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Salvadoraceae

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Salvadoraceae
Datei:Salvadora oleoides Bra39.png

Salvadora oleoides, Illustration

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Kreuzblütlerartige (Brassicales)
Familie: Salvadoraceae
Wissenschaftlicher Name
Salvadoraceae
Lindl.

Die Salvadoraceae sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales).

Beschreibung

Datei:Salvadora persica (Peelu) W2 IMG 6937.jpg
Zahnbürstenbaum (Salvadora persica), Blütenstand

Es sind Sträucher mit sehr kleinen, einfachen Laubblättern oder kleine Bäume mit gegenständigen, sehr ledrigen, einfachen Laubblättern. Nebenblätter sind nur rudimentär vorhanden. Es sind Xerophyten. Wenige Arten klettern.

Die Pflanzen können ein- oder zweihäusig sein. Die Blüten können eingeschlechtig oder zwittrig sein. Die meist vierzähligen Blüten sind klein. Die Kelchblätter (Sepalen) sind verwachsen. Die Kronblätter (Petalen) sind frei. Es gibt entweder einen oder zwei fertile Staubblattkreise, mit jeweils meist vier (selten fünf) Staubblättern. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Die fleischigen Früchte sind Beeren oder Steinfrüchte, sie sind meist einsamig.

Datei:Azima tetracantha 02 ies.jpg
Azima tetracantha
Datei:Khabbar (Salvadora oleoides), Hodal (Faridabad, Haryana) I IMG 1194.jpg
Salvadora oleoides
Datei:Peelo 10.jpg
Zahnbürstenbaum (Salvadora persica)

Verbreitung

Sie kommen meist in trockenen Klimaten vor. Es gibt Areale in Afrika (inklusive Madagaskar), auf dem indischen Subkontinent, in Südostasien und im westlichen Malaiischen Archipel.

Verwendung

Senfölglykoside sind vorhanden. Die Art Azima tetracantha enthält Piperidin-Alkaloide (Azimin, Azcarpin, Carpain), Flavonoide und verschiedene Glykoside. Sie ist Nahrungsmittel und Heilpflanze in Afrika, Madagaskar und Indien,<ref>R. N. Bennett et al.: Profiling glucosinolates, flavonoids, alkaloids, and other secondary metabolites in tissues of Azima tetracantha L. (Salvadoraceae). J. Agric. Food Chem. 52/19/2004. S. 5856–62. PMID 15366832</ref> wo sie bei Zahnschmerz angewandt wird<ref>S. S. Hebbar et al.: Ethnomedicine of Dharwad district in Karnataka, India--plants used in oral health care. J Ethnopharmacol. 94/2–3/2004. S. 261–6. PMID 15325728</ref> und sie weist entzündungshemmende Eigenschaften auf.<ref>T. S. Ismail et al.: Anti-inflammatory activity of Salacia oblonga Wall. and Azima tetracantha Lam. J Ethnopharmacol. 56/2/1997. S. 145–52. PMID 9174976</ref> Auch der Arakbaum (Salvadora persica) findet ausgedehnte Verwendung in der Mundhygiene, z. B. im Nahen Osten, wo er bei der ländlichen Bevölkerung als miswak („Kaustock“) bekannt ist.

Systematik

In der Familie der Salvadoraceae gibt drei Gattungen mit elf (bis zwölf) Arten:

  • Azima <templatestyles src="Person/styles.css" />Lam.: Mit etwa vier Arten; sie kommen von Afrika bis Hainan, den Philippinen und den Kleinen Sundainseln vor.<ref name="FoC"/>
  • Dobera <templatestyles src="Person/styles.css" />Juss.: Mit zwei Arten; sie kommen im tropischen Ostafrika und von Südarabien bis Nordwestindien vor.
  • Salvadora <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Mit fünf Arten, die von Afrika bis ins tropische Asien vorkommen, darunter:
    • Salvadora oleoides <templatestyles src="Person/styles.css" />Decne.: Sie kommt im südlichen Iran, in Pakistan und in Indien vor.<ref name="GRIN" />
    • Zahnbürstenbaum oder Arakbaum (Salvadora persica <templatestyles src="Person/styles.css" />L.).

Quellen

Einzelnachweise

<references> <ref name="FoC">Hua Peng & Michael G. Gilbert: Salvadoraceae. In: Flora of China, vol. 11, Salvadoraceae. Azima</ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Salvadoraceae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien