Langenwerder
Naturschutzgebiet Langenwerder
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Langenwerder zwischen Boiensdorfer Werder (vorne) und Insel Poel (hinten links) | ||||||
| Lage | Nordöstlich der Insel Poel im Landkreis Nordwestmecklenburg | |||||
| Fläche | 58 ha | |||||
| Kennung | LU MV 6 (PDF; 217 kB) | |||||
| WDPA-ID | 9322 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| FFH-Gebiet | 58 ha | |||||
| Vogelschutzgebiet | 58 ha | |||||
| Geographische Lage | 54° 2′ N, 11° 30′ O
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| Meereshöhe | von −2 m bis 1 m | |||||
| Einrichtungsdatum | 23. Juni 1924 | |||||
| Verwaltung | LUNG | |||||
Langenwerder ist eine kleine, unbewohnte und unter Naturschutz stehende Insel vor der deutschen Ostseeküste. Sie liegt nahe der Insel Poel nördlich von Gollwitz, einem Ortsteil der Gemeinde Insel Poel. Sie wird von der Insel durch das flache Kuhlenloch getrennt. Von der Halbinsel Boiensdorfer Werder des Festlandes trennt sie die Bucht Gollwitz. Entstanden ist der Langenwerder im Rahmen der Littorina-Transgression vor mehreren Tausend Jahren als Strandwall, der noch heute aktiv im Rahmen von Küstenausgleichsprozessen geformt wird.
Die einzigen Gebäude der Insel ist die 1935/36 errichtete Vogelwärterstation, die an der Nordwestküste der Insel steht.
Naturschutz
Der Langenwerder gehört zur Landschaftseinheit Wismarbucht, welche nach EU-Recht als FFH-Gebiet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Standarddatenbogen FFH-Gebiet Wismarbucht ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 88 kB)</ref> und Vogelschutzgebiet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Standarddatenbogen Europ.Vogelschutzgebiet Wismarbucht und Salzhaff ( des Vorlage:IconExternal vom 23. Januar 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 95 kB)</ref> eingestuft ist. Ein umfangreicher Managementplan zur Abstimmung zwischen den Belangen von Naturschutz, Wassersport und Fischerei wurde im Jahr 2006 erarbeitet. Die Insel selbst ist mit den umliegenden Flachwasserbereichen seit dem 23. Juni 1924 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Schutzzweck besteht darin, die Insel als Lebensraum der Küstenvogelwelt zu bewahren, welche dominiert wird von Möwen, Enten und Seeschwalben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Brutvogeljahresstatistik ab 1850 ( vom 28. September 2011 im Internet Archive)</ref> Typische Biotope im Naturschutzgebiet sind Dünen, Salzwiesen und marine Block- und Steingründe.<ref>Biotopbogen NSG Insel "Langenwerder" (PDF; 22 kB)</ref> Hervorhebenswerte Brutvögel sind Zwerg-, Brand- und Küstenseeschwalbe, Austernfischer, Sandregenpfeifer und Rotschenkel sowie die Brandgans. Betreut wird das Schutzgebiet vom Verein Langenwerder zum Schutz der Wat- und Wasservögel e. V.
Der aktuelle Gebietszustand wird durch zahlreiche Störungen der umliegenden Gewässerbereiche durch Wassersport und Angler nur als befriedigend eingestuft.
Das Betreten der 800 Meter langen und 500 Meter breiten Ostseeinsel ist grundsätzlich nicht gestattet.
Literatur
- Insel Langenwerder 6. In: Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete in Mecklenburg-Vorpommern. Demmler-Verlag, Schwerin 2003, ISBN 3-910150-52-7, S. 70 f.
- Managementplan für das FFH-Gebiet DE 1934-302 Wismarbucht. (PDF) Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern, 2006, S. 132, abgerufen am 12. Juni 2009.
Weblinks
- Homepage des Vereins Langenwerder
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Befahrensregelung auf der Webseite Natur- und Vogelschutz in der Wismarbucht ( vom 31. Juli 2009 im Internet Archive)
- <ref name="DE-MV_UK">Kartenportal Umwelt des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (Hinweise) mit Geodaten</ref>
Einzelnachweise
<references />
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