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Intersnack

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Intersnack Group GmbH & Co. KG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Intersnack logo.svg
Rechtsform GmbH & Co. KG<ref name="JA-23" />
Gründung 2008
Sitz Düsseldorf, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland<ref name="JA-23" />
Leitung
  • Johan van Winkel
  • Henrik Bauwens
  • Fabien Duvilla<ref name="JA-23" />
Mitarbeiterzahl 13.801 (2023)<ref name="JA-23" />
Umsatz 4,29 Mrd. Euro (2023)<ref name="JA-23"> Intersnack-Group: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023, veröffentlicht im Unternehmensregister am 25. Februar 2025, abgerufen am 12. März 2026.</ref>
Branche Lebensmittelwirtschaft
Website www.intersnackgroup.com
Stand: 31. Dezember 2023

Die Intersnack Group GmbH & Co. KG mit Sitz in Düsseldorf ist ein internationaler Hersteller von salzigen Snacks für Marken und Handelsmarken. In Deutschland ist die Intersnack Deutschland SE mit Sitz in Köln für das operative Geschäft zuständig. Das im Privatbesitz befindliche Unternehmen gehört zur Pfeifer-&-Langen-Gruppe und erzielte 2023 einen Umsatz von rund 4,29 Milliarden Euro bei weltweit 13.801 Mitarbeitern.

Zu den im deutschen Markt bekannten Marken gehören funny-frisch, Chio, Pom-Bär, Estrella, Vico, Hula Hoops, McCoy’s.

Geschichte

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Vorgeschichte von 1962 bis 1995

1962 begann die Unternehmerfamilie von Opel mit der Produktion von Kartoffelchips in Petersau. Aus den Anfangsbuchstaben der Gründer setzt sich der Name der Marke Chio zusammen (Carlo, Heinz und Irmgard von Opel).<ref name="NWZ-2017-11-25">Hermann Gerdes: Intersnack macht die Türen zu. In: Nordwest-Zeitung (Ausgabe: Der Münsterländer). 25. November 2017.</ref><ref name="Geschichte-Intersnack-Knabber-Gebaeck">Angaben zur Geschichte. In: Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Oktober 2021; abgerufen am 20. November 2025.</ref> 1968 gründete das Kölner Zuckerunternehmen Pfeifer & Langen die Firma Chipsfrisch.<ref name="Geschichte-Intersnack-Knabber-Gebaeck" /><ref>Registernummer 841951. In: Deutsches Patent- und Markenamt. Abgerufen am 28. Juni 2019.</ref> Dieses Tochterunternehmen fusionierte 1972 mit dem Teilbereich für salzige Snacks des Münchener Lebensmittelproduzenten Pfanni.<ref>Intersnack. In: Rheinische Post. 19. September 2009.</ref> Für das gemeinsame Sortiment wurde die Marke funny-frisch kreiert.<ref name="Geschichte-Intersnack-Knabber-Gebaeck" /><ref>Registernummer 942669. In: Deutsches Patent- und Markenamt. Abgerufen am 20. November 2025.</ref> Durch Fusion entstand 1977 das Unternehmen Convent Knabbergebäck GmbH & Co., das die Marken Chio und funny-frisch führte.<ref name="NWZ-2017-11-25" />

Das Unternehmen Josef Wolf GmbH & Co. KG,<ref>Unterrichtung durch die Präsidentin des Deutschen Bundestages. Bekanntmachung von Rechenschaftsberichten der politischen Parteien für das Kalenderjahr 1994 (1. Teil). In: Deutscher Bundestag. 13. Wahlperiode, (Drucksache 13/3390) vom 21. Dezember 1995. Abgerufen am 20. August 2020.</ref> (Wolf Bergstraße) wurde 1905 in Darmstadt-Eberstadt als Bäckerei gegründet.<ref>Ein Wolf, viele Bären, Millionen Fische. In: Darmstädter Echo. 9. Juli 2005.</ref> 1967 etablierte dieses südhessische Unternehmen die Marke goldfischli durch Kauf einer Lizenz und anschließend der Markenrechte von Kambly, einem Schweizer Anbieter; 20 Jahre später kreierte es die Marke Pom-Bär.<ref>Nils berichtet: Bei Kartoffelchips ist Paprika Favorit. In: Die Rheinpfalz. 18. Mai 2016, abgerufen am 28. Juni 2019.</ref>

1995 übernahm die Convent-Gruppe die Josef Wolf GmbH & Co. KG und gründete die Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG.<ref>Die Lust am Knabbern wecken (Interview von Karen Weißhaar mit Hilmar Schmidt und Jens Koziol). In: Horizont. 5. Februar 2001.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Intersnack Knabbergebäck GmbH & Co. ab 1995

Nach dem Zusammenschluss zur Intersnack Knabbergebäck GmbH baute das Unternehmen die Auslandsaktivitäten aus.<ref>Mars-Chef Werner Wolf wechselt zu Intersnack. In: Horizont. 6. März 1997.</ref> Zu diesem Zeitpunkt verfügte Intersnack bereits über Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften im Ausland. Dazu zählten Werke in Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Polen und Großbritannien. Zudem existierten Absatzniederlassungen in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Slowenien. In weiteren europäischen Ländern wurden die Intersnack-Produkte über rechtlich unabhängige Händler vertrieben.<ref>Intersnack zeigt sich gut gerüstet. In: Lebensmittel Zeitung. 29. August 1997.</ref> 1998 vereinbarte Intersnack eine Kooperation mit Vico, dem Marktführer für Kartoffelchips in Frankreich.<ref>Intersnack kauft sich bei Vico ein. In: Ernährungsdienst. 21. Oktober 1998.</ref>

Im August 1997 schätzte die Fachzeitschrift Lebensmittel Zeitung den Umsatz der Intersnack-Gruppe auf eine Milliarde DM; den Umsatz im Inland taxierte sie auf 70 Prozent. Damals organisierten Convent und Wolf unter dem Dach der Holding Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG ihre Inlandsgeschäfte separat.<ref>Intersnack zeigt sich gut gerüstet. In: Lebensmittel Zeitung. 29. August 1997.</ref> Zum 1. Januar 2000 wurden Convent und Wolf operativ zusammengelegt.<ref>Wolf und Convent nun gemeinsam. In: Darmstädter Echo. 29. August 1999.</ref><ref>Andreas Chwallek: Geschäft mit Knabberartikeln brummt. In: Lebensmittel Zeitung. 11. Februar 2000.</ref>

Ende 2002 und Anfang 2003 litten die Anbieter von Kartoffelchips in Deutschland unter der Debatte über Acrylamid in Lebensmitteln.<ref>Günther Stockinger: „Warten wäre katastrophal“. Der Zürcher Lebensmitteltoxikologe Josef Schlatter über Gesundheitsgefahren durch Acrylamid in der Nahrung. In: Der Spiegel. 30. Dezember 2002, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref><ref>Abschätzung der Acrylamid-Aufnahme durch hochbelastete Nahrungsmittel in Deutschland. In: Bundesinstitut für Risikobewertung. 15. Juli 2003, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref> Auch Intersnack büßte Umsätze ein,<ref>Andreas Chwallek: Deftige Einbußen für Kartoffelchips. In: Lebensmittel Zeitung. 22. August 2003.</ref> erholte sich davon jedoch rasch.<ref>Andreas Chwallek: Chipsbranche übersteht Durststrecke. In: Lebensmittel Zeitung. 16. Juli 2004.</ref> Die Einführung von Ofenchips (2003) verstand Intersnack unter anderem als eine Antwort auf die Acrylamid-Debatte.<ref>Kölner Intersnack-Gruppe baut auf Innovationen. In: Lebensmittel Zeitung. 29. August 2003.</ref>

Im Jahr 2008 fusionierte die Intersnack-Gruppe mit der Nut-Company, zu der auch die Marke ültje gehörte. Mit dem Zusammenschluss gingen die von der Nut-Company betriebenen Nussmarken und -sortimente in die Unternehmensstruktur von Intersnack über, wodurch das bestehende Produktangebot um ein Nusssegment erweitert wurde.<ref>Heiko Mühlbauer: Ültje erweitert seine Produktion in Schwerte. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 21. Februar 2015, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref>

Ab 2005 verfügte Intersnack über Werke in Rumänien und Bulgarien.<ref>Andreas Chwallek: Heißkalte Duschen für Intersnack. In: Lebensmittel Zeitung, 2. September 2005.</ref> Ein Jahr später vereinbarten Intersnack und Lorenz Snack-World einen Austausch ihrer Aktivitäten in Frankreich und Polen. Dabei übernahm Lorenz das zuvor zu Intersnack gehörende polnische Unternehmen Polsnack, während Lorenz Snack-World France in die Intersnack-Gruppe integriert wurde. Die bestehenden Marken beider Unternehmen wurden in beiden Ländern weiterhin auf Grundlage von Markenlizenzverträgen produziert und vermarktet.<ref>Andreas Chwallek: Europas Snack-Markt heiß umkämpft. In: Lebensmittel Zeitung, 12. Mai 2006.</ref><ref>Intersnack: Tauscht mit Lorenz Snacks. In: Lebensmittel_Zeitung. 27. April 2006.</ref> Den österreichischen Marktführer Kelly erwarb die Gruppe 2007.<ref>Übernahme: Deutscher Snackhersteller schluckt österreichischen Marktleader. Kelly geht an den Hauptrivalen Intersnack. In: Wirtschaftsblatt, 6. Juli 2007.</ref><ref>Deutsche Intersnack sackt Kelly ein. In: Der Standard. 7. August 2007, abgerufen am 2. Juli 2019.</ref> Im März des Folgejahres genehmigte die Bundeswettbewerbsbehörde den Kauf.<ref>Intersnack darf Kelly's schlucken. In: Wiener Zeitung, 21. März 2008.</ref> 2007 erwarb Intersnack ebenfalls einen Minderheitsanteil von Largo (heute Tayto), einem Anbieter auf dem irischen Markt.<ref>Gill Hyslop: Largo Food changes name to Tayto Snacks. In: bakeryandsnacks.com. 13. Februar 2019, abgerufen am 2. Juli 2019.</ref> Der Anteil wurde später auf 51 Prozent erhöht<ref>Iris Tietze: Intersnack-Deal auf dem Prüfstand. In: Lebensmittel Zeitung, 28. März 2013.</ref> und 2015 wurden schließlich 100 Prozent der Anteile übernommen.<ref>John Mulligan: Irish Tayto chief resigns after 35 years following buyout deal. In: BelfastTelegraph.co.uk. 24. März 2017, ISSN 0307-1235 (belfasttelegraph.co.uk [abgerufen am 2. Februar 2026]).</ref><ref>Tayto is now owned by Germans. In: Irish Examiner. 26. Oktober 2015, abgerufen am 2. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Gründung der Intersnack Group GmbH & Co. KG

2008 wurde aus der Interimsgesellschaft Atrium Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG<ref>Sie wurde 1995 in Köln als GmbH & Co. KG gegründet. 2001 erfolgte die Umwandlung in eine KG, 2004 eine weitere Umwandlung in eine GmbH & Co. KG. Siehe hierzu den Eintrag zur Intersnack Group GmbH & Co. KG in der Datenbank Creditreform (Unternehmensinfo Kompakt, Crefonummer 5050627701) vom 7. Juni 2019.</ref> durch Umfirmierung die Intersnack Group GmbH & Co. KG. Zugleich wurde der Sitz dieser Gesellschaft von Köln nach Düsseldorf verlegt.<ref>Intersnack Group GmbH & Co. KG: Handelsregister-Bekanntmachungen vom 18. November 2008.</ref>

Im Dezember 2012 übernahm die Intersnack Group das britische Unternehmen KP Snacks von United Biscuits für geschätzte 500 Millionen Pfund.<ref>Anne-Sylvaine Chassany, Anousha Sakoui: Intersnack agrees £500m KP Snacks deal. In: Financial Times. 5. Dezember 2012, abgerufen am 2. Juli 2019.</ref><ref>Katharina Slodczyk: Chipshersteller Intersnack expandiert in England. In: Handelsblatt, 6. Dezember 2012.</ref> Dieser Kauf war nach Eigenangaben die bis dahin bedeutendste Akquisition in der bisherigen Unternehmensgeschichte.<ref>Intersnack Group GmbH & Co. KG: Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013. Publiziert am 12. Mai 2015 im Bundesanzeiger.</ref> Der Erwerb von Estrella Maarud folgte 2014. Damit verstärkte die Gruppe ihre Tätigkeit in Skandinavien und im Baltikum.<ref>Intersnack steigt in Skandinavien ein. In: Rundschau für den Lebensmittelhandel. 27. Mai 2014, abgerufen am 2. Juli 2019.</ref> Den britischen Chips-Hersteller Tyrrells übernahm die Gruppe 2018.<ref>Manuela Ohs, Hendrik Varnholt: Intersnack kauft Konkurrent Tyrrells. In: Lebensmittel Zeitung, 25. Mai 2018.</ref>

2012 erwarb die Intersnack-Gruppe die Spreeback GmbH.<ref>Peggy Kompalla: Besuch bei den Knabber-Profis von Krieschow. In: Lausitzer Rundschau. 30. Juli 2014, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref> 2015 nahm Aldi Intersnack-Markenprodukte in sein Sortiment auf. Andere Lebensmitteleinzelhändler forderten daraufhin reduzierte Einstandspreise.<ref>Iris Tietze: Intersnack justiert nach. In: Lebensmittel Zeitung. 19. Februar 2016.</ref><ref>Mario Brück: Chipskrieg um deutsche Wohnzimmer. In: Wirtschaftswoche. 17. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref> Nach intensiven Verhandlungen einigte man sich mit allen Kunden, unter anderem mit Edeka und dessen Discounter, Netto, Mitte 2016.<ref>Intersnack wieder bei Edeka. In: Darmstädter Echo, 7. Juni 2016.</ref> 2019 gab Intersnack seinen Standort in Cloppenburg auf.<ref name="NWZ-2017-11-25" />

Im Mai 2020 kündigten die Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG und die ültje GmbH an, ihre Aktivitäten im Marketing und Vertrieb zu bündeln.<ref>Volles Sortiment aus Nüssen und salzigen Snacks (Presseinformation der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG), 25. Mai 2020.</ref>

Über die britische Tochtergesellschaft KP Snacks übernahm die Intersnack-Gruppe 2024 das Unternehmen Whole Earth Foods. Whole Earth galt zum Zeitpunkt der Übernahme als marktführende Marke für Erdnussbutter in Großbritannien.<ref name=":3">Brotaufstriche: Intersnack kauft Erdnussbuttermarke. In: Lebensmittel Zeitung. 7. November 2024, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref>

Im Jahr 2025 begann der Ausbau mehrerer Standorte der Intersnack Deutschland SE. Am Werk in Alsbach-Hähnlein entsteht eine rund 10.000 Quadratmeter große Produktionshalle mit Logistikbereich. Am Standort Wevelinghoven werden mehrere Anbauten errichtet, um die Werksfläche zu vergrößern und so eine zusätzliche Produktionslinie für Chips zu schaffen.<ref>Niklas Allmrodt: 85 Millionen Euro: Intersnack modernisiert Werk in Alsbach. In: Echo online. 22. Juli 2025, abgerufen am 20. November 2025.</ref><ref>Sibylle Menzel: Intersnack investiert rund 250 Millionen Euro in Werksausbau. In: Rundschau für den Lebensmittelhandel. 28. Februar 2025, abgerufen am 20. November 2025.</ref>

Unternehmensstruktur

Intersnack Group GmbH & Co. KG

Die Intersnack Group GmbH & Co. KG ist die Holding der Intersnack-Gruppe. Vorstände der Intersnack-Gruppe sind Henrik Bauwens, Johan van Winkel und Fabien Duvilla.<ref name="JA-23" />

Die Gruppe agiert überwiegend auf europäischer Ebene sowohl im Marken- als auch im Eigenmarkengeschäft. Über Tochterunternehmen ist die Gruppe europaweit sowie in Asien, Australien und Neuseeland vertreten.<ref name=":1">Übernahme: Intersnack stärkt Geschäft in Ozeanien. In: Lebensmittel Zeitung. 30. Juli 2021, abgerufen am 20. November 2025.</ref><ref>Reiner Kepler: Publicis Media verliert Intersnack an PHD. In: Meedia. 25. August 2025, abgerufen am 20. November 2025.</ref> Stand Dezember 2023 gehören 75 Tochterunternehmen zur Intersnack-Gruppe sowie 31 Produktionsstandorte in Europa, fünf Standorte in Asien und weitere sieben Standorte verteilt auf Australien und Neuseeland.<ref name="JA-23" />

Die Intersnack Group GmbH erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von knapp 4,29 Milliarden Euro und beschäftigte international 13.801 Mitarbeiter.<ref name="JA-23" />

Intersnack Deutschland SE

Sitz der Zentrale der Intersnack Deutschland SE ist Köln. Seit 2022 ist Karl Westing Sprecher der Geschäftsleitung.<ref>Hendrik Varnholt: Neue Herausforderung: Roland Stroese verlässt Intersnack. In: Lebensmittel Zeitung. 30. September 2021, abgerufen am 20. November 2025.</ref> Produziert wird in Deutschland an fünf Standorten: Alsbach, Petersau bei Frankenthal, Olsberg, Schwerte und Wevelinghoven (Grevenbroich).<ref>Andreas Lang: Die Mutter aller Chips: Wie in Frankenthal ein Knabber-Klassiker entsteht. In: Die Rheinpfalz. 1. August 2024, abgerufen am 20. November 2025.</ref><ref>Produktionsstandorte. In: Intersnack Deutschland. Abgerufen am 20. November 2025.</ref>

Produkte und Marken

International

Intersnack und ihre Tochtergesellschaften produzieren Chips, Nussprodukte, Extruder- und Pelletprodukte, Laugengebäck, Cracker, Erdnussbutter,<ref name=":3" /> Popcorn und ähnliche Produkte für die Lebensmittelbranche.<ref name="Intersnack-Group-Abschluss-2017">Intersnack Group GmbH & Co. KG: Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017. Publiziert am 13. Dezember 2018 im Bundesanzeiger.</ref> Im europäischen Markt für salzige Snacks gilt Intersnack nach PepsiCo als Nummer zwei.<ref>Dicker Happen. In: Darmstädter Echo, 3. November 2012.</ref>

Zu den Marken gehören Erstmarken wie funny-frisch,<ref name=":1" /> Chio, Estrella,<ref>Iris Tietze: Knabberartikel: Intersnack expandiert mit Übernahme in Skandinavien. In: Lebensmittel Zeitung. 6. Juni 2014, abgerufen am 20. November 2025.</ref> Hula Hoops,<ref>Pauline Neerman: Hula Hoops war rages on supermarket shelves. In: RetailDetail EU. 2. September 2024, abgerufen am 20. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Pom-Bär, McCoy’s,<ref>Kristian Bayford: Intersnack to invest €85m in Alsbach plant to expand production. In: Just Food. 17. Juli 2025, abgerufen am 20. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ültje, Vico,<ref>Morgan Gheeraert: Vico, l'appétit vient en modernisant. In: La Gazette. 20. Januar 2025, abgerufen am 20. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Tayto,<ref>Gordon Deegan: Tayto delivers ‘best year’ for German parent Intersnack. In: Irish Times. 2. November 2022, abgerufen am 20. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Maarud,<ref>Intersnack steigt in Skandinavien ein. In: rundschau.de. 27. Mai 2014, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref> Tyrrells, Popchips<ref>Germany's Intersnack Group snaps up Popchips via UK arm KP Snacks. In: Just Food. 18. Juli 2018, abgerufen am 20. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Whole Earth<ref name=":2">Intersnack investiert rund 250 Millionen Euro in Werksausbau: Snack-Produzent bekennt sich zum Standort Grevenbroich. In: Erft Kurier. 28. Februar 2025, abgerufen am 20. November 2025.</ref> sowie Handelsmarken bzw. Eigenmarken des europäischen Einzelhandels.<ref>Andreas Chwallek: Intersnack zückt den Rotstift. In: Lebensmittel Zeitung, 1. April 2011.</ref>

Deutschland

Die wichtigsten Marken in Deutschland sind funny-frisch, Chio, Pom-Bär, Tyrrells, Whole Earth sowie ültje.<ref name=":0">Vanessa Göbel: Swavy: Ültje will jetzt auch ins Süßwarenregal. In: Markenartikel Magazin. 19. September 2025, abgerufen am 20. November 2025.</ref><ref name=":2" /> Beispielhaft für die Herstellung von Handelsmarken in Deutschland ist das 1896 von Harry Trüller gegründete Unternehmen Trüller, später The Snack & Nut Company GmbH, das zur Intersnack Deutschland SE gehört.<ref>The Snack & Nut Company GmbH. In: North Data. Abgerufen am 20. August 2020.</ref>

Zu den wichtigsten Wettbewerbern im deutschen Markt zählen The Lorenz Bahlsen Snack-World und PepsiCo.<ref>Jan Mende, Iris Tietze: Snackmarkt sortiert sich neu. In: Lebensmittel Zeitung, 3. Juni 2016.</ref>

Sponsoring

Die Intersnack Deutschland SE engagiert sich in Deutschland über ihre Marken im Sport-Sponsoring, vor allem im Bereich Fußball. Die Marke funny-frisch war in den Spielzeiten 2003/04 und 2004/05 Trikotsponsor des 1. FC Köln<ref>Kartoffelsnacks aus Grevenbroich für Geißbock-Elf. In: Rheinische Post. 1. August 2003, abgerufen am 1. Juli 2019.</ref> und ist seit 2024 offizieller Partner der Bundesliga und der 2. Bundesliga.<ref>Intersnack: Funny-Frisch wird Sponsor der Fußball-Bundesliga. In: Lebensmittel Zeitung. 17. Januar 2025, abgerufen am 20. November 2025.</ref><ref>Bettina Sonnenschein: Saisonstart der Bundesliga: Mit diesen Werbepartnern will Sport1 die neue Saison bespielen. In: Horizont. 26. August 2024, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref> Darüber hinaus ist die Marke Chio seit 2022 offizieller Partner der NFL in Deutschland.<ref>Jessica Becker: Sportsponsoring: Chio wird offizieller Partner der NFL Deutschland. In: Lebensmittel Zeitung. 17. Oktober 2022, abgerufen am 20. November 2025.</ref> Im Bereich E‑Sport unterstützt Intersnack das Team Fokus Clan seit 2018.<ref>Maximilian Flaig: Funny-Frisch sponsert E-Sports-Team. In: Werben & Verkaufen. 12. November 2018, abgerufen am 2. Juli 2019.</ref>

Bastian Schweinsteiger fungierte von 2011 bis 2022<ref>Funny-frisch bildet Match mit der DFL. In: Lebensmittel Zeitung. 24. Januar 2025, S. 55.</ref> als Testimonial für funny-frisch. 2017 trat Lukas Podolski an seine Seite.<ref>Fabian Müller: Die Chips-Weltmeister. In: Horizont. 26. Januar 2017.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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