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Oberes Drautal

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Oberes Drautal

Datei:Kleblach-Lind Blick von Draubruecke Richtung Reisseckgruppe 23012011 201.jpg
Drautal bei Kleblach-Lind

Drautal bei Kleblach-Lind

Lage Bezirk Lienz, Tirol und Bezirk Spittal an der Drau, Kärnten, Österreich
Gewässer Drau
Gebirge zentrale Ostalpen
Geographische Lage 46° 45′ N, 13° 11′ OKoordinaten: 46° 45′ N, 13° 11′ O
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Höhe 550 bis 673 m
Länge ca. 60 km
Fläche 698,8 km²

Das Obere Drautal ist ein Teil des Drautals in den österreichischen Bundesländern Kärnten und Osttirol. Es reicht von Lienz bis Möllbrücke.

Geografie

Lage

Das Obere Drautal beginnt in Lienz bei der Mündung der Isel in die Drau in einer Höhe von 673 Metern über der Adria und endet bei der Mündung der Möll in die Drau bei Möllbrücke auf 550 Meter Meereshöhe. Das Tal hat eine Länge von rund 60 Kilometern<ref>Google Maps. Abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref> mit einem Einzugsgebiet von 698,8 Quadratkilometern.<ref name=":0">Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete, Draugebiet. (PDF) Lebensministerium, S. 14–21, abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref> Im Norden wird das Obere Drautal von der Schobergruppe und der Kreuzeckgruppe begrenzt, im Süden von den Lienzer Dolomiten und den Gailtaler Alpen.

Nebentäler

Die größten Nebentäler der Oberen Drau sind:<ref name=":0" />

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Wichtige Orte

Die wichtigsten Orte im Oberen Drautal sind (flussabwärts): Lienz, Oberdrauburg, Greifenburg, Steinfeld und Möllbrücke.

Geschichte

Auf eine Besiedlung in der Jungsteinzeit weisen Keramikfunde bei Lavant hin.<ref>Geschichtlicher Überblick. Gemeinde Lavant, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2023; abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref>

Datei:Blick vom Aussichtsturm Aguntum 23082018 002.jpg
Römische Ausgrabungen in Aguntum

Die römische Siedlung Aguntum spielte in den ersten beiden Jahrhunderten nach Christus eine wichtige Rolle und wurde von Kaiser Claudius zur Stadt erhoben.<ref>Chronik. Museum Aguntum, abgerufen am 20. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Via Julia Augusta führte von Aquilea über Plöckenpass und Gailbergsattel ins Drautal und teilte sich bei Irschen. Der westliche Teil führte nach Aguntum, der östliche Zweig nach Teurnia bei Spittal an der Drau.

Bei Irschen wurden bei Grabungen im Jahr 2016 die Reste einer Höhensiedlung aus der Zeit zwischen dem vierten und dem sechsten Jahrhundert entdeckt.<ref>Römerstraße ober Irschen entdeckt. 23. Juli 2016, abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref>

Bereits aus dem Jahr 1209 gibt es Aufzeichnungen, dass im Oberen Drautal geflößt wurde. Hauptsächlich transportiert wurden Holz, Holzkohle, Eisenwaren und Stoffe. Besonders im 17. Jahrhundert war der Fluss ein wichtiges Transportmittel für Sägewerke und später für Zellulosefabriken. Mit dem Bau der Eisenbahn verlor die Flößerei an Bedeutung, endgültig aufgegeben wurde sie in der Mitte des 20. Jahrhunderts.<ref>Oberes Drautal in Kärnten: Von der alten Tradition des „Flößens“ osttirol-heute.at. Abgerufen am 20. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Wichtige Wirtschaftsbetriebe im Oberen Drautal sind Alpha Tech Präzisionsbau GmbH, KVS SANSYSTEM-Fertigbäder GmbH, Weissenseer Holz-System-Bau GmbH, Holzbau THALMANN,<ref>Oberes Drautal: Wirtschaftslandesrat besucht Unternehmer. MeinBezirk.at, 16. Februar 2022, abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref> sowie die bereits 1935 gegründete WinklerBau GmbH.<ref>Greifenburg: Oberdrautaler Unternehmen feierte 85-jähriges Jubiläum. MeinBezirk.at, 20. Dezember 2022, abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref>

Datei:Landeplatz Greifenburg.JPG
Landeplatz für Paragleiter in Greifenburg

Fremdenverkehr

Die Region Oberes Drautal bietet vor allem Sport- und Freizeitaktivitäten in der freien Natur, vom Radfahren, Lamatrekking, Paragleiten, Segeln und Surfen, Klettern, Golfen oder Bogenschießen bis hin zum Kanuwandern auf der Drau.<ref>Oberes Drautal als größter Outdoorpark. ORF, 2010, abgerufen am 20. Dezember 2022.</ref>

Datei:Drauradweg.jpg
Der Drauradweg bei Steinfeld

Verkehr

Literatur

  • Peter Pirker: Aus dem Gedächtnis in die Erinnerung - die Opfer des Nationalsozialismus im Oberen Drautal. Drava-Verlag, Klagenfurt, Wien 2012, ISBN 978-3-85435-677-6.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Geographische Raumeinheiten Kärntens