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Fortsetzung (Film)

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Eine Fortsetzung, englisch auch Sequel (Aussprache [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈsiːkwəl], von lat. sequi „folgen“), ist ein Film, der die Handlung eines Vorgängerfilms fortführt. Dabei muss die Fortsetzung nicht unbedingt an die Handlung des Originals direkt anschließen,<ref name="bender">Ursula von Keitz: Fortsetzungsfilm. In: Lexikon der Filmbegriffe. Hrsg. von Hans J. Wulff und Theo Bender.</ref> in jedem Fall nimmt sie jedoch Bezug auf dessen Figuren und Ereignisse. Damit grenzt sich die Fortsetzung von der Filmreihe ab, deren Filme im Sinne eines Anschlussprodukts lediglich die Hauptfigur oder eine Figurengruppe des Vorgängerfilms übernehmen, während die Handlungen selbst abgeschlossen sind.<ref name="bender4">Philipp Brunner: Anschlussprodukt. In: Lexikon der Filmbegriffe. Hrsg. von Hans J. Wulff und Theo Bender.</ref> Der Begriff Sequel ist eng verwandt mit dem Prequel, das die Vorgeschichte darstellt, und dem Midquel („Zwischenstück“), das die Zeiträume zwischen einzelnen Filmen sowie Episoden innerhalb des Originalfilms beschreibt.<ref>Bambi 2 – Der Herr der Wälder spielt in einer Zeitlücke, die im Originalfilm Bambi mindestens ein Jahr umfasst.</ref> Ein Werk, dessen Handlung zwischen denen zweier zuvor erschienener Werke spielt, wird auch als Interquel bezeichnet.

Der Beweggrund für die Produktion von Fortsetzungen ist häufig die Profitmaximierung eines vorhandenen Stoffes,<ref name="bender2">Hans Jürgen Wulff: Sequel. In: Lexikon der Filmbegriffe. Hrsg. von Hans J. Wulff und Theo Bender.</ref> mit dem die Kinobesucher bereits vertraut sind. Häufig ist auch das narrative Motiv der epischen Erzählung im Rahmen einer Filmsaga, zum Beispiel in Der Pate I (1972), II (1974) und III (1990).<ref name="bender" /> Künstlerische Ansätze finden sich etwa im Antoine-Doinel-Zyklus von François Truffaut (1959–1978), in dem der Schauspieler genauso altert wie die Rollenfigur.<ref name="bender2" />

Die Betitelung von Fortsetzungen ist zumeist simpel, um den Wiedererkennungswert zu sichern und die Zusammengehörigkeit zu verdeutlichen. Eine der ersten Fortsetzungen, die im Titel eine Nummerierung trägt, ist Feinde aus dem Nichts (Quatermass II. 1957).<ref name="bender3">Ansgar Schlichter: Sequel: Nummerierung. In: Lexikon der Filmbegriffe. Hrsg. von Hans J. Wulff und Theo Bender.</ref> Die Pate-Trilogie sowie die Filme Rocky II (1979) und Superman II – Allein gegen alle (1980) setzten endgültig den Trend der Sequelnummerierung und etablierten das Serienformat als Modell erfolgreicher Filmvermarktung.<ref name="bender3" />

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise und Anmerkungen

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