber der Kirchenzeitung der Diözese Linz die Löschung des Kommentars mit der Begründung, «es brauche die ganze katholische Bandbreite». Der Medienrechtsexperte Walter Berka erklärte, es liege der schwerwiegende Verdacht auf einen Verstoß gegen das Gesetz zum Verbot der nationalsozialistischen Wiederbetätigung vor. Dazu gab Nay an, das österreichische oder deutsche Recht sei für gloria.tv nicht maßgeblich, da die Website in Moldawien registriert sei.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fromme Texte, raue Sitten und beste Kontakte nach Rom (Memento vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive), KirchenZeitung Linz, 18. März 2009.</ref>

Am 3. Februar 2012 berichtete gloria.tv von einer Undercover-Aktion von ProLife-Anhängern. Die Abtreibungsgegner hatten demnach im Oktober 2011 mit Hilfe einer Privatdetektivin überprüft, ob katholische Kliniken in Köln die «Pille danach» verschrieben. Die gloria.tv-Moderatorin Eva Doppelbauer nannte «in denunziatorischem Duktus»<ref name="faz">Reiner Burger: Katholische Kliniken: Lasset uns denunzieren FAZ, 23. Januar 2013.</ref> die Namen der Gynäkologen, die der Scheinpatientin Notfallpraxen empfahlen, wo Ärzte «aus dem Dunstkreis der Abtreiberfirma Pro Familia» arbeiteten.<ref>Jörg Diehl und Birger Menke: Kirchliche Kliniken und Abtreibung: Die Katholischeren Spiegel Online, 21. Januar 2013.</ref> Nachdem ein Autor von kreuz.net das Erzbistum Köln darüber informiert hatte, wurden in der Folge im Dezember 2012 zwei Vergewaltigungsopfern in katholischen Krankenhäusern in Köln Behandlung und Beweissicherung verweigert.<ref>Von der Täuschung zur Affäre - Kirche und extreme Kräfte, Westfälische Nachrichten, 24. Januar 2013.</ref><ref>Joachim Frank: Katholisches Krankenhaus: Abgewiesen aus Angst vor Täuschung Frankfurter Rundschau, 19. Januar 2013.</ref>

Am 18. Februar 2013 zeigte die englischsprachige Version von gloria.tv Bilder von deutschen Bischöfen mit Hakenkreuzen, weil diese die Pille danach in den Krankenhäusern ihrer Bistümer zugelassen hätten. Die Deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich ausdrücklich von der Website und kündigte an, dass künftig Inhalte von der kirchlichen Internetseite kirche.tv nicht mehr von gloria.tv verwendet werden dürften.<ref>Hetze gegen deutsche Bischöfe, KNA-Bericht auf Domradio, 20. Februar 2013.</ref> Bereits Mitte Januar hatte die Fernsehredaktion der Diözese Würzburg ihren Kanal auf gloria.tv gelöscht. Der unter Obhut der Deutschen Bischofskonferenz produzierte Tagessegen musste am 20. Februar 2013 nach einer Untersagungsverfügung der Arbeitsstelle Katholische Fernseharbeit von gloria.tv entfernt werden.<ref>Rudolf Neumaier: Es hat sich ausgesegnet, Süddeutsche Zeitung, 21. Februar 2013.</ref> Burkhard Hose, Pfarrer der katholischen Hochschulgemeinde Würzburg, erstattete Strafanzeige gegen gloria.tv wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Main-Post, 4. März 2013.</ref>

Der Churer Bischof Vitus Huonder forderte Nay am 20. Februar 2013 auf, die beleidigende Webseite von gloria.tv zu entfernen. Kurz nach Gründung hatte Huonder noch ein Empfehlungsschreiben für gloria.tv verbreitet und unterstützte den Sender bis 2013 ideell.<ref name="cw" /> In der Folge behauptete Nay, die englischsprachigen Texte nicht zu verantworten und nicht entfernen zu können. Nach Angaben von Bistumssprecher Giuseppe Gracia sah sich der Bischof nicht berechtigt, weitere Schritte einzuleiten. Zugleich betonte Bischof Huonder, Mitarbeiter seiner Diözese dürften kein diffamierendes oder verhetzendes Gedankengut verbreiten oder unterstützen.<ref>Internetportal gloria.tv: Bischof von Chur tadelt ein bisschen, kipa-apic.ch, 10. März 2013.</ref> Die weitere Tätigkeit Nays für gloria.tv wurde jedoch nicht untersagt.<ref name="sü100313"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hakenkreuze am Bildschirm: Die Spur führt nach Sedrun (Memento vom 13. März 2013 im Internet Archive), Die Südostschweiz, 10. März 2013.</ref>

Im März 2013 bezeichnete gloria.tv Reporter von Spiegel TV, die in der Schweiz Recherchen über das Videoportal betrieben hatten, als «Stalker» und unterstellte ihnen Nazi-Methoden; erneut verwendete gloria.tv das Hakenkreuz, diesmal verbunden mit dem Logo von Spiegel TV.<ref>Hendrik Vöhringer: Radikalkatholisches gloria.tv: Hetzer im Namen des Herrn, Spiegel Online, 10. März 2013.</ref> Zuvor war es in Graubünden zu Handgreiflichkeiten zwischen Mitarbeitern von gloria.tv, unter ihnen Reto Nay, und dem Team von Spiegel TV gekommen. Am 11. März 2013 forderte der Churer Bischof Vitus Huonder den Hauptsitz von gloria.tv zur Löschung aller mit ihm in Verbindung stehender Dateien von der Website auf.<ref>A. Bättig: Die Hardcore-Katholiken mit dem Hakenkreuz, 20 Minuten, 11. März 2013.</ref> Am 12. März 2013 verlangte der Tujetscher Gemeindepräsident Pancranzi Berther die Entlassung Nays durch das Ortsbistum, falls der Priester seine Tätigkeit bei gloria.tv nicht niederlege und sich klar von dessen Aktivitäten distanziere. Berther fügte hinzu, sein Dorf wolle «kein Nest von Extremisten» sein.<ref>Deborah Sutter: Radikaler Priester soll entlassen werden, 20 Minuten, 12. März 2013.</ref> Am selben Tag war es zu einem gewalttätigen Übergriff dreier Mitarbeiter von gloria.tv auf ein Kamerateam von RTL gekommen, bei dem eine Mitarbeiterin des Kamerateams von RTL leicht verletzt wurde.<ref>Zusätzliche Feststellungen zum aktuellen Wikipedia-Artikel über meine Person</ref>

Am Abend des 13. März 2013 wurde Reto Nay von der Kirchgemeinde Tujetsch fristlos entlassen. Das Bistum Chur forderte ihn auf, umgehend von seiner Tätigkeit als Pfarrer zurückzutreten; anderenfalls werde ihm die missio canonica entzogen.<ref>Radikaler Priester Reto Nay fristlos entlassen, 20 Minuten, 14. März 2013.</ref>

Im März 2013 leitete die Graubündner Kantonspolizei ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit gloria.tv ein. Um welche etwaigen Straftaten es sich handelte, wurde nicht bekannt gegeben.<ref>Jetzt ermittelt die Bündner Kantonspolizei wegen gloria.tv, Die Südostschweiz, 14. März 2013.</ref> Am 15. März 2013 wurde Nay auch durch Bischof Huonder seines Amtes enthoben.<ref>Schweiz: Gloria.tv-Mitarbeiter vom Bischof entlassen, Radio Vatikan, 15. März 2013.</ref> Nay führte dies auf gloria.tv auf eine «Hexenjagd» zurück.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Heinz Niederleitner: Radikal-Homepage gloria.tv: Bischof entlässt Priester (Memento vom 21. März 2013 im Internet Archive), Oberösterreichische Nachrichten, 18. März 2013.</ref> Das Pfarramt in Sedrun teilte am 15. März 2013 mit, Reto Nay sei am Vortag verschwunden und nicht mehr auffindbar. Nay blieb seitdem untergetaucht.<ref name="zeit"/><ref>Franco Brunner: «Opfer einer Hexenjagd», St. Galler Tagblatt, 21. März 2013.</ref> Ab April 2013 predigte Nay wieder auf gloria.tv und meldete sich beim Bistum Chur, sein Aufenthaltsort blieb zunächst unbekannt.<ref>Entlassener Pfarrer von Sedrun predigt weiter auf Web-TV, blick.ch, 15. April 2013.</ref>

Am 29. August 2013 wurde die Bezeichnung „gloria.tv“ aus dem Namen der Betreiberfirma entfernt; Reto Nay blieb alleiniger Einzelprokurist unter Doina Buzut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. im Schweizer Handelsregister, Abruf am 15. Dezember 2014.</ref> Das 2014 eingerichtete neue Impressum von gloria.tv nennt die Betreiber nicht mehr namentlich und gab Moskau als deren neuen Sitz an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gloria.tv: Impressum (Memento vom 31. März 2015 im Internet Archive), Abruf am 15. Dezember 2014.</ref> Im Jahr 2017 wurde der Sitz nach Dover im Bundesstaat Delaware in die USA verlegt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />gloria.tv: Impressum (Memento vom 29. November 2021 im Internet Archive), Abruf am 14. Januar 2018.</ref>

Nach Angaben von gloria.tv war Nay in den folgenden Jahren auf der griechischen Insel Patmos tätig.<ref>Reto Nay: Ein sehr gemischtes Bild von der Kirche. gloria.tv vom September 2015.</ref> Beiträgen auf gloria.tv zufolge predigte er im November 2017 in St. Pelagiberg (St. Gallen) in der Schweiz.<ref>gloria.tv/video/9GddQ8A8oryk3zVcBLMB3Tvzh Reto Nay: 4. Wie man Distanz zu sich selbst gewinnt. gloria.tv vom 12. Januar 2018</ref>

Werke (Auswahl)

  • Jahwe im Dialog. Kommunikationsanalytische Untersuchung von Ez 14,1-11 unter Berücksichtigung des dialogischen Rahmens in Ez 8-11 und Ez 20 (= Analecta biblica. Band 141). Edizione Pontificio Istituto Biblico, Rom 1999, ISBN 88-7653-141-6 (zugleich Dissertation, Pontificio Istituto Biblico 1997).
  • Die Apokalypse des heiligen Johannes. Live-Vorträge auf der Insel Patmos, 2009. Benedetto-Verlag, Aadorf 2010, ISBN 978-3-9523604-7-7.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein