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Bogdan Wenta

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Mai 2025 um 16:30 Uhr durch imported>GT1976 (Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)).
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Bogdan Wenta
Bogdan Wenta
Bogdan Wenta (2010)
Spielerinformationen
Geburtstag 19. November 1961
Geburtsort Szpęgawsk, Polen
Staatsbürgerschaft PoleDatei:Flag of Poland.svg polnisch / DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 1,95 m
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1978–1989 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wybrzeże Gdańsk
1989–1993 SpanienSpanien Bidasoa Irún
1993–1995 SpanienSpanien FC Barcelona
1995–2000 DeutschlandDeutschland TuS Nettelstedt
2000–2002 DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
Nationalmannschaft
  Spiele (Tore)
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
185 (763)
50 (144)
Stationen als Trainer
von – bis Station
2002–2006 DeutschlandDeutschland Co-Trainer SG Flensburg-Handewitt
2006–2007 DeutschlandDeutschland SC Magdeburg
2004–2012 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polnische Nationalmannschaft
2008–1/2014 PolenDatei:Flag of Poland.svg KS Vive Kielce
Stand: 16. Januar 2015

Bogdan Brunon Wenta<ref>Ósma kadencja Parlamentu | Bogdan Brunon WENTA | Posłowie do PE | Parlament Europejski. Abgerufen am 16. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (* 19. November 1961 in Szpęgawsk, Polen)<ref name="geburtsort">Wenta to cudotwórca ze Szpęgawska.</ref> ist ein polnischer Politiker sowie früherer Handballnationalspieler und -trainer. Nach seiner Einbürgerung in die Bundesrepublik Deutschland trat er auch für die deutsche Handballnationalmannschaft an. Bei der Europawahl in Polen 2014 errang er ein Mandat auf der Liste der liberal-konservativen Bürgerplattform (PO).<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/wyborcza.plBogdan Venta, in: gazeta.pl am 26. Mai 2014. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2017. Suche im Internet Archive )</ref> Von 2018 bis 2024 war er Stadtpräsident von Kielce.

Lebenslauf

Datei:Bogdan Wenta 03.jpg
Bogdan Wenta im August 2013

Beim polnischen Spitzenverein Wybrzeże Gdańsk begann seine Karriere als einer der besten Rückraumspieler seiner Zeit. Elf Jahre (1978 bis 1989) blieb er dem Club treu. In diese Zeit fallen fünf Meistertitel (1984 bis 1988) und zwei Teilnahmen im Finale um den Europapokal der Landesmeister in den Jahren 1986 und 1987. 1989 wechselte er nach Spanien und spielte dort erst für vier Jahre bei Bidasoa Irún und ging dann zum FC Barcelona. 1995 erfolgte dann der Wechsel nach Deutschland zum TuS Nettelstedt. Nach 185 Länderspielen für die polnische Handballnationalmannschaft trat er 1997 zurück und bewarb sich um die deutsche Staatsbürgerschaft.<ref name="polen">Eingebürgerte Sportler: Bogdan Wenta.</ref> Sein Ziel war es, einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen. Für Deutschland spielte er dann auch bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Insgesamt absolvierte Wenta 50 Spiele für Deutschland.<ref>Nationalmannschaft – Eingebürgerte Sportler: Bogdan Wenta.</ref> Im Jahr 2000 wechselte er ein letztes Mal den Verein und schloss sich der SG Flensburg-Handewitt an.<ref>Gegnerkader SG Flensburg-Handewitt Saison 2000/2001 auf archiv.thw-handball.de, abgerufen am 29. März 2018.</ref> Vor der Saison 2002/03 beendete er im Alter von 41 Jahren seine aktive Laufbahn.<ref name="karriereende">THW trifft am Samstag beim Jacob-Cement-Cup auf Flensburg und Kolding auf archiv.thw-handball.de, abgerufen am 29. März 2018.</ref> Da Flensburg im November 2005 mehrere verletzungsbedingte Ausfälle beklagte, wurde Wenta in einem Europapokalspiel gegen Paris HB nochmals eingesetzt.<ref name="comeback">Champions League: 31:33-Niederlage im „Pariser Trainingsspiel“.</ref>

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn wurde er Co-Trainer der SG Flensburg-Handewitt. Im Sommer 2006 folgte er dem Ruf Bernd-Uwe Hildebrandts und übernahm als Nachfolger von Alfreð Gíslason die Position des Cheftrainers beim SC Magdeburg. Hier wurde er im November 2007 beurlaubt. Anschließend trainierte er den KS Vive Kielce. In seiner ersten Saison holte er das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Im Januar 2014 übernahm er den Posten des Clubmanagers. Sein Nachfolger als Trainer in Kielce wurde Talant Dujshebaev.<ref>handball-world.com: Paukenschlag in Kielce: Dujshebaev und Wenta nun gemeinsam am Ruder vom 8. Januar 2014, abgerufen am 8. Januar 2014.</ref>

Wenta trainierte ab November 2004 auch die polnische Handballnationalmannschaft, die unter seiner Leitung erstmals ins WM-Finale (2007) einzog. Im Finale unterlag jedoch seine Mannschaft gegen die deutsche Auswahl mit 24:29. Im Herbst 2007 gewann seine Mannschaft den hochklassig besetzten Supercup in Deutschland. Nachdem Polen sich nicht für die Olympischen Spiele 2012 qualifizieren konnte, trat er im April 2012 von seinem Amt zurück.<ref name="ruecktritt">Bogdan Wenta tritt als Trainer des polnischen Nationalteam zurück.</ref>

Am 5. Februar 2007 wurde ihm von Lech Kaczyński das Ritterkreuz des Ordens Polonia Restituta für seine sportlichen Leistungen verliehen.<ref name="orden"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref>

Im Februar 2014 wurde er von der regierenden Bürgerplattform unter Premierminister Donald Tusk als Kandidat für das Europaparlament aufgestellt.<ref>Bogdan Wenta kandydatem Platformy Obywatelskiej do Parlamentu Europejskiego, eurosport.onet.pl am 13. Februar 2014.</ref> Am 25. Mai 2014 wurde er zum Europa-Abgeordneten gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bogdan Wenta (PO), onet.pl am 26. Mai 2014. (Memento vom 27. Mai 2014 im Internet Archive).</ref> 2018 wurde er zum Stadtpräsidenten von Kielce gewählt.<ref name="nwzonlin-463658">Ex-Handballer nun Bürgermeister. In: nwzonline.de. 8. November 2018, abgerufen am 8. November 2018.</ref> Er setzte sich dabei in der Stichwahl mit 61,3 % der Stimmen gegen den seit 2002 amtierenden Wojciech Lubawski durch.<ref>Wahlergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 29. Juli 2020.</ref> Im 8. Europäischen Parlament rückte für ihn Bogusław Sonik nach. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 trat er nicht erneut an.

Erfolge und Auszeichnungen

als Spieler
  • Polnischer Meister: 1984, 1985, 1986, 1987, 1988 (mit Wybrzeże Gdańsk)
  • Spanischer Königspokal: 1991 (mit Bidasoa Irún), 1994 (mit FC Barcelona)
  • Copa Asobal: 1995 (mit FC Barcelona)
  • Europapokal der Pokalsieger: 1994, 1995 (mit FC Barcelona), 2001 (mit SG Flensburg-Handewitt)
  • Europäischer "City-Cup": 1997, 1998 (mit TuS N-Lübbecke)
als Trainer
Auszeichnungen
  • Träger des Ordens Polonia Restituta (Ritter), verliehen 2007

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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