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Fondation Beyeler

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Fondation Beyeler
Datei:Riehen - Fondation Beyeler.jpgDatei:Riehen BS Fondation Beyeler.jpg
Museumsgebäude Ansicht vom Park (2014)
Daten
Ort Baselstrasse 77
4125 Riehen/BS
Schweiz Welt-IconKoordinaten: 47° 35′ 17,3″ N, 7° 39′ 3,8″ O; CH1903: 615980 / 270849
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Art
Kunstmuseum für klassische Moderne
Architekt Renzo Piano
Eröffnung 18. Oktober 1997
Besucheranzahl (jährlich) 389'188 (2024)<ref>Rückblick 2024. (PDF) In: Fondation Beyeler. 3. März 2024, abgerufen am 31. Juli 2025.</ref>
Betreiber
Fondation Beyeler
Leitung
Website
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Die Fondation Beyeler ist ein Schweizer Kunstmuseum und eine Stiftung mit Sitz in Riehen bei Basel im Kanton Basel-Stadt. Sie zählt zu den meistbesuchten Kunstmuseen der Schweiz. Eigentümerin der Sammlung Beyeler ist die Beyeler Stiftung.

Geschichte

Die 1982 gegründete Stiftung ist Eigentümerin der von den Eheleuten Hildy und Ernst Beyeler in etwa 50 Jahren zusammengetragenen Kunstsammlung. Erstmals 1989 öffentlich im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid gezeigt, liegt ihr Schwerpunkt in der klassischen Moderne und Gegenwartskunst.

Die Direktion hatte zunächst Ernst Beyeler selbst inne, ab April 2003 dann Christoph Vitali, seit Januar 2008 Sam Keller.

Im Jahr 2024 zählte die Stiftung 389'188 Besucherinnen und Besucher.

Museumsgebäude

Datei:La Fondation Beyeler (canton de Bâle, Suisse) (20526968310).jpg
Aussenansicht der Fondation Beyeler (2015)
Datei:La Fondation Beyeler (canton de Bâle, Suisse) (20721783721).jpg
Aussenansicht der Fondation Beyeler (2015)
Datei:Fond.Beyeler Calder2.JPG
Skulpturen von Alexander Calder (vorne) und Ellsworth Kelly im Park der Fondation Beyeler (2008)
Datei:Jeff Koons sculpture.jpg
Skulptur von Jeff Koons, 2012
Datei:Thomas Schütte - Hase (2013 ).JPG
«Hase», Skulptur von Thomas Schütte im Park (2013)
Datei:Fond.Beyeler Garten2.JPG
«White Curves», Skulptur von Ellsworth Kelly im Park (2008)

Im Jahr 1994 erhielt der Architekt Renzo Piano den Auftrag, für die Sammlung ein öffentliches Museum zu bauen, das am 18. Oktober 1997 im Park des Berowerguts in Riehen bei Basel eröffnet wurde. Der Museumsbau zeichnet sich durch seine Einbettung in die Umgebung, mit Blick auf Obstwiesen in den Langen Erlen, das Flusstal der Wiese aus. Der lang gestreckte Bau mit 127 Metern liegt an der verkehrsreichen Baselstrasse; gegen deren Lärm wird er von einer mit Porphyrplatten verkleideten Mauer abgeschirmt.

Seit dem Jahr 2021 ist das Museum ein Ort von Filmdreharbeiten: Wim Wenders plant eine Langzeitdokumentation in 3D über Denken und Arbeiten von Zumthor, Arbeitstitel Das Geheimnis der Orte. Themen sind gemäss der betreuenden Agentur Boxfish Films neben dem ebenfalls von Zumthor geplanten Neubau des Los Angeles County Museum of Art der Erweiterungsbau der Beyeler-Foundation.<ref>Wim Wenders dreht in der Fondation Beyeler in Riehen. In: Badische Zeitung. Abgerufen am 19. Juli 2020.</ref>

Sammlung

Die Sammlung Beyeler, die rund 400 Werke der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst enthält,<ref name=":1">Sammlung | Fondation Beyeler. Abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> dokumentiert den persönlichen Blick des Galeristen-Ehepaars Hildy und Ernst Beyeler auf die Kunst des 20. Jahrhunderts. Unter anderem werden Werke von Edgar Degas, Paul Cézanne, Claude Monet, Henri Rousseau, Vincent van Gogh, Wassily Kandinsky, Henri Matisse, Fernand Léger, Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Joan Miró, Alexander Calder, Paul Klee, Max Ernst, Piet Mondrian, Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Francis Bacon gezeigt.<ref name=":1" /> Die Rothko Rooms sind eine ausserhalb der USA einmalige Präsentation von Werken des Künstlers. Den Kunstwerken der klassischen Moderne werden etwa 25 Objekte der indigenen Künste aus Afrika, Ozeanien und Alaska gegenübergestellt.

Im Jahr 1999 wurde der grosse Saal im Norden des Gebäudes um zwölf Meter erweitert, so dass seither ein Drittel der insgesamt 3800 Quadratmeter grossen Ausstellungsfläche für Sonderausstellungen reserviert werden kann, welche die ständige Sammlung ergänzen oder mit ihr in einen Dialog treten.

Seit Bestehen des Museums wird der umgebende Garten in Sonderausstellungen einbezogen, die ohne Eintritt in das Museum zugänglich sind. So sorgte die Verhüllung der Bäume des Parks durch Christo und Jeanne-Claude im November/Dezember 1998 für Aufsehen. Ab September 2011 bis Januar 2012 fand die Präsentation von Louise Bourgeois’ Monumentalskulptur Maman in Bern, Zürich, Genf und in der Fondation Beyeler anlässlich des 100. Geburtstags der Künstlerin statt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Louise Bourgeois (Memento vom 24. Januar 2016 im Internet Archive), fondationbeyeler.ch, abgerufen am 16. April 2013.</ref> Für die Einzelausstellung des isländisch-dänischen Künstlers Olafur Eliasson liess dieser eine Fensterfront entfernen und den vorderen Ausstellungsbereich mit Wasser fluten.<ref>Angelika Schoder: Olafur Eliasson: Life. Zur Koexistenz zwischen Kultur und Natur. In: musermeku. 4. Mai 2021, abgerufen am 22. November 2025.</ref> Da die Verbindung von Kunst und Natur auch künftig eine wichtige Rolle spielen soll, hat die Stiftung im Oktober 2025 erstmals die Stelle eines Botanischen Kurators besetzt – mit der Wissenschaftlerin Rahel Kesselring.<ref>Fiona Sinclair Scott: Swiss art museum appoints first-ever botanical curator, backed by Chanel Culture Fund. In: CNN. 31. Oktober 2025, abgerufen am 22. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2005 war die Stiftung Partnerorganisation der Skulpturenausstellung Blickachsen 5 in Bad Homburg vor der Höhe. Im Jahr 2018 wurde bekannt, dass zahlreiche impressionistische Gemälde des Rudolf Staechelin Family Trusts zukünftig als Leihgabe «periodisch» in der Fondation zu sehen seien.<ref>Michael Baas: Zuwachs für die Fondation. In: Badische Zeitung. 13. November 2018, abgerufen am 13. November 2018.</ref>

Ausstellungen (Auswahl)

Geplantes Erweiterungsprojekt

Im Januar 2015 machte die Fondation ihre Absicht zur Errichtung eines Erweiterungsbaus im benachbarten, bisher privaten Iselin-Weber-Park des 19. Jahrhunderts öffentlich. Eine Jury wählte im September 2016 den Projektvorschlag des Schweizer Architekturbüros Atelier Peter Zumthor & Partner aus.<ref name=":0">Erweiterungsprojekt. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Oktober 2017; abgerufen am 5. Mai 2017.</ref> Die Investitionssumme beträgt 120 Millionen Schweizer Franken. Das dreiteilige Gebäude mit einem «Haus der Kunst» mit zusätzlich 1.500 m2 Ausstellungsfläche sowie einem Serviceanwesen und einem Veranstaltungspavillon soll 2023 eröffnen.<ref>Die Fondation Beyeler in Riehen will bis 2023 erweitern. In: Badische Zeitung. Abgerufen am 19. Juli 2020.</ref> Sie sollen aus drei kleinteiligen Bauten bestehen; beauftragt wurde wiederum der aus Basel stammende Architekt Peter Zumthor.<ref name=":0" />

Skulpturenweg

Datei:24 Stops 01 Glocke (Beyeler) jm03434.jpg
24 Stops: Glocke des Bildhauers Tobias Rehberger beim Eingang der Fondation Beyeler (Foto: 2016)

Seit September 2015 verbindet ein Skulpturenweg mit zwölf Werken des Bildhauers Tobias Rehberger die Fondation Beyeler mit dem Vitra Campus der Firma Vitra.<ref>Ulrich Senf: Weil am Rhein: Kunst setzt die Regio in Bewegung. In: Badische Zeitung. 28. September 2015, abgerufen am 5. Mai 2016.</ref> Weitere zwölf Skulpturen kamen im Juni 2016 hinzu. Das Projekt heisst 24 Stops.<ref>Jochen Fillisch: Weil am Rhein: Schaudepot soll neuen Besucherschub bei Vitra bringen. In: Badische Zeitung. 14. Januar 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.</ref><ref>Rehberger-Weg. Abgerufen am 5. Mai 2016.</ref><ref>Stefan Tolksdorf: Rehberger-Weg zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler. In: Badische Zeitung. 11. Juni 2016, abgerufen am 12. Juni 2016.</ref><ref>Roswitha Frey: Ausstellungen: Kunst in der Natur: Rehbergers «24 Stops» vom Vitra Campus bis zur Fondation Beyeler. In: Badische Zeitung. 14. Juni 2016, abgerufen am 14. Juni 2016.</ref>

Filme

Literatur

Weblinks

Commons: Fondation Beyeler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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