Alpamayo
Der Alpamayo ist ein 5947 Meter hoher Berg im Norden der peruanischen Cordillera Blanca.
Der Berg wurde nach dem Dorf Alpamayo benannt (Quechua Allpamayu: allpa „Erde“; mayu „Fluss“: „erdiger Fluss“), während sein lokaler Name auf Ancash-Quechua Shuyturahu lautet (shuytu „dünn“ und „lang“, „Pyramide“; rahu „Schneeberg“, „Gletscher“).<ref>Vorlage:Webarchiv In: Morir Escalando Nevados, es.geocities.com; abgerufen am 14. November 2009.</ref><ref>César Morales Arnao: Quechua Names in the Northern Peruvian Andes and Their Meanings. (PDF; 3 MB) In: American Alpine Journal (AAJO), 1966, S. 63–74.</ref> Wegen seiner perfekten Eispyramide gilt er als einer der schönsten Berge der Welt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Er wird seit 1966 in verschiedenen Veröffentlichungen als einer der schönsten Gipfel der Welt beschrieben.<ref name="eps">Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="horizon2026">Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="perutravel2025">Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="mountaineers">Vorlage:Internetquelle</ref>
Aufgrund seiner entfernten und schwer zugänglichen Lage wurde dieser einem regelmäßigen Trapez aus Eis und Schnee gleichende Berg erst spät unter Bergsteigern in Europa bekannt. Nach drei erfolglosen europäischen Expeditionen (Österreich 1936, Schweiz 1948, Frankreich-Belgien 1951) erfolgte schließlich die Erstbesteigung am 19. Juni 1957. Die deutsche Seilschaft Günter Hauser, Bernhard Huhn, Frieder Knauss und Horst Wiedmann erreichte den Gipfel über den Südgrat.
Der heutige Normalweg ist die erst 1975 in der Südwestwand erschlossene Ferrari-Route. Diese wurde nach ihrem Erstbegeher Casimiro Ferrari benannt, der sie im Sommer 1975 zusammen mit Danilo Borgonovo, Pinuccio Castelnovo, Pino Negri, Sandro Liati und Angelo Zoia bestieg.<ref>American Alpine Journal, 1976. (PDF; 5,1 MB) abgerufen am 29. Mai 2013.</ref> Die originale Ferrari-Route verläuft neben der heute als Ferrari-Route bekannten Linie und der alternativen Route French-Direct. Letztere wurde nicht von Franzosen erstbegangen, sondern heißt deshalb so, weil eine französische Seilschaft in ihr ums Leben kam.
Einer der Erstbesteiger (Günther Hauser) beschrieb nach seiner Rückkehr seine Impression des Alpamayo mit den Worten: Vorlage:Zitat
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />