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Kazincbarcika

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Kazincbarcika
[[Datei:{{#property:P94}}|rahmenlos|90px|alt=|Wappen von Kazincbarcika]]
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Nordungarn
Komitat: Borsod-Abaúj-Zemplén
Kleingebiet bis 31.12.2012: Kazincbarcika
Kreis: Kazincbarcika
Koordinaten: 48° 15′ N, 20° 38′ OKoordinaten: 48° 15′ 20″ N, 20° 38′ 21″ O
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Höhe: 137 m
Fläche: 36,70 km²
Einwohner: 23.608 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 643 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 48
Postleitzahl: 3700
KSH-kód: 06691
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Péter Szitka<ref>Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Kazincbarcika. Nemzeti Választási Iroda, 2. August 2024, abgerufen am 10. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (MSZP-DK-Momentum-Párbeszéd-Zöldek)
Postanschrift: Fõ tér 4.
3700 Kazincbarcika
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Polgármesteri Hivatal Kazincbarcika.jpg
Rathaus
Datei:Szőke Gábor Miklós – Unikornis.jpg
Skulptur Unikornis

Kazincbarcika [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈkɒzintsbɒrtsikɒ] ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén. Die Stadt ist durch Industrie geprägt.

Geografische Lage

Kazincbarcika liegt 21 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes Miskolc am rechten Ufer des Flusses Sajó. Nachbargemeinden sind Sajókaza, Szuhakálló, Múcsony, Berente, Alacska, Kondó, Tardona, Bánhorváti, Nagybarca und Sajóivánka.

Geschichte

Die Stadt ging aus den drei Siedlungen Sajókazinc, Barcika und Berente hervor, die teilweise schon im 13. Jahrhundert erwähnt wurden.

In der ehemals landwirtschaftlich geprägten Gegend führte der Kohleabbau ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. In der Stadt befand sich nach 1945 eines der vier Internierungslager der ÁVH des kommunistischen Regimes in Ungarn.

Der Aufbau der Stadt begann 1951; schon nach zwei Jahren wurden die ersten Wohnungen übergeben. In den 1960er Jahren begann die Stadt schnell zu wachsen. Aus ganz Nordungarn kamen Zuzügler, vor allem Jugendliche. Das Chemiewerk von Borsod, heute BorsodChem wurde im Jahre 1963 gegründet, wodurch in der Stadt viele weitere Arbeitsplätze entstanden. In den 1980er Jahren wurden jedoch viele Bergwerke geschlossen, was zum Verlust zahlreicher Arbeitsplätze führte.

Einrichtungen

In der Stadt gibt es drei Kindergärten, elf Grundschulen, eine Musikschule, fünf Mittelschulen und ein Gymnasium. Die Mittelschulen besuchen auch Kinder aus der Umgebung der Stadt. Seit 1953 hat Kazincbarcika ein Krankenhaus. Das neue Gebäude wurde 1969 übergeben und 2005 renoviert. Es gibt zudem eine Schwimmhalle, eine Kunsteisbahn und einen Sportplatz.

Kultur und Tourismus

Zu den kulturellen Einrichtungen der Stadt gehören das Béni-Egressy-Kulturhaus und die Bibliothek. In der Stadt gibt es mehr als 40 Statuen, zwei reformierte Kirchen, eine griechisch-katholische Kirche und zwei römisch-katholische Kirchen. Alljährlich finden verschiedene, teilweise internationale Festivals in Kazincbarcika statt, wie das internationale Theaterfest, das internationale Blasmusikfestival und der „Kazincbarcikaer Sommer“.

Es gibt Möglichkeiten, Ausflüge in das südlich gelegene Bükk-Gebirge oder zur Tropfsteinhöhle von Aggtelek zu machen. Weiterhin gibt es Badetourismus in der Stadt.

Sport

Städtepartnerschaften

Es bestehen folgende Städtepartnerschaften: <ref>Testvérvárosok. In: kazincbarcika.hu. Abgerufen am 9. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zu weiteren Städten und Gemeinden in Europa bestehen enge Verbindungen, wenn auch nicht in Form einer offiziellen Partnerschaft. Wegen der sowohl breitgefächerten als auch intensiven Beziehungen zu europäischen Städten wurde Kazincbarcika im September 1999 vom Europäischen Rat mit dem Europa-Diplom ausgezeichnet.<ref>Kazincbarcika 1999 - Az év krónikája. Jahreschronik 1999 von Kazincbarcika. In: Barcikai históriás. Abgerufen am 9. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Sehenswürdigkeiten

  • Griechisch-katholische Kirche Teológus Szt. János apostol és evangélista, erbaut 1995
  • Reformierte Kirchen, in Kazincbarcika-Alsó und Kazincbarcika-Felső, erbaut im 18. bzw. 19. Jahrhundert im barocken Stil
  • Römisch-katholische Kirche Avilai Szent Teréz, erbaut 1913
  • Römisch-katholische Kirche Szent Család, erbaut 2003 bis 2007 nach Plänen von Róza Kiss

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Kazincbarcika