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Josef Lenz

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Datei:2021-01-30 Rennrodeln, Weltmeisterschaften in Königssee 1DX 8528 by Stepro.jpg
Josef Lenz bei den Rennrodel-Weltmeisterschaften 2021 am Königssee

Josef „Sepp“ Lenz (* 8. Februar 1935 in Königssee; † 3. Mai 2023<ref>Nachruf: Zum Gedenken an Josef „Sepp“ Lenz. Bob- und Schlittenverband für Deutschland, 8. Mai 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Oktober 2021; abgerufen am 8. Mai 2023.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bsd-portal.de</ref>) war ein deutscher Rennrodler und Rennrodeltrainer.

Sportliche Laufbahn

Nachdem Lenz im Jahr 1962 am heimischen Königssee im Einsitzer bereits den Titel bei den deutschen Meisterschaften errungen hatte,<ref>Portal des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Deutsche Meister 1952–1985 (Memento vom 30. März 2016 im Internet Archive)</ref> schaffte er im selben Jahr mit dem Gewinn des Europameistertitels in derselben Disziplin seinen größten Erfolg als Aktiver. Ein schwerer Trainingssturz im Doppelsitzer bei den Olympischen Winterspielen 1964, in dessen Folge sein Partner Sepperl Fleischmann wenige Tage später seinen schweren Verletzungen erlag, zwang ihn wegen eines dabei erlittenen Trümmerbruchs im linken Oberarm, seine aktive Karriere zu beenden.<ref name="Bittner">Hans-Joachim Bittner: Königsseer Ex-Bundestrainer Sepp Lenz wird heute 85 – »Wer kein Glück hat, wird nicht so alt«. In: Berchtesgadener Anzeiger. 8. Februar 2020, abgerufen am 8. Mai 2023.</ref>

Zwei Jahre danach startete er seine Trainerkarriere und wurde wenig später Bundestrainer. Lenz gilt als Entdecker und Förderer des dreimaligen Olympiasiegers Georg Hackl. Unter seiner Regie gewannen deutsche Rodelsportler bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften insgesamt 96 Medaillen, davon 31 goldene. Bei einem Unfall auf der Winterberger Rodelbahn wurde Lenz im Dezember 1993 der Unterschenkel des linken Beines unterhalb des Knies abgetrennt, als er beim Säubern der Bahn von der US-amerikanischen Rodlerin Bethany Calcaterra-McMahon erfasst wurde. Zwei Monate später stand er als Bundestrainer in Lillehammer an der Eisbahn und führte die deutschen Athleten zu drei Medaillen.

Nach 29 Jahren übergab er das Amt des Bundestrainers im Jahr 1995 an Thomas Schwab.<ref name="Bittner" />

Privatleben

Mit seiner Frau Annelies und seinen drei Töchtern lebte er im Schönauer Ortsteil Schwöb.<ref>Frank Kastner: Rodel-Sport trauert: „Goldschmied“ Sepp Lenz gestorben. In: Berliner Zeitung, 8. Mai 2023, abgerufen am 8. Mai 2023.</ref>

Ehrungen

Weblinks

Commons: Josef Lenz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1914: Rudolf Kauschka | 1928: Fritz Preissler | 1929: Fritz Preissler | 1934: Martin Tietze | 1935: Martin Tietze | 1937: Martin Tietze | 1938: Martin Tietze | 1939: Fritz Preissler | 1951: Paul Aste | 1952: Rudolf Maschke | 1953: Paul Aste | 1954: Fritz Kienzl | 1955: Paul Aste | 1956: Josef Isser | 1962: Josef Lenz | 1967: Leonhard Nagenrauft | 1970: Harald Ehrig | 1971: Horst Hörnlein | 1972: Wolfram Fiedler | 1973: Hans Rinn | 1974: Hans Rinn | 1975: Dettlef Günther | 1976: Wolfram Fiedler | 1977: Anton Winkler | 1978: Paul Hildgartner | 1979: Hans Rinn | 1980: Karl Brunner | 1982: Uwe Handrich | 1984: Paul Hildgartner | 1986: Sergei Danilin | 1988: Georg Hackl | 1990: Georg Hackl | 1992: René Friedl | 1994: Markus Prock | 1996: Jens Müller | 1998: Markus Prock | 2000: Jens Müller | 2002: Markus Prock | 2004: Armin Zöggeler | 2006: Albert Demtschenko | 2008: Armin Zöggeler | 2010: Albert Demtschenko | 2012: Andi Langenhan | 2013: Felix Loch | 2014: Armin Zöggeler | 2015: Semjon Pawlitschenko | 2016: Felix Loch | 2017: Semjon Pawlitschenko | 2018: Semjon Pawlitschenko | 2019: Semjon Pawlitschenko | 2020: Dominik Fischnaller | 2021: Felix Loch | 2022: Wolfgang Kindl | 2023: Max Langenhan | 2024: Jonas Müller | 2025: Jonas Müller | 2026: Jonas Müller Vorlage:Klappleiste/Ende

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