Oberschoderlee
| Oberschoderlee (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Oberschoderlee | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Mistelbach (MI), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Mistelbach | |||||
| Pol. Gemeinde | Stronsdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 38′ 53″ N, 16° 20′ 4″ O
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dim=1000 | globe= | name=Oberschoderlee | region=AT-3 | type=city
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| Höhe | 214 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 05119 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 13042 | |||||
| Bild Oberschoderlee vom Blauen Berg aus | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Oberschoderlee ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Stronsdorf im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft umfasst Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1967 bildete der Ort unter dem Namen Oberschotterlee eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />
Geografie
Das zwischen der Laaer Straße und Stronsdorf liegende Dorf, das über die Landesstraße L3071 erreichbar ist, entwässert über den Gießbach in die Pulkau. Am Vorlage:HWD zählte die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR
Bemerkenswert ist der südöstlich des Ortes gelegene Blaue Berg, der einen Lösstrockenrasen mit pannonischer Trockenvegetation beherbergt, auf dem sich eine von zwei Vorkommen der Europa-Hornmelde (Krascheninnikovia ceratoides) in Österreich befindet.
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 52 Häusern genannt, das nach Stronsdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Stronsdorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Stronsdorf, Mailberg und Laa sowie die St. Antoni Kapelle und die Kirche Stronsdorf.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Oberschoderlee ein Bäcker, ein Binder, ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, zwei Schmiede, ein Schuster, ein Wagner und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 383</ref>
Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurden mit 1. Jänner 1968 die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberschotterlee, Stronegg, Stronsdorf und Unter-Schotterlee vereinigt. Die neue Gemeinde führt den Namen Stronsdorf.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
Einzelnachweise
<references />