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Same (Pflanze)

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. April 2026 um 04:45 Uhr durch imported>Georg Hügler.
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Datei:Jalapeño cut.png
Aufgeschnittene Paprika-Beere mit gelblichen Samen
Datei:Seed pinus sylvestris 1 beentree B.jpg
Samen einer nacktsamigen Pflanze (Pinus sylvestris)
Datei:Samen der Dycotyledonen.svg
Schemazeichnung: Same einer Bohne

Ein Same oder Samen (mittelhochdeutsch sāme ‚Same, samenähnliche Frucht‘;<ref>Bernhard Schnell: Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben (= Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen. Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 396 (sâme).</ref> wie {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ‚Samen‘, ‚Setzling‘, „das Fallengelassene“, aus indogermanischer Wurzel sēi ‚entsenden‘, ‚werfen‘ und verwandt mit säen<ref>Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Hrsg. von Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 622 f.</ref>)<ref>Das Herkunftswörterbuch (= Der Duden in zwölf Bänden. Band 7). 5. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2014 (S. 716). Siehe auch DWDS („Samen“) und Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 7. Auflage. Trübner, Straßburg 1910 (S. 384).</ref>, im Plural auch Sämereien<ref>Sämerei. In: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 12. Februar 2021.</ref>, ist eine der Ausbreitung dienende Gewebestruktur der Samenpflanzen (Spermatophyta), die aus einer Samenschale (Testa), dem Embryo und häufig noch einem Nährgewebe (Endosperm oder Perisperm) besteht.<ref name="Campbell" /> Der Same bzw. das Samenkorn bietet dem Pflanzenembryo die Voraussetzungen, um unter günstigen Keimungs­bedingungen zu einem Sämling und dann zu einer ausgewachsenen Pflanze heranzuwachsen.

Samen entstehen, nachdem eine in den Samenanlagen sitzende Eizelle durch eine generative Zelle eines Pollen­korns befruchtet wurde. Aus der befruchteten Eizelle (Zygote) entsteht durch mitotische Zellteilungen ein pflanzlicher Embryo, der aber nicht weiterwächst, sondern durch teilweise Austrocknung in einer Art vorläufiger Wartestellung gehalten wird.

Dabei gibt es bedeutende Detailunterschiede zwischen

  • Nacktsamern (Gymnospermae): Der Same liegt frei und ist nicht von einer Fruchtwand (Perikarp) umschlossen.<ref name="Campbell" />
  • Bedecktsamern (Angiospermae): Der Same liegt im Fruchtknoten (Karpell) und ist demnach von einer Fruchtwand umschlossen.<ref name="Campbell" />

Gärtner und Landwirte sprechen statt von Samen häufig von Saat oder Saatgut. Pflanzensamen enthalten von Natur aus endophytische Mikroorganismen, die verschiedene Funktionen erfüllen können, darunter der Schutz vor Krankheiten.<ref>Haruna Matsumoto, Xiaoyan Fan, Yue Wang, Peter Kusstatscher, Jie Duan: Bacterial seed endophyte shapes disease resistance in rice. In: Nature Plants. Band 7, Nr. 1, Januar 2021, ISSN 2055-0278, S. 60–72, doi:10.1038/s41477-020-00826-5 (nature.com [abgerufen am 29. März 2021]).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Samen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Samen mit Maßstabsangaben – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Same – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Samen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references> <ref name="Campbell">Neil A. Campbell, Jane B. Reece: Biologie. 8. Auflage. Pearson, München u. a. 2009, S. 1836.</ref> </references>

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