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myclimate

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myclimate
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colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Myclimate 201x logo.svg
Rechtsform Gemeinnützige Stiftung
Gründung 2006
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Zürich
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Motto The Climate Protection Partnership
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vorsitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.myclimate.org

myclimate – The Climate Protection Partnership ist eine gemeinnützige Stiftung, die 2006 in der Schweiz gegründet wurde und von Zürich und den verschiedenen Standorten in Deutschland und Österreich Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen weltweit betreut.<ref name="jahresbericht2006">Über myclimate. Myclimate, abgerufen am 25. Juni 2025.</ref> Sie will messbaren Klimaschutz fördern durch Beratung, Bildung sowie Klimaschutzprojekte, die von Kunden zur Kompensation ihrer Treibhausgasemissionen finanziert werden.<ref>myclimate ist Ihr Partner für wirksamen Klimaschutz – global und lokal. Myclimate, abgerufen am 21. Juni 2019.</ref> Seit der Gründung hat die Stiftung bis Juni 2025 nach eigenen Angaben 210 Klimaschutzprojekte in 48 Ländern entwickelt und unterstützt.<ref>myclimate Jahresbericht 2024. 11. Juni 2025, abgerufen am 24. Juni 2025.</ref>

Ziele

Vorlage:Hinweisbaustein Die Stiftung myclimate setzt sich dafür ein, dass die Externalität CO2 in der Marktwirtschaft einen Preis bekommt, sich also marktwirtschaftlich integrieren lässt. Dahinter steht die Idee, die Treibhausgasemissionen zu berechnen, die z. B. bei der Produktion oder im Verkehr anfallen, und im selben Umfang die Klimaschutzprojekte zu finanzieren, heisst an einem anderen Ort zu reduzieren. In den Klimaschutzprojekten werden bspw. dadurch Emissionen reduziert, dass fossile Energiequellen durch erneuerbare Energien ersetzt und energieeffiziente Technologien implementiert werden. Auch werden lokale Aufforstungsmassnahmen mit Kleinbauern umgesetzt, was sich nicht nur positiv auf das Klima, sondern auch auf die Lebensumstände der lokalen Bevölkerung auswirkt. Da es egal ist, wo schlussendlich das CO2 gemindert wird, werden die Projekte meist in südlichen Ländern realisiert, wo man mit dem gleichen Geld mehr Klimaschutz erreichen kann.<ref>Tages-Anzeiger vom 24. März 2014: Eine Milliarde Franken findet in der Schweiz keine Abnehmer (PDF).</ref> myclimate entwickelt jedoch seit 2007 auch Klimaschutzprojekte in der Schweiz, Deutschland und Österreich an und bietet zurzeit über 40 lokale Projekte auf dem Freiwilligen- und dem Verpflichtungsmarkt an.<ref>Schweizer Klimaschutzprojekte – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>

Privatpersonen, Staatsstellen oder Unternehmen können von der Stiftung auf freiwilliger Basis Klimatickets erwerben, wobei der Erlös dann an solche Umweltschutzprojekte weitergeleitet wird. Das Schweizer Umweltbundesamt UVEK<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.uvek.admin.ch (Memento vom 10. Februar 2012 im Internet Archive) – Schweizer Umweltbundesamt und myclimate.</ref>, Liechtenstein<ref>www.nzz.ch – „Liechtenstein kompensiert mit myclimate“ bei der NZZ.</ref>, wie auch die WWF Climate Group<ref>www.wwf.ch – WWF und myclimate.</ref>, kompensieren mit der Stiftung. Zudem arbeitet myclimate mit einigen grossen Unternehmen zusammen im Bereich Ökobilanzierung, Nachhaltigkeitsreporting, Ressourceneffizienz und in der Entwicklung von Carbon Insetting- und Software-Lösungen.<ref>Beratung für Firmen zu integriertem Klimaschutz – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref><ref>Partner für den Klimaschutz – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>

Die Stiftung hat sich auf Lebenszyklusanalysen spezialisiert und zusammen mit dem Ökozentrum Langenbruck den Verein Climatop<ref>climatop-Label für klimafreundliche Produkte – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref> gegründet, welcher klimapositive Produkte auszeichnet. Die Initiative erhofft sich dadurch mehr Wettbewerb bei Produzenten bezüglich der Herstellung besserer Produkte.<ref>www.nzz.ch – Climatop.</ref> Das Label ist unter anderem beim grössten Einzelhändler der Schweiz, der Migros<ref>.: Migros in Barcelona zum nachhaltigsten Detailhändler gewählt. In: Bewusst Leben. 16. Mai 2009, abgerufen am 20. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, im Einsatz.

Die Stiftung unterstützt nach eigenen Angaben Klimaschutzprojekte nach höchsten qualitativen Standards. Die Klimaschutzprojekte richten sich nach international anerkannten Kriterien, die auf das Kyōto-Protokoll zurückgehen. Die Projekte werden gemäss Clean Development Mechanism (CDM) und Gold Standard<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.goldstandard.org (Memento vom 29. April 2014 im Internet Archive) – myclimate: Gold Standard.</ref><ref>Partners and Supporters | The Gold Standard. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref> oder – in Anlehnung an dessen Abläufe, Kriterien und Methoden – als myclimate VER-Projekte (Verified Emission Reduction: Überprüfte Emissionsverminderung) nach den Richtlinien von Plan Vivo<ref>Plan Vivo Foundation. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref> umgesetzt.<ref>Welche Standards erfüllen die myclimate Klimaschutzprojekte? Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>

Die Stiftung unterstützt nach eigenen Angaben ausschliesslich Projekte, die direkt Emissionen reduzieren. Darunter fallen die Kategorien „Erneuerbare Energien“, „Energieeffizienz“ und „Reduktion von Methanemissionen in Kombination mit energetischer Nutzung“.<ref>Mittelverwendung – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref> Die Emissionsreduktionen aus den Klimaschutzprojekten werden – nach eigenen Angaben von myclimate – während der gesamten Projektdauer gemessen und von unabhängigen Instanzen überprüft.<ref>Kann ich sicher sein, dass mein Geld wirklich die versprochenen CO₂-Emissionen reduziert? Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>

Unternehmen werden dabei begleitet, intern den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und nachhaltiger zu wirtschaften und werden beim Einstieg in das entsprechende Programm ggfs. ausgezeichnet. Als Beispiel gilt hier das branchenspezifische Dienstleistungspaket für die Druck- und Verpackungsindustrie<ref>Klimaneutral drucken und verpacken – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref> oder für den Tourismus.<ref>Tourismusbranche – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>

Partner und Patronat

Die ursprüngliche Idee der Stiftung stammt von ehemaligen Studenten der ETH Zürich, die sich seit 2002 unter der Bezeichnung myclimate für Klimaschutz eingesetzt hatten. Die Stiftung ging 2006 aus einem Zusammenschluss dieser Gruppe mit einer privaten Initiative namens CLiPP hervor.<ref name="jahresbericht2006"/> Die Stiftung wird von verschiedenen Instituten der ETH wissenschaftlich unterstützt. Zu den Partnern gehört das Zentrum für Nachhaltigkeit der ETH und das schweizerische Bundesamt für Energie sowie der Wirtschaft.<ref>www.myclimate.org – Partner der Klimaschutzorganisation myclimate.</ref> Im Patronat sind unter anderen die Schweizer Umweltministerin Doris Leuthard, das ehemalige Mitglied des deutschen Bundestages Ernst Ulrich von Weizsäcker und der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.<ref>www.myclimate.org – Patronatskomitee.</ref> Zudem ist myclimate Mitglied der Klima-Allianz Schweiz.

Kontroverse

  • Im Jahr 2011 untersagte die Lauterkeitskommission der Stiftung verschiedene Werbeaussagen zu Ressourcenverbrauch und Potenzial verschiedener Projekte als sachlich unzutreffend.<ref>Weltwoche: Unlautere Klima-Propaganda. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.weltwoche.ch (Memento vom 22. August 2012 im Internet Archive) – Unlautere Klima-Propaganda.</ref> Im Juni 2012 wies die Lauterkeitskommission einen Rekurs der Stiftung gegen dieses Urteil vollumfänglich ab.<ref>Weltwoche: Unlauter. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>
  • Im selben Jahr wurde bekannt, dass die Stiftung grosse Mengen an Mitteln vorhält, ohne sie in Klimaschutzprojekte zu investieren.<ref>www.beobachter.ch – Myclimate hortet Geld.</ref> Die Stiftung widersprach diesem Vorwurf in einer Stellungnahme: Spendengelder würden innerhalb von drei Jahren rückwirkend in Projekte investiert sofern diese nachweislich Emissionsreduktionen generiert haben. Bis dahin seien die Mittel im Klimaschutzfond zweckgebunden.<ref>www.myclimate.org – Mehr Mittel für den Klimaschutz!</ref> Zurzeit werden alle Kompensationsgelder in einem zweckgebundenen Fonds eingelagert und innert zwei Jahren in Projekte investiert. Innert drei Jahren werden die dazugehörigen Zertifikate stillgelegt.<ref>Mittelverwendung – myclimate. Abgerufen am 20. Juni 2019.</ref>
  • 2022 ließen Journalistinnen der Wochenzeitung Die Zeit einen nicht existierenden Blumenladen von Myclimate zertifizieren. Die dabei gemachten Angaben wurden von Myclimate nicht geprüft. Nur ein Bruchteil der dabei in Rechnung gestellten Kosten sollten in ein Projekt zur Kompensation der ungeprüften CO2-Emissionen des fiktiven Unternehmens fließen.<ref name="zeit2022">Astrid Geisler, Hannah Knuth: Ein Strauß leerer Versprechen. In: Die Zeit. Nr. 37, 8. September 2022, Seite 24–25.</ref>
  • Projekte zur Klimakompensation sind im Allgemeinen selten wirkungsvoll: 2024 befand eine in Nature Communications veröffentlichte Übersichtsarbeit, dass Kompensationsprojekte im Schnitt nur ca. 16 % der gehandelten Emissionsreduktionen erreichen; diese Angabe bezieht sich auf Kompensationsprojekte im Allgemeinen, nicht konkret auf Projekte von MyClimate.<ref>Benedict S. Probst, Malte Toetzke, Andreas Kontoleon, Laura Díaz Anadón, Jan C. Minx, Barbara K. Haya, Lambert Schneider, Philipp A. Trotter, Thales A. P. West, Annelise Gill-Wiehl, Volker H. Hoffmann: Systematic assessment of the achieved emission reductions of carbon crediting projects. In: Nature Communications. Band 15, Nr. 1, 14. November 2024, ISSN 2041-1723, doi:10.1038/s41467-024-53645-z (nature.com [abgerufen am 14. November 2024]).</ref>

Externe Evaluation

Zwei von der Stiftung betreute Klimaprojekte in Peru und Nepal wurden 2013 im Rahmen des UNFCCC Momentum for Change für die sogenannten Lighthouse Activities, einem Förderprogramm für Projekte gegen den Klimawandel, ausgewählt.<ref>unfccc.int – Energy efficiency for brick producers in Peru.</ref><ref>unfccc.int – Organic waste compost in Nepal.</ref>

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen stufte die Stiftung in einer Studie vom Juni 2010 über Kompensationsanbieter für Flugreisen zusammen mit zwei anderen Anbietern als „empfehlenswert“ ein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig MarktCheck Kompensationsanbieter Flugreisen.] (PDF) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Eine weitere Studie im Auftrag des VZBV vom August 2010 sieht die Stiftung hinter den Anbietern Atmosfair und Arktik auf dem dritten Platz von 12 direkten Anbietern für Privatpersonen und Unternehmen<ref name="vzbv2010">Wolfgang Strasdas, Stefan Gössling, Heike Dickhut: Treibhausgas-Kompensationsanbieter in Deutschland. Verbraucherzentrale Bundesverband e. V., 2010 (Eine Studie der HNE Eberswalde. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento vom 16. Oktober 2013 im Internet Archive).)</ref>. Zur Abwertung führte die unterdurchschnittliche Realitätsnähe der Berechnung.

Im selben Jahr belegte die Stiftung in einer Bewertungsstudie zu Anbietern von Zertifikaten zum Ausgleich von Treibhausgasemissionen der Universität Graz den zweiten Platz; getestet wurden insgesamt 34 europäische Anbieter. myclimate wurde im Bereich „Qualität des Emissionsrechners“ Kategorienbester.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Studie der Universität Graz.] (PDF) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Dezember 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die Klimaabteilung der amerikanischen Tufts University hat in einer Studie 13 Organisationen untersucht, die Kompensationen für CO2-Emissionen anbieten. Kriterien waren Transparenz, Genauigkeit der Emissionsberechnungen, Preis der Kompensationen und Verwaltungskosten. Die Stiftung war dabei einer von vier Anbietern, die die Note sehr gut erreichten.<ref name="tufts"> Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Voluntary Offsets For Air-Travel Carbon Emissions: Evaluations and Recommendations of Thirteen Offset Companies.] (PDF; 637 kB) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juni 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auch im ENDS Guide gehört myclimate zu den Top 3 der Welt.<ref>www.endscarbonoffsets.com – ENDS Carbon Offsets.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>