Turbulence (1997)
| Produktionsland | USA |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1997 |
| Länge | 97 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Robert Butler |
| Drehbuch | Jonathan Brett |
| Produktion | |
| Musik | Shirley Walker |
| Kamera | Lloyd Ahern II |
| Schnitt | John Duffy |
| Besetzung | |
| |
Turbulence ist ein US-amerikanischer Thriller von Robert Butler aus dem Jahr 1997.
Handlung
Nach seiner Flucht vor zwei Jahren ist der Serienmörder Ryan Weaver wieder von Detective Aldo Hines festgenommen worden und soll nun mit dem Flugzeug nach Los Angeles gebracht werden. Neben nur wenigen Passagieren befindet sich auch der brutale Gangster Stubbs unter polizeilicher Bewachung an Bord. Nach nur kurzer Flugzeit gelingt es diesem, seine Bewacher auszuschalten und die Gewalt im Flugzeug zu übernehmen. Als Stubbs die Stewardess Teri Halloran als Geisel nimmt, schaltet sich auch Weaver ein und erschießt Stubbs. Da in den vorangegangenen Schusswechseln der Flugkapitän ums Leben gekommen ist und nun auch dessen Copilot zu Tode kommt, fliegt die Maschine führerlos in ein schweres Unwetter. Von Weaver, der seine liebenswürdige Maske hat fallen lassen, gequält und misshandelt, kann Teri schließlich ins Cockpit entkommen. Dank der Funkhilfen des Piloten Bowen sowie der Krisenmanagerin Rachel Taper gelingt es der Stewardess das Flugzeug nach zahlreichen Problemen zu landen, nachdem sie kurz zuvor Weaver in Notwehr erschießen konnte.
Hintergrund
Der Film wurde in New York City, in Los Angeles und in New Jersey gedreht.<ref>Filming Locations for Turbulence</ref>
Der Film feierte am 10. Januar 1997 in den USA seine Weltpremiere. Der Film startete am 15. Mai 1997 in den deutschen Kinos und sowie am 3. Oktober 1997 in den Kinos der Schweiz. Am 18. November 1998 wurde der Film mit deutscher Tonspur auf VHS und am 5. April 2001 auf DVD veröffentlicht.<ref name="filmdienst">Turbulence. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref> Die deutschsprachige TV-Premiere erfolgte am 3. Januar 2000 um 22:15 Uhr beim deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ZDF.<ref>Turbulence bei Fernsehserien.de, abgerufen am 14. März 2026.</ref>
Rezeption
Einspielergebnisse
Die Produktionskosten des Films betrugen schätzungsweise 55 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA und Kanada rund 11,5 Millionen US-Dollar ein.<ref>Turbulence (1997). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 15. März 2026.</ref> In Europa wurden rund 1,2 Millionen Kinotickets verkauft, darunter rund 74.000 in Deutschland und 1.800 in der Schweiz.<ref>Turbulence (1998), Bersucherzahlen in den europäischen Ländern. In: LUMIERE. Abgerufen am 15. März 2026.</ref><ref>Turbulence (1998). In: procinema.ch. Abgerufen am 14. März 2026.</ref> Turbulence konnte die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllen, der Film gilt als kommerzieller Flop. Trotz seines Misserfolgs an den Kinokassen entstand aus dem Film eine Trilogie-Reihe. Im Jahr 2000 wurde die Fortsetzung Turbulence 2 mit Craig Sheffer, Jennifer Beals und Tom Berenger als Direct-to-Video produziert. 2001 folgte Turbulence 3, ebenfalls als Direct-to-Video.
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Turbulence. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| Metacritic (Metascore) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">Turbulence. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| CinemaScore | B–<ref name="cinemascore" /> |
| Cinema | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Turbulence. In: cinema. Abgerufen am 15. März 2026.</ref> |
| James Berardinelli | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="reelviews" /> |
| Roger Ebert | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="ebert" /> |
Der Film wurde von den Kritikern nahezu negativ aufgenommen. Das Filmkritik-Portal Rotten Tomatoes gibt für den Film 14 % positive Rezensionen an, basierend auf 11 Kritiken.<ref name="rotten tomatoes" /> Eine von CinemaScore vorgenommene Umfrage unter US-amerikanischen Kinobesuchern kam zu dem Ergebnis, dass die Zuschauer dem Film eine Durchschnittsnote von B– vergaben, was der deutschen Schulnote 2– bzw. knapp gut entspricht.<ref name="cinemascore">Datenbankabfrage in CinemaScore von Turbulence (1997). In: CinemaScore. Abgerufen am 15. März 2026.</ref>
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei ein „gedankenloser“ und „lebloser“ „Nonsens“, im Vergleich mit dem der Thriller Daylight „brillant“ wirken könne. Der Film sprenge sämtliche sinnvollen Grenzen der Unglaubwürdigkeit.<ref name="reelviews">Kritik von James Berardinelli</ref> Roger Ebert beschrieb den Film in der Chicago Sun-Times vom 10. Januar 1997 als „Schund“, der „in Form von teuren Klumpen“ auf die Leinwand geworfen werde. Neben fehlender Logik kritisierte Ebert auch die Darstellung von Lauren Holly, der es in ihrer Rolle an „Ausstrahlung“ mangle.<ref name="ebert">Kritik von Roger Ebert</ref>
„Actionfilm mit einer auf Autopilot geschalteten Filmhandlung, deren Katastrophen von einem unvermutet heftigen Anfall pseudo-feministischer Charakterführung in den Schatten gestellt werden.“
„Einige der Handlungswendungen sind dermaßen an den Haaren herbeigezogen, daß sich unfreiwillige Komik einschleicht. [...] Wenn es ans Eingemachte geht, überzeugt ‚Turbulence‘ jedoch: Die Crashszenen in einer Karaokebar und der Topetage einer Parkgarage sind erster Güteklasse. Der militärisch hingeschmetterte Score weist weitere Parallelen zu ‚Einsame Entscheidung‘ auf, doch ob sich ein vergleichbares Einspiel für diese erneute ‚Airport‘-Variante erzielen läßt, steht in den Wolken.“
Auszeichnungen
Hector Elizondo wurde im Jahr 1998 für den ALMA Award nominiert. Lauren Holly sowie der Film wurden 1998 für die Goldene Himbeere nominiert.<ref>Awards for Turbulence</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>