Beatrix Eypeltauer
Beatrix Eypeltauer (* 10. Juli 1929 als Beatrix Koref in Linz; † 15. Juni 2023) war eine österreichische Juristin und Politikerin (SPÖ).
Leben
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (Promotion 1952) trat Eypeltauer 1953 in den Konzeptsdienst des Landes Oberösterreich ein und war in der Finanzabteilung der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung tätig. Zuletzt war sie dort wirklicher Hofrat.
Politik
Von 1966 bis 1972 war sie, neben ihrer Tätigkeit in der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, zudem Vizepräsidentin des Verbandes der Akademikerinnen Österreichs und zwischen 1964 und 1970 war sie Vorsitzende seines oberösterreichischen Landesverbandes.
Zwischen 1975 und 1983 war Beatrix Eypeltauer für die Sozialdemokratische Partei Österreichs Abgeordnete zum Nationalrat. Unter Bruno Kreisky wurde sie 1979 Staatssekretärin im Bundesministerium für Bauten und Technik und war auch in den nachfolgenden Kabinetten in dieser Position bis zu ihrer Pensionierung 1987 tätig.
Sie war Mitglied des Landesvorstandes des Bund Sozialistischer Akademiker Oberösterreich und Mitglied des Bezirksvorstandes der SPÖ Linz/Stadt. Ferner war sie 1975 bis 1987 die Präsidentin der oberösterreichischen Mietervereinigung.
Familie
Beatrix Eypeltauer war die Tochter des Politikers Ernst Koref und der Schauspielerin und Dramatikerin Elmire Koref.<ref>Josef Achleitner: Elmire Koref: Mehr als der Walzer. In: Oberösterreichische Nachrichten. 8. März 2021, abgerufen am 13. April 2021.</ref>
Sie heiratete 1953 und hat mit ihrem Mann zwei Kinder. Ihre Tochter wurde 1956, ihr Sohn 1959 geboren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Was wurde aus Beatrix Eypeltauer ( vom 7. November 2007 im Internet Archive)</ref> Ihr Enkelsohn ist der Politiker Felix Eypeltauer.<ref>Felix Eypeltauer - Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag. NEOS, abgerufen am 10. April 2023.</ref>
Beatrix Eypeltauer starb am 15. Juni 2023 im Alter von 93 Jahren<ref>Ehemalige SPÖ-Staatssekretärin Beatrix Eypeltauer gestorben. In: Der Standard, 16. Juni 2023, abgerufen am 16. Juni 2023.</ref> und wurde im Urnenhain Urfahr bestattet.
Literatur
- Beatrix Eypeltauer in: Internationales Biographisches Archiv 20/1988 vom 9. Mai 1988, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks
- Beatrix Eypeltauer auf der Website des österreichischen Parlaments
- Eintrag zu Beatrix Eypeltauer im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Radiobeiträge mit Beatrix Eypeltauer im Onlinearchiv der Österreichischen Mediathek
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Bruno Kreisky | Hannes Androsch / Fred Sinowatz
Anneliese Albrecht | Christian Broda | Alfred Dallinger | Johanna Dohnal | Beatrix Eypeltauer | Franziska Fast | Hertha Firnberg | Günter Haiden | Elfriede Karl | Ferdinand Lacina | Erwin Lanc | Karl Lausecker | Ingrid Leodolter | Franz Löschnak | Josef Moser | Adolf Nussbaumer | Willibald Pahr | Otto Rösch | Herbert Salcher | Albin Schober | Hans Seidel | Karl Sekanina | Josef Staribacher | Kurt Steyrer | Gerhard Weißenberg
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Fred Sinowatz | Norbert Steger
Holger Bauer | Karl Blecha | Alfred Dallinger | Johanna Dohnal | Beatrix Eypeltauer | Mario Ferrari-Brunnenfeld | Heinz Fischer | Friedhelm Frischenschlager | Gertrude Fröhlich-Sandner | Leopold Gratz | Günter Haiden | Elfriede Karl | Franz Kreuzer | Helmut Krünes | Ferdinand Lacina | Erwin Lanc | Karl Lausecker | Franz Löschnak | Herbert Moritz | Gerulf Murer | Harald Ofner | Herbert Salcher | Karl Sekanina | Erich Schmidt | Kurt Steyrer | Heinrich Übleis | Franz Vranitzky | Helmut Zilk
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Franz Vranitzky | Norbert Steger
Karl Blecha | Holger Bauer | Johann Bauer | Alfred Dallinger | Johanna Dohnal | Beatrix Eypeltauer | Mario Ferrari-Brunnenfeld | Heinz Fischer | Gertrude Fröhlich-Sandner | Peter Jankowitsch | Franz Kreuzer | Helmut Krünes | Ferdinand Lacina | Franz Löschnak | Herbert Moritz | Gerulf Murer | Harald Ofner | Erich Schmidt | Rudolf Streicher | Heinrich Übleis
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eypeltauer, Beatrix |
| ALTERNATIVNAMEN | Koref, Beatrix (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Juristin und Politikerin (SPÖ), Abgeordnete zum Nationalrat |
| GEBURTSDATUM | 10. Juli 1929 |
| GEBURTSORT | Linz |
| STERBEDATUM | 15. Juni 2023 |
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- Staatssekretär (Österreich)
- Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)
- Politiker (20. Jahrhundert)
- Absolvent der Universität Wien
- Person (Linz)
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- SPÖ-Mitglied
- Österreicher
- Geboren 1929
- Gestorben 2023
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