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Ust-Tschorna

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Ust-Tschorna
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Wappen fehlt
Ust-Tschorna (Ukraine)
Ust-Tschorna (Ukraine)
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Ust-Tschorna ohne Koordinaten
Basisdaten
Staat: UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Oblast: Oblast Transkarpatien
Rajon: Rajon Tjatschiw
Höhe: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m
Fläche: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
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Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs, 3 Dörfer
Verwaltung
Adresse: вул. Верховинська 233
90520 смт. Усть-Чорна
Ust-Tschorna (Oblast Transkarpatien)
Ust-Tschorna (Oblast Transkarpatien)
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Ust-Tschorna ohne Koordinaten
i1

Ust-Tschorna ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); deutsch Königsfeld, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung städtischen Typs im Westen der Ukraine. Der im Rajon Tjatschiw liegende Ort hat ungefähr 1500 Einwohner und liegt am Zusammenfluss der Mokrjanka mit der Brusturjanka, die als Tereswa weiterfließen und bei Tjatschiw in die Theiß münden.

Der Ort erstreckt sich inmitten der Berge der Gorgany im Verlauf der Waldkarpaten, die Zufahrtsstraßen sind allerdings von vielen Holztransporten schon sehr mitgenommen.

Verwaltung

Datei:Ust-Chorna, mountains.jpg
Blick auf den Ortseingang und die umliegenden Berge
Datei:Ust-Tschorna Kirche 1.JPG
Orthodoxe Kirche in Ust-Tschorna
Datei:Ust-Chorna.JPG
Ukrainisch-deutsches Willkommensschild
Datei:Ust-Tschorna Kirche 2.JPG
Römisch-katholische Kirche

Am 12. Juni 2020 wurde die Siedlung städtischen Typs zusammen mit drei umliegenden Dörfern zum Zentrum der neu gegründeten Siedlungsgemeinde Ust-Tschorna (Усть-Чорнянська селищна громада/Ust-Tschornjanska selyschtschna hromada) im Rajon Tjatschiw.<ref>Розпорядження Кабінету Міністрів України від 12 червня 2020 року № 712-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Закарпатської області"</ref> Bis dahin bildete sie die Siedlungratsgemeinde Ust-Tschorna (Усть-Чорнянська селищна рада/Ust-Tschornjanska selyschtschna rada).

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Ust-Tschorna ein Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch slowakisch ungarisch deutsch
Brustury (bis 2023 Lopuchiw<ref>Верховна Рада України; Постанова від 29.06.2023 № 3214-XI "Про перейменування села Лопухів Тячівського району Закарпатської області"</ref>) Брустури (Лопухів) Брустуры/Лопухов (Lopuchow) Brustury, Brustura Brusztura -
Nimezka Mokra Німецька Мокра Немецкая Мокрая (Nemezkaja Mokraja) Nemecká Mokrá Németmokra Deutsch-Mokra
Ruska Mokra Руська Мокра Русская Мокрая (Russkaja Mokraja) Ruská Mokrá Oroszmokra Russisch-Mokra

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1815 als eine Tochtergemeinde von Deutsch-Mokra (heute Nimezka Mokra) durch aus dem oberösterreichischen Salzkammergut stammende Holzarbeiter gegründet. Das Dorf wurde planmäßig angelegt, da Deutsch-Mokra zu klein für alle Bewohner geworden war und auch die Arbeitsplätze vieler Dorfbewohner weiter stromabwärts an der Tereswa lagen. Etwa zehn Jahre nach der Gründung war die Gemeinde schon größer als Deutsch-Mokra. Da das Tal an dieser Stelle sehr eng ist, wurde der Ort als Reihendorf angelegt. Die Bewohner waren vorwiegend Waldarbeiter. Während der tschechoslowakischen Ära (1919–1938) wurde der Ort zu einem kleinen Zentrum des Tourismus, der Zweite Weltkrieg und der Anschluss an die Sowjetunion setzten dem jedoch ein jähes Ende.

Hochwasser

1998 wurde die Ortschaft von einer Überschwemmung des Flusses Tereswa stark mitgenommen. Seitdem ist der Ort von der Waldbahn Tereswatal, die seit 1928 in den Ort verlängert wurde, abgeschnitten. Aus finanziellen Gründen kann sich das Bahnunternehmen keine neue Verbindungsstrecke leisten.

Deutschsprachiger Ort

Da Königsfeld 1815 von Deutsch-Mokra ausgehend gegründet wurde, war lange Zeit hindurch der alte mittelbairische Dialekt aus dem Salzkammergut die Sprache der meisten Einwohner. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die Karpatenukraine und damit auch Königsfeld an die Sowjetunion. Viele der deutschsprachigen Bewohner waren massiven Repressionen ausgesetzt, manche wurden sogar nach Sibirien deportiert, und es war verboten, die Sprache des gerade besiegten Feindes zu sprechen. Dadurch wurde der Salzkammergütler-Dialekt der deutschsprachigen Bewohner im Laufe der Zeit weitgehend vom Ukrainischen verdrängt. Nach dem Zerfall der Sowjetunion sind viele Familien in die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Österreich übersiedelt, so dass es heute nur noch ca. 15 deutschsprachige Familien in Ust-Tschorna gibt.

Film

Weblinks

Commons: Ust-Tschorna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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