Zum Inhalt springen

Infektionsepidemiologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. März 2025 um 08:17 Uhr durch imported>Muck (Weblinks: vollständiger).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Infektionsepidemiologie (früher auch Loimologie und Seuchenkunde), ein Teilgebiet der Epidemiologie, ist eine medizinische Fachdisziplin, die sich mit der Ausbreitung (und Eindämmung) von übertragbaren Erkrankungen (Infektionskrankheiten und parasitäre Erkrankungen), also ihrem räumlichen und zeitlichen Auftreten, beschäftigt. Die Infektionsepidemiologie untersucht Übertragungswege und Erregerreservoirs dieser Erkrankungen und beschreibt deren Ausbreitung in mathematischen Modellen. Aus ihnen werden Prognosen zur Verbreitung (Inzidenz und Prävalenz) sowie Handlungsanweisungen zur Vermeidung abgeleitet.

Die Infektionsepidemiologie umfasst neben der klassischen Hygiene auch die Maßnahmen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge (Public Health) von übertragbaren Erkrankungen und die Möglichkeiten zu ihrer Überwachung (Surveillance). In Deutschland lautet die Arztbezeichnung der Spezialisten Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin.


Siehe auch

Literatur

Weblinks