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Pfirsich

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Pfirsich
Datei:Prof. Dr. Thomé's Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Wort und Bild, für Schule und Haus; mit ... Tafeln ... von Walter Müller (Pl. 393) (7982408858).jpg

Pfirsich (Prunus persica), Illustration

Systematik
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Spiraeoideae
Tribus: Steinobstgewächse (Amygdaleae)
Gattung: Prunus
Art: Pfirsich
Wissenschaftlicher Name
Prunus persica
(L.) Batsch

Der Pfirsich<ref name="FloraWeb" /> (Prunus persica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Früchte des Pfirsich bzw. vom Pfirsichbaum werden Pfirsiche genannt und zählen zum Steinobst. Er stammt ursprünglich aus China, wo er bereits vor mehreren Jahrtausenden kultiviert wurde. Der deutsche Name geht auf das lateinische persicus („persisch“) zurück, was auf den historischen Verbreitungsweg über Persien nach Europa verweist. Es existieren verschiedene Sorten. Pfirsiche werden sowohl als Tafelobst als auch verarbeitet, etwa als Pfirsichsaft, in den Handel gebracht.

Beschreibung

Datei:Starr 061231-3045 Prunus persica.jpg
Borke
Datei:Folla Pexegueiro 006eue.jpg
Laubblatt
Datei:Pfirsichbluete 01.jpg
Typische fünfzählige Blüte

Vegetative Merkmale

Der Pfirsich ist ein Baum, der Wuchshöhen von 1 m bis zu 8 m erreicht. Seine Zweige sind gerade und kahl. Junge Zweige sind auf der Sonnenseite rot und auf der von der Sonne abgewandten Seite grün. Die Langtriebe besitzen eine Endknospe. Seitenknospen sind zumindest bei starken Langtrieben in der Regel zu dritt in Blattachseln vorhanden. Die Knospen sind behaart.<ref name="Hegi" />

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel hat eine Länge von 1 cm bis 1,5 cm. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 8 cm bis 15 cm sowie einer Breite von 2 cm bis 4 cm lanzettlich mit breit keilförmiger Spreitenbasis und spitzem bis lang zugespitztem oberen Ende. Der Blattrand ist in der Regel doppelt und mehr oder weniger fein gezähnt. Die breiteste Stelle der Blattspreite befindet sich in der Mitte oder etwas oberhalb. Blattober- und Unterseite sind dunkelgrün und kahl. In Knospenlage sind die Blätter gefaltet.<ref name="Hegi" />

Generative Merkmale

Datei:Pfirsichfrucht.svg
Schemazeichnung Pfirsichfrucht

Die Blütezeit liegt in Mitteleuropa im April.<ref name="Hegi" /> Die meist einzelnen Blüten sind sehr kurz gestielt oder fast sitzend. Sie sind am Grund von Knospenschuppen umgeben und entfalten sich noch vor den Blättern. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 2,5 cm bis 3,5 cm radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenbecher ist glockig, Länge und Breite sind ungefähr gleich. Die fünf Kelchblätter sind ganzrandig und an ihrer Außenseite wollig behaart. Die fünf meist tief, selten blass rosafarbenen Kronblätter sind bis zu 2 cm lang, oval und meist ganzrandig. Die ungefähr 20 meist rötlichen, selten auch gelben Staubblätter sind geringfügig kürzer als die Kronblätter.<ref name="Hegi" />

Datei:Reifende.Pfirsichfrucht.jpg
Reifende Pfirsichfrucht (Durchmesser 3 cm, Mitte Juni) mit samtiger Behaarung
Datei:Reife.Pfirsichfruechte.jpg
Reife Pfirsichfrüchte (Durchmesser 8 cm, Ende September)

Die meist kugelige Steinfrucht hat einen Durchmesser von 4 cm bis 10 cm und eine Längsfurche. Die Fruchtschale ist blassgrün oder gelb, auf der Sonnenseite rötlich überlaufen und oft mit einer samtigen Behaarung bedeckt, aber dennoch glatt. Das „Fruchtfleisch“ ist saftig, dickschichtig und blassgrün oder orange.

Datei:Prunus persica pit.jpg
Das Innere eines Pfirsichkerns

Der meist fast kugelige Steinkern hat eine dicke Schale, tiefe Furchen und ist sehr hart.<ref name="Hegi" />

Chromosomenzahl

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16.<ref name="Hegi" />

Sorten

Kriterium: Fruchtfleischfarbe/Art der Kernlösung

Es gibt weiß-, gelb- und rotfleischige Sorten und darunter solche, die steinlösend („Kerngeber“) und nichtsteinlösend („Durantien“) sind.

Sorten

Es gibt zahlreiche Pfirsichsorten (Auswahl):

  • ‚Benedicte‘ (weißfleischig, steinlösend)<ref name="LWGartenBayern2018">Pfirsich und Nektarine. In: lwg.bayern.de. Abgerufen am 15. September 2018.</ref>
  • ‚Diniert‘
  • ‚Früher Alexander‘
  • ‚Früher Roter Ingelheimer‘
  • ‚Red Haven‘ (gelbfleischig, steinlöslich)<ref name="LWGartenBayern2018"/>
  • ‚Revita‘
  • 'Roter Ellerstädter' (= ‚Kernechter vom Vorgebirge‘/‚Vorgebirgspfirsich‘)
  • 'Rekord aus Alfter' (= ‚Rekord von Alfter‘)
  • ‚Suncrest‘
  • ‚South Haven‘
  • Roter Weinbergpfirsich‘ (Fruchtfleisch variierend von weiß bis rot, nicht immer ganz steinlösend)<ref name="LWGartenBayern2018"/>
  • ‚Weißer Ellerstädter‘

Varietäten

Datei:Plattpfirsiche.jpg
Plattpfirsich
Datei:Prunus Persica var. Platycarpa.JPG
Plattpfirsich
Datei:Starr 070730-7800 Prunus persica var. nucipersica.jpg
Nektarinen

Plattpfirsich Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

Eine Varietät ist der Plattpfirsich (Prunus persica var. platycarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Decne.) L.H. Bailey; Syn.: Prunus persica <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Batsch forma compressa <templatestyles src="Person/styles.css" />(Loudon) Rehder), der in Spanien {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Plural: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genannt wird. Plattpfirsiche werden in den letzten Jahren unter der Bezeichnung „Wildpfirsiche“, „Adelsbergpfirsiche“,<ref name="Bastian2009" /> „Bergpfirsiche“, „Saturnpfirsiche“ oder „Weinbergspfirsiche“ häufiger im Obsthandel (meist zu höheren Preisen als „Rundpfirsiche“) angeboten.

Die ebenfalls verwendete, aber missbräuchliche Bezeichnung als „Weingartenpfirsich“ ist in Österreich nicht zulässig, da es sich dabei um eine registrierte Bezeichnung handelt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Traditioneller Anbau von Weingartenpfirsich in Österreich (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. November 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmlfuw.gv.at (Information des österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft).</ref>

Nektarine

Die Nektarine (Prunus persica var. nucipersica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Suckow) C.K. Schneid.) stellt ebenfalls eine Varietät oder Mutation des Pfirsichs mit glatter Schale und im Mittel kleineren Früchten dar. Von dieser gibt es ebenfalls zahlreiche Sorten.

Eine neuere Hybride ist die Nectavigne. Diese ist aus einer Kreuzung der Nektarine und dem 'Lyonaiser Weinbergpfirsich' entstanden.

Anbau

Pfirsiche unterliegen der Vernalisation und benötigen daher mehrere hundert Stunden Winterkälte, um zu gedeihen. Andererseits kann die frühe Blüte (in Westeuropa schon im März) von Spätfrösten in Mitleidenschaft gezogen werden. Winterregen begünstigt den Pilzbefall durch Taphrina deformans (Kräuselkrankheit), weswegen Pfirsiche in Europa kaum ohne Fungizideinsatz angebaut werden. In Mitteleuropa liegt die Blütezeit im April, und der Pfirsich wird vor allem in Weinbaugebieten angebaut. Vermehrt wird der Pfirsich vorwiegend durch Okulation.

Saftreife, aromatische Pfirsiche lassen sich in den meisten Regionen in Mitteleuropa im Prinzip nur im eigenen Garten ernten. Ausnahmen bilden hierbei Weinbaugebiete wie zum Beispiel Rheinhessen, welche auch über kommerzielle Pfirsich-Plantagen verfügen. Die gekauften Pfirsiche werden in der Regel noch im harten Zustand in den südeuropäischen Anbaugebieten vom Baum genommen, damit sie den Transport überstehen können. Solche Früchte reifen aber nicht vollkommen nach, und das typische Pfirsicharoma ist nicht so stark ausgeprägt.

Pfirsiche benötigen regelmäßigen Rückschnitt, da sie sonst von innen verkahlen.<ref name="Metzner1966" />

Erntesaison

In den wärmsten Anbaugebieten Südspaniens beginnt die Erntesaison bereits Anfang Mai,<ref>vortex: CALENDARIO MELOCOTÓN. In: Nogalfruits Extremadura SL. Abgerufen am 12. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Deutschland erst Ende Juni.<ref>gräb gbr gehölze und obstbau: Reifezeittabelle. Abgerufen am 12. Februar 2021.</ref> Die späteste regelmäßig angebaute Sorte Europas ist ‚Tardivo di San Gregorio‘, welche in ihrem Ursprung im italienischen San Gregorio da Sassola erst um den 5. Oktober reift.<ref>Pesco Tardiva di San Gregorio Vendita Online - Vivai Piante Gabbianelli. Abgerufen am 12. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Deutschland würde das dem Monatswechsel zwischen Oktober und November entsprechen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Die größten Produzenten

Im Jahr 2024 wurden weltweit 27.890.043 Tonnen Pfirsiche (einschließlich Nektarinen) geerntet. Folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die 10 größten Produzenten von Pfirsichen (einschließlich Nektarinen) weltweit, die insgesamt 87,1 % der Erntemenge produzierten.

Größte Produzenten von Pfirsichen und Nektarinen (2024)<ref name="faostat">Crops > Peaches and nectarines. In: Produktionsstatistik der FAO für 2024. fao.org, abgerufen am 28. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Rang Land Menge
(in t)
1 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 17.600.000
2 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1.376.900
3 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei 1.179.041
4 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1.092.160
5 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 773.390
6 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 759.950
7 IranDatei:Flag of Iran.svg Iran 638.117
8 ChileDatei:Flag of Chile.svg Chile 318.899
9 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko 276.624
10 MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 265.227
Summe Top Ten 24.280.308

Anbaugebiete

Die Hauptanbaugebiete für Pfirsiche in Europa sind Spanien, Italien und Griechenland.<ref name="faostat" />

Datei:Žganica breskva.jpg
„Žganica“ (Schganiza), eine Art der Rakia bzw. Obstbrand aus Pfirsichen hergestellt in Međimurje, Nordkroatien

Die Anbaufläche für Pfirsiche weltweit nahm von 1,27 Millionen ha im Jahr 2000 auf 1,56 Mio. ha im Jahr 2024 zu.<ref name="faostat" />

Verwendung

Datei:Amygdalin structure.svg
Strukturformel von D-Amygdalin

Große Mengenanteile der Pfirsichfrüchte werden frisch als Obst vermarktet. Pfirsiche in Hälften oder Schnitzen sind eine verbreitete Form der Obstkonserve. Die Kerne werden aus der Schale gelöst, zu Persipan verarbeitet und in der Aromatisierung von Spirituosen verwendet.

Es gibt auch einige Beschreibungen zur arzneilichen Verwendung des Pfirsichs. Beispielsweise empfahl Hildegard von Bingen die unreife Frucht samt Kernen, das Pfirsichlaub, die Wurzel, das Harz und die Rinde zur äußerlichen Anwendung bei tränenden Augen, Kopfschmerzen und Gicht. Der Samen kann in großen Mengen giftig sein, da er etwa 6,5 % Blausäure abspaltendes Amygdalin enthält. Die Blätter enthalten ein verwandtes Blausäureglykosid.<ref name="Nielsen1979" />

Die gummiähnliche Ausscheidung der Frucht wurde bis zur Herstellung synthetischen Klebers in manchen Gegenden als Klebstoff verwendet.

Geschichte

Datei:PrunusPersica4.jpg
Pfirsichblüten einer gefülltblütigen Sorte

Genetischen Untersuchungen zufolge wurde mindestens 6000 v. Chr. mit der Vergrößerung des Pfirsichs durch Zuchtauswahl im südlichen China begonnen,<ref name="Zheng2014" /> wo seine Kultur seit 2000 v. Chr. überliefert ist. Er gelangte dann über Persien nach Griechenland und in weiterer Folge durch die Römer nach Mitteleuropa. Durch Destillation von Pfirsichblüten oder Pfirsichkernen vom, dem Gott des Schweigens geweihten, Pfirsichbaum soll es gemäß Ferdinand Höfer<ref>Ferdinand Hoefer: Histoire de la Chimie. Paris 1866, S. 233.</ref> bereits im alten Ägypten möglich gewesen sein, eine Blausäurelösung zu erhalten. Diese Lösung soll von Priestern zur Tötung von Verrätern ihres geheimen Wissens angewendet worden sein.<ref>Helmut Gebelein: Das Element Feuer in Haushalt und Familie. In: Trude Ehlert (Hrsg.): Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Sigmaringen 1991, ISBN 978-3-7995-4156-5, S. 137–151, hier: S. 142–143.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Wortherkunft

Das Wort „Pfirsich“ (erstmals 1482 in Nürnberg belegt) für den wohl aus China stammenden, über Persien nach Europa gelangten Baum und seine Frucht stammt über mittelhochdeutsch pfërsich (von phërsich) von vulgärlateinisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (für „Pfirsich“) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Der „persische Apfel“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), zu persicus „persisch“) entstand aus gleichbedeutend {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („persisch“), dies von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Persien“).<ref>Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage, hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 544.</ref>

Trivialnamen

Im rheinischen Dialekt gibt es die Bezeichnung Plüschprumm (= Plüschpflaume) für Pfirsiche, abgeleitet von deren samtiger, 'plüschigen' Oberfläche.<ref>Eintrag Plüschprumm im Kölsch Wörterbuch, abgerufen am 3. April 2021.</ref>

Symbolik

In der christologischen Symbolik steht der Pfirsich unter anderem für die Dreifaltigkeit (aufgrund seiner Dreiteilung in Fleisch, Stein und Samen).<ref>Christina Becela-Deller: Ruta graveolens L. Eine Heilpflanze in kunst- und kulturhistorischer Bedeutung (= Würzburger medizinhistorische Forschungen, Band 65; mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Würzburg 1994). Königshausen & Neumann, Würzburg 1998, ISBN 3-8260-1667-X, S. 205.</ref>

In China gilt der Pfirsich als Symbol der Unsterblichkeit. In der daoistischen Mythologie baut die Königmutter des Westens (Xiwangmu) die Früchte in einem entlegenen Gebirgstal an, wo sie nur alle tausend Jahre reif werden. Ein berühmtes Werk des Dichters Tao Yuanming trägt den Titel Der Pfirsichblütenquell und berichtet von einer idealen Gesellschaft fernab der Zivilisation. Daneben sind mit dem Bild des Pfirsichs verschiedene sexuelle Konnotationen verbunden.

Inhaltsstoffe

Datei:Autumn Red peaches.jpg
Aufgeschnittener Pfirsich
100 g Pfirsich enthalten<ref name="EGRL-90496" /><ref name="Rewe" />
Brennwert Wasser Fett Kalium Calcium Magnesium Vitamin C
172 kJ (41 kcal) 87 g 0,1 g 205 mg 8 mg 9 mg 10 mg
Tagesbedarf eines Erwachsenen bei 100 g<ref name="EGRL-90496" />
Kalium Calcium Magnesium Vitamin C
9 % 1 % 3 % 13 %

Krankheiten

Literatur

  • Manfred Fischer (Hrsg.): Farbatlas Obstsorten. 2. Auflage. Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-5547-8.

Einzelnachweise

<references> <ref name="FloraWeb">Pfirsich. auf FloraWeb.deVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="Hegi">Hildemar Scholz, Ilse Scholz: Prunoideae., S. 446–510. In: Hildemar Scholz (Hrsg.): Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Begründet von Gustav Hegi. 2., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Band IV Teil 2B: Spermatophyta: Angiospermae: Dicotyledones 2 (3) (Rosaceae, 2. Teil), Blackwell, Berlin/Wien u. a. 1995, ISBN 3-8263-2533-8.</ref> <ref name="Metzner1966">Rudolf Metzner: Das Schneiden der Obstbäume und Beerensträucher. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart, 12. Aufl. 1966.</ref> <ref name="Nielsen1979">Harald Nielsen: Giftpflanzen. Franckh’sche Verlagshandlung (Kosmos Feldführer) 1979, ISBN 3-440-04715-6.</ref> <ref name="Zheng2014">Y. Zheng, G. W. Crawford, X. Chen: Archaeological Evidence for Peach (Prunus persica) Cultivation and Domestication in China., 2014, PLoS ONE 9(9): e106595. doi:10.1371/journal.pone.0106595 </ref> <ref name="Bastian2009">Bastian et al.: Meine Heimat: Chemnitz und Umgebung. Schreiter, Arnsfeld, 2009.</ref> <ref name="EGRL-90496">EU-Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (Richtlinie 90/496/EWGVorlage:Abrufdatum)</ref> <ref name="Rewe">Rewe Nährwerttabelle Pfirsiche und Nektarine. In: foodnews.ch. Abgerufen am 9. November 2012.</ref> <ref name="gartenbauModule">@1@2Vorlage:Toter Link/141.20.115.193PDF. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> </references>

Weblinks

Commons: Pfirsich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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