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Facebook

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Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Medienbox/Kopf
Sprachen Englisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Chinesisch und 79 weitere
Betreiber Meta Platforms
Benutzer 2,9 Mrd. monatlich aktive Nutzer<ref name="report" />
Registrierung ja
Online seit 4. Feb. 2004
(aktualisiert Juni 2022)
https://www.facebook.com/
Datei:2023 Facebook icon.svg
Das „F“-Logo
Datei:Facebook Thumb icon.svg
Die „Gefällt mir“-Schaltfläche ist ein bekanntes Symbol.

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das vom US-amerikanischen Unternehmen Meta Platforms betrieben wird. Es ist das am meisten genutzte soziale Netzwerk der Welt.<ref>Top Website-Ranking. In: similarweb. Abgerufen am 22. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Facebook ermöglicht die Erstellung von drei Arten von Seiten: Seiten zur Darstellung der eigenen Person, Seiten zur Eigenpräsenz von Künstlern, Unternehmen oder sonstigen Organisationen sowie Seiten zur Kommunikation von Gruppen. Vor allem aus den eigenen Abonnements dieser Seiten ergibt sich ein individueller Feed, der wie bei den meisten anderen sozialen Netzwerken eine zentrale Rolle in der Benutzung einnimmt. Von einigen wird dieser Feed als ihr primärer Nachrichtenkanal genutzt, weshalb Facebook auch eine Konkurrenz von Nachrichtenportalen ist. Darüber hinaus bietet Facebook unter anderem einen Messenger sowie eine Entwicklungsplattform zur Erstellung von Anwendungssoftware.<ref>developers.facebook.com, Entwicklerplattform Facebook für Entwickler. Abgerufen am 1. November 2018.</ref>

Facebook wurde im Februar 2004 gegründet<ref name="history">Sarah Phillips: A brief history of Facebook. In: The Guardian. 25. Juli 2007, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 21. Februar 2024]).</ref> und war jahrelang die unangefochtene Nummer eins der größten sozialen Netzwerke. Mit der Zeit verlor es diese Stellung allerdings aufgrund der steigenden Popularität anderer sozialer Netzwerke. Im Jahr 2019 betrug der Umsatz 70,7 Mrd. USD.<ref name="AR2017">Form 10-K. Cloudfront, 29. Januar 2020, abgerufen am 22. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es zählte nach eigenen Angaben im 1. Quartal 2022 rund 2,9 Milliarden Mitglieder, welche die Seite zumindest einmal pro Monat besuchten.<ref name="report">Meta Platforms: Meta Reports First Quarter 2022 Results. (PDF) In: investor.fb.com. 1. Juni 2022, abgerufen am 1. Juni 2022.</ref> Facebook ist eine der 10 meistbesuchten Websites der Welt, fiel in Deutschland 2020 allerdings aus den Top 10 heraus. Noch im Mai 2017 verzeichnete es nach anderen Statistiken in Deutschland 30 Millionen aktive Nutzer,<ref name="a">Anzahl der monatlich aktiven Facebook Nutzer weltweit vom 1. Quartal 2009 bis zum 4. Quartal 2023. In: Statista. 2. Februar 2024, abgerufen am 22. Februar 2024.</ref> diese Zahl sank bis Ende 2019 aber auf 25,9 Millionen.<ref>Vivien Stellmach: Facebook-Nutzer in Deutschland: Wie viele gibt es wirklich? In: BASIC thinking. 27. November 2019, abgerufen am 21. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Facebook-Seiten und -Likes werden auch, teils illegal, in großen Mengen und zu Täuschungszwecken gehandelt. Gerichtlich wurde dies als unlauterer Wettbewerb eingestuft.<ref>Rechtsanwalt Jonas Kahl: Die Übernahme von Facebook-Fanpages und ihre rechtlichen Grenzen: Kaufen, kapern, übernehmen. Abruf am 15. April 2024</ref> In Deutschland war Facebook 2022 zwar immer noch das meistgenutzte soziale Netzwerk, 35 % benutzten es mindestens einmal in der Woche, bei jüngeren Menschen lag es allerdings nur noch auf Platz drei hinter Instagram und TikTok.<ref>ARD ZDF Onlinestudie 2022. In: ard-zdf-onlinestudie.de. Abgerufen am 22. Februar 2024.</ref>

Seit seiner Veröffentlichung steht Facebook aus vielerlei Gründen in der Kritik, unter anderem wegen Überwachung, der bewussten Erzeugung von Suchtverhalten sowie der Manipulation der öffentlichen Meinung.

Name

Der Name bezieht sich auf die sogenannten Facebooks (Englisch wörtlich: „Gesichtsbuch“, sinngemäß: „Jahrbuch“) mit Abbildungen von Studenten, die an manchen US-amerikanischen Colleges verteilt werden.

Geschichte

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Datei:MarkZuckerberg.jpg
Mark Zuckerberg (2005)

Im Jahr 2003 entwickelte Mark Zuckerberg die Website facemash.com, den Vorgänger von Facebook, während seines Studiums der Psychologie und Informatik an der Harvard University. Es handelte sich um ein Bewertungssystem für das Aussehen von Frauen, das wegen Protesten nur wenige Tage zugänglich war.<ref>Internetadresse für rund 30.000 Dollar versteigert. In: Focus. 19. November 2010, abgerufen am 25. Januar 2013.</ref> Zuckerberg hatte ungefragt Fotos von Studentinnen ins Internet gestellt und Seitenbesucher aufgefordert, von jeweils zwei zufällig ausgewählten Fotos das attraktivere zu wählen.<ref name="crimson">Alan J. Tabak: Hundreds Register for New Facebook Website. 9. Februar 2004, abgerufen am 25. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Facebook in seiner heutigen Form besteht seit dem Frühjahr 2004.<ref>Kai Biermann: Der Facebook-Chef und seine dunkle Vergangenheit. In: Der Tagesspiegel. 8. März 2010, abgerufen am 21. Oktober 2020.</ref> In Harvard war die webbasierte Version der offiziellen, gedruckten Jahrbücher wegen Bedenken zum Datenschutz nur langsam in Gang gekommen. Das erweiterte Konzept verbreitete sich über die Ivy-League-Universitäten und anschließend weltweit.<ref name="crimson" /> Neben Zuckerberg waren die Studenten Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Chris Hughes am Projekt beteiligt. Außerdem stieß 2004 Napster-Mitbegründer Sean Parker als Berater hinzu und erhielt sieben Prozent der Anteile, war aber nach seiner Verhaftung wegen Kokainbesitzes gezwungen, Facebook zu verlassen.

Das Unternehmen Facebook Inc. gibt es seit dem 4. Februar 2004. Die Plattform erreichte im September 2011 rund 800 Millionen Mitglieder weltweit.<ref>800 Millionen User nutzen Facebook monatlich. In: Der Standard. 23. September 2011, abgerufen am 25. Januar 2013.</ref> Die am 2. Februar 2012 angekündigte<ref>Marc Pitzke: Facebook-Börsengang: Das Milliarden-Dollar-Face. In: Spiegel Online. 2. Februar 2012, abgerufen am 25. Januar 2013.</ref> Erstnotierung an der Börse wurde am 18. Mai 2012 umgesetzt.<ref>Facebook soll am 18. Mai an die Börse. In: Süddeutsche Zeitung. 15. Mai 2012, abgerufen am 25. Januar 2013.</ref> In der ersten Woche nach dem Börsengang sank der Aktienkurs von 38 auf rund 33 US-Dollar. Die Börsenaufsicht warf Facebook vor, Kleinanlegern Informationen vorenthalten zu haben. Diese strengten Sammelklagen auf Schadenersatz an.<ref>US-Senator knöpft sich Facebook vor. In: Spiegel Online. 24. Mai 2012, abgerufen am 26. Mai 2012.</ref>

Am 19. Februar 2014 kaufte Facebook Inc. den Messenger-Dienst WhatsApp für 4 Milliarden US-Dollar in bar und 15 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien.<ref>sun/dpa/Reuters: Facebook kauft Konkurrenten WhatsApp für Milliardenbetrag. In: Spiegel Online. 19. Februar 2014, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref><ref>Facebook kauft WhatsApp für 19 Milliarden Dollar. In: Tagesschau. 20. Februar 2014, abgerufen am 7. Mai 2024.</ref> Im Zuge des Verkaufs zog WhatsApp-Mitgründer Jan Koum in den Facebook-Verwaltungsrat ein.

Am 25. März 2014 gab Facebook Inc. die Übernahme von Oculus VR bekannt. Für 400 Millionen US-Dollar in bar und 1,6 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien wurde Oculus VR von Facebook übernommen.<ref>Roland Lindner: Facebook kauft Startup Oculus. In: FAZ.net. 25. März 2014, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref>

Im Dezember 2015 kündigte der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg an, 99 % seiner Facebook-Anteile zu verkaufen. Am 23. August 2016 veräußerte der Facebook-Chef das erste Aktienpaket im Wert von 95 Millionen Euro, um die Chan-Zuckerberg-Initiative finanziell zu unterstützen. Der Aktienkurs des Unternehmens wurde davon kaum beeinflusst.<ref>Sven Krauter: Mark Zuckerberg trennt sich von erstem Facebook Aktienpaket. 23. August 2016, abgerufen am 23. August 2016.</ref> Da die Chan-Zuckerberg-Initiative keine echte Stiftung ist, sondern eine Limited Liability Company, kann Zuckerberg Steuerabgaben niedrig halten und sich medienwirksam als Wohltäter präsentieren.<ref>Ronja Ringelstein und Robert Klages: Spende von Mark Zuckerberg löst Kritik aus. 2. Dezember 2015, abgerufen am 1. Oktober 2016.</ref>

Im Frühjahr 2018 rückte das Unternehmen zunehmend in den Blick der Öffentlichkeit, da die Sonderermittlung zur Beeinflussung des Wahlkampfs in den Vereinigten Staaten 2016 ergab, dass Agenten der Russischen Föderation Facebook benutzt hatten, um den US-Präsidentschaftswahlkampf zu beeinflussen.<ref>Anton Troianovski, Rosalind S. Helderman, Ellen Nakashima, Craig Timberg: The 21st-century Russian sleeper agent is a troll with an American accent - The Washington Post. In: washingtonpost.com. 17. Februar 2018, abgerufen am 10. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Außerdem wurde bekannt, dass das britische Unternehmen Cambridge Analytica Daten von bis zu 87 Millionen Facebooknutzern missbräuchlich verwendete.<ref>Facebook: Cambridge Analytica hat mehr Daten gesammelt. In: nzz.ch. 5. April 2018, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref> Drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten im Jahr 2020 kündigte Mark Zuckerberg eine Reihe von Maßnahmen an, um Fehlinformationen und Falschmeldungen bzw. Fake News über Facebook entgegenzuwirken. Eine der vielen Maßnahmen war die Entfernung von Seiten wie QAnon, die Verschwörungstheorien auf Facebook verbreiteten<ref>juh/Reuters/dpa: Facebook stemmt sich gegen mögliches Wahl-Chaos in den USA. In: Spiegel Online. 3. September 2020, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref> Facebook Inc. gab an, von Januar 2020 bis September 2020 insgesamt 4,5 Milliarden Fake-Accounts auf Facebook entdeckt und gelöscht zu haben.<ref>Wolf Wiedmann-Schmidt, Jonas Schaible, Marcel Rosenbach, Johanna Röhr, Marcel Pauly, Ann-Katrin Müller, Max Hoppenstedt, Roman Höfner, Alexander Epp, Maik Baumgärtner: Wie russische Hacker und Rechtsextreme die Bundestagswahl manipulieren. In: Spiegel Online. 9. April 2021, abgerufen am 12. April 2021.</ref>

Im Juli 2021 kündigte Mark Zuckerberg an, Facebook zum Metaversum umzubauen.<ref>Casey Newton: Mark Zuckerberg is betting Facebook’s future on the metaverse – The Verge. In: theverge.com. 22. Juli 2021, abgerufen am 10. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Adam Smith: Mark Zuckerberg says Facebook will turn into a ‘metaverse’ so ‘our software will be everywhere’. In: independent.co.uk. 23. Juli 2021, abgerufen am 10. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Steve Kovach: Facebook plans to make money from the metaverse – here's how. In: cnbc.com. 29. Juli 2021, abgerufen am 10. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 4. Oktober 2021 kam es wegen eines selbstverschuldeten Fehlers in der Netzwerk-Neukonfiguration<ref>Ursache für Ausfall gefunden: Facebook, WhatsApp und Instagram sind wieder online. In: faz.net. 5. Oktober 2021, abgerufen am 5. Oktober 2021.</ref> zu einem mehrstündigen Ausfall der Plattform ab 17:30 MESZ, der auch WhatsApp und Instagram betraf.<ref>dpa, Tina Groll, as: Facebook, WhatsApp und Instagram: Facebook und weitere Dienste nach stundenlangem Ausfall wieder online. In: zeit.de. 5. Oktober 2021, abgerufen am 10. Februar 2024.</ref> Mitarbeiter von WhatsApp waren vom Zugang zu Konferenzräumen abgeschnitten.<ref>David K. Li: Facebook blames 'faulty configuration change' for major outages. In: nbcnews.com. 4. Oktober 2021, abgerufen am 10. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anfang Januar 2025 kündigte Zuckerberg an, dass Facebook sein Programm zur Überprüfung von Fakten abschaffen werde, damit die „freie Meinungsäußerung wiederhergestellt“ wird.<ref> Frederick Attenborough: Facebook dumps fact-checkers in attempt to “restore” free speech./</ref>

Funktionen

Datei:Ad-tech London 2010 (5).JPG
Facebook auf der Ad-tech-Messe in London 2010
Datei:RhB Facebook.jpg
Lok der Rhätischen Bahn als Werbeträger

Jeder Benutzer von Facebook verfügt über eine Profilseite, auf der er sich vorstellen sowie Fotos und Videos hochladen kann. Diese Seite ist unter www.facebook.com/Benutzername aufrufbar. Die Profile können durch Freundschaftsanfragen oder Abonnements untereinander vernetzt werden, wobei eine unbeschränkte Anzahl von Abonnenten (analog den Followern auf Twitter) möglich ist, die Höchstgrenze von direkt verbundenen Freunden jedoch auf 5000 beschränkt bleibt.<ref>Facebook für Anfänger: Profil, Seite oder Gruppe: Was ist der Unterschied? allfacebook.de, abgerufen am 22. November 2015</ref><ref>5 Reasons to Use a Facebook Profile (Not a Page) to Build Platform, janefriedman.com, abgerufen am 22. November 2015 (englisch)</ref>

Auf dem Profil können Besucher öffentlich (bzw. nur für ihre Freunde) sichtbare Nachrichten hinterlassen oder Kommentare zu eigenen Beiträgen des Profil-Inhabers veröffentlichen. Bekannt wurde Facebook für die Like- bzw. Gefällt mir-Schaltfläche, mit dem der Nutzer mit einem Klick eine Befürwortung zum Ausdruck bringen kann. Alternativ zu öffentlichen Nachrichten können sich Benutzer persönliche Nachrichten schicken oder chatten. Für gemeinsame Interessensbereiche kann man Gruppen<ref>Gruppen bei Facebook, In: zeit.de. Die Zeit, 7. August 2012, abgerufen am 13. Januar 2015.</ref> einrichten, und Freunde können zu Veranstaltungen eingeladen werden. Facebook verfügt zudem über einen Marktplatz, auf dem Benutzer Kleinanzeigen aufgeben und einsehen können.<ref>Teile und verwalte Beiträge in deinem Profil. In: Facebook Hilfebereich. Abgerufen am 7. Mai 2024.</ref>

Die Identität neu angemeldeter Nutzer wird zunächst nur anhand der E-Mail-Adresse geprüft. Im Oktober 2010 berichtete ein Angestellter des Nachrichtenmagazins TechCrunch, bei Facebook ein Konto mit dem Namen des Google-Managers Eric Schmidt mit dessen korrekter E-Mail-Adresse erstellt zu haben. Da Facebook Konten, die noch nicht auf die Bestätigungsnachricht reagierten, bereits Aktionen wie das Einrichten des Profils und das Versenden privater Nachrichten erlaubt, erhielt das gefälschte Konto von Eric Schmidt private Nachrichten diverser Bekannter, die das Konto für echt hielten.<ref>Christian Stöcker: Facebook-Sicherheitslücke: Blogger gibt sich erfolgreich als Google-Chef aus. In: Spiegel Online. 11. Oktober 2010, abgerufen am 3. Februar 2013.</ref>

Bis 2012 war die Profilseite die Startseite bei Facebook. Um alle Aktivitäten seiner Freunde zu sehen, musste man jeweils die Profilseiten der Freunde einzeln aufrufen. Durch die Einführung des Newsfeed wurden diese Informationen automatisch auf der Startseite angezeigt.

Profil und Chronik

Am 16. Dezember 2011 wurde die Funktion Chronik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) freigeschaltet.<ref>Facebook-Internet-Netzwerk startet Timeline-Chronik in Deutschland. In: Focus. 15. Dezember 2011, abgerufen am 21. Januar 2013.</ref> Damit soll der Nutzer sein Leben chronologisch darstellen oder eine Art Tagebuch führen können. Während die Chronik zunächst optional durch Nutzer freigeschaltet werden konnte, ist sie seit Herbst 2012 automatisch und wird auch auf älteren Konten zwangsweise als Facebook-Startseite aktiviert.<ref>Facebook-Chronik wird Pflicht: Das Leben der Anderen. In: Kleine Zeitung. 22. Juni 2016, abgerufen am 7. Mai 2024.</ref> Hier erscheinen auch alle Mitteilungen des Nutzers, wobei er auswählen kann, wer diese sehen darf.

Facebook-Seiten

Facebook bietet nicht nur Profile für Privatpersonen an, sondern auch sogenannte Seiten ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) für Künstler, bekannte Personen, Unternehmen und Marken. Im Gegensatz zu den Profilen der Mitglieder und den Beiträgen aus Gruppen sind Seiten auch für nicht bei Facebook angemeldete Benutzer sichtbar. Folgende Seitenkategorien werden unterschieden:

  • lokales Unternehmen oder Ort;
  • Unternehmen, Organisation oder Institution;
  • Marke oder Produkt;
  • Künstler, Band oder öffentliche Person;
  • Unterhaltung;
  • guter Zweck oder Gemeinschaft.

Viele Facebook-Seiten dienen als Teil des Social-Media-Marketings oder für Public-Relations-Aktivitäten. In der Regel gelingt die Akquisition von Fans auf Facebook einfacher, je emotionaler ein Produkt oder eine Dienstleistung ist.

Ausgewählte Werbekunden (Facebook Business Partners) können seit Oktober 2012 mit einer „Global Page“ mehrere Seiten unter einer einzigen Adresse und einem einheitlichen Dashboard zusammenzufassen. Besucher sehen je nach Sprache und Aufenthaltsort die entsprechenden Inhalte.<ref>Lars Budde: Global Pages: Facebook bündelt lokale Seiten internationaler Marken unter einer URL. In: t3n. 18. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Oktober 2012; abgerufen am 2. März 2017: „Facebook führt sogenannte Global Pages ein, die Besucher in Abhängigkeit von ihrem Aufenthaltsort auf eine lokalisierte Version der Fanseite weiterleiten.“</ref>

Für Unternehmen mit mehreren physischen Standorten kann eine Standortstruktur beantragt werden. Die Facebook-Seiten der einzelnen Standorte sind der Hauptseite untergeordnet, um Inhalte und Nutzerrollen der übergeordneten Seite zu übernehmen. Außerdem kann man individuell Rechte vergeben und Inhalte teilen. Kontaktdaten und Öffnungszeiten können pro Standort festgelegt werden und Nutzer werden über eine Kartenansicht auf Standorte in ihrer Nähe hingewiesen.<ref>Bernhard Grabner: Die Standortstruktur bei Facebook. In: Signal. 20. Dezember 2019, abgerufen am 7. Mai 2024.</ref>

Facebook-Gruppen

Jeder Benutzer kann bei Facebook Gruppen einrichten, um beispielsweise ein Thema zu diskutieren wie in einem Internetforum. Eine Gruppe kann öffentlich (für jeden einsehbar) oder privat (Beiträge sind nur für Mitglieder sichtbar) angelegt werden. Unabhängig davon kann man festlegen, ob die Gruppe selbst für andere sichtbar ist oder nicht.<ref>Jordan Davis: Facebook vereinfacht Privatsphäre-Einstellungen für Gruppen. In: Über Meta. 15. August 2019, abgerufen am 7. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Diese Einstellungen hießen bis August 2019 öffentlich, geschlossen und geheim). Es kann festgelegt werden, dass neue Mitglieder sofort, nach Bestätigung eines Administrators oder nach Bestätigung eines jeden Mitglieds aufgenommen sind. Auch ist einstellbar, ob neue Beiträge von Mitgliedern sofort für alle sichtbar sind oder erst nach Freischaltung durch einen Administrator oder Moderator. Viele Gruppen wurden gegründet, um Aktualitäten in einer Stadt zu diskutieren, um Dinge zu verkaufen oder zu verschenken. In Gruppen gibt es einige abweichende Funktionen gegenüber der allgemeinen Nutzung. So sieht ein Gruppenadministrator jedes Gruppen-Mitglied, auch wenn er von diesem mit einer Sperre belegt wurde. Alle anderen Gruppenmitglieder dagegen sehen Profile und Diskussionsbeiträge nur, wenn nicht der jeweilige Teilnehmer den anderen mit einer Sperre belegte. Es können mehrere Administratoren sowie Moderatoren für eine Gruppe benannt werden.<ref>about.facebook.com: Wie aktiviere ich die Bestätigung von Mitgliedern in einer Gruppe, die ich verwalte? Abgerufen auf www.facebook.com am 8. Februar 2020</ref>

Suche

Facebook besitzt eine Suchfunktion, um Freunde oder Gruppen zu finden. Am 15. Januar 2013 stellte Mark Zuckerberg Facebook Graph Search als neues Suchverfahren vor.<ref>Neue Suchfunktion „Graph Search“ – Facebook verbündet sich mit Microsoft gegen Google. In: Focus Online. 15. Januar 2013, abgerufen am 19. Juli 2013.</ref> Dieses kann als semantische Software Bedingungen deuten statt wie bisher nur Schlagwörter.<ref>Moritz Stückler: Facebook Graph Search: Das musst du wissen. In: t3n. 16. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Januar 2013; abgerufen am 22. Januar 2013.</ref> Facebook will so etwa Anfragen beantworten wie Finde alle Freunde, die gestern in Berlin waren. Graph Search unterstützt Personen, Fotos, Orte und Interessen. Es sollen weitere Inhalte (Beiträge, Kommentare, Veranstaltungen) und Sprachen folgen.<ref>David Maciejewski, Luca Caracciolo: Facebook Graph Search. In: TechnikLOAD. yeebase media, 17. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Januar 2013; abgerufen am 22. Januar 2013.</ref>

Seit Juni 2013 bietet Facebook die Möglichkeit, auch Hashtags zu verwenden.<ref>Andreas Floemer: Hashtags ab sofort auch bei Facebook. In: t3n. 12. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. November 2013; abgerufen am 13. Juni 2013.</ref> Diese sollen die Suche aktueller Inhalte erleichtern. Dies beinhaltet auch sogenannte Trending Hashtags, die besonders häufig im eigenen Freundeskreis angegeben werden.

Währung

Von 2008 bis 2013 bot Facebook nach dem Vorbild von Second Life eine eigene Währung an, deren Einheiten Facebook Credits genannt wurden. Die virtuelle Währung konnte beispielsweise mit Kreditkarten erworben werden. Sie ließ sich für kommerzielle Anwendungen und Spiele auf Facebook einsetzen, jedoch nicht zurück in echtes Geld umtauschen.<ref>Facebook Credits – Experiment mit virtueller Währung. In: Focus. 17. Juli 2009, abgerufen am 21. Januar 2013.</ref> Bei jeder Transaktion behielt Facebook einen Anteil ein, anfangs 30 Prozent. Die virtuelle Währung konnte über die Facebook-API auch von Anbietern außerhalb des sozialen Netzwerks akzeptiert werden.<ref>E-Commerce: Jetzt wird es ernst – Facebook startet eigenen Payment Service. In: t3n. 26. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. August 2012; abgerufen am 21. Januar 2013.</ref> Zum 12. September 2013 stellte Facebook die eigene virtuelle Währung wieder ein und setzt seitdem auch in APIs wieder auf lokale Währungen.<ref>Florian Kalenda: Facebook Credits werden am 12. September ungültig. In: ZDNet. 6. Juni 2013, abgerufen am 13. April 2014.</ref> 2019 gründete Facebook die Firma Libra Networks in Genf, um einen Online-Bezahldienst einzuführen.<ref>Marc Badertscher: Facebook-CEO Mark Zuckerberg will endlich im Finanzwesen Fuss fassen. In: handelszeitung.ch. 16. Mai 2019, abgerufen am 20. Mai 2019.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Facebook Watch

Facebook Watch ist ein Video-on-Demand-Dienst von Facebook für Serien, Shows, Dokus und Nutzervideos, der am 9. August 2017 eingeführt wurde. Verfügbar ist der Dienst auf Mobilgeräten, Computern und in den TV-Apps von Facebook. Dabei sollen die Nutzer mehr sozial mit den Videos interagieren, in dem sie zum Beispiel zusammen schauen, bewerten, kommentieren und sehen was die anderen Nutzer sagen.<ref>Daniel Berger: Facebook Watch: Neue Konkurrenz für YouTube. In: heise online. 10. August 2017, abgerufen am 16. März 2018.</ref>

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Facebook Safety Check

Mit Safety Check hilft Facebook bei Katastrophen und ähnlichen Ereignissen Angehörigen oder anderen potentiellen Opfern, sich schnell über verbundene Personen zu informieren. Die Aktivierung der Funktion wird von Medien als Merkmal von Katastrophen oder anderen gravierenden Ereignisse wie zum Beispiel Terroranschlägen wahrgenommen.<ref>Safety Check: Facebook erweitert Notfallfunktion. In: Computer Bild. 16. Dezember 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.</ref><ref>Facebook Safety Check: So funktioniert die Sicherheits-Info. In: Chip. 22. Juli 2016, abgerufen am 20. Dezember 2016.</ref>

Facebook als Nachrichtenkanal

Facebooks Bedeutung als Nachrichtenkanal wurde für das Jahr 2015 durch das Reuters Institute der Universität Oxford belegt. Demnach bezogen 23 % von 1.969 deutschlandweit Befragten aller Altersgruppen Nachrichten von Facebook. In den USA lag der Wert bei 41 % von 23.557 Befragten.<ref>Nic Newman: Social Networks and their Role in News - Digital News Report 2015. In: digitalnewsreport.org. 15. Mai 2015, abgerufen am 7. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nic Newman, David A. L. Levy, Rasmus Kleis Nielsen: Reuters Institute Digital News Report 2015. (PDF; 14,6 MB) In: Reuters Institute. 2015, abgerufen am 7. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut einer Langzeitstudie der TU Darmstadt und der TU Dresden wurden im Jahr 2014 in Deutschland rund 91 Prozent aller Online-Nachrichten der Mediengesellschaften über die Facebook-„Like“- und „Teilen“-Schaltfläche verbreitet.<ref>Nachrichtenverbreitung in Social Media, tu-darmstadt.de, abgerufen am 22. November 2015</ref><ref>Marc Bartl: Facebooks Marktanteil steigt auf über 90%. In: Kress. 9. Februar 2015, abgerufen am 7. Mai 2024.</ref> Trotz dieser Reichweiten bestehen laut eigenen Angaben aber nur 5 % des gesamten Newsfeeds der User aus Nachrichten.<ref>Alex Kantrowitz: Facebook Won't Release Its “5% Of News Feed Content Is News” Analysis. In: BuzzFeed News. Buzz Feed, 18. Februar 2018, abgerufen am 23. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Facebook-Apps

Facebook schuf für die Hauptfunktionen (Feed und Profile) als auch für Unterfunktionen eigene Apps. Diese werden kostenlos über die App-Marktplätze der verbreiteten Betriebssysteme vertrieben.

Facebook-App und Lite-Version

Für die Nutzung von Facebook auf Mobilgeräten gibt es die Facebook-App. Für Android gibt es diese auch in einer Lite-Version. Diese benötigt wesentlich weniger Speicher und ein geringeres Datenvolumen als die reguläre App. Dafür fehlen ihr wenig benötigte Funktionen. Am 16. März 2018 erschien die Lite-Version in Deutschland. Auch für den Messenger gibt es eine Lite-Version.<ref>heise online: Facebook Lite: Schlanke App auch in Deutschland verfügbar. Abgerufen am 16. März 2018.</ref>

Facebook Messenger

Unter der Bezeichnung Facebook Messenger existiert eine Anwendung für Text- und Audio-Kommunikation für die Betriebssysteme iOS und Android. Es ist mit Facebooks Web-Chat-Funktion integriert, kann aber unabhängig davon als App genutzt werden. Technisch basiert es auf dem offenen Nachrichten-Protokoll MQTT.<ref name="building facebook messenger">Lucy Zhang: Building Facebook Messenger. In: Facebook. 12. August 2011, abgerufen am 22. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Kooperation mit Skype stellte Facebook am 6. Juli 2011 unter dem Motto „Manchmal sind Emoticons einfach nicht genug“ eine Videokonferenz-Funktion vor. Diese setzt eine Webcam voraus. Das Gespräch lief nach einer Plug-in-Installation im Browser ab.<ref>Johannes Haupt: Facebook zieht mit Videochat nach. In: Heise online. 6. Juli 2011, abgerufen am 22. Januar 2013.</ref> Hinzu kam die Möglichkeit, Kontakte aus Facebook automatisch in Skype anzusehen. Auch Neuigkeiten des Netzwerks wurden dargestellt. Mitglieder des sozialen Netzwerks konnten sich ohne erneute Registrierung bei Skype anmelden.<ref>Videoanrufe an Ihr soziales Netzwerk. Skype, abgerufen am 22. Januar 2013.</ref>

Anfang 2013 kündigte Mark Zuckerberg an, die iOS-Variante des Facebook Messengers unterstütze nun auch kostenlose Telefonate mittels Voice over IP.<ref>Falk Hedemann: Facebook startet kostenlosen VoIP-Dienst in den USA. In: t3n. 17. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Januar 2013; abgerufen am 22. Januar 2013.</ref> Dieser Dienst ist inzwischen in vielen Ländern, auch Deutschland, verfügbar.

Im November 2014 berichtete das Unternehmen von 500 Millionen,<ref name="Messenger-Nutzer">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Facebook Messenger has 500m users.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> im Juli 2016 von bereits einer Milliarde Nutzern.<ref>heise online: Facebook Messenger hat eine Milliarde Nutzer. In: heise online. plus.google.com, 20. Juli 2016, abgerufen am 8. März 2016.</ref>

Am 28. April 2015 startete Facebook in Konkurrenz zu Skype und Facetime eine eigene, kostenlose Videoanruf-Funktion über den Messenger.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Facebook: Introducing Video Calling in Messenger.] In: CHIP Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Amit Chowdhry: Facebook Messenger Expands Free Video Calling Worldwide. In: Forbes. 20. Mai 2015, abgerufen am 1. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Facebook Creator

Facebook Creator ging aus der früheren App Mentions hervor. Diese stand nur bekannten Persönlichkeiten mit verifiziertem Profil zur Verfügung. Heute kann jeder Seitenbetreiber die App verwenden. Die Möglichkeit, mit Fans oder Followern in Kontakt zu bleiben, soll somit verbessert werden. Posts lassen sich damit zusätzlich parallel auf Twitter oder Instagram teilen. Weiterhin können Q&A live abgehalten werden. Ein Facebook Creator erstellt Videos für ein Publikum. Statistiken in der App beziehen sich in erster Linie auf die Videonutzung der Zuschauer und Abonnenten. Zurzeit ist sie für Apple- und Android-Geräte verfügbar, in Deutschland ist der Dienst seit August 2014 nutzbar.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Facebook Mentions.] In: Facebook. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Facebook Mentions startet in Deutschland: Das müssen Sie über die Promi-App wissen › Meedia.] In: meedia.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Facebook Creator“ im App Store.] In: App Store. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Facebook Creator – Android-Apps auf Google Play. In: play.google.com. Abgerufen am 24. Juni 2016.</ref>

Facebook Business Suite

Für die professionelle Verwaltung von Business-Profilen bzw. Seiten gibt es die App Facebook Business Suite.

Facebook Home

Im April 2013 gab Facebook die Einführung mehrerer Anwendungen für das Betriebssystem Android bekannt.<ref>Yenny Yuen: Facebook Home. In: Developer Blog. Facebook Inc., 4. April 2013, abgerufen am 8. April 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach ihrer Installation ersetzte Facebook Home den Sperrbildschirm des Smartphones durch neue Bilder und Botschaften der Freunde. Außerdem war es möglich, ohne Freigabe des Geräts auf Nachrichten und SMS zu antworten.<ref>Jan Tißler: Facebook Home: Alles was du wissen musst. In: t3n. 4. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. April 2013; abgerufen am 8. April 2013.</ref> Seit Ende 2013 ist Facebook Home nicht mehr im Google Play Store verfügbar.

Anwendungen von Drittanbietern

Im August 2006 öffnete Facebook seine Plattform für Anwendungen von Drittanbietern über eine Programmierschnittstelle (API). Dabei nutzen Programme nach Erlaubnis der Nutzer deren Daten.<ref>Facebook Development Platform Launches… In: The Facebook Blog. Facebook, 15. August 2006, abgerufen am 22. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Facebook-Mitglieder können diese Programme, etwa Spiele und andere Kommunikationsanwendungen, in ihre Profilseiten integrieren. Im Oktober 2009 waren mehr als 350.000 solcher Applikationen verfügbar.<ref>New Ways to Find and Engage With Your Favorite Applications. Facebook, 30. Juni 2010, abgerufen am 22. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Allerdings erreicht nur ein kleiner Teil davon mehr als 100.000 Nutzer im Monat.

Die Öffnung der Plattform half, die Nutzerzahl zu steigern.<ref>Martin Weigert: Die Ära der Facebook-Applikationen ist vorbei. In: Netzwertig. 14. Dezember 2008, abgerufen am 20. Juni 2009.</ref> Einige Applikationen sind darauf ausgelegt, sich schnell zu verbreiten, und verletzen dabei Datenschutzgesetze. Um dem entgegenzuwirken, können Anwendungen gesperrt werden. Jedoch betonte Facebook im April 2019 bei gerichtlichen Anhörungen zum Cambridge-Analytica-Skandal, dass man durch Nutzung der Facebook-Seite weltweit sein Recht auf Privatheit aufgebe.<ref>Sam Biddle: IN COURT, FACEBOOK BLAMES USERS FOR DESTROYING THEIR OWN RIGHT TO PRIVACY. The Intercept, 14. Juni 2019, abgerufen am 15. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Einige Angebote helfen, die Wahrung des Datenschutzes von Fremdanwendungen zu bewerten.<ref>Yvonne Ortmann: App Advisor informiert über die Vertrauenswürdigkeit von Facebook-Apps. In: t3n. 8. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. September 2012; abgerufen am 10. September 2012.</ref>

Seit Frühjahr 2012 bündelt das Facebook App Center für Facebook bereitstehende Anwendungen an zentraler Stelle wie im App Store, um die Übersicht zu erhöhen und Facebook für Entwickler attraktiver zu machen.<ref>Christian Klaß: Ein Appstore für Facebook-Anwendungen. In: Golem. 10. Mai 2012, abgerufen am 22. Januar 2013.</ref>

Als Reaktion auf den Cambridge-Analytica-Skandal änderte Facebook grundlegende Prinzipien der Funktionsweise der Programmierschnittstelle (API). Der Zugriff auf bestimmte Benutzerinformationen wurde entweder komplett deaktiviert oder erforderte seitdem eine Verifizierung durch Facebook (App Review).<ref>App Review. In: Meta for Developers. Meta, abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hinzu kam die jährliche Überprüfung der Datennutzung für Entwickler von Drittanbieter-Anwendungen.<ref>Konstantinos Papamiltiadis: Data Use Checkup Rolling Out Broadly to Facebook Platform Developers. In: Meta Developers Blog. 10. September 2020, abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werbung

Die Finanzierung des sozialen Netzwerks erfolgt zumeist durch Werbung.<ref>Wirb auf Facebook. Facebook Inc., abgerufen am 3. Februar 2013.</ref> Dies geschieht bei Facebook durch sogenannte Sponsored Stories, die nach dem Vorbild normaler Beiträge im Newsfeed erscheinen und ggf. kommentiert und weitergeleitet werden können.<ref>Philipp Roth: Facebook Werbung: Neue 3-in-1 Sponsored Stories im Newsfeed. In: allfacebook. 29. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 31. Januar 2013; abgerufen am 3. Februar 2013.</ref> Grundsätzlich kann jede Facebook-Seite, jede Webseite und zum Beispiel auch jede Facebook-Veranstaltung beworben werden. Das Schalten von Werbeanzeigen wird allen Nutzern angeboten,<ref>Erstellen von Werbeanzeigen Abgerufen auf www.facebook.com am 26. Juni 2018</ref> der Preis anhand eines verdeckten Auktionssystems errechnet. Aufgrund des Nutzerverhaltens wird das Konzept laufend angepasst: So wurden im September 2017 der Werbeanzeigenmanager und der Power Editor vereint.<ref>Neue Facebook-Werbefunktionen Abgerufen auf www.facebook.com am 26. Juni 2018</ref>

Die Wirkung von Werbung auf Facebook wird kontrovers beurteilt. So gibt es Untersuchungen, in denen der Return on Investment größer als bei anderen Medien eingestuft wurde, insbesondere im Vergleich zum Fernsehen.<ref>Annette Mattgey: Maggi: ROI von Facebook-Werbung übertrifft den von TV. In: LEAD digital. 13. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2013; abgerufen am 3. Februar 2013.</ref> Andererseits gibt es Unternehmen, welche den Zweck von Werbung auf Facebook überwiegend negativ beurteilen. So entschied zum Beispiel der Automobilkonzern General Motors im Mai 2012, Kampagnen auf Facebook zu beenden, da diese Art Werbung in sozialen Netzwerken zu wenig Einfluss auf Konsumenten habe.<ref>General Motors stoppt Werbung bei Facebook. In: Spiegel Online. 16. Mai 2012, abgerufen am 18. Oktober 2012.</ref>

Aufgrund von weltweiter Kritik hat Facebook im Bereich der politischen Wahlwerbung mehr Transparenz angekündigt und stellt öffentlich im Facebook-Werbebericht Daten zu Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen bereit.<ref>Werbebericht. Abgerufen am 21. August 2020.</ref> Seit Anfang 2026 wird ein werbefreies Abo in Deutschland angeboten.

Entwicklung der Nutzerzahlen

Datei:Facebook.svg
Facebook-Logo bis Juli 2015
Datei:Facebook Logo (2015) light.svg
Facebook-Logo bis 2019
Datei:Facebook Logo (2019).svg
Facebook-Logo bis 2023

Laut Facebook-Angaben loggten sich im Oktober 2012 rund 955 Millionen Mitglieder mindestens einmal ein. Dabei werden persönliche Nutzerprofile gezählt, nicht aber sogenannte Seiten beispielsweise von Musikbands und Unternehmen. Faktisch können einerseits Profile von mehreren Menschen genutzt werden, wenn zum Beispiel ein Verein ein Profil statt einer Seite anlegt, andererseits können einzelne Menschen mehrere Profile anlegen. Nutzerangaben wie Namen, Geschlecht, Alter und Herkunft werden von Facebook meist nicht geprüft und sind nicht in jedem Fall wahr. Allerdings gibt es klare Nutzungsbedingungen,<ref>Nutzungsbedingungen Abgerufen auf www.facebook.com am 26. Juni 2018</ref> deren Einhaltung in Einzelfällen überprüft werden kann.<ref>Wie melde ich ein gefälschtes Konto? Abgerufen auf www.facebook.com am 26. Juni 2018</ref> Facebook selbst schätzte Mitte 2012, dass etwa 5 bis 6 Prozent der monatlich aktiven Profile falsche oder doppelte Profile sind,<ref>Facebooks Antrag auf Börsenzulassung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde in der Fassung vom 16. Mai 2012, Abschnitt Industry Data and User Metrics, aufgerufen am 29. Mai 2012.</ref> also rund 50 Millionen. Zum Jahreswechsel 2013 errechnete Facebook 76 Millionen Konten, die gegen Facebooks Richtlinien verstoßen (7,2 % aller Accounts: 5 % doppelte Nutzerkonten, 1,3 % falsch eingeordnete Konten, 0,9 % Spam-Accounts).<ref>Jens Wiese: 76 Millionen Fake Nutzer – Aber Facebook ist auf einem guten Weg dem Problem Herr zu werden allfacebook.de, 4. Februar 2013</ref> Bei insgesamt rund 2,2 Milliarden aktiven Nutzern hat Facebook allein in den beiden Quartalen Ende 2017, Beginn 2018 fast 1,3 Milliarden gefälschte Profile gelöscht.<ref>mak/dpa: Facebook löschte in sechs Monaten 1,3 Milliarden Fake-Accounts. In: Spiegel Online vom 15. Mai 2018</ref> Die folgenden statistischen Aussagen stimmen deshalb nicht mit der Zahl der Menschen überein, die Facebook tatsächlich nutzen.

Datei:Facebook popularity.PNG
Nutzerzahlen von 2004 bis 2017 in Mio.
Staatenübersicht<ref name="social_media_schweiz">Facebook: Die Welt im Überblick. In: Social Media Schweiz. 2. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Oktober 2012; abgerufen am 8. Februar 2012 (Infografik).</ref><ref>• Facebook users by country | Statista. Abgerufen am 21. August 2019.</ref>
Mitgliederstärkste Staaten (Dezember 2021)
Rang Staat Mitglieder
1. IndienDatei:Flag of India.svg Indien 349 Mio.
2. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 194 Mio.
3. IndonesienDatei:Flag of Indonesia.svg Indonesien 143 Mio.
4. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 127 Mio.
5. MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 96 Mio.
6. PhilippinenDatei:Flag of the Philippines.svg Philippinen 91 Mio.
7. VietnamDatei:Flag of Vietnam.svg Vietnam 74 Mio.
8. ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand 55 Mio.
9. BangladeschDatei:Flag of Bangladesh.svg Bangladesch 48 Mio.
10. AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten 48 Mio.
11. PakistanDatei:Flag of Pakistan.svg Pakistan 47 Mio.

Noch Ende 2011 rangierte Deutschland mit 22,1 Mio. Mitgliedern auf Rang 10, die Schweiz mit 2,73 Mio. auf Rang 49 und Österreich mit 2,68 Mio. auf Rang 50.<ref name="social_media_schweiz" />

* Bei Facebook werden insgesamt 211 Staaten ausgewiesen. Die Auflistung spiegelt jedoch nicht das offizielle UN-Staatenverzeichnis wider. Neben einer Vielzahl von Staaten, die von der UN nicht als eigenständige Staaten anerkannt sind, gibt es auf der anderen Seite eine Reihe von UN-anerkannten Staaten, die bei Facebook nicht zur Wahl stehen: die Elfenbeinküste, Guinea, Iran, Kuba, Liberia, Montserrat, Myanmar, Nordkorea, Simbabwe, Sudan und Syrien.

2011 verzeichnete Süd-/Mittelamerika mit einem Wachstum von 77,3 % die stärkste Zuwachsrate, gefolgt von Afrika (+62,3 %), Asien (+56,4 %), Europa (+25,7 %), Ozeanien (+10,9 %) und Nordamerika (+6,3 %). Das stärkste absolute Wachstum vermochte Brasilien mit 26,4 Mio. zu verzeichnen, gefolgt von Indien (+24,1 Mio.), Mexiko (+12,7 Mio.), den USA (+10,4 Mio.) und Indonesien (+10,0 Mio.). Deutschland wies mit 8,2 Mio. (+58,8 %) das insgesamt sechststärkste Wachstum auf. In Österreich kamen 421.000 Mitglieder (+18,6 %) und in der Schweiz 244.000 Personen (+9,8 %) dazu.<ref name="social_media_schweiz" />

Im Juli 2012 wurde bekannt, dass Facebook in Deutschland erstmals aktive Nutzer in messbarem Ausmaß verlor.<ref>Lars Budde: Facebook verliert in Deutschland erstmals aktive Nutzer. In: t3n. 4. Juli 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Juli 2012; abgerufen am 5. Juli 2012.</ref> So seien im Mai 23,95 Millionen Nutzer auf dem sozialen Netzwerk aktiv gewesen, im Juni jedoch nur noch 23,75 Millionen.<ref>Jens Wiese: 23,75 Millionen aktive Nutzer in Deutschland. In: allfacebook Blog. Abgerufen am 5. Juli 2012.</ref> Dessen ungeachtet sind laut Geschäftsbericht von Facebook selbst Ende Dezember 2012 weltweit mehr als 1,06 Mrd. Nutzer aktiv.<ref>Geschäftsbericht von Facebook. Abgerufen am 6. Februar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>A. Wilkens: Facebook fährt ersten Gewinn seit Börsengang ein. Abgerufen am 6. Februar 2013.</ref> Der Geschäftsbericht für das Jahr 2020 wies mehr als 1,8 Mrd. Nutzer aus, die sich täglich einloggten.<ref>Facebook Reports Fourth Quarter and Full Year 2020 Results In: investor.fb.com, 27. Januar 2021, abgerufen am 30. März gleichen Jahres.</ref> Im Geschäftsbericht für das Jahr 2022 wurde die Zahl der täglich aktiven Nutzer mit 1,9 Milliarden Menschen angegeben.<ref>Meta Platforms: FORM 10-K (Geschäftsbericht). (PDF) In: investor.fb.com. Meta Platforms, 1. Juni 2022, abgerufen am 1. Juni 2022.</ref>

Traditionell gibt Facebook wenige Informationen über seine Mitglieder heraus. Jedoch wurde im August 2012 mit Facebook Stories eine Plattform geschaffen, auf der ausgewählte Nutzer der Plattform vorgestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf unterhaltsamen oder spannenden Mitgliedern. Facebook sucht öffentlich Interessenten für Facebook Stories.<ref>Falk Hedemann: Facebook Stories: Außergewöhnliche Geschichten von und mit Facebook. In: t3n. 3. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. August 2012; abgerufen am 6. August 2012.</ref>

Laut Alexa liegt Facebook im 4. Quartal 2020 weltweit auf Rang 8 (2016: 3, 2019: 4, 2020: 7) sowie deutschlandweit auf Rang 20 (2016: 6, 2019: 7, 2020: 15) der meistbesuchten Websites.

Reichweite

Die weltweite Marktdurchdringung (Verhältnis der Facebook-Mitglieder zur gesamten Bevölkerung) betrug Ende 2011 11,7 %. Im kontinentalen Vergleich weist Nordamerika mit einer Dichte von 50,3 % den höchsten Wert auf, gefolgt von Ozeanien (35 %), Europa (26,1 %) und Süd-/Mittelamerika (24,9 %). Das Schlusslicht bilden Afrika (5,3 %) und Asien (5,1 %).<ref name="social_media_schweiz" />

Staatenübersicht<ref name="social_media_schweiz" />
Dichteste
Marktdurchdringung (MD)
Lf. Staat MD
1. MonacoDatei:Flag of Monaco.svg Monaco 103,9 %*
2. IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island 66,1 %
3. GibraltarGibraltar Gibraltar 65,4 %
4. FaroerDatei:Flag of the Faroe Islands.svg Färöer 61,7 %
5. BruneiDatei:Flag of Brunei.svg Brunei 58,3 %
Geringste
Marktdurchdringung
Lf. Staat MD
211. China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 0,04 %
210. TurkmenistanDatei:Flag of Turkmenistan.svg Turkmenistan 0,2 %
209. Samoa AmerikanischDatei:Flag of American Samoa.svg Amerikanisch-Samoa 0,3 %
208. NigerDatei:Flag of Niger.svg Niger 0,3 %
207. BurundiDatei:Flag of Burundi.svg Burundi 0,4 %

Die USA weisen eine Marktdurchdringung von 50,6 % auf, Indonesien 17,6 % und Indien 3,4 %. Weitere Staatenwerte: Deutschland 27,1 %, Schweiz 35,0 %, Österreich 32,0 %, GB 49,3 %, Italien 34,5 %, Japan 4,9 % und Russland 4,9 % (siehe vk.com).<ref name="social_media_schweiz" />

* Im Dezember 2011 haben mehr Personen als die Gesamtzahl der registrierten Einwohner Monacos von dort aus ihre persönliche Facebook-Seite aufgerufen.

Geschlechter

Facebook weist in eigenen Statistiken keine Geschlechter aus. Anhand von Planungstools für Werbeanzeigen kann aber von einer weitestgehenden Gleichverteilung ausgegangen werden.

Mitglieder, die Facebook in US-amerikanischem Englisch nutzen, steht seit 2014 die Möglichkeit offen, aus 50 Geschlechtsbezeichnungen zu wählen.<ref>Facebook erlaubt 50 Geschlechtsbezeichnungen. orf.at, 14. Februar 2014, abgerufen am 14. Februar 2014.</ref>

Alter

Seit 2017 berichten Medien über Tendenzen, dass Facebook deutliche Einbußen bei jungen Nutzern hat, da diese auch häufig Plattformen wie YouTube, Instagram oder Snapchat verwenden. Unter 14- bis 19-jährigen Internet-Nutzern sank von 2013 bis 2017 der Anteil der Facebook-Nutzer von 90 Prozent auf 61 Prozent, während der Anteil der über 60-jährigen Facebook-Nutzer von 47 auf 70 Prozent der Internet-Nutzer zulegte. Medial wird die Frage gestellt, ob Facebook bald das soziale Netzwerk für Ältere sei („Senioren-Treff“).<ref>Infografik: Facebook wird zum Seniorentreff. Abgerufen am 23. März 2019.</ref><ref>Eric Sturm: Studie: Facebook ist das Seniorenheim unter den Sozialen Medien. In: Internet für Architekten. 5. März 2018, abgerufen am 21. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Netz-Trends – Facebook bald das Soziale Netzwerk für Ältere? 15. Februar 2018, abgerufen am 23. März 2019.</ref>

Technik

Das Facebook-Netzwerk ist zentralistisch organisiert: Alle gespeicherten Daten stehen unter Kontrolle von Meta Platforms. Dem Unternehmen obliegt auch weitgehend die Kontrolle, welche Daten an welche Benutzer weitergegeben werden. Die direkte Kontrolle durch das Netzwerkmitglied ist eingeschränkt und es gibt keine zwischengeschalteten Stellen. Die Kommunikation zwischen Mitgliedern wird über die zentralen Server vermittelt.

Die eingesetzte Software ist server- und clientseitig proprietär, jedoch wurden umfängliche Teile auch als freie Software veröffentlicht.

Ende 2012 betrieb Facebook über etwa 180.000 Server in zwei Rechenzentren in den USA. Nach Angaben von Facebook bearbeiten sie täglich etwa 500 Terabyte, die sich unter anderem aus 300 Millionen neuen Fotos speisen.<ref>Lars Budde: Facebook Big Data: Das gigantische Datenaufkommen des Social-Network-Riesen. In: t3n. 23. August 2012, abgerufen am 24. August 2012.</ref> Mit Hilfe einer Project PRISM genannten Software werden die Daten gleichmäßig auf mehrere Rechenzentren verteilt.

Am 12. Juni 2013 eröffnete Facebook in Luleå in Schweden eine erste europäische Serverfarm. Die Wahl fiel auf die nordschwedische Stadt, um die Kosten für die Kühlung der Infrastruktur minimal zu halten.<ref>Jon Brodkin: Facebook opens data center filled entirely with servers it designed. In: ars technica. 12. Juni 2013, abgerufen am 5. Oktober 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Facebook today opened a new data center in Luleå, Sweden, making it the company’s first in Europe and the first to use only servers designed by Facebook itself.“</ref>

Seit Ende Oktober 2014 ist Facebook über eine eigene Adresse im Tor-Netzwerk erreichbar (https://www.facebookwkhpilnemxj7asaniu7vnjjbiltxjqhye3mhbshg7kx5tfyd.onion/), um damit den Zugang für Menschen zu erleichtern, in deren Ländern der Zugang zu Facebook durch Zensur erschwert wird.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Facebook geht ins Tor-Netz.] In: Security. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Hidden Service“: Tor-Nutzer können nun leichter auf Facebook zugreifen.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL;.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Facebook plant und betreibt derzeit mindestens 12 Rechenzentren. Drei befinden sich in Europa (Irland, Schweden, Dänemark).

Infrastruktur

Als Betriebssystem dient überwiegend das Betriebssystem CentOS. An Stelle des Apache HTTP Servers, der in den ersten Jahren verwendet wurde, dient heute eine eigene Software zur Auslieferung der Webseiten. Die Server-Software verwendet die Programmiersprache PHP, für die der Interpreter HipHop entwickelt wurde, um die Geschwindigkeit zu optimieren.<ref>Alexander Neumann: Facebook will PHP beschleunigen. In: Heise online. 3. Februar 2010, abgerufen am 17. Januar 2013.</ref> Als Datenbank diente bis Mitte 2011 Apache Cassandra.<ref>Jochen Schnelle: Cassandra – Die Datenbank hinter Facebook. In: pro-linux. 20. Oktober 2011, abgerufen am 17. Januar 2013.</ref> Es wurde durch eine Kombination aus HBase, HDFS und Haystack ersetzt.<ref>Storage Infrastructure behind Facebook Messages (englisch)</ref>

Ein Teil der bei Facebook entstandenen Software wurde als Open-Source-Software für die Allgemeinheit freigegeben.<ref>https://opensource.fb.com/</ref> Auch unterstützt Facebook viele Projekte finanziell. So ist Facebook ein Platinum Sponsor der Apache Software Foundation.<ref>The Apache Software Foundation Welcomes Facebook as its Newest Sponsor. In: The Apache Software Foundation Blog. Apache Software Foundation, 12. Januar 2010, abgerufen am 17. Januar 2013.</ref>

Programme

Für mobile Betriebssysteme liefert Facebook auf „native“ Anwendungen aus, die der Prozessor des Geräts ohne interpretierende Zwischenschicht ausführt. Bis August 2012 stellte die iOS-App zu großen Teilen eine mit HTML5 umgesetzte Webanwendung dar. Die aktuelle App wurde der mangelhaften Geschwindigkeit wegen neu in Objective-C geschrieben.<ref>Lars Budde: Facebook iOS-App: Deutlich schneller dank HTML5-Verzicht. In: t3n. 24. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. August 2012; abgerufen am 24. August 2012.</ref>

Im Zuge der Übernahme von Instagram veröffentlichte Facebook die Anwendung Facebook Camera für iOS, die seit September 2012 auch in Deutschland erhältlich ist. Diese dient der Aufnahme und Freigabe von Fotos im sozialen Netzwerk, wobei man wie bei Instagram Filter auf Bilder anwenden kann.<ref>Lars Budde: Facebook Camera: iOS-App jetzt auch im deutschen App-Store. In: t3n. 6. September 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. September 2012; abgerufen am 6. September 2012.</ref>

Facebook war seit Apple iOS 6.0 und Mountain Lion 10.8.2 Bestandteil beider Betriebssysteme.<ref>Michael Knott: Mit Facebook-Integration: Mac OS X 10.8.2 ist da. In: netzwelt. 20. September 2012, abgerufen am 22. September 2012.</ref> Man konnte sich ohne Installation zusätzlicher Programme bei Facebook anmelden und Mitteilungen erhalten oder absenden. Mit iOS 11 sowie OS X 10.14 (Mojave) entfiel jene Integration.<ref>Roger Fingas: Apple strips Facebook & Twitter integration from macOS Mojave. In: appleinsider. 6. Juni 2018, abgerufen am 1. Januar 2019.</ref>

Open Graph

Das Open Graph Protocol ist Nachfolger der Schnittstelle Facebook Connect. Es bietet Entwicklern Zugang zur Facebook-API. Diese können mit eigenen Anwendungen Daten des sozialen Netzwerks nutzen. Während der Entwicklerkonferenz f8 im Jahr 2010 stellte Facebook soziale Erweiterungsmodule ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) als Vorlagen für externe Websites vor. Über jene Plug-ins kann man kleine Anwendungen bei minimalem Aufwand in eigene Portale integrieren.<ref>Facebook Social Plugins einbinden – Vorsicht Datenschutz. In: Dr.Web. 13. Juli 2010, abgerufen am 22. Januar 2013.</ref>

Verwendet man solch ein Modul mit WordPress,<ref>Luca Caracciolo: Facebook veröffentlicht WordPress-Plugin. In: t3n. 13. Juni 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Juni 2012; abgerufen am 22. Januar 2013.</ref> fügen sich automatisch Meta-Elemente in den Header-Bereich von Artikeln und Seiten ein, so dass man Inhalte gezielt im sozialen Netzwerk teilen kann. Einzelne Artikel oder ganze Seiten werden dadurch automatisch klassifiziert und semantisch gekennzeichnet.<ref>WP Open Graph Meta. In: Online Marketing Expertise. Abgerufen am 29. September 2012.</ref> Social Plugins machen einzelne Artikel oder Webseiten zu einem Graph Objekt mit spezifischer ID. Entwickler können relevante Details über einzelne Objekte über Facebook abrufen.<ref>Jens Ihlenfeld: Facebook – aus dem Social Graph wird der Open Graph. In: Golem. 21. April 2010, abgerufen am 29. September 2012.</ref> Da einzelne Artikel durch Meta-Elemente klassifiziert werden können, entfällt mit Open Graph die Notwendigkeit, für jeden einzelnen Webinhalt, der auf Facebook geteilt werden soll, eine einzelne Seite anzulegen.

Der Ablauf stellt sich folgendermaßen dar: Man besucht eine beliebige Webseite mit einer „Like-Schaltfläche“. Ein Klick darauf macht die Aktivität in der eigenen „Facebook-Timeline“ sichtbar. Auch Freunde erhalten damit Einblicke diese Vorlieben. Umgekehrt sieht man selbst, welche Freunde Inhalte durch Klicks auf „Like“-Schaltflächen kennzeichneten. Die beliebtesten Social Plugins sind die „Like“-Schaltfläche, die Like Box und die Facebook Comment Box, mit der Blogs ihre Kommentare auf Facebook auslagern können. Außerdem existieren Anwendungen für Empfehlungen und ein „Activity Stream“.<ref>Facebook Social Plugins: Like Button, Recommendations, Activity Feed, Like Box usw. – Die neuen und alten Plugins im Überblick. 22. Juli 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Juli 2010; abgerufen am 22. Juli 2010.</ref>

Im Juli 2010 nutzten über eine Million Websites Open Graph-Funktionen.<ref>Philipp Roth: Facebook Infografik – 500 Millionen Nutzer & Facebook Nutzung in Deutschland. 22. Juli 2010, abgerufen am 22. Juli 2010.</ref> Besonders Online-Medien integrierten Social Plugins, um mehr Besucher anzuziehen.

Mitteilungen

Seit Februar 2010 unterstützte Facebook offiziell das Protokoll XMPP, auf dem auch der Jabber Instant Messenger basiert. Auf diesem Weg konnten sich Anwendungen von Drittanbietern, die nicht von Facebook stammen, mit dem sozialen Netzwerk verbinden und am Facebook Chat teilnehmen. Prinzipiell funktionierte die Integration mit jedem XMPP-fähigen Client, ausdrücklich erwähnt wurden in der offiziellen Hilfe Pidgin, Adium und iChat.<ref>Christian Kahle: Facebook Chat unterstützt nun das Jabber-Protokoll. In: WinFuture. 11. Februar 2010, abgerufen am 22. Januar 2013.</ref> Als Benutzername für die Anmeldung diente die von Facebook bereitgestellte E-Mail-Adresse beziehungsweise der Kurzname des Profils. Mit dem Umstieg auf die Graph API v2.0 ab dem 30. April 2015 wurde auch die Unterstützung von XMPP eingestellt und ein Login ist seitdem nicht mehr möglich.<ref>Facebook Platform Changelog – API Version v2.0. Abgerufen am 15. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „The Chat/XMPP service and API was deprecated along with Graph API v1.0 on April 30, 2015.“</ref><ref>Joey-Elijah Sneddon: Facebook Chat Will Stop Working in Ubuntu This Week. Desktop messaging apps like Pidgin will not be able to connect to the social network. In: OMG! Ubuntu! 30. April 2015, abgerufen am 15. August 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Seit Inkrafttreten des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) am 1. Oktober 2017 ist Facebook in Deutschland stärker dazu verpflichtet, Hasskommentare und weitere strafbare Inhalte zu entfernen. Am NetzDG wurde kritisiert, dass Betreiber sozialer Medien aus Angst vor Geldstrafen auch legale Inhalte sperren könnten. Bei Facebook bewahrheitete sich diese Befürchtung im Vergleich mit anderen sozialen Medien kaum. Während Youtube im ersten Halbjahr seit Inkrafttreten 215.000 Beschwerden von Nutzern wegen Verstößen gegen das NetzDG erhielt, waren es bei Facebook 1700 gemeldete Inhalte, da Nutzer auf Facebook wählen können zwischen Beschwerden aufgrund von Verstößen gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards und das NetzDG.<ref>Patrick Beuth: Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Viele beschweren sich über Hass, aber kaum etwas wird gesperrt. In: Spiegel Online. 27. Juli 2018 (Online [abgerufen am 9. August 2019]).</ref>

Jugendschutz und Abhängigkeit

Im Dezember 2009 gründete Facebook einen Beirat, um Sicherheitsvorkehrungen für Nutzer regelmäßig zu überprüfen. Dieser besteht aus Vertretern der folgenden fünf Organisationen: Common Sense Media, ConnectSafely, WiredSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute (FOSI).

Damit realisiert Facebook eine weitere Maßnahme, um eine sichere Umgebung für Jugendliche im Internet zu schaffen, nachdem das Netzwerk sich bereits an der Internet Safety Technical Task Force (ISTTF) beteiligt und 2008 mit 49 Generalstaatsanwälten der Vereinigten Staaten und dem Generalstaatsanwalt des District of Columbia Vereinbarungen zum besseren Jugendschutz unterzeichnet hatte. Darin verpflichtet sich Facebook zu folgenden Grundsätzen:

  • Minderjährige vor dem Austausch persönlicher Daten speziell zu warnen;
  • es Erwachsenen nicht zu ermöglichen, in Suchmaschinen Profile von minderjährigen Personen zu finden;
  • Änderungen des Alters im Profil zu erschweren und zu protokollieren;
  • Inhalte besser zu filtern und eine Liste pornografischer Angebote zu führen sowie Links auf diese zu löschen.

Ebenso überarbeitete Facebook im Dezember 2009 die Kontrolle über die Privatsphäre. Nun kann jeder Nutzer bei der Veröffentlichung von Statusmeldungen, Medien oder Links unterscheiden, wer diese sehen darf und wer nicht. Jeder Facebook-Nutzer wurde aufgefordert, seine Datenschutz-Einstellungen zu prüfen. Es kann jetzt zwischen eigenen Kontakten, Freunden der Freunde sowie dem gesamten Facebook-Netzwerk unterschieden werden. Inhalte minderjähriger Nutzer sollen nur für Freunde, Kontakte und Klassenkameraden sichtbar sein.<ref>Andreas Wilkens: Facebook verändert Kontrolle über Privatsphäre. In: Heise online. 10. Dezember 2009, abgerufen am 2. Februar 2013.</ref>

Außerdem kooperiert Facebook noch mit MTV und der BBC gegen digitalen Missbrauch und Cyber-Mobbing.<ref>Andreas Wilkens: Facebook gründet Sicherheitsbeirat. In: Heise online. 7. Dezember 2009, abgerufen am 2. Februar 2013.</ref><ref>Andreas Wilkens: Facebook verschreibt sich besserem Jugendschutz. In: Heise online. 9. Mai 2008, abgerufen am 2. Februar 2013.</ref> Gleichwohl ist es bereits zu Mordtaten infolge von Mobbing im Netzwerk gekommen, etwa im sogenannten „Facebook-Mord“ in den Niederlanden 2012, dem eine Benutzerin zum Opfer fiel, die Sex-Gerüchte über eine ehemalige Freundin online verbreitete.<ref>Höchststrafe für Anstiftung zum „Facebook-Mord“. In: Die Welt. 12. November 2012, abgerufen am 2. Februar 2013.</ref>

Im April 2012 veröffentlichten norwegische Forscher mit dem „Bergen Facebook Addiction Scale (BFAS)“ ein psychologisches Testverfahren, um den Grad der Abhängigkeit von einem sozialen Netzwerk zu bestimmen.<ref>Marion Martin: Sechs-Punkte-Test für Facebook-Junkies. In: bild der Wissenschaft. 8. Mai 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Dezember 2012; abgerufen am 3. Februar 2013.</ref>

Ausstieg und Ausstiegsbewegungen

Am 31. Mai 2010 wurde der erste „Quit Facebook Day“ veranstaltet.<ref>Matthew Milan, Joseph Dee: We're quitting Facebook. 31. Mai 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Mai 2010; abgerufen am 20. Januar 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Offizielle Website der Initiative).</ref><ref>Claudia Frickel: 26.000 wollen Facebook verlassen. In: Focus. 31. Mai 2010, abgerufen am 20. Januar 2011.</ref> Eine „Deaktivierung“ des Kontos löscht keine Daten.<ref>Boris Hofferbert: Facebook komplett löschen – so geht's. heise.de, 31. Mai 2018, abgerufen am 10. Oktober 2019.</ref> Bisher mussten Nutzer 14 Tage lang warten, bis ihr Profil samt ihren Daten gelöscht wurde. Anfang Oktober 2018 erweiterte Facebook diese Frist auf 30 Tage.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Facebook löscht Accounts nun erst nach 30 Tagen.] heise.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Oktober 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Eine Studie der Universität Wien aus dem Jahre 2013 untersuchte die Motivationen, aus Facebook auszusteigen. Häufigster Grund waren Sorgen um die Privatsphäre (48 %) vor einem generellen Missfallen gegenüber Facebook (14 %), negativen Erfahrungen mit Facebook-Freunden (13 %) und das Gefühl, süchtig nach Facebook zu werden (6 %). Es zeigte sich, dass Personen, die aus Facebook aussteigen, sich mehr um ihre Privatsphäre sorgen, höhere Internetsucht-Werte aufweisen und gewissenhafter sind.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Who Commits Virtual Identity Suicide? Differences in Privacy Concerns, Internet Addiction, and Personality Between Facebook Users and Quitters.] Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. März 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Laut einer Anfang 2020 veröffentlichten Studie der NYU und Stanford hätten Testpersonen während einer bezahlten Deaktivierung ihrer Facebook-Accounts mehr Zeit mit Familie und Bekannten verbracht, höheres Wohlbefinden geäußert und weniger Anreiz verspürt, die Nutzung wiederaufzunehmen. Zeitgleich hätten sich sowohl der Informationsgrad als auch die politische Polarisierung der Stichprobe verringert.<ref>Hunt Allcott, Luca Braghieri, Sarah Eichmeyer, Matthew Gentzkow: The Welfare Effects of Social Media. In: American Economic Review. Band 110, Nr. 3, 1. März 2020, ISSN 0002-8282, S. 629–676, doi:10.1257/aer.20190658 (Online [abgerufen am 3. Januar 2021]).</ref><ref>Brad Wible: Connected, but at what cost? In: Science. Band 368, Nr. 6488, 17. April 2020, ISSN 0036-8075, S. 279.1–279, doi:10.1126/science.368.6488.279-a (Online [abgerufen am 3. Januar 2021]).</ref>

Kritik, Kontroversen und Rechtsverfahren

Cybercrime

Experten fanden mehr als tausend betrügerische Online-Anzeigen, mit denen auf Facebook geworben wird. Facebook profitiert von den Anzeigen indirekt.<ref>Max Hoppenstedt: Cybercrime: Facebook verdient an Betrug mit Dieter Bohlen und Fußballstars. In: Der Spiegel. 22. Juni 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 22. Juni 2023]).</ref>

Datenschutz

In erster Linie werden Facebook Defizite beim Datenschutz bzw. ein allzu sorgloser Umgang mit den Daten seiner Nutzer vorgeworfen. Weitere Kritikpunkte sind die Monopolstellung,<ref>Das Ungeheuer Facebook muss zerlegt werden. Abgerufen am 31. Mai 2019.</ref> der Erwerb von Konkurrenzunternehmen<ref>Zerschlagt, was euch kaputt macht. Abgerufen am 31. Mai 2019.</ref> sowie die Verbreitung von Falschmeldungen.<ref>Die Macht der Lügen. Abgerufen am 31. Mai 2019.</ref>

Die meiste Kritik bezieht sich auf das intensive Sammeln persönlicher Daten zur Erstellung personalisierter Werbung. Insbesondere wurde die Weitergabe von Adressbüchern über die von Facebook erworbene App WhatsApp<ref>Keine WhatsApp-Daten an Facebook. In: tagesschau.de. 27. September 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.</ref> sowie das Erfassen von Daten über Drittwebseiten mittels der „Gefällt mir“-Schaltfläche, auch von Personen, welche kein Facebook Konto besitzen, bemängelt.<ref>Datenschutzverstöße bei dem Sozialen Netzwerk „Facebook“. In: bmelv.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. August 2013; abgerufen am 20. September 2018.</ref> Mark Zuckerberg musste wegen der Weitergabe von Nutzerdaten an Drittunternehmen ohne die Einwilligung der Nutzer vor dem amerikanischen Kongress und dem Europäischen Parlament erscheinen.<ref>Mark Zuckerberg has lost all credibility with Congress – and the rest of us. Abgerufen am 31. Mai 2019.</ref><ref>Aber, was ist mit meiner Frage? Abgerufen am 31. Mai 2019.</ref>

Ebenfalls kritisiert wurde die innerhalb des Netzwerkes verwendete Gesichtserkennungssoftware.<ref>Gesichtserkennungsfunktion von Facebook verstößt gegen europäisches und deutsches Datenschutzrecht – Löschung biometrischer Daten bei Facebook gefordert. In: datenschutz-hamburg.de. 2. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Juli 2016; abgerufen am 28. April 2019.</ref> Facebook forderte Nutzer ohne Hinweis auf die rechtlichen Folgen dazu auf, per Gesichtserkennung aus Gruppenfotos isolierte Porträts mit Namen zu versehen, was ohne Zustimmung der Abgebildeten aber verboten ist. Nach Einschätzung von Datenschützern ist es zudem „bedenklich, dass Facebook für diese Funktion im Hintergrund eine Datenbank zur Gesichtserkennung mit Millionen von Nutzern aufbaut“.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Detail - www.datenschutz-hamburg.de.] In: www.datenschutz-hamburg.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. Oktober 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Viele datenschutzrechtlich problematische Neuigkeiten führte Facebook schleichend ein, etwa die Hinweise, welche „Freunde“ gerade wie (mit einer Smartphone-APP oder am PC) oder wann zuletzt online sind/waren. Im Mai 2012 kritisierte die Stiftung Warentest, dass die Facebook-App Teile des Smartphone-Adressbuchs unverschlüsselt und nicht anonymisiert versendet.<ref>Sehr kritische Apps – Facebook (Version 4.1), test.de, 31. Mai 2012, abgerufen am 21. Februar 2014</ref>

Der Facebook-Betreiber Meta kündigte im November 2021 an, sein Gesichtserkennungssystem abzuschalten. Die Datensätze von mehr als einer Milliarde Menschen bzw. deren gespeicherte Gesichtsdaten würden dabei gelöscht, erklärte Jerome Pesenti, Vizepräsident für künstliche Intelligenz bei der neuen Facebook-Muttergesellschaft Meta. Ganz von der Technologie verabschieden wolle sich Facebook aber nicht. Das Unternehmen versuche, die positiven Anwendungsfälle für die Technologie „gegen die wachsenden gesellschaftlichen Bedenken abzuwägen, zumal die Regulierungsbehörden noch keine klaren Regeln aufgestellt“ hätten. Man sehe „eine Reihe von Fällen, in denen die Gesichtserkennung von hohem Wert für die Nutzer der Plattform sein kann“.<ref>Facebook stellt umstrittene Gesichtserkennung ein. SPON, 2. November 2021 (abgerufen am 2. November 2021)</ref>

Insbesondere von europäischen Datenschützern und Sicherheitsexperten wird Facebooks ungenügender Datenschutz kritisiert.<ref>Datenschutz bei Facebook. Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationssicherheit, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Februar 2013; abgerufen am 3. Februar 2013.</ref> Der Bundesverband der Verbraucherzentralen in Deutschland riet 2010 gar davon ab, das Angebot zu nutzen.<ref>Andreas Wilkens: Verbraucherzentrale rät zu Verzicht auf Facebook. In: heise online. 7. April 2010, abgerufen am 7. Mai 2024.</ref>

In Frankreich wurde Facebook am 16. Mai 2017 wegen seines Umgangs mit Nutzerdaten zu einer Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro verurteilt.<ref>Facebook in Frankreich wegen Umgangs mit Nutzerdaten zu Geldstrafe verurteilt, in: Welt online vom 16. Mai 2017.</ref><ref>Facebook fined 150,000 euros by French data watchdog, in: Reuters vom 16. Mai 2017.</ref> Am 18. Mai 2017 erfuhr die Öffentlichkeit, dass die EU-Kommission Facebook aufgrund irreführender Angaben bei der Übernahme des Kurznachrichtendienstes WhatsApp mit einer Summe von 110 Mio. Euro bestraft.<ref>EU-Kommission verhängt Strafe gegen Facebook, in: Handelsblatt vom 18. Mai 2017.</ref><ref>Millionenstrafe der EU gegen Facebook, in: Tagesschau vom 18. Mai 2017.</ref>

Im Februar 2019 verbot das Bundeskartellamt die Zusammenfügung mit Instagram- und WhatsApp-Daten, sofern die Nutzer dem nicht ausdrücklich zugestimmt haben. Facebook legte gegen das Verbot Klage ein.<ref>Ann-Kathrin Nezik: US-Techkonzerne: Wie im Zeitalter der Ölbarone und Eisenbahn-Tycoons. In: zeit.de. 14. Oktober 2020, abgerufen am 24. Oktober 2020.</ref>

Im Juli 2019 wurde bekannt, dass Facebook wegen Datenschutzvergehen mehr als fünf Milliarden US-Dollar Strafe zahlen und seine Struktur ändern muss.<ref>heise online: Datenschutz-Skandal: Facebook muss 5 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Abgerufen am 17. Januar 2020.</ref>

Im April 2021 veröffentlichten Unbekannte in einem Hackerforum eine große Menge an Facebook-Nutzerdaten aus einem früheren Datenleck. Es umfasst unter anderem rund 533 Millionen Mobilfunknummern und 2,5 Millionen E-Mail-Adressen.<ref>Patrick Beuth: Facebook will Aufregung um riesiges Datenleck aussitzen. In: Spiegel.de. 20. April 2020, abgerufen am 20. April 2021.</ref> In Deutschland waren mehrere Millionen Menschen betroffen. Aufgrund des Vorfalls reichte die Verbraucherzentrale Bundesverband eine Sammelklage gegen die Betreiberfirma Meta Platforms Ltd. ein.<ref>Sammelklage gegen Facebook wegen Datenleck. In: verbraucherzentrale.de. 10. Oktober 2025, abgerufen am 19. November 2025.</ref>

Nachdem der Bundesdatenschutzbeauftragte die Bundesregierung mit Schreiben vom 20. Mai 2019 und 16. Juni 2021 aufgefordert hatte, auf die Nutzung von eigenen Facebook-Seiten aus datenschutzrechtlichen Gründen zu verzichten und diese Aufforderung von der Bundesregierung ignoriert wurde, hat der Bundesdatenschutzabgeordnete als oberste Bundesbehörde für Datenschutz der Bundesregierung die Nutzung von eigenen Facebook-Seiten mit Bescheid vom 17. Februar 2023 untersagt. Die Bundesregierung will jedoch trotz dieser Anordnung nicht auf die Nutzung von Facebook verzichten und hat daher durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung gegen den Bundesdatenschutzbeauftragten am 17. März 2023 Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln eingereicht.<ref>Dürfen Bundesbehörden Facebook-Fanpages betreiben? Bericht auf der Homepage des Bundesdatenschutzbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit mit Verlinkung zu den Schreiben vom 20. Mai 2019 und 16. Juni 2021 sowie dem Bescheid vom 17. Februar 2023</ref><ref>Streit mit der eigenen Aufsichtsbehörde: Bundesregierung klagt gegen Verbot ihrer Facebook-Seiten Bericht auf der Homepage des Magazins Der Spiegel vom 17. März 2023, abgerufen am 20. August 2023</ref><ref>Bundesregierung klagt gegen Facebook-Verbot durch Datenschützer Bericht der Wochenzeitung Die Zeit vom 17. März 2023, abgerufen am 20. August 2023</ref>

Im November 2024 wurde die Facebook-Betreiberfirma Meta Platforms in Südkorea zu einer Geldstrafe von 21,62 Milliarden Won (entsprechend etwa 15,67 Millionen US-Dollar) verurteilt, da sie unerlaubt persönliche Nutzerdaten von Facebook an Werbetreibende weitergegeben hatte. Betroffen waren unter anderem die politische und religiöse Überzeugung sowie die sexuelle Orientierung von Facebook-Nutzern und sensible Daten von nordkoreanischen Überläufern.<ref>Südkorea verlangt von Meta wegen Datenweitergabe 15 Millionen Dollar. Der Standard, 5. November 2024, Abruf am selben Tag</ref>

Marktstellung

Anfang März 2016 wurde bekannt, dass das Bundeskartellamt ein Rechtsverfahren gegen Facebook, das irische Tochterunternehmen und den deutschen Ableger in Hamburg einleitete aufgrund des Verdachts, dass Facebook durch die Vertragsbestimmungen bei Nutzerdaten seine Marktstellung missbrauche.<ref>Knackpunkt Nutzungsbedingungen: Kartellamt ermittelt gegen Facebook. In: n-tv.de. 2. März 2016, abgerufen am 3. März 2016.</ref>

Des Weiteren hat die australische Regierung im Rahmen des laufenden Gesetzgebungsverfahrens zum Schutz von redaktionellen Inhalten und der entsprechenden Vergütung für öffentliche Medien und Zeitungsverlagen einen Entwurf veröffentlicht, der Facebook zur Leistung von Zahlungen für entsprechende Inhalte verpflichteten könnte.

Als Reaktion hierauf sperrte Facebook den regionalen Inhalt für gesamt Australien, insbesondere für Regierungsinhalte. Betroffen hiervon ist auch das Covid-19-Impfprogramm sowie Gesundheitsinformationen hierzu.<ref>Facebook blockiert Medieninhalte in Australien. In: zeit.de. 18. Februar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.</ref>

Als Informationsquelle

Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 kursierten Falschmeldungen in Facebook, welche Auswirkungen auf das Wählerverhalten gehabt haben können. Beispielsweise war eine Meldung, der Papst unterstütze Donald Trump, erfunden und wurde millionenfach aufgerufen. Die New York Times kritisiert, dass Facebook abstreitet, einen Einfluss auf Wahlen zu haben. Es gebe ein Problem mit Falschmeldungen und dem Echokammer-Effekt.<ref>Zeynep Tufekci: Mark Zuckerberg Is in Denial. In: The New York Times. 15. November 2016, abgerufen am 25. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Europäische Kommission forderte einen stärkeren Einsatz von Facebook gegen Falschmeldungen.<ref>Albrecht Meier: Kampf gegen „Fake News“: EU-Kommission erwartet mehr von Facebook und Co. In: tagesspiegel.de. 23. April 2019, abgerufen am 23. September 2021.</ref>

Wiederholt kritisiert wurde auch die Verbreitung hasserfüllter und politisch oder religiös radikaler Inhalte.<ref>Anatol Heib: Stalin 2.0: Auf Facebook leben Nazis und Kommunisten weiter. In: Tages-Anzeiger. 26. März 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. April 2011; abgerufen am 23. September 2021.</ref>

Seit März 2020 kämpft Facebook gegen Falschmeldungen zur COVID-19-Pandemie, löscht falsche Behauptungen und hat Werbung für Pseudo-Medikamente gegen Corona verboten.<ref>Justus Bender: Facebook kämpft wie noch nie gegen Falschmeldungen. In: FAZ.net. 22. März 2020, abgerufen am 23. September 2021.</ref>

Nach einer Recherche des Wall Street Journal im September 2021 standen 5,8 Millionen Accounts auf einer internen Facebook-Liste, für die besondere Regeln galten. Facebook soll systematisch prominente Nutzer vor Konsequenzen beschützt haben, wenn sie Falschinformationen, Beschimpfungen oder Nacktbilder von Dritten gepostet haben. Nach den Veröffentlichungen habe sich das sogenannte Oversight Board, das formell unabhängige Prüfgremium des Konzerns, eingeschaltet.<ref>Jeff Horwitz: Facebook Says Its Rules Apply to All. Company Documents Reveal a Secret Elite That’s Exempt. In: The Wall Street Journal. 13. September 2021, abgerufen am 23. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Facebook-Aufsichtsgremium untersucht Sonderrechte für Prominente. In: Der Spiegel. 22. September 2021, abgerufen am 23. September 2021.</ref>

In ihrer Dankesrede zur Verleihung des Friedensnobelpreises 2021 griff Maria Ressa Facebook an und nannte das digitale Netzwerk eine „Flut von Giftschlamm“ in den sozialen Medien. Die Technologiegiganten hätten „zugelassen, dass ein Virus der Lüge jeden von uns infiziert“, um vom Hass zu profitieren.<ref>Nobel Peace Prize: Maria Ressa attacks social media 'toxic sludge'. BBC News (ebenso Video mit Interview), 11. Dezember 2021 (abgerufen am 12. Dezember 2021)</ref>

Facebook wird ebenfalls vorgeworfen, durch die Duldung von Aufrufen zur Gewalt eine Mitschuld an Übergriffen auf Rohingya seit 2017 und Eskalationen im Zweiten Äthiopischen Bürgerkrieg zu tragen. Vertreter der Rohingya reichten Anfang Dezember 2021 in den Vereinigten Staaten und Großbritannien Schadenersatzklagen ein und fordern 150 Milliarden Dollar.<ref>Selmar Schülein: Andere Nutzer haben auch diese Menschen vertrieben. In: fluter – Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, Nr. 82, S. 31.</ref>

Umgang mit Zeitgeschichte

Auch die Verfahren, Nutzerprofile zu löschen, stehen unter Kritik. So wurde z. B. das Profil des norwegischen Autors Tom Egeland gelöscht, weil er in einem Bericht das weltbekannte Foto The Terror of War, das das damals 9-jährige Napalmopfer Kim Phúc nackt zeigt, verwendete. Wochen später wurde das Profil der größten norwegischen Tageszeitung Aftenposten gelöscht, weil sie über den Fall berichtete. Als die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg einen offenen Brief des Chefredakteurs von Aftenposten an Mark Zuckerberg auf ihrer Facebook-Seite kommentierte und in diesem Zusammenhang ihrerseits das Foto „Terror of War“ postete, wurde das Bild nach drei Stunden ohne ihr Zutun aus dem Post gelöscht.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dear Mark Zuckerberg. I shall not comply with your requirement to remove this picture.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Machtmissbrauch / Facebook löscht Vietnam-Kriegsfoto in www.faz.de</ref> Kritik kam u. a. vom Deutschen Journalisten-Verband: „Man muss von Facebook so viel Medienkompetenz erwarten dürfen, dass eine Unterscheidung zwischen einem zeitgeschichtlichen Dokument und Kinderpornografie vorgenommen wird“.<ref>Vietnamkriegsfoto gelöscht / „Aftenposten“ wirft Facebook Machtmissbrauch vor www.tagesspiegel.de</ref>

Im August 2025 musste Facebook in Deutschland die Verlinkung des mit absolutem Verbreitungsverbot belegten, neonazistischen und holocaustleugnenden Wikis Metapedia beenden, nachdem Facebook eine Abmahnung der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) erhalten hatte.<ref>Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter, Berlin, Prüfungsnummer 196716, 29. August 2025</ref>

Das Internationale Auschwitz-Komitee in Berlin merkte mit Stand von September 2025 an, Facebook-Inhaber Mark Zuckerberg geistere blind in einer (so wörtlich) „Welt voller rassistischem und antisemitischem Hass, dreistem populistischen Lügen und rechtsextremen Verschwörungstheorien“ herum. Selbst Teile seiner Mitarbeitschschaft würden sich angesichts rassistischer Gewalt in den Vereinigten Staaten von ihm abwenden. Der Evekutiv-Vizevorsitzende Christoph Heubner warf Zuckerberg vor, schon 2018 mit absonderlichen Begründungen gemeint zu haben, die Facebook-Welt für Lügen und Hetze alter und neuer Nazis offen halten zu müssen.<ref>Mark Zuckerberg geistert blind in einer Welt voller rassistischem und antisemitischem Hass, dreisten populistischen Lügen und rechtsextremen Verschwörungstheorien herum. Internationales Auschwitz Komitee, undatiert, Abruf am 1. September 2025</ref>

Boykott

Im Juni 2020 gaben mehrere große Unternehmen wie Adidas, Aviva, Coca-Cola, Ford, HP, Intercontinental Hotels Group, Mars, Starbucks, Target und Unilever bekannt, dass sie ihre Anzeigen auf Facebook im Juli pausieren würden, um die Stop-Hate-for-Profit-Kampagne zu unterstützen.<ref>Start des Facebook-Boykotts: Der Exodus. In: faz.de. 1. Juli 2020, abgerufen am 1. Juli 2020.</ref> Diese Bewegung wirft Facebook vor, nicht genug gegen Hassbotschaften vorzugehen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Stop Hate for Profit.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung Kampangnen-Website</ref> Die BBC erklärte aber, der Boykott werde Facebook kaum treffen, da ein Großteil der Werbekunden kleine bis mittelgroße Unternehmen seien.<ref>James Clayton: Could a boycott kill Facebook? In: BBC News. 29. Juni 2020, abgerufen am 1. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Entscheidungen des deutschen Bundesgerichtshofs zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Juli 2021 die Geschäftsbedingungen von Facebook zur Löschung von Beiträgen und zur Sperrung von Nutzern für unwirksam erklärt. Die Löschregeln mit Stand vom 19. April 2018 seien unwirksam (Az. III ZR 179/20 und III ZR 192/20), weil sich Facebook „nicht gleichzeitig dazu verpflichtet, den Nutzer über die Entfernung seines Beitrags zumindest nachträglich und über eine beabsichtigte Sperrung seines Nutzerkontos vorab zu informieren, ihm den Grund dafür mitzuteilen und eine Möglichkeit zur Gegenäußerung mit anschließender Neubescheidung einzuräumen“.<ref>BGH kippt Löschregeln von Facebook. FAZ.net, 29. Juli 2021.</ref>

Steigende Anzahl von Fehlalarmen

Der zunehmende Einsatz von KI-basierter Überwachung führt zu einem Anstieg von Fehlalarmen bei richtlinienkonformen Beiträgen, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen gelöscht oder herabgestuft werden und eine Sperrung des Accounts nach sich ziehen können. Zum Beispiel wurde das Bild eines USB-Sticks wegen Gewaltdarstellung abgemahnt.<ref>Claudia Spiess: Fehlalarme bei Facebook: Technologie außer Kontrolle? 19. März 2024, abgerufen am 27. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Careless People

Im März 2025 erschien ein Erlebnisbericht von Sarah über ihre Arbeit bei Facebook: Careless People: A Cautionary Tale of Power, Greed, and Lost Idealism.<ref>Sarah Wynn-Williams: Careless People: A Cautionary Tale of Power, Greed, and Lost Idealism. Flatiron Books, New York 2025, ISBN 978-1-250-39123-0 (Flatiron Books ist ein Imprint-Verlag des britischen Verlagskonzerns Macmillan Publishers).</ref> Wynn-Williams hatte von 2011 bis 2017 bei Facebook gearbeitet. Ihr Buch ist eine Abrechnung mit der Unternehmenskultur und den Entscheidungsprozessen während ihrer Zeit im Unternehmen. Es setzt sich kritisch mit den Reaktionen von Facebook auf politische Ereignisse auseinander, insbesondere mit Facebooks Haltung zum Völkermord an den Rohingya und mit den Vorwürfen gegen Facebooks CEO Mark Zuckerberg, Zensur zugunsten der chinesischen Regierung angestrebt zu haben.<ref name=":1">John Naughton: Whistleblower’s exposé of the cult of Zuckerberg reveals peril of power-crazy tech bros. In: The Guardian. 15. März 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0">Clare Duffy: Ex-Meta executive: ‘People deserve to know what this company is really like’. In: CNN Business. 11. März 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zudem werden in dem Buch mehrere Facebook-Manager schädlichen Verhaltens gegenüber Mitarbeitenden einschließlich sexueller Belästigung beschuldigt, darunter auch Sheryl Sandberg und Joel Kaplan.<ref name=":0" />

Facebook versuchte die Verbreitung des Buches mit rechtlichen Mitteln zu behindern. Die Gegenreaktion der Öffentlichkeit ist möglicherweise ein Grund, dass das Buch zu einem Bestseller wurde.<ref>Katie Notopoulos: Meta didn't want people to read this book. Now it's a No. 1 bestseller. In: businessinsider.com. 20. März 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":3">Ella Creamer: Meta exposé tops bestseller chart despite company’s attempt to ban its promotion. In: The Guardian. 20. März 2025, abgerufen am 1. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Filme

Eine Auswahl:

Wissenschaft

Facebook hat Social Science One gegründet, um die Forschung mit ihren Daten zu fördern. Die Daten von Facebook werden für verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen verwendet. Eine Studie untersuchte, wie Facebook-Nutzer mit sozial geteilten Nachrichten interagieren und zeigte, dass die Entscheidungen des Einzelnen eine stärkere Rolle bei der Begrenzung der Exposition gegenüber Querschnittsinhalten spielten.<ref>E. Bakshy, S. Messing, L. A. Adamic: Exposure to ideologically diverse news and opinion on Facebook. Science, 348(6239), 2015, S. 1130–1132.</ref> Eine weitere Studie ergab, dass die meisten Studenten der Gesundheitswissenschaften akademische Materialien von anderen über Facebook erworben haben.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Signale von Facebook werden auch bei der Qualitätsbewertung wissenschaftlicher Arbeiten verwendet.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Literatur

  • Juan Faerman: faceboom. Wie das soziale Netzwerk Facebook unser Leben verändert. Südwest-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-517-08656-9.
  • Jakob Steinschaden: Phänomen Facebook. Wie eine Webseite unser Leben auf den Kopf stellt. Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2010, ISBN 978-3-8000-7488-4.
  • Sascha Adamek: Die facebook-Falle. Wie das soziale Netzwerk unser Leben verkauft. Wilhelm Heyne Verlag, München 2011, ISBN 978-3-453-60180-2.
  • David Kirkpatrick: Der Facebook-Effekt. Hinter den Kulissen des Internet-Giganten. Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 978-3-446-42522-4.
  • Nicolaus Schmidt: facebook: friends. Kerber Verlag, Bielfeld 2011, ISBN 978-3-86678-578-6.
  • Ben Mezrich: Die Gründung von Facebook. Riva Verlag, München 2011, ISBN 978-3-86883-154-2.
  • Michael Kamleitner: Facebook-Programmierung. Entwicklung von Social Apps & Websites. Galileo Press, München 2012, ISBN 978-3-8362-1843-6.
  • Daniel Miller: Das wilde Netzwerk. Ein ethnologischer Blick auf Facebook. Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-26042-5.
  • Thomas Pfeiffer, Jöran Muuß-Merholz: Mein Kind ist bei Facebook. Tipps für Eltern. Addison-Wesley, München 2012, ISBN 978-3-8273-3153-3.
  • Marcus Forschepoth: Datenschutz bei Facebook. Wie Nutzer ihre Daten am besten schützen können. BoD, Norderstedt 2013, ISBN 978-3-7322-3025-9.
  • Roger McNamee: Die Facebook-Gefahr. Wie Mark Zuckerbergs Schöpfung die Demokratie bedroht. Plassen, Kulmbach 2019, ISBN 978-3-86470-662-2.
    • Amerikanische Originalausgabe: Zucked. Waking Up to the Facebook Catastrophe. Penguin Press, New York 2019, ISBN 978-0-525-56135-4.
  • Steven Levy: Facebook. Weltmacht am Abgrund. Der unzensierte Blick auf den Tech-Giganten. Droemer, München 2020, ISBN 978-3-426-27728-7 (mit Quellen, Anmerkungen und Registern).
    • Amerikanische Originalausgabe: Facebook. The Inside Story. Blue Rider Press, New York 2020, ISBN 978-0-7352-1315-9.
  • Sheera Frenkel, Cecilia Kang: Inside Facebook. Die hässliche Wahrheit. S. Fischer, Frankfurt am Main 2021, ISBN 978-3-10-000066-8 (mit Anmerkungen und Register).<ref>Schwere Vorwürfe gegen Facebook, zdf.de, 5. Oktober 2021</ref>
    • Amerikanische Originalausgabe: An Ugly Truth. Inside Facebook’s Battle for Domination. Harper, New York 2021, ISBN 978-0-06-296067-2.
  • Frances Haugen: Die Wahrheit über Facebook. Warum ich zur Whistleblowerin wurde und was die größte Social-Media-Plattform der Welt so gefährlich macht. Econ, Berlin 2023, ISBN 978-3-430-21083-6.
  • Jeff Horwitz: Broken Code. Die Facebook-Files: Der Kampf um die Enthüllung eines Skandals. Plassen, Kulmbach 2024, ISBN 978-3-86470-945-6 (mit Quellenangaben).
    • Amerikanische Originalausgabe: Broken Code. Inside Facebook and the fight to expose its harmful secrets. Doubleday, New York 2023, ISBN 978-0-3855-4918-9.
  • Sarah Wynn-Williams: Careless People. Flatiron Books, 2025.<ref>Simon Hurtz: Das Buch, das Meta unbedingt verhindern wollte. Eine ehemalige Facebook-Angestellte erhebt schwere Vorwürfe gegen den Konzern. Noch spannender als das Buch ist aber die Reaktion von Meta. In: Süddeutsche Zeitung. 19. März 2025, S. 9.</ref>

Rundfunkberichte

Weblinks

Commons: Facebook – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Facebook – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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