Zum Inhalt springen

Hoover Institution

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Februar 2026 um 16:50 Uhr durch imported>Mirmok12 (Personal: abwarten).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Stanford University Hoover Tower.JPG
Der Hoover Tower an der Stanford University

Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (kurz: Hoover Institution) ist eine US-amerikanische Denkfabrik mit zugehöriger Bibliothek sowie eine wissenschaftliche Einheit der Stanford University in Kalifornien.

Geschichte

Vorlage:HinweisbausteinSie wurde 1919 von dem späteren Präsidenten der Vereinigten Staaten Herbert Hoover gegründet. Die Hoover Institution verfügt über ein großes Archiv zu Herbert Hoover, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Die Hoover Institution hat großen Einfluss auf die konservativen und libertären Bewegungen der USA. Konservative Mitglieder US-amerikanischer Regierungen (etwa Donald Rumsfeld) haben am Institut Vorträge gehalten. Ein Treffen des Präsidenten George W. Bush mit den Forschern der Hoover Institution wurde 2006 durch Studenten der Stanford University und andere Demonstranten verhindert. Zu Lebzeiten waren Margaret Thatcher, Ronald Reagan, der Schriftsteller Alexander Solschenizyn, der Ökonom Milton Friedman Fellows an der Hoover Institution.

Organisation

Die Hoover Institution ist formal Teil der Stanford University, operiert aber relativ autonom als eigenständige wissenschaftliche Einheit. Sie besitzt ein Stiftungsvermögen von US$ 735 Millionen (Stand: Dezember 2021).<ref>2021 Annual Report. Abgerufen am 27. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein Teil der Hoover Institution ist im Hoover Tower untergebracht.

Die vormalige U.S.-Außenministerin und Politikwissenschaftlerin Condoleezza Rice ist seit 2020 Präsidentin der Hoover Institution.<ref>Fellows. Abgerufen am 27. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Etat

Hoover wird überwiegend durch Spenden von Stiftungen großer amerikanischer Konzerne, wie JP Morgan, General Motors, Exxon oder Procter & Gamble, finanziert. Seit 2001 publiziert sie die Zeitschrift Policy Review.

Personal

Derzeit (Stand: Februar 2022) sind Forscher wie der britisch-amerikanische Historiker Niall Ferguson, der Finanzwissenschaftler John Cochrane, der Militärwissenschaftler und vormalige Armee-General H. R. McMaster, der General und ehemalige U.S.-Verteidigungsminister James N. Mattis, der Politikwissenschaftler und ehemalige U.S.-Botschafter in Russland Michael McFaul, der Oekonom John B. Taylor, und der Historiker Timothy Garton Ash an der Hoover Institution berufen.

Auch der Investmentbanker Kevin Warsh ist Fellow der Hoover Institution.<ref>Donald Trump nominiert Kevin Warsh als Fed-Chef. In: Die Zeit. 30. Januar 2026, abgerufen am 30. Januar 2026.</ref>

Kontroversen

Die Hoover Institution zählt zu einer Vielzahl konservativer Think Tanks, die seit mindestens Anfang der 1990er Jahre Klimawandelleugnung betrieben haben.<ref>Riley Dunlap, Aaron M. McCright: Challenging Climate Change. The Denial Countermovement. In: Riley Dunlap, Robert J. Brulle (Hrsg.): Climate Change and Society. Sociological Perspectives. Report of the American Sociological Association’s Task Force on Sociology and Global Climate Change. Oxford University Press 2015, 300–332, S. 312.</ref>

Weblinks

Commons: Hoover Institution – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Offizielle Website. Abgerufen am 9. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein