Habnith
Habnith Stadt Marktleuthen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(123)&title=Habnith 50° 7′ N, 12° 1′ O
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| Höhe: | 534 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 123 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95168 | |||||
| Vorwahl: | 09285 | |||||
Habnith ist ein Gemeindeteil der Stadt Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Habnith liegt in der Gemarkung Schwarzenhammer.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref>
Geographie
Das Rundangerdorf mit einem Teich im Zentrum liegt in einer Senke und ist allseits von Acker- und Grünland umgeben. Durch den Ort fließt ein namenloser linker Zufluss des Bibersbachs. Im Nordosten beim Bibersberg gibt es einen ehemaligen Granitbruch, der als Geotop ausgezeichnet ist. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Marktleuthen zur Staatsstraße 2176 (1,3 km nördlich), nach Hebanz zur St 2176 (1,9 km östlich), nach Rauschensteig zur Staatsstraße 2180 (4,2 km südlich) und die Bahnstrecke Weiden–Oberkotzau unterquerend zur Staatsstraße 2177 (0,6 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Oktober 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1368 als „Habenicht“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Besiedlung muss jedoch schon lange vorher erfolgt sein, denn die Egerer Forstordnung spricht bereits 1379 davon, dass die Herren von Nothaft das Dorf „Habnicht“ gegründet haben um ein Gut „das vor alters dagewest“. Durch das Dorf führte die alte Poststraße von Wunsiedel nach Hof, auch „Regensburger Straße“ genannt. Die Überreste kann man noch in Form eines alten Hohlweges neben der Straße in Richtung Holzmühl sehen. 1499 bestand der Ort aus vier Höfen und einer Herberge. Das Hochgericht hatte das brandenburg-kulmbachische Amt Marktleuthen. 1787 bestand Habnith aus 3 Höfen, 10 Halbhöfen, 1 Dreiviertelhof, 1 Viertelhof, 1 Herberge und 1 Hirtenhaus.<ref name="O160">Oberfränkische Verlagsanstalt Hof (Hrsg.): Der Landkreis Wunsiedel, S. 160.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand Habnith dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.<ref>Vorlage:Addreßhandbuch Ansbach-Bayreuth</ref> Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marktleuthen<ref name="OV 1820"/> und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hebanz zugeordnet (1953 in Schwarzenhammer umbenannt).<ref name="O160"/> Am 1. Januar 1978 wurde Habnith im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktleuthen eingemeindet.<ref>Marktleuthen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 24. Oktober 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Habnith gibt es vier Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Marktleuthen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 4: Bauernhof mit Frackdach
- Haus Nr. 5: Bauernhaus
- Haus Nr. 15: Bauernhof als Wohnstallhaus
- Haus Nr. 19: Ehemaliges Schulhaus
Einwohnerentwicklung
Religion
Habnith ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Marktleuthen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Wolfgang (Marktleuthen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Veranstaltungen
Jedes Jahr im Monat Juni spielt das Kleine Theater Berlin-Mitte in Habnith sein traditionelles Theater im Stall.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Habnit. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 457 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Landkreis Wunsiedel 1975
- Vorlage:Ritz Landkreis Wunsiedel und Marktredwitz
- Werner Bergmann: Kennen Sie... Habnith?. In: Der Siebenstern, Ausgabe 4/2025. S. 28f.
Weblinks
- Habnith. In: marktleuthen.de. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
- Habnith. In: fichtelgebirge-oberfranken.de. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Habnith in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Habnith im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
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