Zum Inhalt springen

Kiritimati

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. April 2026 um 22:15 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kiritimati
Satellitenbild von Kiritimati, nachbearbeitet
Satellitenbild von Kiritimati, nachbearbeitet
Satellitenbild von Kiritimati, nachbearbeitet
Gewässer Pazifischer Ozean
Archipel Line Islands
Geographische Lage 1° 54′ N, 157° 24′ WKoordinaten: 1° 54′ N, 157° 24′ W
 {{#coordinates:1,9|−157,4|primary
dim= globe= name=Kiritimati region=KI-L type=isle
  }}
Hauptinsel Kiritimati
Länge 43,9 km
Breite 39,6 km
Landfläche 388,39 km²
Lagunenfläche 345,54 km²
Höchste Erhebung Joe’s Hill
13 m
Einwohner 7369 (2020<ref></ref>)
Karte von Kiritimati
Karte von Kiritimati
Karte von Kiritimati

Kiritimati (kiribatische Aussprache: [<templatestyles src="IPA/styles.css" />kiˈɾismæs], kiribatische Schreibung des Wortlauts „Christmas“; vormals {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Weihnachtsinsel“) ist ein zu Kiribati gehörendes Atoll der Line Islands im Zentralpazifik.

Geographie

Kiritimati liegt 189 km (der Ort London 220 km) nördlich des Äquators. Von London auf Kiritimati aus sind der Hauptort Napia der Insel Tabuaeran (Fanning Island) 298 km (nordwestliche Richtung), die Insel Teraina (Washington Island) 446 km (ebenfalls nordwestliche Richtung) und die Hauptstadt Kiribatis, South Tarawa auf dem Tarawa-Atoll, 3254 km entfernt.

Kiritimati hat mit 388,39 km²<ref name="Fläche"></ref> von allen Koralleninseln der Erde die größte Landfläche. Die Insel besitzt mit 345,54 km²<ref name="Fläche" /> eine der größten Lagunen. Streng genommen stellt es ein sich im „Heben“ befindendes Atoll (siehe gehobenes Atoll) dar, wobei die salzhaltige Lagune im Osten und Südosten bereits ausgetrocknet und lediglich nach Westen hin geöffnet ist. Im Zentrum der Lagune existieren in Abhängigkeit von den Gezeiten unzählige kleine und kleinste Inseln. Das Atoll hat eine Ost-West-Ausdehnung von 43,9 km sowie eine Nord-Süd-Ausdehnung von 39,6 km. Kiritimati umfasst 47,9 % der Landfläche Kiribatis; auf ihr leben mit weniger als 7400 Einwohnern jedoch nur knapp 6,2 % der kiribatischen Bevölkerung. Die nicht-indigene, sondern hauptsächlich von den Gilbertinseln aus angesiedelte Bevölkerung verteilt sich auf vier Orte, Hauptort und Hafen ist London.

Der höchste Punkt der Insel, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), liegt im Südosten und ist mit 13 m der zweithöchste Punkt Kiribatis (der höchste Punkt Kiribatis befindet sich mit 81 m auf der Insel Banaba). Ortszeit für Kiritimati und die Line-Inseln ist UTC+14.

Klima

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für London, Kiritimati
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 30,3
Mittl. Tagesmin. (°C) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format 24,1
Niederschlag (mm) Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Vorlage:Klimatabelle/Format Σ Vorlage:Klimatabelle/Format
Quelle: <ref>Weatherbase: Historical Weather for London, Kiribati, November 2011. Abgerufen am 28. September 2013 (englisch).</ref>

Über Kiritimati befindet sich zweimal im Jahr die innertropische Konvergenzzone. Durch die geringe Höhe kommt es über der Insel kaum zu Wolkenbildung und zu den starken Regenfällen, für die die Tropen bekannt sind. Die geringe Niederschlagsmenge bewirkt einen Mangel an Frischwasser auf dem Atoll.

Geschichte

Als Entdecker zur Zeit der europäischen Expansion gilt der britische Seefahrer und Weltumsegler James Cook (1728–1779), der das Atoll als eines der ersten der Linieninseln am 24. Dezember 1777 während seiner dritten Südseereise sichtete. Er verbrachte dort mit seiner Mannschaft die Festtage und gab ihr den Namen Christmas Island. Er fand sie unbewohnt vor, jedoch fanden sich geringe Spuren einer früheren Besiedlung, worauf auch rund 200 Kokospalmen im Westteil des Atolls schließen ließen.

Der französische Geograph Jean-Nicolas Buache wies hingegen in seinem Werk Mémoires sur les découvertes à faire dans le Grand Océan (1797–1798) nach, dass es sich bei der Insel um die bereits 1537 von der meuternden Besatzung von Hernando de Grijalva entdeckte und Acea getaufte Insel handelte.

Archäologische Kampagnen Ende der 1990er Jahre, hier durch Paul Wallin, erbrachten mit Hilfe von Datierungen durch die Radiokarbonmethode eine eher einmalige Besiedlung im Rahmen der ostpolynesischen Expansion um das 14. Jahrhundert (13. bis 16. Jahrhundert).<ref>Paul Wallin: Archaeological Excavations on Christmas Island. 2000.</ref>

Unter Berufung auf den 1856 verabschiedeten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) wurde die Weihnachtsinsel 1857 von Kapitän J. L. Pendleton für die USA in Besitz genommen. In den folgenden Jahren wurde die Insel an verschiedene Firmen zum Abbau von Guano verpachtet. Am 17. März 1888 wurde die tropische Insel – unter amerikanischem Protest – vom Britischen Empire annektiert<ref>State Papers, Band 79, S. 1326.</ref> und am 30. Juli 1919 durch Order in Council als „Christmas Island“ der neuen Kronkolonie Gilbert and Ellice Islands Colony angegliedert.

In der Folgezeit wurde mit dem Anbau von Kokospalmen zur Erzeugung von Kopra begonnen.

Kernwaffentests

Datei:OperationGrappleXmasIslandHbomb.jpg
Der britische Wasserstoffbombentest Operation Grapple X über Kiritimati

Im Jahr 1956 begann Großbritannien mit den Vorbereitungen für mehrere Kernwaffentests auf Kiritimati sowie auf dem rund 700 km südlich gelegenen unbewohnten Atoll Malden. Hierzu wurden rund 3000 Militärbedienstete auf die Insel verlegt und der Hafen sowie der als Einsatzbasis dienende Flugplatz Christmas Island ausgebaut. Die erste Wasserstoffbombe, die eine Sprengkraft von 300 Kilotonnen besaß, wurde am 15. Mai 1957 über Malden von einer Vickers Valiant abgeworfen. Dieser Test mit der Bezeichnung Grapple 1 verlief nur bedingt erfolgreich. Weitere Kernwaffentests auf Malden fanden am 31. Mai (Grapple 2) und 19. Juni 1957 (Grapple 3) statt.<ref name="arnold">Lorna Arnold: Britain and the H-Bomb. Palgrave Macmillan, New York 2001, ISBN 0-333-94742-8.</ref>

Obwohl die Bevölkerung zuvor nicht vollständig evakuiert worden war, erfolgte am 8. November 1957 direkt über der südöstlichen Spitze Kiritimatis der Abwurf einer weiteren Wasserstoffbombe (Grapple X), deren Sprengkraft auf eine Megatonne kalkuliert worden war, die aber tatsächlich eine Energie von 1,8 Megatonnen freisetzte und mehrere Gebäude im sicher geglaubten Westteil der Insel beschädigte. Am 28. April 1958 erfolgte der Abwurf der bislang schwersten britischen Wasserstoffbombe (Grapple Y) im Seegebiet vor Kiritimati, die eine Sprengkraft von 3 Megatonnen besaß. Am 22. August 1958 begann die letzte Versuchsreihe (Grapple Z), bei der vier Wasserstoffbomben, die zum Teil an Fesselballons befestigt waren, über dem südöstlichen Teil der Insel gezündet wurden.<ref name="arnold" /> Für künftige Kernwaffenversuche baute Großbritannien von August 1958 bis März 1959 einen neuen Militärflugplatz mit verlängerter Startbahn (genannt Aeon Field) auf Kiritimati, der aber nie in Betrieb genommen wurde. Die britischen Kernwaffenversuche in der Region endeten am 23. September 1958.<ref name="arnold" />

Die USA führten vom 25. April bis zum 11. Juli 1962 während der „Operation Dominic“ vor der Küste des Atolls beziehungsweise im näheren Seegebiet 25 weitere Kernwaffenversuche durch, darunter am 6. Mai 1962 unter dem Codenamen „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ den bislang einzigen US-amerikanischen SLBM-Volltest. In der Region um Kiritimati fanden bis zum Inkrafttreten des Vertrags über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Erdatmosphäre im Jahr 1963 insgesamt 34 britische und US-amerikanische Kernwaffentests statt.<ref>Pazifik Infostelle Nukleartests auf den Weihnachtsinseln, Pazifik-Informationsstelle</ref>

Bevölkerungszahlen

Die einzelnen Siedlungen mit Einwohnerzahlen
Nr. Ort Bevölkerung
(Zensus 2005)<ref></ref>
Bevölkerung
(Zensus 2010)<ref></ref>
Bevölkerung
(Zensus 2015)<ref></ref>
Bevölkerung
(Zensus 2020)<ref>Kiribati – Population and Housing Census 2020. Value 2201–2204. In: microdata.pacificdata.org. Pazifische Gemeinschaft, 25. Juni 2024, abgerufen am 7. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1 London 1829 1879Vorlage:AccessibleTooltip 1895Vorlage:AccessibleTooltip 1986Vorlage:AccessibleTooltip
2 Tabwakea 1881 2311Vorlage:AccessibleTooltip 3001Vorlage:AccessibleTooltip 3522Vorlage:AccessibleTooltip
3 Banana 1170 955Vorlage:AccessibleTooltip 1209Vorlage:AccessibleTooltip 1458Vorlage:AccessibleTooltip
4 Poland 235 441Vorlage:AccessibleTooltip 351Vorlage:AccessibleTooltip 403Vorlage:AccessibleTooltip
5 Paris (Wüstung) 0 0Vorlage:AccessibleTooltip 0Vorlage:AccessibleTooltip 0Vorlage:AccessibleTooltip
  Kiritimati 5115 5586Vorlage:AccessibleTooltip 6456Vorlage:AccessibleTooltip 7369Vorlage:AccessibleTooltip

Das Dorf Poland (Polen) heißt deswegen so, weil der vorbeifahrende polnische Matrose Stanisław Pełczyński der Dorfbevölkerung maßgeblich bei der Bewässerung der Kokosplantagen geholfen haben soll. Ebenfalls wurde seinetwegen im Dorf auch eine Kirche nach Stanislaus von Krakau sowie eine Bucht benannt (Sankt-Stanislaus-Bucht).

Das mittlerweile verlassene Dorf Paris wurde wegen des ehemaligen französischen Priesters Emmanuel Rougier benannt, der die Insel von 1917 bis 1939 gepachtet hatte und Kokospalmen anpflanzen ließ. Er hatte dort gewohnt, besaß eigene Schiffe für den Transport der Kopra und ließ eigene Briefmarken drucken.

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung von Kiritimati 1947–2020:<ref></ref>

<timeline> Colors =

 id:lightgrey value:gray(0.9)
 id:darkgrey  value:gray(0.7)
 id:sfondo value:rgb(1,1,1)
 id:barra value:rgb(0.6,0.7,0.8)

ImageSize = width:650 height:350 PlotArea = left:50 bottom:50 top:30 right:30 DateFormat = x.y Period = from:0 till:8000 TimeAxis = orientation:vertical AlignBars = justify ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:1000 start:0 ScaleMinor = gridcolor:lightgrey increment:7000 start:0 BackgroundColors = canvas:sfondo

BarData=

 bar:1947 text:1947
 bar:1963 text:1963
 bar:1968 text:1968
 bar:1973 text:1973
 bar:1978 text:1978
 bar:1985 text:1985
 bar:1990 text:1990
 bar:1995 text:1995
 bar:2000 text:2000
 bar:2005 text:2005
 bar:2010 text:2010
 bar:2015 text:2015
 bar:2020 text:2020

PlotData=

 color:barra
 bar:1947 from:0 till:52
 bar:1963 from:0 till:477
 bar:1968 from:0 till:367
 bar:1973 from:0 till:674
 bar:1978 from:0 till:1265
 bar:1985 from:0 till:1737
 bar:1990 from:0 till:2537
 bar:1995 from:0 till:3225
 bar:2000 from:0 till:3431
 bar:2005 from:0 till:5115
 bar:2010 from:0 till:5586
 bar:2015 from:0 till:6456
 bar:2020 from:0 till:7369

PlotData=

 bar:1947 at:52 fontsize:M text:52 shift:(-12,5)
 bar:1963 at:477 fontsize:M text:477 shift:(-12,5)
 bar:1968 at:367 fontsize:M text:367 shift:(-12,5)
 bar:1973 at:674 fontsize:M text:674 shift:(-12,5)
 bar:1978 at:1265 fontsize:M text:1.265 shift:(-12,5)
 bar:1985 at:1737 fontsize:M text:1.737 shift:(-12,5)
 bar:1990 at:2537 fontsize:M text:2.537 shift:(-12,5)
 bar:1995 at:3225 fontsize:M text:3.225 shift:(-12,5)
 bar:2000 at:3431 fontsize:M text:3.431 shift:(-12,5)
 bar:2005 at:5115 fontsize:M text:5.115 shift:(-12,5)
 bar:2010 at:5586 fontsize:M text:5.586 shift:(-12,5)
 bar:2015 at:6456 fontsize:M text:6.456 shift:(-12,5)
 bar:2020 at:7369 fontsize:M text:7.369 shift:(-12,5)

TextData=

fontsize:S pos:(19,32)
 text:

</timeline>

Politik und Verwaltung

Die lokalen Belange des Atolls regelt ein Inselrat (Kiritimati Island Council). Da es über 5000 Einwohner zählt, entsendet Kiritimati drei Parlamentsmitglieder in das Parlament Maneaba ni Maungatabu in South Tarawa. Für das 10. Parlament 2011–2015 wurden Tawita Temoku, Jacob Teem und Kirata Temamaka gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder des 10. Parlaments 2011–2015 (Memento vom 27. März 2012 im Internet Archive). Abgerufen am 13. Januar 2014 (englisch).</ref> In das 11. Parlament von 2016 bis 2020 wurden Jacob Teem und Kirata Temamaka wieder gewählt. Neu hinzugekommen ist Mikarite Temari, der damit Temoku ersetzte.<ref>Members of the 11th Parliament 2016 - 2020. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. März 2018; abgerufen am 21. April 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.parliament.gov.ki</ref>

Wirtschaft und Verkehr

In London haben japanische Unternehmen eine Landungsbrücke errichtet, über die der Export von Kopra, Seetang und Aquarienfischen abgewickelt wird.

In geringem Maße hat eine touristische Entwicklung eingesetzt, hauptsächlich kommen Angler und Taucher. Ab und zu macht ein Kreuzfahrtschiff auf Kiritimati fest.

Zwischen 1999 und 2014 führte das Unternehmen Sea Launch Starts mit der dreistufigen Zenit-3SL-Rakete durch, die zum Aussetzen von Satelliten in eine geostationäre Umlaufbahn (GTO) genutzt wurden, wobei das Kürzel SL für Sea Launch steht. Als Startplatz wurde eine schwimmende umgebaute Bohrplattform verwendet, die in die Nähe von Kiritimati geschleppt wurde. Durch die Nähe des Startplatzes zum Äquator war eine höhere Nutzlastkapazität der Rakete erreichbar.<ref>Jeff Foust: Sea Launch “frozen” after ships moved to Russia. 24. April 2020, abgerufen am 31. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Ostteil des Atolls befindet sich der kleine Flughafen Cassidy.

Flora und Fauna

Die Insel ist weitgehend von Büschen und Sträuchern bewachsen, von denen Scaevola taccada, Suriana maritima und Sida fallax am häufigsten anzutreffen sind. Die angepflanzten Kokospalmen (Cocos nucifera) sind im Westen zu finden. Etwa 20 Arten an Gefäßpflanzen sind heimisch.<ref>Wester, Lyndon. 1985. Checklist of the vascular plants of the northern Line Islands. Smithsonian Institution, Washington. Atoll Research Bulletin 287:1-38 (PDF (8 MB), englisch)</ref>

An heimischen Säugetieren kommt die Pazifische Ratte (Rattus exulans) vor, was oftmals ein Beleg für eine frühere polynesische Besiedlung ist. Die Weihnachtsinsel stellt mit 36 Arten an Seevögeln, davon 18 brütend, ein bedeutendes Territorium dar, mit geschätzten 15 Millionen Seevögeln ist es gar die an Individuen reichste Insel der Erde. Ihre jeweils weltweit größte Population haben auf Kiritimati der Phönixsturmvogel (Pterodroma alba) und der Keilschwanz-Sturmtaucher (Puffinus pacificus), weitere häufige Seevögel sind der Bindenfregattvogel (Fregata minor), der Weihnachts-Sturmtaucher (Puffinus nativitatis), der Maskentölpel (Sula dactylatra), der Rotschwanz-Tropikvogel (Phaethon rubricauda) sowie die Brillenseeschwalbe (Onychoprion lunatus). An Landvögeln sei der seltene Kiribatirohrsänger (Acrocephalus aequinoctialis) erwähnt, welcher nur auf Kiritimati und Teraina vorkommt.

Am 29. Mai 1975, noch vor der Unabhängigkeit Kiribatis, wurde ein Teil des Atolls als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) unter Naturschutz gestellt.

Literatur

  • Paul Wallin, Helene Martinsson-Wallin: Archaeological Excavations on Christmas Island, the Republic of Kiribati, Central Pacific, August – September 1999. (= Kon-Tiki Field Report Series; 3). The Kon-Tiki Museum Institute for Pacific Archaeology and Cultural History, 2000. (Online, PDF; 1,09 MB)

Weblinks

Commons: Kiritimati – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Jane Resture: Christmas (Kiritimati) Island. In: janeresture.com. 3. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. November 2019; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Hinweisbaustein