Satawal
| Satawal
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Pazifischer Ozean | |||||
| Inselgruppe | Karolinen | |||||
| Geographische Lage | 7° 22′ 49″ N, 147° 1′ 58″ O
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dim=1970 | globe= | name=Satawal | region=FM-YAP | type=isle
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| Länge | 1,97 km | |||||
| Breite | 840 m | |||||
| Fläche | 1,1 km² | |||||
| Höchste Erhebung | 4 m | |||||
| Einwohner | 501 (2010) 455 Einw./km² | |||||
| Hauptort | Satawal | |||||
Satawal (auch Satowal, Satuwal oder Tuckerinsel)<ref>Stichwort: Sátuwal. Online in: Deutsches Kolonial-Lexikon, Band III, Leipzig 1920, S. 255.</ref> ist eine kleine Insel in den Föderierten Staaten von Mikronesien und die östlichste bewohnte Insel im Bundesstaat Yap. Lediglich die unbewohnte Insel Pikelot liegt innerhalb des Staates Yap noch weiter östlich, gute 100 km im Nordosten. Pikelot wird zum Gemeindegebiet von Satawal gerechnet, ebenso West Fayu, eine unbewohnte Insel 84 km nordwestlich.
Geographie
Satawal gehört geographisch zum Archipel der Karolinen. Sie ist eine flache Koralleninsel, die eine Höhe von vier Metern über dem Meeresspiegel erreicht. Eine kleine gestrüppbestandene Mangrovenmulde im Osten ist Zeugnis einer früheren Lagune. Es handelt sich also um ein ehemaliges Atoll.
Die Insel ist großenteils mit Kokospalmen bewaldet. Es finden sich auch Brotfruchtbäume. Das einzige Dorf liegt im Norden.<ref>Atoll Research Bulletin Vol. 132 (PDF; 320 kB)</ref>
Bevölkerung
Satawal hatte 501 Einwohner zur Volkszählung 2010.<ref>Yap 2010 Census Basic Tables – Table B01: Age and Sex by Municipality of Usual Residence, Yap State: 2010. (MS Excel; 433 kB) Downloadlink. In: stats.gov.fm. Government of the Federated States of Micronesia – Department of Resources & Development, abgerufen am 8. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1970 waren es nur 93.<ref>PDF bei www2.census.gov</ref>
Sprache
Der nach der Insel benannte Dialekt Satawal ähnelt dem Chuukesischen sehr stark.
Wirtschaft
Die Bewohner leben hauptsächlich vom Fischen und von der Landwirtschaft. Sie bauen vor allem Kokosnuss, Brotfrucht und Wasserbrotwurzel an.
Tourismus spielt eher eine untergeordnete Rolle. Mangels eines geeigneten Ankerplatzes müssen die Passagiere der gelegentlich vorbeikommenden Kreuzfahrtschiffe mit motorgetriebenen Schlauchbooten an den Strand der Insel gebracht werden.
Verwaltung
Zur Gemeinde (municipality) Satawal gehören auch das unbewohnte Atoll West Fayu, das 84 km nordwestlich liegt,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF bei www.fsmcongress.fm ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> sowie die ebenfalls unbewohnte Insel Pikelot, die einst zu Lamotrek und später zu Puluwat (im heutigen Bundesstaat Chuuk) gehörte.<ref>Per Hage,Frank Harary: Exchange in Oceania: a graph theoretic analysis, Clarendon Press Oxford, 1991, Seite 95</ref>
Weblinks
- Sam Low, Boyd Estus: The Navigators (1983): Pathfinders of the Pacific. In: der.org. Documentary Educational Resources, 1983 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), ausführliche Inhaltsangabe zum Film).
- Pam Mount: A Return to Paradise. In: Terhune Orchards. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Februar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Tim Rock: The Atoll People: Life With The Star Navigators. In: Pacific Magazine. November 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Januar 2005 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise
<references />
Hauptgruppe: Yap-Inseln: Yap | Gagil-Tomil | Maap | Rumung
Atolle: Ngulu | Ulithi | Turtle Islands | Zohhoiiyoru Bank | Sorol | Eauripik | Woleai | Faraulep | Ifalik | Lamolior | Elato | West Fayu | Olimarao | Lamotrek