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Martina Hingis

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Martina Hingis Tennisspieler
Martina Hingis
Martina Hingis
Hingis 2016 bei den French Open
Nation: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
Geburtstag: 30. September 1980 (45 Jahre)
Grösse: 170 cm
Gewicht: 59 kg
1. Profisaison: 1994
Rücktritt: 1) Februar 2003
2) November 2007
3) Oktober 2017
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 24'749'074 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 548:135
Karrieretitel: 43 WTA, 2 ITF
Höchste Platzierung: 1 (31. März 1997)
Wochen als Nr. 1: 209
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 5
Australian Open S (1997–1999)
French Open F (1997, 1999)
Wimbledon S (1997)
US Open S (1997)
Doppel
Karrierebilanz: 490:110
Karrieretitel: 64 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 1 (8. Juni 1998)
Wochen als Nr. 1: 90
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 13
Australian Open S (1997–1999, 2002, 2016)
French Open S (1998, 2000)
Wimbledon S (1996, 1998, 2015)
US Open S (1998, 2015, 2017)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:00000 7
Australian Open S (2006, 2015)
French Open S (2016)
Wimbledon S (2015, 2017)
US Open S (2015, 2017)
Olympische Spiele
Olympische Medaillen:
Silber Rio de Janeiro 2016 Doppel
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)
Grand-Slam-Sieger im Tennis
Jahr Tennisspieler(in) Wettbewerb
1938 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Don Budge Herreneinzel
1951 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Ken McGregor
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Frank Sedgman
Herrendoppel
1953 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Maureen Connolly Dameneinzel
1960 Brasilien 1960Datei:Flag of Brazil (1960-1968).svg Maria Bueno
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
1962 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Rod Laver Herreneinzel
1963 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Margaret Smith
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Ken Fletcher
Mixed
1965 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Margaret Smith
mit verschiedenen Partnern
Mixed
1967 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Owen Davidson
mit verschiedenen Partnerinnen
Mixed
1969 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Rod Laver Herreneinzel
1970 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Margaret Court Dameneinzel
1983 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stefan Edberg Junioreneinzel
1984 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Pam Shriver
Damendoppel
1988 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Steffi Graf Dameneinzel
1998 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Hingis
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
! mit verschiedenen Partnern   ! Golden Slam  fett Einzel

Martina Hingis (* 30. September 1980 als Martina Hingisová in Košice, Tschechoslowakei) ist eine ehemalige Schweizer Tennisspielerin. Im Einzel war sie 209 Wochen lang Weltranglistenerste und gewann fünf Grand-Slam-Turniere. Dreizehn weitere Grand-Slam-Titel gewann sie im Doppel und sieben im Mixed. Hingis ist neben Serena Williams die einzige Tennisspielerin, die auch die fünf WTA-Auszeichnungen Spielerin des Jahres, Doppel-Team des Jahres, Aufsteigerin des Jahres, Neuling des Jahres und Rückkehrerin des Jahres gewinnen konnte.<ref name="wta5199320"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Serena & Hingis: The Only Two to Do This (Memento vom 7. März 2016 im Internet Archive). In: WTA Tennis. 10. Dezember 2015, abgerufen am 28. Januar 2022.</ref>

Karrierebilanz

Martina Hingis gewann 38 Titel bei WTA-Turnieren im Einzel und 42 im Doppel. Zudem gewann sie fünf Grand-Slam-Titel im Einzel – dreimal die Australian Open und je einmal Wimbledon und die US Open – sowie dreizehn Grand-Slam-Titel im Doppel und sieben im Mixed. 1998 gelang es ihr, mit verschiedenen Partnerinnen sämtliche Grand-Slam-Turniere im selben Jahr zu gewinnen. Zwischen 1997 und 2001 stand sie 209 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. Sie ist die jüngste Spielerin, die jemals das Einzelranking angeführt hat. Mit 16 Jahren und drei Monaten war sie auch die jüngste Siegerin im 20. Jahrhundert bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel. Nach ihrem Rücktritt im Alter von nur 22 Jahren entschied sie sich 2006 für ein Comeback, das sie noch einmal bis auf Platz 6 der Weltrangliste führte. Am 1. November 2007 verabschiedete sie sich ein zweites Mal vom Profisport. 2013 kehrte sie erneut auf die WTA Tour zurück, diesmal nur noch für die Doppelkonkurrenz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />40 Love Moments: The Youngest No. 1 (Memento vom 8. Oktober 2015 im Internet Archive). In: WTA Tennis. 5. April 2013.</ref>

Hingis ist eine von sieben Spielerinnen, die die Weltrangliste sowohl im Einzel als auch im Doppel angeführt haben. Nur sie, ihr einstiges Idol Martina Navratilova und Arantxa Sánchez Vicario schafften dies sogar zeitgleich.<ref>Nächster Titel für Hingis. Was Martinas Sieg mit Anna Kournikowa zu tun hat. In: Blick. 15. Januar 2016.</ref>

Biografie

Kindheit und Anfänge (bis 1993)

Martina Hingis wurde am 30. September 1980 in Košice im slowakischen Teil der damaligen Tschechoslowakei, heute Slowakei, geboren. Ihre Eltern sind der Tennisspieler Karol Hingis, welcher der ungarischen Minderheit in der Slowakei angehört, und die aus Mähren stammende Tennisspielerin Melanie Molitor. Den Vornamen hat Hingis nach der Tennisspielerin Martina Navrátilová erhalten, die ebenfalls in der Tschechoslowakei geboren und von ihrer Mutter verehrt wurde.

Nach der Scheidung ihrer Eltern zog ihre Mutter mit Hingis 1988 in die Schweiz nach Trübbach im Kanton St. Gallen. Hingis soll bereits als Zweijährige mit dem Tennistraining begonnen haben; sie selber sagte dazu: „Auf dem Tennisschläger habe ich mich abgestützt, als ich noch gar nicht richtig laufen konnte.“<ref name="Weltwoche5017">Frau des Jahres. «Alle sind hinter dir her». In: Weltwoche. 14. Dezember 2017, S. 20–25 (Titelgeschichte, mit Interview).</ref> Mit vier Jahren bestritt sie ihr erstes Turnier. 1990 spielte sie im Alter von zehn Jahren bereits in der 2. Mannschaft des Winterthurer Tennisklubs TC Schützenwiese in der Nationalliga B an den Interclubmeisterschaften mit. Zwei Jahre später wurde sie mit der 1. Mannschaft Schweizer Meister.

Hingis gewann nach diversen Siegen bei Juniorenturnieren 1993 in Langenthal (Schweiz) als Zwölfjährige das erste ITF-Turnier. Im selben Jahr gewann sie das Juniorinnenturnier der French Open. Mit zwölf Jahren war sie bis heute die jüngste Spielerin, die als Juniorin einen Grand-Slam-Titel gewonnen hat. 1994 konnte sie diesen Titel verteidigen; zudem gewann sie auch den Juniorinnen-Titel in Wimbledon und wurde in dieser Altersklasse als Nummer 1 geführt.

Auf der Profitour (1994–1995)

1994 gab Hingis als 13-Jährige und Nummer 387 der WTA-Weltrangliste in Zürich ihr Debüt auf der Profitour. Dort besiegte sie Patty Fendick, ehe sie in der zweiten Runde Mary Pierce unterlag. In Essen und in Filderstadt erreichte sie dann jeweils den Viertelfinal, zum Jahresende wurde sie bereits auf Rang 87 geführt.

Auffällig neben ihrem geringen Alter war ihr taktisch kluges Spiel. Entgegen dem Trend zu immer grösserer Schlaghärte, dem sogenannten «Powerplay», zeichnete sich Hingis’ Spiel eher durch gutes Antizipationsvermögen, genaues Platzieren der Schläge, viel Ballgefühl und gutes Netzspiel aus, mit dem sie viele Gegnerinnen auskonterte. Dies machte Hingis zum natürlichen Gegenpol der heraufziehenden Generation Williams, die Tennis in eine Disziplin für Scharfschützen zu verwandeln begann, wie es ein Kommentator der Süddeutschen Zeitung ausdrückte.

1995 wurde die 14-Jährige mit ihrem Erstrundensieg bei den Australian Open zur jüngsten Spielerin, die jemals ein Match bei einem Grand-Slam-Turnier im Einzel gewann. In Hamburg, wo Hingis mit Jana Novotná und Anke Huber auch erstmals Top-Ten-Spielerinnen besiegte, erreichte sie ihren ersten WTA-Final. Bei den US Open erreichte sie erstmals den Achtelfinal eines Grand-Slam-Turniers. Am Jahresende belegte sie im Ranking bereits Platz 16.

Vor ihrem Durchbruch: jüngste Siegerin in Wimbledon (1996)

1996 erreichte die 15-Jährige bei den Australian Open erstmals den Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers, in dem sie Amanda Coetzer in drei Sätzen unterlag. Einen weiteren Erfolg erzielte sie im Viertelfinal der Offenen Italienischen Meisterschaften in Rom; beim dritten Aufeinandertreffen mit der Weltranglistenersten Steffi Graf konnte sie die Deutsche erstmals mit 2:6, 6:2 und 6:3 besiegen.

Höhepunkt des Jahres waren die Wimbledon Championships, bei denen sie an der Seite von Helena Suková die Doppelkonkurrenz gewann. Mit 15 Jahren und neun Monaten wurde sie jüngste Gewinnerin eines Wimbledon-Titels im 20. Jahrhundert. Einzig die Engländerin Charlotte Dod war bei ihrem Einzelsieg in den 1880er Jahren noch etwas jünger. Steffi Graf bedeutete für sie dann in Wimbledon wie auch bei den US Open jeweils das Aus (im Achtel- bzw. im Halbfinal). Zwischen diesen Turnieren nahm Hingis auch an den Olympischen Spielen in Atlanta teil; im Doppel kam sie dort mit Patty Schnyder bis in den Viertelfinal.<ref>Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik IV. Seoul 1988 – Atlanta 1996. Sportverlag Berlin, Berlin 2002, ISBN 3-328-00830-6, S. 862–863.</ref> Am 7. Oktober rangierte sie erstmals unter den Top Ten.

In Filderstadt feierte sie nach Siegen über Arantxa Sánchez Vicario, die Nummer 2 der Weltrangliste, Lindsay Davenport (Nr. 6) und Anke Huber (Nr. 5) ihren ersten Turniersieg im Einzel. Im Final von Oakland besiegte sie Monica Seles glatt mit 6:2 und 6:0. Bei den WTA Tour Championships am Jahresende unterlag die mittlerweile 16-Jährige erneut der Weltranglistenersten Graf. Hingis war zu diesem Zeitpunkt bereits die Nummer 4 der Welt.

Drei Grand-Slam-Titel und Weltranglistenerste (1997)

Datei:Martina Hingis am Zurich Open 2006.jpg
Hingis 2006 bei den Zurich Open

Das Jahr begann vielversprechend und sollte für Hingis zum besten auf der Tour werden; sie gewann die Australian Open, Wimbledon und die US Open und stand im Endspiel von Roland Garros; zudem gelangen ihr neun weitere Turniersiege. Das ergab eine Siegquote von 93,8 Prozent. In Abwesenheit von Steffi Graf, die 1997 verletzungsbedingt nur 19 Partien spielte, wurde Hingis nun auch jüngste Weltranglistenerste aller Zeiten.

Das Tennisjahr begann mit einem Auftaktsieg beim Turnier in Sydney, ehe Hingis auch erstmals den Final eines Grand-Slam-Turniers erreichte. Im Endspiel der Australian Open besiegte sie Mary Pierce klar mit 6:2 und 6:2. Sydney und Melbourne markierten nur den Auftakt einer langen Erfolgsserie. Mit 37 aufeinanderfolgenden Siegen zu Jahresbeginn egalisierte Hingis den Rekord von Martina Navrátilová – der zweitbeste Saisonstart aller Zeiten nach Steffi Grafs 45 Siegen 1987. Am 31. März 1997 wurde sie die jüngste Nummer 1 der Weltrangliste.

Im Endspiel von Roland Garros, dem einzigen Grand-Slam-Turnier, das Hingis im Jahr 1997 nicht gewinnen konnte, unterlag sie überraschend der Aussenseiterin Iva Majoli. Zuvor hatte sie mit Arantxa Sánchez und Monica Seles zwei frühere French-Open-Champions bezwungen.

Wenige Wochen später setzte Hingis in Wimbledon ein weiteres Ausrufezeichen. Mit ihrem Sieg auf dem heiligen Rasen gegen die Serve-und-Volley-Spezialistin Jana Novotná (2:6, 6:2 und 6:3) wurde sie dort die jüngste Siegerin im Dameneinzel im 20. Jahrhundert. Nur der Engländerin Charlotte Dod war 1884, in der Urzeit des Tennissports, der Turniersieg einige Monate früher gelungen.

Hingis’ Erfolgsserie hielt auch bei den US Open an. Nach glatten Zweisatzsiegen über Arantxa Sánchez und Lindsay Davenport stand sie erstmals auch im Final der US Open. Sie besiegte die 17-jährige Venus Williams deutlich mit 6:0 und 6:4; sie waren zuvor bereits zweimal aufeinander getroffen – jedes Mal mit dem besseren Ende für Hingis. Doch es sollte die aufstrebende Venus Williams sein, die mit ihrem Power-Spiel schon bald die Vorrangstellung der Schweizerin herausforderte.

Hingis dominierte 1997 die Tour und reagierte etwas dünnhäutig auf den Einwurf, sie profitiere von der Abwesenheit von Steffi Graf. Mehrmals äusserte sie sich wenig respektvoll über deren Spielvermögen. Die beiden trafen zwischen 1995 und 1997 in sieben Partien aufeinander, fünf Mal mit dem besseren Ende für Graf. Das mit Spannung erwartete Zusammentreffen (vermeintlich das einzige in diesem Jahr) im Final von Tokio kam wegen einer Verletzung bei Graf nicht zustande.

Australian-Open-Sieg und vier Grand-Slam-Titel im Doppel (1998)

Rekord-Weltranglistenerste im Dameneinzel
Rang Tennisspielerin Wochen
1. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Steffi Graf 377
2. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Martina Navratilova 332
3. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Serena Williams 319
4. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Chris Evert 260
5. SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Martina Hingis 209
6. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg / Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg / Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 178
7. PolenDatei:Flag of Poland.svg Iga Świątek 125
8. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Ashleigh Barty 121
9. BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Justine Henin 117
Stand: 2. Februar 2026

Das Jahr begann ähnlich erfolgreich wie das Vorjahr. Hingis gewann erneut die Australian Open. Im Final besiegte sie Conchita Martínez mit 6:3 und 6:3. Dann aber riss die Erfolgsserie; auf Halbfinalniederlagen in Wimbledon und Paris gegen Monica Seles und Jana Novotná folgte der Einzug ins Endspiel der US Open, in dem Hingis gegen Davenport wiederum sieglos blieb. Einschliesslich der WTA Tour Championships zum Jahresende gewann sie nur fünf Turniere. Hingis offenbarte immer mehr Schwächen gegen die junge, aufstrebende Generation von «Power»-Spielerinnen wie die Schwestern Venus und Serena Williams. Auch Jennifer Capriati kehrte auf die Tour zurück. Und Lindsay Davenport, schon immer eine druckvoll agierende Spielerin, präsentierte sich nun auch körperlich und mental in immer besserer Verfassung.

Es war Davenport, die nach ihrem Sieg in Flushing Meadows über die Schweizerin im Oktober 1998 Hingis’ 80 Wochen andauernde Vorherrschaft zunächst beendete. Hingis beendete das Jahr auf Rang 2 der Weltrangliste. Sie hielt sich mit dem Gewinn aller Grand-Slam-Titel im Doppel schadlos. Sie war nach Martina Navrátilová und Arantxa Sánchez Vicario zudem die dritte Spielerin, die beide Weltranglisten gleichzeitig anführte.

Sieg in Australien und Endspiel in Paris (1999)

Das Jahr 1999 begann wie die vorherigen Jahre. Hingis gewann ihren dritten Australian-Open-Titel in Folge. Dies war zuletzt Steffi Graf und Monica Seles gelungen. An der Seite von Anna Kurnikowa gewann sie auch das Doppel. Die Russin und die «Swiss Miss», wie Hingis hin und wieder auch genannt wurde, bildeten ein Team, das nicht nur sportlich Schlagzeilen machte. Im bunten Blätterwald wurden die beiden bald auch als die «Spice Girls des Tennis» bezeichnet. Ihre vormalige Partnerin Jana Novotná, zu dem Zeitpunkt 30 Jahre alt, mit der sie mehrere Grand-Slam-Titel gewonnen hatte, hatte sie als «zu alt und zu langsam» bezeichnet.<ref>Chris Smith: Riot Girls. In: New York Magazine. 27. August 2001.</ref>

Trotz einiger Erfolge und ihres eindrucksvollen Spiels machte Hingis in diesem Jahr mit wenig respektvollen Bemerkungen über einige ihrer Gegnerinnen von sich reden. Sie präsentierte sich zunehmend dünnhäutig gegenüber den Konkurrentinnen, deren kraftvollem Spiel sie nun immer öfter unterlag. Hingis zog die Kritik der Medien und von Teilen der Öffentlichkeit auf sich, die sie der Respektlosigkeit bezichtigten. Auf die athletische und sich offen zu ihrer Homosexualität bekennende Australian-Open-Finalgegnerin Amélie Mauresmo abzielend, erklärte Hingis, diese sei «ein halber Mann». Auch Doping-Vorwürfe wurden kolportiert. Das Finalmatch in Melbourne war von negativer Spannung gekennzeichnet, am Ende des Matches gaben sich die Spielerinnen nur artig die Hand. Wenig charmante Äusserungen folgten später im Jahr auch über die muskulösen Williams-Schwestern, Davenport und Graf.

Dies schuf eine besonders hitzige Atmosphäre und erhöhte zugleich die spannungsvolle Erwartung auf das erste Aufeinandertreffen der wiedergenesenen Deutschen und ihrer Nachfolgerin auf dem Tennis-Thron. Die von vielen erhoffte Konstellation trat bei den French Open ein. Hingis und Graf bestritten das Endspiel von Roland Garros. Ein Interview der Schweizerin am Vortag heizte die gereizte Atmosphäre noch an: Hingis gab zu Protokoll, der morgige Tag werde zeigen, dass Grafs Zeit vorbei und der Generationenwechsel endgültig vollzogen sei. In Hinblick auf das Aufwärmen vor dem Spiel teilte sie im Dezember 2017 rückblickend selber den Eindruck des Schweizer Weltwoche-Interviewers, Graf hätte sich dabei ihrerseits unsportlich verhalten, und Hingis habe daher am Netz keine Volleys praktizieren können.<ref name="Weltwoche5017" />

Hingis, die deutlich stärker begann als die zunächst unsicher wirkende Graf, gewann den ersten Satz mit 6:4. Früh im zweiten Satz kam Hingis nach einer umstrittenen Entscheidung zu ihren Ungunsten aus dem Konzept: Sie brachte zudem das Publikum gegen sich auf und erhielt einen Punktabzug, als sie auf die Seite der Gegnerin ging, wo ihres Erachtens kein Abdruck ausserhalb der Linie zu sehen war. Graf agierte unbeeindruckt und konnte später ausgleichen, bevor sie beim Stande von 4:4 erneut ein Break hinnehmen musste. Hingis war dann bei eigenem Aufschlag nur noch drei Punkte vom Sieg entfernt, doch Graf gewann den Satz nach ungewohnt vielen Fehlern ihrer Kontrahentin mit 7:5. Nun bestimmte zunehmend sie die Partie. Beim Stand von 5:2 versuchte Hingis, Graf mit Aufschlägen von unten zu irritieren. Doch Graf verwandelte ihren zweiten Matchball zum 4:6, 7:5 und 6:2.<ref>Christian Albrecht Barschel: Tränen und Triumph in Roland Garros. In: tennisnet.com. 19. Mai 2011, abgerufen am 7. Juni 2016.</ref> Es war das letzte Zusammentreffen der beiden.

Nicht wenige betrachten das gegen Graf verlorene Endspiel in Paris rückblickend als den Schlüssel für die weitere Entwicklung von Hingis. Denn in den folgenden Jahren blieb diese nicht nur auf der roten Asche in Paris sieglos; Hingis konnte auch bei den anderen Major-Turnieren im Einzel nie mehr triumphieren: Ihr Sieg bei den Australian Open 1999 sollte der letzte Einzelerfolg bei Grand-Slam-Turnieren bleiben. Bei den US Open musste Hingis im Endspiel gegen die aufstrebende Serena Williams eine Niederlage einstecken. Im Endspiel der WTA Tour Championships unterlag sie dann auch Lindsay Davenport in zwei Sätzen.

Trotz der Niederlagen in den wichtigsten Endspielen beendete Hingis das Jahr mit sieben Turniersiegen als Nummer 1 der Welt.

Verletzungsprobleme, Power-Spielerinnen und Rücktritt (2000–2003)

In den folgenden Jahren setzte sich der Trend von 1999 fort. Neben zunehmenden Verletzungsproblemen waren die Jahre 2000 bis 2003 für Hingis geprägt durch die immer stärker werdende Konkurrenz durch die sogenannten Power-Spielerinnen. Im Januar endete Hingis’ Erfolgsserie bei den Australian Open, ihrem insgesamt erfolgreichsten Grand-Slam-Turnier; sie unterlag Lindsay Davenport. Es war der einzige Grand-Slam-Final, den Hingis im Verlauf des Jahres erreichen sollte. Der Umbruch im Damentennis setzte sich fort: Einer Halbfinalniederlage in Paris gegen Mary Pierce folgten im Viertelfinal von Wimbledon und im Halbfinal der US Open jeweils Dreisatzniederlagen gegen Venus Williams. Trotzdem blieb Hingis mit neun Turniersiegen die Nummer 1 im Damentennis.

Auch das Jahr 2001 begann wie das vorangegangene. Sie gewann den Hopman Cup 2001 mit Roger Federer und erreichte bei den Australian Open zum fünften Mal in Folge den Final. Aber wie im Vorjahr unterlag sie, dieses Mal gegen Jennifer Capriati (4:6, 3:6). Der erneute Misserfolg hatte auch Auswirkungen auf das Verhältnis zu ihrer Mutter, die von Hingis als Trainerin kurzerhand ausgemustert wurde.

Auch bei den French Open erreichte Hingis «nur» den Halbfinal. Wie schon in Melbourne unterlag sie Jennifer Capriati. Ein Tiefschlag folgte nur wenige Wochen später in Wimbledon. Hingis scheiterte überraschend bereits in Runde eins. Bei den US Open schied die Weltranglistenerste im Halbfinal aus; sie unterlag Serena Williams klar in zwei Sätzen.

Verletzungsprobleme verstärkten die Entwicklung; im Oktober 2001 musste sich Hingis einer Operation am rechten Fuss unterziehen. Bis zum Jahresende fiel sie auf Rang 4 zurück.

2002 erreichte Hingis zum sechsten Mal in Folge den Final der Australian Open; sie unterlag dort in einer dramatischen Begegnung wiederum Capriati. Hingis zeigte Nerven, denn sie verspielte eine 6:4- sowie eine 4:0-Führung und unterlag am Ende mit 6:4, 6:7 und 2:6.

Wenige Monate später, im Mai 2002, traten wieder Verletzungsprobleme zu Tage. Hingis musste sich erneut einer Operation am linken Fuss unterziehen. Spekulationen über ihre ausbleibende Rückkehr auf die Courts machten die Runde. Meldungen über ihren mangelhaften physischen Zustand wechselten sich ab mit der Einschätzung, die Schweizerin sei eigentlich fit, scheue aber ein Comeback aufgrund ihrer relativen Erfolglosigkeit gegen Spielerinnen wie Davenport, die Williams-Schwestern und Capriati.

Ihre Rückkehr endete nach einer Niederlage gegen Jelena Dementjewa bereits beim Turnier in Filderstadt im Herbst 2002. Auf einer Pressekonferenz verkündete Hingis ihren vorläufigen Rückzug. Sie unterstrich, dass sie an chronischen Fussproblemen leide und momentan nicht in der Lage sei, professionell Tennis zu spielen.

Im Februar 2003, mit 22 Jahren, gab Martina Hingis ihren Rücktritt bekannt.<ref>Vom Wunderkind zur Grande Dame. In: swisstennis.ch. 26. Oktober 2017, abgerufen am 26. Oktober 2017.</ref> Sie hatte zu diesem Zeitpunkt 40 Turniere im Einzel sowie 36 Titel im Doppel gewonnen und war für insgesamt 209 Wochen die Nummer 1 der Tenniswelt gewesen – die viertlängste Weltranglistenführung in der Geschichte des Damentennis.

Comeback (2005)

Im Februar 2005 unternahm Hingis beim WTA-Turnier in Pattaya einen Comebackversuch. Sie betonte dabei, dass es ihr nicht um Weltranglistenpunkte oder die Siegprämie ging. Sie habe dem Wunsch einer Freundin entsprochen, die sich für ein thailändisches Hilfswerk für verarmte und obdachlose Frauen und Kinder engagierte. Hingis verlor dann aber bereits ihre erste Partie mit 6:1, 2:6, 2:6 gegen die Deutsche Marlene Weingärtner.

Mitte 2005 kehrte Hingis erneut auf den Court zurück. Sie gab ihre Zusage für die amerikanische World-Team-Tennis-Liga, einen Mannschaftswettbewerb, an dem vor allem ehemalige Profispieler teilnehmen. Dort erreichte sie eine 18:1-Bilanz, mit der sie ihr Team zum Gewinn der Liga führte. Unter anderem schlug sie dabei Martina Navrátilová.

Erstes Comeback und zweite Karriere (2006–2007)

Datei:Martina Hingis061018.jpg
Hingis bei den Zurich Open

Das Comeback begann am 1. Januar 2006 beim Turnier in Brisbane an der Gold Coast und endete mit einer Pressekonferenz am 1. November 2007, in der Hingis erneut ihren Rücktritt erklärte. Faktisch konnte sie nicht an alte Erfolge anknüpfen.

Dabei begann Hingis zunächst vielversprechend. Beim Turnier in Gold Coast erreichte sie im Januar 2006 auf Anhieb sowohl im Einzel als auch im Doppel den Halbfinal. Bei den Australian Open zog sie bei ihrem ersten Grand-Slam-Auftritt nach mehr als zwei Jahren im Einzel in den Viertelfinal ein, in dem sie der ehemaligen Weltranglistenersten Clijsters unterlag. Zusammen mit Mahesh Bhupathi gewann sie zudem das Mixed-Turnier. Es war ihr insgesamt 15. Grand-Slam-Titel.

Auch die folgenden Turniere verliefen erfolgreich: In Tokio erreichte sie erstmals seit vier Jahren wieder das Endspiel eines WTA-Turniers. Sie schlug unter anderem die topgesetzte Nummer 4 der Welt, Marija Scharapowa, und erreichte den Final, in dem sie Jelena Dementjewa deutlich mit 2:6 und 0:6 unterlag. Ende Januar rückte Hingis wieder unter die Top 50 der Tenniswelt vor. In Indian Wells gelang ihr erstmals wieder ein Sieg gegen Lindsay Davenport. Anfang April 2006 stand Hingis bereits wieder auf Platz 25 der Weltrangliste.

Am 4. Mai verlor sie im Achtelfinal in Warschau gegen Venus Williams. Nur eine Woche später erreichte sie beim Turnier in Berlin den Viertelfinal, in dem sie sich der Weltranglistenersten Amélie Mauresmo in drei hart umkämpften Sätzen geschlagen geben musste. In Rom feierte Hingis dann ihren ersten Turniersieg nach dem Comeback. Auf dem Weg ins Endspiel konnte sie dabei im Halbfinal Venus Williams (0:6, 6:3, 6:3) und im Final Dinara Safina mit 6:2 und 7:5 besiegen. Sie sicherte sich damit ihren ersten Titel nach Tokio 2002 und machte mit diesem Sieg einen Sprung auf den 14. Platz der Weltrangliste. Bei den French Open erreichte sie 2006 den Viertelfinal, den sie gegen Clijsters 6:7 und 1:6 verlor.

Dann wechselten Licht und Schatten: In Wimbledon unterlag Hingis bereits in der dritten Runde überraschend Ai Sugiyama. Wenig später gelangen ihr wieder Siege gegen Top-Spielerinnen: Im August erreichte sie beim Turnier in Montreal mit Siegen über Daniela Hantuchová und Swetlana Kusnezowa den Final, bevor sie Ana Ivanović mit 1:6 und 3:6 unterlag. Der Finaleinzug brachte Hingis die Rückkehr in die Top Ten. Am 22. August wurde sie erstmals wieder als Neunte im Ranking geführt. Weniger erfolgreich verliefen die anschliessenden US Open. Die an Nummer 8 gesetzte Hingis scheiterte bereits in der dritten Runde an der ungesetzten Virginie Razzano.

Am 24. September gewann Hingis hingegen die Hansol Korea Open Tennis Championships in Seoul. Bei den Zurich Open erreichte sie den Viertelfinal, dann aber scheiterte sie einmal mehr an Swetlana Kusnezowa. Schatten folgten beim Masters in Madrid; als Siebte des Rankings qualifiziert, gelang Hingis in den drei Vorrundenspielen lediglich ein Sieg. Einem Sieg gegen Petrowa folgten jeweils Dreisatzniederlagen gegen die beiden Top-Spielerinnen Mauresmo und Henin. Hingis verpasste den Einzug in den Halbfinal.

Im Januar 2007 erreichte Hingis erneut den Viertelfinal der Australian Open, doch wie im Vorjahr scheiterte sie an der Weltranglistenzweiten Kim Clijsters.

Ein neuer Rekord gelang ihr beim nachfolgenden Turnier in Tokio: Hingis siegte ohne Satzverlust und zum insgesamt fünften Mal in der japanischen Hauptstadt. Sie bezwang Ivanović klar in zwei Sätzen. Durch ihren dritten Turniersieg seit dem Comeback kletterte Hingis auf den sechsten Platz der Weltrangliste; dies nährte die Hoffnung, noch einmal die Spitze erklimmen zu können.

Niederlagen und Verletzungen folgten. In Dubai unterlag sie im Viertelfinal Jelena Janković. In Doha und Indian Wells scheiterte sie jeweils an Daniela Hantuchová. Anhaltende Hüft- und Rückenprobleme zwangen Hingis nicht nur zur Absage der Turniere von Charleston und Rom, sondern auch zum Verzicht auf die French Open. Auf einer Pressekonferenz gab sie dann bekannt, dass sie erst auf den Tennisplatz zurückkehren werde, wenn die Verletzungen vollkommen ausgeheilt seien.

Zur Überraschung einiger Beobachter entschied sich Hingis trotzdem für einen Start in Wimbledon. Wie schon im Vorjahr scheiterte sie in der dritten Runde. Nach mehrwöchiger Pause und offensichtlichem Trainingsrückstand verlor sie gegen die kaum bekannte Laura Granville klar mit 4:6 und 2:6.

Auch auf den Hartplätzen folgten Rückschläge. In San Diego unterlag sie ihrer Landsfrau Patty Schnyder mit 1:6, 7:64, 3:6. Weitere frühe Niederlagen folgten. Bei den US Open unterlag sie – wieder auf Weltranglistenplatz 16 zurückgefallen – der ungesetzten Weissrussin Wiktoryja Asaranka mit 6:4, 1:6 und 0:6.

Aufgrund starker Hüft- und Rückenschmerzen beendete Hingis am 11. Oktober die Saison 2007 vorzeitig. Die Niederlage bei den Peking Open gegen Peng Shuai, der sie mit 5:7 und 1:6 unterlag, sollte ihr letztes Einzelmatch auf der WTA Tour sein.

Positive Dopingprobe und zweiter Rücktritt

Am 1. November 2007 gab Hingis auf einer Medienkonferenz in Glattbrugg ihren Rücktritt vom Profitennis bekannt. Sie erklärte, dass ihr die Einnahme von Kokain aufgrund eines positiven Tests bei den Wimbledon Championships (Kontrolle vom 29. Juni 2007) vorgeworfen werde. Sie bestritt die gegen sie erhobenen Vorwürfe und behauptete, man habe die betreffende Substanz in ihren Orangensaft getan. Hingis begründete ihre Entscheidung damit, dass sie keine Lust auf eine jahrelange juristische Auseinandersetzung habe, um ihre Unschuld zu beweisen. Andererseits gab sie ihre anhaltenden Hüft- und Rückenverletzungen sowie ihr Alter an. Sie habe in ihrer zweiten Karriereetappe ab 2006 erkannt, dass sie sich physisch nur mit Mühe in der Weltspitze halten könne. Sie sei wohl zu alt für Spitzentennis.<ref>Im fahlen Licht des Dopingverdachts. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. November 2007.</ref>

Am 8. November 2007 kündigte ihr Manager Mario Widmer an, Hingis werde nun doch um ihren durch den Dopingverdacht angekratzten Ruf kämpfen. Sie wolle die Ergebnisse ihrer positiven Dopingprobe anfechten.<ref>Hingis will nun doch kämpfen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 7. November 2007.</ref> 2008 gab die ITF bekannt, dass Martina Hingis wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt werde. Resultate und Preisgelder ab Wimbledon 2007 würden gestrichen.<ref>Kokainkonsum – Hingis wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt. In: Die Welt. 4. Januar 2008.</ref>

Hingis hatte bis dahin 43 Turniere im Einzel und 37 im Doppel gewonnen und Preisgelder in Höhe von 20.155.811 US-Dollar kassiert. Ihre Matchbilanz im Einzel: 548 Siege bei 133 Niederlagen.

Erneutes Comeback, zehn weitere Grand-Slam-Titel im Doppel und Mixed und Olympiasilber

Hingis kündigte im Juli 2013 an, dass sie beim Doppelwettbewerb von Carlsbad mit Daniela Hantuchová an den Start gehen und damit nach fünf Jahren ihr Comeback auf der WTA Tour geben werde. Ihr erster Versuch endete dort in Runde zwei, die US-Amerikanerinnen Raquel Kops-Jones und Abigail Spears gewannen den dritten Satz mit 10:3. Nachdem sie und Hantuchová in Cincinnati und Toronto die zweite Runde erreicht hatten, scheiterten sie bei den US Open bereits in Runde eins.

Im März 2014 gewann sie an der Seite von Sabine Lisicki überraschend den Doppeltitel der Sony Open Tennis, womit sie sich in der Doppelweltrangliste bereits wieder auf Platz 60 verbesserte. Im September 2014 erreichte sie mit Flavia Pennetta das Endspiel der US Open. Damit stand sie zum ersten Mal seit mehr als zwölf Jahren wieder im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Im September gewannen sie gemeinsam das WTA-Turnier von Wuhan. Am 1. Februar 2015 gewann sie an der Seite von Leander Paes den Mixed-Wettbewerb der Australian Open und damit ihren 16. Grand-Slam-Titel. Im Juli 2015 feierte sie in Wimbledon in der Doppelkonkurrenz mit Sania Mirza sowie in der Mixed-Konkurrenz an der Seite von Leander Paes jeweils einen weiteren Grand-Slam-Titel. Im September gewann sie – erneut an der Seite von Leander Paes – den Mixed-Wettbewerb sowie – erneut an der Seite von Sania Mirza – die Doppelkonkurrenz der US Open.

Im Januar 2016, unmittelbar vor den Australian Open, eroberte Martina Hingis erstmals seit fast 16 Jahren wieder die Nummer-1-Position der WTA-Doppel-Weltrangliste, zusammen mit ihrer Partnerin Sania Mirza.<ref>Marc Ribolla: Nach fast 16 Jahren Unterbruch – Hingis ist wieder die Nummer eins der Welt! In: Blick. 16. Januar 2016.</ref> Mit Mirza gewann Hingis auch den Doppelfinal der Australian Open gegen Andrea Hlaváčková und Lucie Hradecká (7:6, 6:1); es war ihr 21. Grand-Slam-Titel. Zuvor war Hingis mit Leander Paes im Mixed-Wettbewerb gegen ihre Doppelpartnerin Mirza und den Kroaten Ivan Dodig im Viertelfinal ausgeschieden. Mit dem Sieg im Mixed bei den French Open komplettierten sowohl Hingis als auch ihr Spielpartner Leander Paes jeweils ihren Karriere-Grand-Slam in der gemischten Konkurrenz. Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro gewann sie zusammen mit Timea Bacsinszky in der Doppelkonkurrenz Silber.

Ihren 23. Grand-Slam-Titel errang sie im Juli 2017 im Mixed-Wettbewerb von Wimbledon, wo sie gemeinsam mit dem Briten Jamie Murray topgesetzt war und das ungesetzte britisch-finnische Duo Heather Watson und Henri Kontinen (6:4, 6:4) im Final bezwang. Nachdem sich das erfolgreiche Doppel «Santina» (Hingis und Mirza) Ende 2016 getrennt hatte, errang Hingis 2017 mit ihrer neuen Partnerin Chan Yung-jan bereits sieben Titel und festigte ihre Position unter den Top Ten der Doppelweltrangliste.

Im September 2017 gewann sie gemeinsam mit Jamie Murray topgesetzt den Final des Mixed-Wettbewerbs der US Open und die Konkurrenz im Doppel mit Chan Yung-jan. Nach dem Sieg der beiden bei den Dongfeng Motor Wuhan Open 2017, ihrem insgesamt neunten Titel des Jahres, wurde Hingis ab dem 2. Oktober 2017 wieder als Nummer eins der Doppel-Weltrangliste und ihre Partnerin Chan als Nummer zwei geführt.<ref>Hingis, Chan capture third straight title at Wuhan. In: WTA Tennis. 30. September 2017, abgerufen am 1. Oktober 2017.</ref> Kurz danach gab sie bekannt, dass sie ihre Karriere nach den WTA Finals beenden werde.<ref>Rücktritt nach Singapur. In: spox.com. 26. Oktober 2017, abgerufen am 26. Oktober 2017.</ref> Dort schieden Hingis und Chan am 28. Oktober 2017 nach einer Niederlage im Halbfinal gegen Tímea Babos und Andrea Hlaváčková aus.<ref>Hingis verpasst Titel zum Abschluss ihrer Karriere. In: Spiegel Online. 28. Oktober 2017, abgerufen am 28. Oktober 2017.</ref>

Auszeichnungen

Datei:14. Internationale Sportnacht Davos 2017 (38593468072).jpg
Martina Hingis bei der 14. Internationalen Sportnacht Davos im Jahr 2017

Persönliches

Im November 2006 verlobte sich Hingis mit dem tschechischen Tennisprofi Radek Štěpánek, im August 2007 gaben sie ihre Trennung bekannt. Nach einer Liaison bis April 2010 mit dem Anwalt Andreas Bieri<ref>Barbara Lanz: Trennung nach dem Heiratsantrag? In: Schweizer Illustrierte. 13. April 2010, abgerufen am 13. Juli 2015.</ref> heiratete Hingis am 10. Dezember 2010 den französischen Springreiter Thibault Hutin.<ref>Martina Abächerli: Martina Hingis sagte «Ja, ich will!» In: Blick. 11. Dezember 2010, abgerufen am 13. Juli 2015.</ref> Das Paar trennte sich im Januar 2013.<ref>Erneut Vorwürfe gegen Martina Hingis. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. September 2013.</ref> Im Juli 2018 heiratete sie ihren früheren Sportarzt Harald Leemann in Zug, wo sie damals lebte.<ref>Martina Hingis hat in Zug heimlich geheiratet. In: St. Galler Tagblatt. 20. Juli 2018.</ref><ref>Marco Keller: Martina Hingis stürmt wieder ans Netz. In: Tages-Anzeiger, 4. März 2020.</ref> 2019 wurde sie Mutter einer Tochter,<ref name="Baby">Hingis announces the birth of baby Lia. In: WTA Tennis. 9. März 2019, abgerufen am 28. Januar 2022.</ref><ref name="TopFit">Fabienne Eichelberger: Martina Hingis nach Geburt wieder topfit! In: Schweizer Illustrierte. 18. März 2019, abgerufen am 28. Januar 2022.</ref> vier Jahre später im Jahr 2022 gab sie die Trennung bekannt.<ref>Felix Bingesser: Martina Hingis: Trennung!. In: Blick.ch, 19. August 2022.</ref> Hingis hat eine Wohnung in Feusisberg im Kanton Schwyz und ein Apartment in Florida.<ref name="annabelle">Stephanie Hess: «Wenn ich eines nie war, dann langweilig». In: annabelle. 15. August 2016 (Porträt), abgerufen am 28. Oktober 2017.</ref>

Turnierbilanz

Turniersiege

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam (25)
WTA Tour Championships (4)
Tier I Events
Premier Mandatory
Premier 5 (36)
Tier II-V Events
Premier
International (36)

Einzel

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 13. Oktober 1996 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Filderstadt Hartplatz (Halle) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Anke Huber 6:2, 3:6, 6:3
2. 10. November 1996 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Oakland Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 6:2, 6:0
3. 12. Januar 1997 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jennifer Capriati 6:1, 5:7, 6:1
4. 26. Januar 1997 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz Vorlage:FRA-1974 6:2, 6:2
5. 2. Februar 1997 Japan 1870Japan Tokio Teppich (Halle) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Steffi Graf kampflos
6. 16. Februar 1997 Vorlage:FRA-1974 Teppich (Halle) DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Anke Huber 6:3, 3:6, 6:3
7. 29. März 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Key Biscayne Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 6:2, 6:1
8. 6. April 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Hilton Head Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 3:6, 6:3, 7:6
9. 6. Juli 1997 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Rasen TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 2:6, 6:3, 6:3
10. 27. Juli 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Stanford Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Conchita Martínez 6:0, 6:2
11. 3. August 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Diego Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 7:6, 6:4
12. 7. September 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Venus Williams 6:0, 6:4
13. 12. Oktober 1997 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Filderstadt Hartplatz (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lisa Raymond 6:4, 6:2
14. 16. November 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Philadelphia Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport 7:5, 6:7, 7:6
15. 1. Februar 1998 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Conchita Martínez 6:3, 6:3
16. 15. März 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport 6:3, 6:4
17. 3. Mai 1998 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg Sand TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná 6:3, 7:5
18. 10. Mai 1998 Vorlage:ITA-1946 Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Venus Williams 6:2, 3:6, 6:2
19. 22. November 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Tour Championships Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport 7:5, 6:4, 4:6, 6:2
20. 31. Januar 1999 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz Vorlage:FRA-1974 6:2, 6:3
21. 7. Februar 1999 Japan 1870Japan Tokio Teppich (Halle) SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Amanda Coetzer 6:2, 6:1
22. 4. April 1999 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Hilton Head Sand RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa 6:4, 6:3
23. 17. Mai 1999 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berlin Sand Vorlage:FRA-1974 6:0, 6:1
24. 8. August 1999 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Diego Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Venus Williams 6:4, 6:0
25. 22. August 1999 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Toronto Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 6:4, 6:4
26. 11. Oktober 1999 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Filderstadt Hartplatz (Halle) Vorlage:FRA-1974 6:4, 6:1
27. 6. Februar 2000 JapanDatei:Flag of Japan.svg Tokio Teppich (Halle) Vorlage:FRA-1974 6:3, 7:5
(*) 5. März 2000 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Scottsdale Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport *Final nicht ausgetragen
28. 2. April 2000 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Key Biscayne Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport 6:3, 6:2
29. 7. Mai 2000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg Sand SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vicario 6:3, 6:3
30. 24. Juni 2000 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg ’s-Hertogenbosch Rasen RumänienDatei:Flag of Romania.svg Ruxandra Dragomir 6:2, 3:0 Aufgabe
31. 20. August 2000 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Montreal Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Serena Williams 0:6, 6:3, 3:0 Aufgabe
32. 8. Oktober 2000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Filderstadt Hartplatz (Halle) BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Kim Clijsters 6:0, 6:3
33. 15. Oktober 2000 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich Hartplatz (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport 6:4, 4:6, 7:5
34. 29. Oktober 2000 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Moskau Teppich (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa 6:3, 6:1
35. 19. November 2000 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Tour Championships Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 6:75, 6:4, 6:4
36. 13. Januar 2001 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport 6:3, 4:6, 7:5
37. 18. Februar 2001 KatarDatei:Flag of Qatar.svg Doha Hartplatz Vorlage:FRA-1974 6:3, 6:2
38. 24. Februar 2001 Vereinigte Arabische EmirateDatei:Flag of the United Arab Emirates.svg Dubai Hartplatz Vorlage:FRA-1974 6:4, 6:4
39. 12. Januar 2002 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Meghann Shaughnessy 6:2, 6:3
40. 3. Februar 2002 JapanDatei:Flag of Japan.svg Tokio Teppich (Halle) Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles 7:66, 4:6, 6:3
41. 21. Mai 2006 Vorlage:ITA-2003 Sand RusslandDatei:Flag of Russia.svg Dinara Safina 6:2, 7:5
42. 24. September 2006 IndienDatei:Flag of India.svg Kalkutta Hartplatz (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Olga Putschkowa 6:0, 6:4
43. 4. Februar 2007 JapanDatei:Flag of Japan.svg Tokio Teppich (Halle) SerbienDatei:Flag of Serbia (2004-2010).svg Ana Ivanović 6:4, 6:2

Doppel

Nr. Datum Turnier Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 7. Mai 1995 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Gigi Fernández SpanienDatei:Flag of Spain.svg Conchita Martínez
Vorlage:ARG-1861
6:2, 6:3
2. 7. Juli 1996 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Rasen TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Meredith McGrath
LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Laryssa Sawtschenko
5:7, 7:5, 6:1
3. 20. Oktober 1996 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich Hartplatz (Halle) TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Nicole Arendt
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
7:5, 6:4
4. 26. Januar 1997 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lisa Raymond
6:2, 6:2
5. 16. Februar 1997 Vorlage:FRA-1974 Teppich (Halle) TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná Vorlage:FRA-1974
Vorlage:ITA-1946
6:3, 6:0
6. 6. April 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Hilton Head Sand Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mary Joe Fernández Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná
7:5, 4:6, 6:1
7. 27. Juli 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Stanford Hartplatz Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport SpanienDatei:Flag of Spain.svg Conchita Martínez
Vorlage:ARG-1861
6:1, 6:3
8. 3. August 1997 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg San Diego Hartplatz SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Amy Frazier
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kimberly Po
6:3, 7:5
9. 28. September 1997 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Leipzig Teppich (Halle) TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Yayuk Basuki
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková
6:2, 6:2
10. 12. Oktober 1997 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Filderstadt Hartplatz (Halle) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
7:6, 3:6, 7:6
11. 19. Oktober 1997 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich Hartplatz (Halle) SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Larisa Neiland
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková
4:6, 6:4, 6:1
12. 18. Januar 1998 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Katrina Adams
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Meredith McGrath
6:1, 6:2
13. 1. Februar 1998 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Mirjana Lučić Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
6:4, 2:6, 6:3
14. 8. Februar 1998 Japan 1870Japan Tokio Teppich (Halle) KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Mirjana Lučić Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
7:5, 6:4
15. 29. März 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Key Biscayne Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Vicario
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
6:2, 3:6, 6:3
16. 7. Juni 1998 Vorlage:FRA-1974 Sand TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
6:1, 7:64
17. 5. Juli 1998 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Rasen TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
6:3, 3:6, 8:6
18. 16. August 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Manhattan Beach Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Helena Suková ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Tamarine Tanasugarn
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Olena Tatarkowa
6:4, 6:2
19. 23. August 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Montreal Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Yayuk Basuki
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Caroline Vis
6:3, 6:4
20. 13. September 1998 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
6:3, 6:3
21. 31. Januar 1999 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lindsay Davenport
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
7:5, 6:3
22. 14. März 1999 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells Hartplatz RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mary Joe Fernández
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná
6:2, 6:2
23. 28. März 1999 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Key Biscayne Hartplatz TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Mary Joe Fernández
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles
0:6, 6:4, 7:6
24. 9. Mai 1999 Vorlage:ITA-1946 Sand RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa Vorlage:FRA-1974
Vorlage:FRA-1974
6:2, 6:2
25. 20. Juni 1999 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Eastbourne Rasen RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Jana Novotná
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Natallja Swerawa
6:4, Aufgabe
26. 21. November 1999 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Tour Championships Teppich (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa SpanienSpanien Arantxa Sánchez Vicario
LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Larissa Sawtschenko
6:4, 6:4
27. 6. Februar 2000 JapanDatei:Flag of Japan.svg Tokio Teppich (Halle) Vorlage:FRA-1974 Vorlage:FRA-1974
Vorlage:FRA-1974
6:4, 6:1
28. 11. Juni 2000 Vorlage:FRA-1974 Sand Vorlage:FRA-1974 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Virginia Ruano Pascual
Vorlage:ARG-1861
6:2, 6:4
29. 20. August 2000 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Montreal Hartplatz Vorlage:FRA-1974 Vorlage:FRA-1974
JapanDatei:Flag of Japan.svg Ai Sugiyama
kampflos
30. 8. Oktober 2000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Filderstadt Hartplatz (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Vicario
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Barbara Schett
6:4, 6:2
31. 15. Oktober 2000 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Zürich Hartplatz (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Kimberly Po
Vorlage:FRA-1974
6:3, 6:4
32. 12. November 2000 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Philadelphia Teppich (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lisa Raymond
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Rennae Stubbs
6:2, 7:5
33. 19. November 2000 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Tour Championships Teppich (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Nicole Arendt
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Manon Bollegraf
6:2, 6:3
34. 7. Oktober 2001 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Moskau Teppich (Halle) RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Dementjewa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Lina Krasnoruzkaja
7:61, 6:3
35. 27. Januar 2002 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anna Kurnikowa SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Daniela Hantuchová
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez
6:2, 6:74, 6:1
36. 5. Mai 2002 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hamburg Sand OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Barbara Schett SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Daniela Hantuchová
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Sánchez
6:1, 6:1
37. 3. März 2007 KatarDatei:Flag of Qatar.svg Doha Hartplatz RusslandDatei:Flag of Russia.svg Maria Kirilenko UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ágnes Szávay
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Vladimíra Uhlířová
6:1, 6:1
38. 30. März 2014 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami Hartplatz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sabine Lisicki RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jekaterina Makarowa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Wesnina
4:6, 6:4, [10:5]
39. 27. September 2014 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Wuhan Hartplatz ItalienDatei:Flag of Italy.svg Flavia Pennetta SimbabweDatei:Flag of Zimbabwe.svg Cara Black
Vorlage:FRA-1974
6:4, 5:7, [12:10]
40. 18. Oktober 2014 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Moskau Hartplatz (Halle) ItalienDatei:Flag of Italy.svg Flavia Pennetta Vorlage:FRA-1974
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Arantxa Parra Santonja
6:3, 7:5
41. 10. Januar 2015 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Brisbane Hartplatz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sabine Lisicki Vorlage:FRA-1974
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Katarina Srebotnik
6:2, 7:5
42. 22. März 2015 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jekaterina Makarowa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Wesnina
6:3, 6:4
43. 5. April 2015 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Miami Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jekaterina Makarowa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Wesnina
7:5, 6:1
44. 12. April 2015 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Charleston Sand IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Casey Dellacqua
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Darija Jurak
6:0, 6:4
45. 11. Juli 2015 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Rasen IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jekaterina Makarowa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Wesnina
5:7, 7:64, 7:5
46. 13. September 2015 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Casey Dellacqua
KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Jaroslawa Schwedowa
6:3, 6:3
47. 26. September 2015 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Guangzhou Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Xu Shilin
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg You Xiaodi
6:3, 6:1
48. 3. Oktober 2015 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Wuhan Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza RumänienDatei:Flag of Romania.svg Irina-Camelia Begu
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Monica Niculescu
6:2, 6:3
49. 10. Oktober 2015 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Hao-ching
Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan
6:79, 6:1, [10:8]
50. 1. November 2015 SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Tour Championships Hartplatz (Halle) IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza SpanienDatei:Flag of Spain.svg Carla Suárez Navarro
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Garbiñe Muguruza
6:0, 6:3
51. 9. Januar 2016 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Brisbane Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Angelique Kerber
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Andrea Petković
7:5, 6:1
52. 15. Januar 2016 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Sydney Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza Vorlage:FRA-1974
Vorlage:FRA-1974
1:6, 7:5, [10:5]
53. 29. Januar 2016 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Andrea Hlaváčková
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Lucie Hradecká
7:61, 6:3
54. 14. Februar 2016 RusslandDatei:Flag of Russia.svg St. Petersburg Hartplatz (Halle) IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza RusslandDatei:Flag of Russia.svg Wera Duschewina
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Barbora Krejčíková
6:3, 6:1
55. 15. Mai 2016 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Rom Sand IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jekaterina Makarowa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Wesnina
6:1, 6:75, [10:3]
56. 18. März 2017 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Indian Wells Hartplatz Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Lucie Hradecká
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Kateřina Siniaková
7:64, 6:2
57. 13. Mai 2017 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Madrid Sand Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Tímea Babos
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Andrea Hlaváčková
6:4, 6:3
58. 21. Mai 2017 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Rom Sand Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jekaterina Makarowa
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Wesnina
7:5, 7:64
59. 25. Juni 2017 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Mallorca Rasen Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Jelena Janković
LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Anastasija Sevastova
kampflos
60. 1. Juli 2017 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Eastbourne Rasen Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Ashleigh Barty
AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Casey Dellacqua
6:3, 7:5
61. 19. August 2017 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Cincinnati Hartplatz Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Hsieh Su-wei
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Monica Niculescu
4:6, 6:4, [10:7]
62. 10. September 2017 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Hartplatz Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Lucie Hradecká
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Kateřina Siniaková
6:3, 6:2
63. 30. September 2017 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Wuhan Hartplatz Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan JapanDatei:Flag of Japan.svg Shūko Aoyama
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Yang Zhaoxuan
7:65, 3:6, [10:4]
64. 8. Oktober 2017 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking Hartplatz Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Yung-jan UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Tímea Babos
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Andrea Hlaváčková
6:1, 6:4

Mixed

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 29. Januar 2006 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Mahesh Bhupathi KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Daniel Nestor
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jelena Lichowzewa
6:3, 6:3
2. 1. Februar 2015 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australian Open Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Leander Paes Vorlage:FRA-1974
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Daniel Nestor
6:4, 6:3
3. 12. Juli 2015 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Rasen IndienDatei:Flag of India.svg Leander Paes UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Tímea Babos
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Alexander Peya
6:1, 6:1
4. 11. September 2015 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Hartplatz IndienDatei:Flag of India.svg Leander Paes Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Bethanie Mattek-Sands
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Sam Querrey
6:4, 3:6, [10:7]
5. 3. Juni 2016 Vorlage:FRA-1974 Sand IndienDatei:Flag of India.svg Leander Paes IndienDatei:Flag of India.svg Sania Mirza
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Ivan Dodig
4:6, 6:4, [10:8]
6. 16. Juli 2017 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Wimbledon Rasen Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Jamie Murray FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Henri Kontinen
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Heather Watson
6:4, 6:4
7. 9. September 2017 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg US Open Hartplatz Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Jamie Murray Chinesisch TaipehDatei:Flag of Chinese Taipei for Olympic games.svg Chan Hao-ching
NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Michael Venus
6:1, 4:6, [10:8]

Team-Wettbewerbe

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 6. Januar 2001 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Hopman Cup ITF Hartplatz (Halle) SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Roger Federer Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Monica Seles
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jan-Michael Gambill
2:1

Karrierestatistik und Turnierbilanz

Einzel

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Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug in Final / Halbfinal / Viertelfinal / Achtelfinal; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Fed Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Fed Cup.

Anmerkung: Diese Statistik berücksichtigt alle Ergebnisse im Einzel, so wie es auf der WTA-Seite steht. Dargestellt sind nur WTA-Turniere der Kategorie Tier I.

Doppel

Vorlage:Tennisturniere-Damendoppel

Mixed

Turnier 1996 1997 1998 1999 2000 2001–2005 2006 2007–2012 2013 2014 2015 2016 2017 Karriere
Australian Open S S VF VF S
French Open VF AF AF S 1 S
Wimbledon 2 VF VF S AF S S
US Open HF VF 1 S AF S S

Legends

2024 gewann Hingis mit Kim Clijsters zum dritten Mal in Folge das Wimbledon Legendsdoppel.<ref>«Lia fragte: Wieso wollen alle ein Föteli mit dir machen?», Tages-Anzeiger, 14. Juli 2024</ref>

Literatur

Dokumentation

Weblinks

Commons: Martina Hingis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Wiktoryja Asaranka | Tracy Austin | Ashleigh Barty | Jennifer Capriati | Kim Clijsters | Lindsay Davenport | Chris Evert | Evonne Goolagong Cawley | Steffi Graf | Simona Halep | Justine Henin | Martina Hingis | Ana Ivanović | Jelena Janković | Angelique Kerber | Amélie Mauresmo | Garbiñe Muguruza | Martina Navratilova | Naomi Ōsaka | Karolína Plíšková | Aryna Sabalenka | Dinara Safina | Arantxa Sánchez Vicario | Marija Scharapowa | Monica Seles | Iga Świątek | Serena Williams | Venus Williams | Caroline Wozniacki Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Tímea Babos | Cara Black | Latisha Chan | Kim Clijsters | Lindsay Davenport | Gisela Dulko | Sara Errani | Gigi Fernández | Coco Gauff | Julie Halard-Decugis | Martina Hingis | Hsieh Su-wei | Liezel Huber | Storm Hunter | Barbora Krejčíková | Anna Kurnikowa | Jekaterina Makarowa | Bethanie Mattek-Sands | Elise Mertens | Sania Mirza | Kristina Mladenovic | Corina Morariu | Martina Navratilova | Larisa Neiland | Jana Novotná | Jessica Pegula | Peng Shuai | Flavia Pennetta | Květa Peschke | Lisa Raymond | Erin Routliffe | Virginia Ruano Pascual | Aryna Sabalenka | Lucie Šafářová | Arantxa Sánchez Vicario | Pam Shriver | Kateřina Siniaková | Katarina Srebotnik | Samantha Stosur | Barbora Strýcová | Rennae Stubbs | Paola Suárez | Ai Sugiyama | Helena Suková | Natallja Swerawa | Taylor Townsend | Roberta Vinci | Jelena Wesnina | Serena Williams | Venus Williams Vorlage:Klappleiste/Ende

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