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La Seyne-sur-Mer

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La Seyne-sur-Mer
Datei:Blason La-Seyne-sur-Mer.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Var (83)
Arrondissement Toulon
Kanton Hauptort von
La Seyne-sur-Mer-1
La Seyne-sur-Mer-2
Gemeindeverband Toulon Provence Méditerranée
Koordinaten 43° 6′ N, 5° 53′ OKoordinaten: 43° 6′ N, 5° 53′ O
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Höhe 0–352 m
Fläche
Einwohner 63.732 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 83500
INSEE-Code 83126
Website la-seyne.fr
Datei:Fort balaguier.jpg
Fort Balaguier in La Seyne-sur-Mer

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

La Seyne-sur-Mer [<templatestyles src="IPA/styles.css" />la sɛn syʁ mɛʁ] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Stadt mit 63.732 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) an der Mittelmeerküste (Côte d’Azur) im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie liegt südwestlich von Toulon und ist nach ihr bevölkerungsmäßig die zweitgrößte Gemeinde im Département. Die Stadt besteht aus den beiden Kantonen La Seyne-sur-Mer und Saint-Mandrier-sur-Mer im Arrondissement Toulon.

Geschichte

Datei:La Seyne-sur-Mer.La gare.jpg
Bahnhof La Seyne-sur-Mer um 1905
Datei:Battleship Voltaire.png
1909: Stapellauf des Schlachtschiffs Voltaire auf der Werft Forges et Chantiers de la Méditerranée (FCM)

Im Mittelalter existierte an der Stelle des heutigen La Seyne-sur-Mer lediglich ein kleines Dorf an der Stelle eines La Sagno genannten natürlichen Hafens. Unter Ludwig XIV. wurde dieser Hafen in den Ausbau des Kriegshafens Toulon mit einbezogen. Neue Forts entstanden und die Einwohnerzahl wuchs, sodass der König der Gemeinde im Jahr 1657 das Stadtrecht und im Jahr 1700 das Recht, ein Wappen zu führen, verlieh. 1691 wurde ein Handels- und Fischereihafen eingerichtet; 1711 kam eine erste Werft hinzu. Auch Napoleon Bonaparte sorgte durch den Bau eines zusätzlichen Forts im Jahr 1811 (das heutige „Fort Napoléon“) für einen weiteren Entwicklungsschub. Ab 1853 wurden auf der Werft Forges et Chantiers de la Méditerranée (FCM) Eisenschiffe gefertigt; der Betrieb ging Mitte 1966 nach dem Bau der RMS Sagafjord in die Insolvenz. 1859 erhielt die Stadt Anschluss an das französische Eisenbahnnetz. Die Entwicklung hielt auch im 20. Jahrhundert unvermindert an: Während 21.002 Menschen im Jahr 1901 in der Stadt lebten, sind es heute etwa dreimal so viel. 1979 zerstörte der israelische Mossad<ref>Charles Enderlin: Le grand aveuglement : Israël face à l’islam radical. 2. Auflage. Éditions Albin Michel, Paris 2024, ISBN 978-2-226-49661-4, S. 100.</ref> im Hafen eine für den Irak bestimmte Lieferung für das (zivile) Nuklearprogramm Osirak.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Le Pont levant de La Seyne-sur-Mer.JPG
Ehemalige Eisenbahnbrücke Pont basculant de la Seyne-sur-Mer
  • An Sehenswürdigkeiten sind vor allem die Festungsbauten zu nennen, insbesondere das Fort Balaguier aus dem Jahr 1636, das auch ein Schifffahrtsmuseum enthält, sowie die Forts de l’Éguillette und Napoléon und die Batterie de Peyras.
  • Sehenswert ist auch die ehemals hochklappbare Eisenbahnbrücke Pont basculant de la Seyne-sur-Mer über die Hafeneinfahrt aus dem Jahr 1917. Seit 2009 dient deren senkrecht gestelltes bewegliches Tragwerkteil als Aussichtsturm; die Aussichtsplattform in 42 m Höhe kann mithilfe eines Aufzugs erreicht werden.
  • Ein beliebtes Ausflugsziel sind die Sablettes, eine Dünenlandschaft mit einzelnen Grünflächen auf der Halbinsel Saint-Mandrier.

Verkehr

An der Bahnstrecke Marseille–Ventimiglia liegt der Bahnhof La Seyne-Six-Fours, der 1859 von der Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée (PLM) eröffnet wurde. Aktuell wird er von Regionalzügen des TER Provence-Alpes-Côte d’Azur bedient.

Persönlichkeiten

Aus La Seyne-sur-Mer stammen folgende Persönlichkeiten:

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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