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Liste der Baudenkmäler in Marktleuthen

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Datei:DEU Marktleuthen COA.svg

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der oberfränkischen Stadt Marktleuthen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. <ref group="Anm.">Vorlage:Disclaimer Baudenkmal in Bayern</ref>

Ensembles

Ensemble Marktplatz und Unterer Markt

Das Ensemble (Lage{{#coordinates:50.12811|11.99445||dim=|name=Ensemble Marktplatz und Unterer Markt|region=DE-BY|type=landmark}}) umfasst das Zentrum des Marktortes auf einem Geländesporn, der in die Flussaue der Eger vorgelagert ist. Hierzu gehören der Marktplatz, die ihn ringförmig umschließenden Gassen und der nördlich zur Eger hinab führende Untere Markt. Die historische Bedeutung des 1314 erstmals urkundlich erwähnten Ortes ist eng mit der Querung der Eger verbunden. Diese strategische Funktion zog den Marktort innerhalb der Hussiteneinfälle des 15. Jahrhunderts, des Dreißigjährigen Krieges bzw. der Napoleonischen Kriege verstärkt in Mitleidenschaft und führte zu seiner Befestigung. Innerhalb des „Sechs-Ämter-Landes“ der Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth wurde 1613 ein eigener Gerichtsbezirk Marktleuthen gebildet. 1791 fiel die Markgrafschaft an das Königreich Preußen, 1810 an das Königreich Bayern. 1954 wurde dem Marktort das Stadtrecht verliehen. Das Ensemble wird durch die Bebauung des Wiederaufbaus nach dem letzten Brand im Bereich des Marktes im Jahr 1843 geprägt. Die Raumkanten des Marktplatzes und die Gebäudefluchten des Unteren Marktes, der gegen die Eger leicht abfallende Ausfallstraße, bilden zweigeschossige Traufseithäuser in geschlossener Bebauung. Der Obere Markt ist ein unregelmäßig viereckiger Platz mit leichtem Gefälle nach Westen. Er bildet den Kern des ehemaligen Ackerbürgerstädtchens, das kreisförmig innerhalb einer nach Norden ausschwingenden Schleife der Eger angelegt ist. In der Mitte des Marktplatzes, auf dem höchsten Punkt der Siedlung, steht die im Kern spätgotische Pfarrkirche mit Kuppelturm sowie das 1822 errichtete, später erweiterte Rathaus mit Walmdach und Dachreiter. Diese Baugruppe wird durch prägende Baumpflanzungen betont. Die umgebenden Häuser beider Marktbereiche sind überwiegend schmucklos, mit einfachen Gliederungen zwischen den Geschossen ausgestattet. Die Eckhäuser und Abschlüsse von Gebäudezeilen verfügen über Halb- bzw. Vollwalme. Wichtig für die geschlossenen Platz- und Straßenräume sind die Schieferdächer mit kleinen stehenden Gauben. Stärkere, teilweise störende Veränderungen betreffen eine Reihe von Erdgeschosszonen und Dachausbauten. In den rückwärtigen, ringförmig um den Marktplatz angelegten Gassen am Hang des Geländesporns ist die weitgehend offene ältere Bebauung in Teilen noch vorhanden. Aktennummer: E-4-79-135-1.

Ensemble Unterer Markt

Vom Markt abzweigende Ausfallstraße (Lage{{#coordinates:50.12919|11.99462||dim=|name=Ensemble Unterer Markt|region=DE-BY|type=landmark}}), gegen die Eger leicht abfallend, überwiegend mit zweigeschossigen Traufseithäusern aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Marktbrand 1843 bebaut, am Schluss der Zeilen jeweils ein Halbwalmgiebelhaus aus der Zeit vor dem Marktbrand (Nr. 11, 18). Alle Gebäude schmucklos, die Schieferdächer mit kleinen stehenden Gauben, zum Teil noch erhalten. Durch Modernisierung verändert sind Nr. 8, 10, 11, 12, 14, 16. Aktennummer: E-4-79-135-2.

Ensemble Ortskern Neudes

Das regelhaft parzellierte Angerdorf Neudes (Lage{{#coordinates:50.09831|11.99898||dim=|name=Ensemble Ortskern Neudes|region=DE-BY|type=landmark}}) ist in der Zeit zwischen 1340 und 1368 durch Albrecht Nothaft von Thierstein angelegt worden und gehörte von 1443 bis zum Ende des alten Reiches zur Stadt Wunsiedel. Zu beiden Seiten des leicht abwärts führenden sich in die bewaldete Hügellandschaft öffnenden fast rechteckigen Angers stehen zweigeschossige Wohnstallhäuser vorwiegend mit Halbwalmdächern. Die Häuser stehen bis auf den Gasthof Nr. 1 mit dem Giebel zum Anger. Die Bebauung von etwa 1840 bis 1940 verkörpert den im Fichtelgebirge verbreiteten Haustyp mit nur wenigen Abweichungen. Der hervorragend erhaltene Anger besitzt zwei Teiche, ein Kommunhaus mit Milchgruben, Tanzboden, Feuerlöscheinrichtung und Dachreiter mit Uhr sowie einen gesonderten Gartenbereich. Aktennummer: E-4-79-135-3.

Baudenkmäler nach Gemeindeteilen

Marktleuthen

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|- id="D-4-79-135-80" class="vcard" | data-sort-value="Unterer Markt 00005" | Unterer Markt 5
(Standort{{#coordinates:50.12897|11.99436||dim=|name=Unterer Markt 5, Bürgerhaus, ehemalige Bäckerei|region=DE-BY|type=building}}) | Bürgerhaus, ehemalige Bäckerei | teilunterkellerter zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, erbaut nach dem Stadtbrand 1843, im Erdgeschoss ehemaliges Ladenlokal und Backstube mit Dampfbackofen, um 1900 | D-4-79-135-80 | BW Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile Vorlage:Denkmalliste Bayern Tabellenzeile |}

Großwendern

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Habnith

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Hebanz

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Holzmühl

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Karolinenhain

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Leuthenforst

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|- id="D-4-79-159-43" class="vcard" | data-sort-value="Forstlein; Marktleuthener Allee; Wurfel" | Förstlein; Marktleuthener Allee; Würfel
(Standort{{#coordinates:50.133361|12.065483||dim=|name=Förstlein; Marktleuthener Allee; Würfel, Jagdstern|region=DE-BY|type=building}}) | Jagdstern | ehemaliges markgräflich-bayreuthisches Jagdrevier, sternförmig von einem Zentrum ausstrahlende Schneisen im Wald, entstanden unter Markgraf Friedrich III. (reg. 1711–1763)

(teilweise im Gebiet des Marktes Thierstein) | D-4-79-159-43 | BW |}

Neudes

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Neudorfermühle

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Ruggenmühle

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Wendenhammer

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Ehemalige Baudenkmäler

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Abgegangene Baudenkmäler

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Siehe auch

Anmerkungen

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Literatur

  • Denis André Chevalley: Oberfranken. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band IV). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52395-3.

Weblinks

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