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Christiane von Poelnitz

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Datei:Nestroy 2010 (16) Christiane von Poelnitz.jpg
Christiane von Poelnitz (2010)

Christiane von Poelnitz (eigentlich: Christiane Bettina Magdalena Barbara Freiin von Pölnitz; * 17. März 1971 in Münchberg, Bayern) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Christiane von Poelnitz entstammt dem vogtländischen Uradelsgeschlecht von Pölnitz. Sie wurde als viertes Kind des aus Plauen (Vogtland) stammenden Arztes Siegfried Schmalfuß und der Krankenschwester Gisela von Pölnitz in Münchberg in Oberfranken geboren.<ref>Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels, Band XIX (1992), S. 402, 404.</ref> Ihre Ausbildung zur Schauspielerin absolvierte sie von 1993 bis 1997 an der Hochschule der Künste Berlin.<ref>Christiane von Poelnitz bei Filmmakers, abgerufen am 14. August 2023</ref> Gleich nach ihrem Abschluss erhielt sie 1997 ein Engagement am Kölner Schauspielhaus und war zuvor unter der Regie von Peter Stein bei den Salzburger Festspielen zu sehen, bis sie 2000 vom Regisseur Jan Bosse ans Hamburger Schauspielhaus geholt wurde. 2003 war sie außerdem als Gast am Bayerischen Staatsschauspiel zu sehen. In der darauffolgenden Saison hatte sie im April 2004 ihr Debüt am Wiener Burgtheater in Andrea Breths Don Carlos-Inszenierung und gehörte dort bis 2019 zum festen Ensemble. Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie festes Ensemblemitglied am Thalia Theater in Hamburg.<ref>Christiane von Poelnitz auf der Website des Thalia Theaters Hamburg, abgerufen am 10. November 2022</ref> Daneben wirkte sie bei einer Vielzahl von Hörspielen mit.

Mit dem Burgschauspieler Joachim Meyerhoff hat von Poelnitz zwei Töchter, darunter die ebenfalls als Schauspielerin tätige Alberta von Poelnitz.<ref>Joachim Meyerhoff : „Die jungen Leute von heute sind toll!“ 22. August 2024, abgerufen am 22. August 2024.</ref>

Filmografie (Auswahl)

Theaterarbeiten (Auswahl)

Hörspiele (Auswahl)

Auszeichnungen

  • 1996: Förderpreis für Schauspielstudenten des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie
  • 1996: Solopreis Schauspielschultreffen Chemnitz
  • 2005: Bronzener Pinter
  • 2005: Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin für Die Frau von früher
  • 2006: Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin für Kleinbürger
  • 2007: Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin für Viel Lärm um nichts
  • 2010: Nominierung für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin für Der goldene Drache
  • 2013: Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin für Elektra

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 2000: Birgit Doll | 2001: Judith Engel | 2002: Ulli Maier | 2003: Maria Happel | 2004: Birgit Minichmayr | 2005: Sunnyi Melles | 2006: Edith Clever | 2007: Sylvie Rohrer | 2008: Regina Fritsch | 2009: Birgit Minichmayr | 2010: Kirsten Dene | 2011: Sarah Viktoria Frick | 2012: Dörte Lyssewski | 2013: Christiane von Poelnitz | 2014: Nicole Heesters | 2015: Elisabeth Orth | 2016: Sona MacDonald | 2017: Andrea Jonasson | 2018: Caroline Peters | 2019: Steffi Krautz | 2020: Caroline Peters | 2021: Lina Beckmann | 2022: Sarah Viktoria Frick | 2023: Saioa Alvarez Ruiz | 2024: Julia Edtmeier | 2025: Julia Riedler Vorlage:Klappleiste/Ende

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