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Angelika Niedetzky

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Datei:MJK 70335 Angelika Niedetzky (Freud, Berlinale 2020).jpg
Angelika Niedetzky (2020)
Datei:Angelika Niedetzky Szene 2.jpg
Angelika Niedetzky, Soloprogramm Niedetzkymarsch (2015)

Angelika Niedetzky (* 2. Februar 1979 in Linz) ist eine österreichische Schauspielerin, Kabarettistin und Moderatorin.

Leben

Angelika Niedetzky besuchte den Kindergarten und die Volksschule in Thessaloniki, wo ihr Vater an der Deutschen Schule unterrichtete. Später übersiedelte die Familie nach Plesching.<ref>Angelika Niedetzkys kleiner Staatsbesuch bei den Griechen. In: ots.at. 30. Oktober 2018, abgerufen am 25. Mai 2023.</ref><ref>Barbara Reiter: Auf Reisen mit Angelika Niedetzky: "Mein Thessaloniki". In: Kurier.at. 27. Juli 2019, abgerufen am 25. Mai 2023.</ref><ref>Angelika Niedetzky: Das Land der erfundenen Lebewesen. In: tips.at. 4. Juli 2021, abgerufen am 25. Mai 2023.</ref>

Noch während ihrer Ausbildung an der Wiener Schauspielschule Krauss gewann sie 2002 mit der Kabarettgruppe Bakschisch (mit Dominik Kaschke, Stefan Moser und Géza Terner) den Grazer Kleinkunstpanther. Es folgten Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig war Niedetzky Mitglied der Frauenkabarettgruppe Freaky Nylons (mit Valerie Bolzano, Anna Blau und Sonja Muchitsch). Von 2006 bis 2009 war sie fixes Ensemble-Mitglied des Kabaretts Simpl<ref>Julia Evers: Schmusen mit Wildfremden - Angelika Niedetzky im OÖN-Interview. In: Oberösterreichische Nachrichten vom 30. September 2010, abgerufen am 25. Februar 2016</ref>.

Bei einem Auftritt der Gruppe Bakschisch 2004 im Wiener Spektakel wurde sie für die ORF-Produktionen Undercover und Echt fett entdeckt. Ab Jänner 2016 war sie in der ORF-Sketchcomedy Kalahari Gemsen an der Seite von Ramesh Nair zu sehen, mit dem sie auch das Drehbuch zur Sendung schrieb. Der Titel ist ein Anagramm aus den Vornamen der beiden Hauptdarsteller.<ref>Kalahari Gemsen" startet 2016 im ORF. In: Der Standard vom 28. August 2015, abgerufen am 20. Jänner 2016.</ref>

Soloprogramme

Filmografie (Auswahl)

Fernsehen
Film

Theater

2001 gab Angelika Niedetzky ihr Theaterdebüt am Wiener Akademietheater. Danach folgten Produktionen an diversen Wiener Kleinbühnen.

  • 2001: Roberto Zucco, von Bernard-Marie Koltès, Akademietheater Wien, Rolle: Hure, Regie: Klaus-Michael Grüber.
  • 2001: Ein Augenblick vor dem Sterben, von Sergi Belbel, Sargfabrik (Wien), Rollen: Die Mutter, die Krankenschwester, Regie: Michael Operschall.
  • 2003: Drei Mal Leben, von Yasmina Réza, Theater Center Forum Wien, Rolle: Inès, Regie: Johannes Seilern.
  • 2003: Don Camillo und Peppone, von Gerold Theobaldt, Gloria-Theater (Wien), Rolle: Ariana, Regie: Gerald Pichowetz.
  • 2008: Der Geizkrag'n, nach einem Theaterstück von Molière, Wiener Lustspielhaus, Rolle: Elise, Regie: Florentin Groll.
  • 2010: Offene Zweierbeziehung von Dario Fo, gemeinsam mit Christoph Fälbl, Kultursommer in Wolkersdorf, Regie: Thomas Smolej
  • 2012: Non(n)sens, von Dan Goggin, Kammerspiele Wien, Rolle: Schwester Maria Hubert
  • 2013: Xanadu, Rolle: Kalliope, Regie: Werner Sobotka.
  • 2014: Villacher Vierlacher, Kulturhofsommer Villach
  • 2016: Braunschlag in der Rolle der Frau Elfi Pfeisinger im Filmhof Wein4tel, Asparn an der Zaya

Privates

Niedetzky engagiert sich für die Borneo Orangutan Survival Foundation und die Masarang Foundation von Willie Smits, deren Ziel es ist, so viel an wertvoller Natur wie irgendmöglich für zukünftige Generationen zu erhalten.<ref>Masarang Foundation</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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