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Tetrabutylammoniumhydroxid

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Strukturformel
Struktur von TetrabutylammoniumhydroxidDatei:OH-.svg
Allgemeines
Name Tetrabutylammoniumhydroxid
Summenformel C16H37NO
Kurzbeschreibung

fast weiße bis weiße Kristalle<ref>Europäisches Arzneibuch 10.0. Deutscher Apotheker Verlag, 2020, ISBN 978-3-7692-7515-5, S. 934.</ref>
wässrige Lösung: farblose bis gelbliche geruchlose Flüssigkeit<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 2723671
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 259,48 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

27–30 °C (Hydrat)<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />

wässrige Lösung

Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​314
P: 280​‐​301+330+331​‐​303+361+353​‐​305+351+338​‐​310<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Tetrabutylammoniumhydroxid (TBAH) ist eine starke Base mit der Konstitutionsformel (C4H9)4N+OH. Die quartäre Ammoniumverbindung ist in organischen Lösungsmitteln löslich, so dass sie in Methanol gelöst als Maßlösung zur wasserfreien Titration von sehr schwachen Säuren, z. B. Phenolen eingesetzt werden kann.

Hierbei wird zunächst Methanol deprotoniert, welches dann zur Titration von Phenol dient.

<math>\mathrm{OH^- + \ CH_3OH \rightarrow \ H_2O + \ CH_3O^-}</math>

<math>\mathrm{CH_3O^- + \ C_6H_5OH \rightarrow \ CH_3OH + \ C_6H_5O^-}</math>

Herstellung

Lösungen von Tetrabutylammoniumhydroxid werden durch Reaktion von Halogeniden mit Silberoxid oder durch Ionenaustausch mit Ionenaustauscherharzen hergestellt. Versucht man Tetrabutylammoniumhydroxid als Reinstoff herzustellen, führt das zu einer Hofmann-Eliminierung zu Tributylamin und 1-Buten, daher sind kommerzielle Lösungen von Tetrabutylammoniumhydroxid meist mit Tributylamin verunreinigt.<ref>Mary Ellen Bos: Kapitel Tetrabutylammonium Hydroxide in Encyclopedia of Reagents for Organic Synthesis (EROS). Wiley, 2001, doi:10.1002/047084289X.rt017.</ref>

Kommerziell sind 40%ige Lösungen in Wasser oder molare Lösungen (1 molar, 0,5 molar, 0,1 molar oder andere Konzentrationen) in Methanol.

Einzelnachweise

<references/>