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Dyaus Pita

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Vorlage:Hinweisbaustein Dyaus Pita ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist in der vedischen Religion der Himmels- und Vatergott,<ref Name="Knaur 1999">Gerhard J. Bellinger, Knaurs Lexikon der Mythologie, Knaur, München 1999, Dyaus</ref> Gemahl der Prithivi Mata und Vater von Agni, Indra, Surya<ref Name="Knaur 1999"/> und Ushas.<ref>Rigveda 4,17,4desa</ref> Sein Symboltier ist der Stier.<ref Name="Knaur 1999"/>

Seine Wurzeln reichen zurück zum protoindogermanischen Himmelsgott *deiwos und spiegeln sich im griechischen Gott Zeus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Akkusativ {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Genitiv {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), im römischen Jupiter (von lat. Iovius pater) und im Tyr der Nordischen Mythologie wider.

Der Sanskrit-Forscher Friedrich Max Müller postuliert Verbindungen zum germanischen Gott „Ziu“ (Tyr) sowie zu Zeus und Jupiter.

Dyaus Pita wird in den Hymnen des Rigveda 1,89desa, 1,90desa, 1,164desa und 4,1desa in einfachen Anrufungen erwähnt.

Im Rigveda, RV 1,89,4desa erscheint Pita Dyaus „Vater Himmel“ neben Matar Prithvi „Mutter Erde“.

Der Rigveda liefert nur wenige Anhaltspunkte, jedoch scheint Indra seinen Vater getötet zu haben.<ref>Rigveda 4,18,12desa</ref> In der Kunst wird der Dyaus Pita auf zweierlei Art dargestellt: als roter Stier, der brüllt wie der Donner, oder als schwarzes Pferd, verziert mit Perlen, die die Sterne im Weltall darstellen.

Literatur

  • Thomas Oberlies, Die Religion des Rgveda, Wien 1998.
  • Gerhard J. Bellinger, Knaurs Lexikon der Mythologie, Knaur, München 1999, Dyaus

Einzelnachweise

<references />