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Morten Harket

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Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Morten Harket (* 14. September 1959 in Kongsberg) ist ein norwegischer Musiker, Sänger und Songschreiber. Er wurde vor allem als Sänger und Frontmann der Popband a-ha bekannt, hat aber auch einige erfolgreiche Soloalben herausgebracht.

Leben und Karriere

Harket wuchs zusammen mit drei Brüdern und einer Schwester in Gullhella in Asker auf. Zusammen mit Magne Furuholmen und Pål Waaktaar-Savoy bildete er ab 1982 die Gruppe a-ha, die ab Mitte 1985 erfolgreich in den Charts vertreten war. Bevor er zu a-ha stieß, trat er für kurze Zeit mit der Bluesband Souldier Blue auf. 1988 und 1989 spielte Harket in den Spielfilmen Kamilla und der Dieb und Kamilla und ihr Freund die Rolle des Christoffer.

Als Solokünstler gewann er 1995 mit dem Album Wild Seed sowie der Single A Kind of Christmas Card bis dahin erstmals alle vier möglichen Preise des norwegischen Spellemannprisen. Darunter befand sich auch die Wandertrophäe Årets spellemann, die als einziger der Preise übergreifend nicht von einer Fachjury gewählt wird, sondern vom Spellemannkomitee selbst. Hierbei wird neben dem Plattenverkauf auch auf das gesamte Auftreten eines Künstlers Wert gelegt. Die anderen drei Preise gewann Harket als bester männlicher Künstler, für das Album des Jahres und den Song des Jahres – Letzteres gemeinsam mit dem Texter des Songs Håvard Rem, mit dem er als Solokünstler bereits viel zusammengearbeitet hatte. Außerdem gewann er mit a-ha 1985, 1986 und 1990 weitere sieben Spellemannpreise, wodurch er mit insgesamt elf Preisen der erfolgreichste Künstler bei dieser Preisverleihung ist.

1993 nahm er für den Coneheads-Soundtrack eine Coverversion von Can’t Take My Eyes Off You auf.<ref>Die Coneheads (1993) - Soundtracks - IMDb. Abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Mai 1996 moderierte er zusammen mit der Journalistin Ingvild Bryn den 41. Eurovision Song Contest in Oslo. Sein Soloalbum Letter from Egypt erschien im Mai 2008. Die erste Single des Albums war bereits im November 2007 veröffentlicht worden und trägt den Titel Movies. Im Mai 2008 kam die zweite Single Darkspace – You’re with Me heraus.

Am 15. Oktober 2009 gab a-ha das vorläufige Ende der Band für Ende 2010 bekannt. Harket beschloss wenig später, ein weiteres Soloalbum aufzunehmen. Im Herbst 2011 schrieb er zusammen mit Joakim Berg und Martin Sköld an Out of My Hands. Das Werk erschien im April 2012. Im Frühjahr 2015 wurde die Reunion von a-ha publik und ein neues Studioalbum mit dem Titel Cast in Steel angekündigt.<ref>a-ha verkünden Comeback. 25. März 2015, abgerufen am 8. Juni 2024.</ref>

2012 erhielt Harket zusammen mit seinen Kollegen von a-ha den Sankt-Olav-Orden der Stufe Ritter 1. Klasse für seinen Beitrag zur norwegischen Musik.<ref>Utnevnelse til St. Olavs Orden. Abgerufen am 8. Juni 2024.</ref> Im September 2013 war Harket Gastsänger beim MTV-Unplugged-Projekt der Scorpions im Athener Lykabettus-Theater und sang mit Klaus Meine Wind of Change.

2016 erschien seine Autobiographie mit dem Titel My Take On Me auf Deutsch.<ref>Morten Harket: My take on me: Autobiografie. Edel Germany, Hamburg 2016, ISBN 978-3-8419-0424-9 (dnb.de [abgerufen am 8. Juni 2024]).</ref> Diese umfasst seine ersten 31 Lebensjahre und handelt von seiner Kindheit, seinen musikalischen Anfängen und seiner Zeit mit a-ha bis zum Rock-in-Rio-Konzert 1991. Harket schildert darin unter anderem, wie er als Kind jahrelang in der Schule gemobbt wurde. Bereits 2015 hatte er an einem von der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg organisierten Treffen zum Thema Mobbing teilgenommen.<ref>Simon Solheim: Harket om mobbingen: – Det var mange vonde år. 30. Januar 2015, abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nina: Harket speaks out on bullying. In: Norway's News in English — www.newsinenglish.no. 30. Januar 2015, abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2017 fungierte er in der vierten Staffel der norwegischen Ausgabe von The Voice als Coach.<ref>TV 2 AS: Morten Harket (57) blir mentor i The Voice på TV 2. 6. Februar 2017, abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch in der fünften Staffel war er wieder als Coach dabei.<ref>TV 2 AS: De skal finne Norges beste stemme - er det deg? 21. Juni 2018, abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Januar 2021 nahm Harket als Viking an der zweiten Staffel der britischen Version von The Masked Singer teil, bei der er den siebten von zwölf Plätzen erreichte.<ref>Jacob Stolworthy: The Masked Singer: Viking’s identity revealed in latest episode. In: The Independent. 30. Januar 2021, abgerufen am 30. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Stimme

Der Tontechniker, der an a-has Take On Me gearbeitet hat, Gerry Kitchingham, beschreibt Harket als „exzellenten Sänger mit einem unglaublich starken Falsett und einer Stimme von einer fast chorknabenhaften Klarheit“. Der Produzent Alan Tarney fügt hinzu, Morten habe eine Ausnahmestimme mit ziemlich beeindruckendem Umfang, eine sehr ausdrucksstarke Art zu singen und könne seine Stimme sehr vielseitig einsetzen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A-ha 'Take On Me' - Classic Tracks (Memento vom 16. September 2018 im Internet Archive)</ref>

A-has Gitarrist Paul Waaktaar-Savoy beschreibt Harkets Stimme als einzigartig. Er sagte: „Im Übergang von Normalstimme zum Falsett, wo andere einfach versagen, hat Morten eine unglaubliche Kraft in seiner Stimme. … Morten kann seiner Stimme jede Richtung geben, und sein Talent, die Ausdrucksform zu wechseln, hat uns die Möglichkeit zum Experimentieren eröffnet.“ Der Keyboarder Magne Furuholmen meint: „Morten hat eine beeindruckende Stimme und schafft es, den Leuten Gefühle nahezubringen. Sie wollen ihn wegen seiner Stimme hören. Anderen Künstlern hört man vielleicht trotz ihrer Stimme zu.“<ref>a-ha: Die ganze Geschichte, Seite 249</ref>

Privates

Datei:Morten Harket.jpg
Morten Harket (2005)

In den 1980er Jahren war Harket mit Bunty Bailey liiert, die 1985 im Musikvideo zu Take on Me auftrat. Von 1989 bis 1998 war Harket mit dem schwedischen Model Camilla Malmquist verheiratet. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor, darunter die Musikerin Tomine Harket.

Bis Ende 2004 lebte er mit der norwegischen Sportlerin Anne Mette Undlien zusammen, die 2003 eine gemeinsame Tochter zur Welt brachte. Mit Inez Andersson, seiner langjährigen Assistentin, ist er seit Mitte 2005 liiert. Andersson brachte in die Beziehung eine Tochter mit ein. Im September 2008 kam eine gemeinsame Tochter auf die Welt.

Im Juni 2025 gab Harket bekannt, dass er an Parkinson erkrankt sei.<ref>Morten Harket has Parkinson’s disease auf a-ha.com, abgerufen am 4. Juni 2025</ref><ref>Morten Harket hat Parkinson – wie geht es mit A-ha weiter? auf rollingstone.de, abgerufen am 4. Juni 2025</ref>

Sonstiges

1989 wurde Harket zum Elektrofahrzeug-Aktivisten, er kaufte auf einer Konferenz für Elektrofahrzeuge in der Schweiz einen Fiat Panda.<ref>How A-ha made Norway take on EVs. 11. Januar 2021, abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> Da in Norwegen eine Zulassung von Elektroautos nicht vorgesehen war, meldete er es als Wohnmobil an und erregte durch Nichtzahlen der Straßenbenutzungsgebühren als bekannter Künstler Aufmerksamkeit in den Medien. Als sein Fahrzeug wegen der nicht bezahlten Gebühren beschlagnahmt und versteigert wurde, ersteigerte er das beschlagnahmte Fahrzeug zurück und setzte seine Protestaktionen fort. Dadurch weckte er für das Thema Elektroantrieb viel Aufmerksamkeit und trug dazu bei, dass die Regierung die Nutzung von Elektrofahrzeugen einführte. 2023 waren 82,4 % der in Norwegen neu zugelassenen Fahrzeuge Elektroautos.<ref>Norwegen: Fast jeder kauft ein Elektroauto. 4. Januar 2024, abgerufen am 8. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Eine 2007 in Ruanda gefundene seltene Orchideenart, Liparis harketii, wurde nach Morten Harket benannt.<ref>| SciPort RLP. Abgerufen am 8. Juni 2024.</ref><ref>Weltreise: Die Promi-Pflanze - WELT. 10. Juli 2016, abgerufen am 8. Juni 2024.</ref> Harket ist seit seiner Kindheit Orchideenliebhaber.

Diskografie

Für seine Veröffentlichungen mit a-ha siehe: a-ha/Diskografie

Alben

  • Poetenes Evangelium. Jesu liv i norske dikt (1993, norwegisch, „Evangelium der Poeten. Jesu Leben in norwegischen Gedichten“) bei Kirkelig Kulturverksted („Kirchliche Kulturwerkstatt“), basierend auf Texten norwegischer Dichter, die in der Anthologie Poetenes Evangelium des norwegischen Dichters Håvard Rem veröffentlicht wurden
  • Wild Seed (1995) bei Warner
  • Vogts Villa (1996) bei Norsk Plateproduksjon / BMG (norwegisch)
  • Letter from Egypt (2008) bei Polydor
  • Out of My Hands (2012) bei Polydor
  • Brother (2014) bei Starwatch Entertainment

Singles

  • Salome (1993) (norwegisch, über die tanzende Salome aus dem Neuen Testament)
  • Natten (1993) (norwegisch, „Die Nacht“, gemeint ist die heilige Nacht – Geburt von Jesus)
  • Can’t Take My Eyes off You (1993) (erschienen auf Coneheads, Film-Soundtrack)
  • A Kind of Christmas Card (1995)
  • Spanish Steps (1995)
  • Brodsky Tune (1995)
  • Los Angeles (1996)
  • Heaven’s Not for Saints (Let It Go) (1996)
  • Tilbake til livet (1996) (norwegisch, „Zurück ins Leben“)
  • Herre i drømmen (1996) (norwegisch, „Herr im Traum“)
  • Movies (2007)
  • Darkspace – You’re with Me (2008)
  • Scared of Heights (2012)
  • I’m the One (2012)
  • Brother (2014)

Filmografie

Bibliographie

  • Morten Harket: My Take on Me, Edel Books 2016, ISBN 978-3-8419-0424-9.
  • Ørjan Nilsson: Heimkehr: Morten Harkets prägende Phase 1993–1998: seine Aktivitäten in Sachen Klima, Politik und Menschenrechte, Hannibal Verlag 2020, ISBN 978-3-85445-695-7.

Weblinks

Quellen

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/LuaVorlage:Klappleiste/Anfang 1956: Lohengrin Filipello | 1957: Anaid Iplicjian | 1958: Hannie Lips | 1959: Jacqueline Joubert | 1960: Katie Boyle | 1961: Jacqueline Joubert | 1962: Mireille Delannoy | 1963: Katie Boyle | 1964: Lotte Wæver | 1965: Renata Mauro | 1966: Josiane Shen | 1967: Erica Vaal | 1968: Katie Boyle | 1969: Laurita Valenzuela | 1970: Willy Dobbe | 1971: Bernadette Ní Ghallchóir | 1972: Moira Shearer | 1973: Helga Guitton | 1974: Katie Boyle | 1975: Karin Falck | 1976: Corry Brokken | 1977: Angela Rippon | 1978: Denise Fabre & Léon Zitrone | 1979: Jardena Arasi & Daniel Pe’er | 1980: Marlous Fluitsma | 1981: Doireann Ní Bhriain | 1982: Jan Leeming | 1983: Marlène Charell | 1984: Désirée Nosbusch | 1985: Lill Lindfors | 1986: Åse Kleveland | 1987: Viktor Lazlo | 1988: Michelle Rocca & Pat Kenny | 1989: Lolita Morena & Jacques Deschenaux | 1990: Helga Vlahović & Oliver Mlakar | 1991: Gigliola Cinquetti & Toto Cutugno | 1992: Lydia Capolicchio & Harald Treutiger | 1993: Fionnuala Sweeney | 1994: Cynthia Ní Mhurchú & Gerry Ryan | 1995: Mary Kennedy | 1996: Ingvild Bryn & Morten Harket | 1997: Carrie Crowley & Ronan Keating | 1998: Ulrika Jonsson & Terry Wogan | 1999: Dafna Dekel, Sigal Shachmon & Yigal Ravid | 2000: Kattis Ahlström & Anders Lundin | 2001: Natasja Crone & Søren Pilmark | 2002: Annely Peebo & Marko Matvere | 2003: Marie N & Renārs Kaupers | 2004: Meltem Cumbul & Korhan Abay | 2005: Marija Jefrossynina & Pawlo Schylko | 2006: Maria Menounos & Sakis Rouvas | 2007: Jaana Pelkonen, Mikko Leppilampi & Krisse Salminen (Greenroom) | 2008: Jovana Janković & Željko Joksimović | 2009: Alsou & Ivan Urgant (Finale); Natalja Wodjanowa & Andrei Malachow (Semifinale) | 2010: Nadia Hasnaoui, Erik Solbakken & Haddy N’jie | 2011: Anke Engelke, Stefan Raab & Judith Rakers | 2012: Eldar Qasımov, Leyla Əliyeva & Nərgiz Birk-Petersen | 2013: Petra Mede & Eric Saade (Greenroom im Finale) | 2014: Lise Rønne, Nikolaj Koppel & Pilou Asbæk | 2015: Alice Tumler, Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun & Conchita Wurst (Greenroom) | 2016: Petra Mede & Måns Zelmerlöw | 2017: Wolodymyr Ostaptschuk, Oleksandr Skitschko & Timur Miroschnytschenko | 2018: Filomena Cautela, Sílvia Alberto, Daniela Ruah & Catarina Furtado | 2019: Bar Refaeli, Erez Tal, Assi Azar & Lucy Ayoub | 2020: Chantal Janzen, Jan Smit & Edsilia Rombley | 2021: Chantal Janzen, Edsilia Rombley, Jan Smit & Nikkie de Jager | 2022: Mika, Laura Pausini & Alessandro Cattelan | 2023: Julija Sanina, Alesha Dixon, Hannah Waddingham & Graham Norton (Finale) | 2024: Petra Mede & Malin Åkerman | 2025: Hazel Brugger, Michelle Hunziker (Finale) & Sandra Studer | 2026: Michael Ostrowski & Victoria Swarovski Vorlage:Klappleiste/Ende

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