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Alpamayo

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Alpamayo
Alpamayo, Südwestwand.
Alpamayo, Südwestwand.
Höhe 5947 m
Lage Peru
Gebirge Cordillera Blanca, peruanische Westkordillere
Dominanz 1,85 km → Quitaraju
Schartenhöhe 447 m ↓ (5500 m)
Koordinaten 8° 52′ 43″ S, 77° 39′ 12″ WKoordinaten: 8° 52′ 43″ S, 77° 39′ 12″ W
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Erstbesteigung 19. Juni 1957 durch G. Hauser, B. Huhn, F. Knauss und H. Wiedmann
Normalweg 60° steile Eistour (Ferrariroute)

Der Alpamayo ist ein 5947 Meter hoher Berg im Norden der peruanischen Cordillera Blanca.

Der Berg wurde nach dem Dorf Alpamayo benannt (Quechua Allpamayu: allpa „Erde“; mayu „Fluss“: „erdiger Fluss“), während sein lokaler Name auf Ancash-Quechua Shuyturahu lautet (shuytu „dünn“ und „lang“, „Pyramide“; rahu „Schneeberg“, „Gletscher“).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Francisco Carranza Romero. (Memento vom 25. Oktober 2009 auf WebCite) In: Morir Escalando Nevados, es.geocities.com; abgerufen am 14. November 2009.</ref><ref>César Morales Arnao: Quechua Names in the Northern Peruvian Andes and Their Meanings. (PDF; 3 MB) In: American Alpine Journal (AAJO), 1966, S. 63–74.</ref> Wegen seiner perfekten Eispyramide gilt er als einer der schönsten Berge der Welt.<ref>John Matt: Alpamayo. (PDF) The Alpine Journal, 1967, abgerufen am 5. Juli 2015.</ref> Er wird seit 1966 in verschiedenen Veröffentlichungen als einer der schönsten Gipfel der Welt beschrieben.<ref name="eps">Edson Plasencia Sánchez: Glaciares Andinos. (PDF) S. 45, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. November 2012; abgerufen am 21. Juni 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="horizon2026">Trekking in Huaraz: The Best Treks in Cordillera Blanca, Huayhuash & Negra. In: Horizon Guides. Abgerufen am 7. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „wird als einer der schönsten Gipfel der Welt angesehen.“</ref><ref name="perutravel2025">Hiking in Peru: 4 destinations for an unforgettable hike. In: Peru Travel. 9. Mai 2025, abgerufen am 7. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „wird von vielen als einer der schönsten Berge der Welt angesehen.“</ref><ref name="mountaineers">Trek the High Andes of Peru. In: The Mountaineers. Abgerufen am 7. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „rund um einen der schönsten Berge der Welt.“</ref>

Aufgrund seiner entfernten und schwer zugänglichen Lage wurde dieser einem regelmäßigen Trapez aus Eis und Schnee gleichende Berg erst spät unter Bergsteigern in Europa bekannt. Nach drei erfolglosen europäischen Expeditionen (Österreich 1936, Schweiz 1948, Frankreich-Belgien 1951) erfolgte schließlich die Erstbesteigung am 19. Juni 1957. Die deutsche Seilschaft Günter Hauser, Bernhard Huhn, Frieder Knauss und Horst Wiedmann erreichte den Gipfel über den Südgrat.

Der heutige Normalweg ist die erst 1975 in der Südwestwand erschlossene Ferrari-Route. Diese wurde nach ihrem Erstbegeher Casimiro Ferrari benannt, der sie im Sommer 1975 zusammen mit Danilo Borgonovo, Pinuccio Castelnovo, Pino Negri, Sandro Liati und Angelo Zoia bestieg.<ref>American Alpine Journal, 1976. (PDF; 5,1 MB) abgerufen am 29. Mai 2013.</ref> Die originale Ferrari-Route verläuft neben der heute als Ferrari-Route bekannten Linie und der alternativen Route French-Direct. Letztere wurde nicht von Franzosen erstbegangen, sondern heißt deshalb so, weil eine französische Seilschaft in ihr ums Leben kam.

Einer der Erstbesteiger (Günther Hauser) beschrieb nach seiner Rückkehr seine Impression des Alpamayo mit den Worten:

„Ein Traumberg erhebt sich über den Tälern der nördlichen Cordillera Blanca, wie ihn nur Kinder zu zeichnen wagen, die noch nie einen Berg gesehen haben. Das ist der Alpamayo nicht Traum, sondern Wirklichkeit. Von der einen Seite sieht man ihn als ebenmäßige Pyramide emporsteilen, deren Schenkel mit riesigen Wächten behangen sind. Das andere Gesicht des Alpamayo, die trapezförmige Südwestwand, ist noch schöner: Durch das Zusammenwirken der fast senkrecht herabbrennenden Tropensonne am Mittag und der aufsteigenden, feuchten Luftmassen aus dem Urwald wurde die Wand mit feinem Riffelfirn überzogen. So sieht der Berg von dieser Seite wie eine weiße Kathedrale aus“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Günther Hauser

Siehe auch

Weblinks

Commons: Alpamayo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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