Verteidigungsetat
Der Verteidigungshaushalt, auch Verteidigungsbudget oder Verteidigungsetat (auch mit dem Präfix „Wehr-“ oder „Militär-“) genannt, umfasst alle Investitionen und Geldausgaben, die ein Staat über einen eingegrenzten Zeitraum hinweg für strategische Aktivposten tätigt. Erweiterte Definitionen erstrecken sich, neben den Verteidigungshaushalten der souveränen Staaten, auf die Militärausgaben derjenigen wenigen nichtstaatlichen politischen Akteure mit einem konstanten Zugriff auf finanzielle Ressourcen, die ihnen einen flexiblen Gewalteinsatz zu politischen Zwecken erlauben. Dazu zählen vor allem paramilitärische Vereinigungen.
Beschreibung
Ein Verteidigungsetat wird meist im jährlichen Turnus veranschlagt, auch wenn viele Investitionen für einen wesentlich längeren Zeitraum vorgesehen sind. Ein in regelmäßigen Abständen veranschlagter Verteidigungshaushalt ging, historisch betrachtet, aus dem Übergang von zweckgebunden ausgehobenen oder angeworbenen Streitkräften (beispielsweise Bauernheere respektive Landsknechte) zu stehenden Heeren einher.
Die Konfliktforschung befasst sich mit Verteidigungsausgaben als einem Faktor, der gewalttätige politische Konflikte begünstigen kann, während die Internationalen Beziehungen in einem komparativen Rahmen untersuchen, unter welchen Umständen getätigte Verteidigungsausgaben das Sicherheitsdilemma auslösen, beispielsweise im Rahmen eines Rüstungswettlaufes.
Über den seit Jahrzehnten größten Verteidigungshaushalt in einer Größenordnung von mehreren hundert Milliarden US-Dollar pro Jahr verfügen die Vereinigten Staaten. Die internationale Vergleichbarkeit und Aussagekraft der aufgeführten Zahlen wird unter anderem durch die mangelnde Berücksichtigung der je nach Land unterschiedlich hohen Einstandspreise beeinträchtigt, die im Militärbereich nur unzureichend untersucht sind. Schätzungen auf Basis von Kaufkraftparität sind insbesondere bei Entwicklungs- und Schwellenländern in vielen Fällen um ein Vielfaches höher als hier genannt, wodurch sich die tatsächlichen Verhältnisse der Ausgaben verschieben.<ref>Peter E. Robertson: The Real Military Balance: International Comparisons of Defense Spending. In: Review of Income and Wealth. 2022. doi:10.1111/roiw.12536</ref><ref>Frequently asked questions. Stockholm International Peace Research Institute, abgerufen am 3. August 2022.</ref>
Definitionsansätze
Das Stockholmer Institut für Friedensforschung (SIPRI), ein in den Internationalen Beziehungen anerkanntes Forschungsinstitut, definiert die Finanzierung folgender strategischer Kapazitäten als Verteidigungshaushalt:<ref>The SIPRI definition of military expenditure. In: Military Spending and Armament. Stockholm International Peace Research Institute, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Juli 2009; abgerufen am 1. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Streitkräfte, darunter alle Kontingente, die ein Staat für Friedensmissionen bereitgestellt hat
- Verteidigungsministerien sowie alle Behörden, die an der Ausarbeitung und Durchführung militärisch relevanter Projekte beteiligt sind
- paramilitärische Kräfte, die für militärische Operationen ausgebildet, ausgerüstet und bereitgestellt werden
- die militärische Nutzung des Weltraums
Typischerweise umfasst ein Verteidigungshaushalt folgende Aktivposten:
- Personalausgaben, darunter
- alle laufenden Ausgaben für militärisches und ziviles Personal
- reguläre Pensionen des militärischen Personals
- Sozialtransfers für das Personal sowie ihre Familien
- Operations- und Betriebskosten
- militärische Forschung und Entwicklung (Research & Development, R&D)
- militärische Baukosten
- militärische Entwicklungshilfe
Mangels unmittelbaren Bezuges zum militärischen Zweck eines Verteidigungshaushaltes schließt das SIPRI folgende Posten von seinen Berechnungen aus:
- Zivilschutz
- Folgekosten bereits getätigter Investitionen, wie Sozialleistungen für Veteranen, Demobilisierungskosten, Ausgaben für die zivile Nutzung militärischer Liegenschaften und Rüstungsgüter sowie Entwaffnungs- und Entschärfungskosten
Die volkswirtschaftlichen Kosten bzw. Einsparungen im Verteidigungsetat dadurch, dass der Sold von Wehrpflichtigen generell niedriger liegt als das Gehalt, das denselben Personen bzw. den Berufssoldaten bei freiwilliger Beschäftigung in den Streitkräften gezahlt werden müsste, bzw. als das Einkommen, dass den Wehrpflichtigen durch die Zeit des Wehrdienstes in anderen Berufen entgeht, wird grundsätzlich nicht im Verteidigungsetat bilanziert. Vergleiche der Finanzausstattung von Freiwilligenarmeen und Armeen mit Wehrpflichtigen sind dadurch nur begrenzt aussagekräftig.
Weltweite Entwicklung
Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut beziffert die weltweiten Verteidigungsausgaben auf 1,531 Billionen US-Dollar für das Jahr 2009, was einen Realanstieg von 6 % gegenüber dem Vorjahr und von 49 % gegenüber dem Jahr 2000 bedeute. Dies entspreche einem Anteil am Weltbruttoinlandsprodukt von 2,7 % und einem Pro-Kopf-Aufwand von 224 US-Dollar. Das größte Wachstum in diesem Bereich verzeichne Osteuropa mit einem Anstieg von 108 Prozent innerhalb von zehn Jahren.<ref name="SIPRI2">Recent trends in military expenditure. Stockholm International Peace Research Institute, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Februar 2011; abgerufen am 1. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Russland weist geheime oder «geschlossene» Posten bei den Haushaltsausgaben auf, welche sich auf insgesamt 4,6 % des BIP belaufen. „Es ist wahrscheinlich, dass hier nicht Ausgaben für Bildung oder Gesundheit verschleiert werden sollen, sondern weitere Aufwendungen für militärische Zwecke und Geheimdienstoperationen.“ meinte die NZZ im Jahr 2015.<ref>Russlands imperialer Irrweg. In: NZZ, 19. Juni 2015</ref>
2024 beliefen sich die weltweiten Verteidigungsausgaben auf 2,718 Billionen US $ (Zahlenformat gemäß langer Skala, SIPRI verwendet die in den USA übliche kurze Skala, also 2718 Billionen; ausgeschrieben 2.718.000.000.000), das entspricht 2,5 % des Welt-BIP und 334 $ pro Kopf, ein Anstieg um 9,4 % gegenüber dem Vorjahr, der größte jährliche Anstieg seit mindestens 1988, und um 37 % gegenüber 2015. Grund für den starken Anstieg ist vor allem der Krieg in der Ukraine sowie die zunehmenden Spannungen in Asien, Ozeanien und im Nahen Osten.<ref>Xiao Liang, Nan Tian, Diego Lopes da Silva, Lorenzo Scarazzato, Zubaida Karim and Jade Guiberteau Ricard : TRENDS IN WORLD MILITARY EXPENDITURE, 2024. (PDF) SIPRI, April 2025, abgerufen am 15. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2008
Laut SIPRI brachten die Vereinigten Staaten von den weltweiten Verteidigungsausgaben im Jahr 2008 43 % auf, gefolgt von der Volksrepublik China mit 6,6 %, Frankreich mit 4,2 % und dem Vereinigten Königreich mit 3,8 %.<ref name="SIPRI2" />
Die untere Tabelle gibt die Schätzung des Stockholmer Friedensforschungsinstituts über den Verteidigungsetat 2008 der 15 Staaten mit den größten Verteidigungsetats der Welt wieder.<ref>The 15 major spender countries in 2008 (table). In: Stockholm International Peace Research Institute. Military Spending and Armament. Stockholm International Peace Research Institute; abgerufen am 14. Juli 2009.</ref>
| Rang | Land | Ausgaben<ref group="A" name="A" /> (Mrd. USD) |
Anteil an den weltweiten Ausgaben<ref group="A" name="A" /> |
Pro-Kopf- Ausgaben<ref group="A" name="A" /> (in USD) |
Anteil am BIP (2007)<ref group="A" name="A" /> |
Veränderung ggü. 1999 (%) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten | 607,0 | 41,5 | 1.967 | 4,0 | 66,5 |
| 2 | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China | (84,9) | (5,8) | (63) | (2,0) | 194 |
| 3 | Datei:Flag of France.svg Frankreich | 65,7 | 4,5 | 1.061 | 2,3 | 3,5 |
| 4 | Datei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich | 65,3 | 4,5 | 1.070 | 2,4 | 20,7 |
| 5 | Datei:Flag of Russia.svg Russland | (58,6) | (4,0) | (413) | (3,5) | 173 |
| 6 | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | 46,8 | 3,2 | 568 | 1,3 | −11,0 |
| 7 | Datei:Flag of Japan.svg Japan | 46,3 | 3,2 | 361 | 0,9 | −1,7 |
| 8 | Datei:Flag of Italy.svg Italien | 40,6 | 2,8 | 689 | 1,8 | 0,4 |
| 9 | Datei:Flag of Saudi Arabia.svg Saudi-Arabien | 38,2 | 2,6 | 1.511 | 9,3 | 81,5 |
| 10 | Datei:Flag of India.svg Indien | 30,0 | 2,1 | 25 | 2,5 | 44,1 |
| 11 | Datei:Flag of South Korea.svg Südkorea | 24,2 | 1,7 | 501 | 2,7 | 51,5 |
| 12 | Datei:Flag of Brazil.svg Brasilien | 23,3 | 1,6 | 120 | 1,5 | 29,9 |
| 13 | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada | 19,3 | 1,3 | 581 | 1,2 | 37,4 |
| 14 | Datei:Flag of Spain.svg Spanien | 19,2 | 1,3 | 430 | 1,2 | 37,7 |
| 15 | Datei:Flag of Australia (converted).svg Australien | 18,4 | 1,3 | 876 | 1,9 | 38,6 |
Anmerkung:<ref group="A" name="A">Angaben in Klammern sind Schätzungen, während das saudische Verteidigungsbudget möglicherweise Ausgaben für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung enthält und damit unter Umständen überschätzt wurde.</ref> <references group="A" />
2011
Daten nach Angaben von SIPRI<ref>Simon Rogers: Military spending: how much does the military cost each country, listed. 17. April 2012, abgerufen am 13. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2013
Kursive Daten sind Schätzungen. Daten der V.A.E. betreffen das Jahr 2012.†in konstanten Preisen von 2012
2016
Daten nach Angaben von SIPRI<ref>World Military Spending 2017. (PDF) SIPRI, abgerufen am 9. Juli 2017.</ref>
2018
Daten nach Angaben von SIPRI<ref>Trends in world military expenditure, 2018. (PDF) In: SIPRI. Abgerufen am 1. September 2019.</ref>
Kursive Daten sind Schätzungen.
2022
Daten nach Angaben von SIPRI<ref>Trends in World Military Expentiture, 2022. Abgerufen am 23. Oktober 2023.</ref>
Kursive Daten sind Schätzungen.
2024
Daten nach Angaben von SIPRI<ref>xiao liang, nan tian, diego lopes da silva, lorenzo scarazzato, zubaida karim and jade guiberteau ricard: TRENDS IN WORLD MILITARY EXPENDITURE, 2024. (PDF) In: SIPRI. April 2025, abgerufen am 11. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kursive Daten sind Schätzungen.
Deutschland
| Anteil der Militärausgaben Deutschlands am Bruttoinlandsprodukt | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Prozent | |||
| 1953 | 3,97 % | |||
| 1954 | 3,74 % | |||
| 1955 | 3,84 % | |||
| 1956 | 3,41 % | |||
| 1957 | 3,90 % | |||
| 1958 | 2,79 % | |||
| 1959 | 4,17 % | |||
| 1960 | 3,77 % | |||
| 1961 | 3,74 % | |||
| 1962 | 4,50 % | |||
| 1963 | 4,90 % | |||
| 1964 | 4,38 % | |||
| 1965 | 4,09 % | |||
| 1966 | 3,91 % | |||
| 1967 | 4,08 % | |||
| 1968 | 3,41 % | |||
| 1969 | 3,40 % | |||
| 1970 | 3,01 % | |||
| 1971 | 3,06 % | |||
| 1972 | 3,17 % | |||
| 1973 | 3,16 % | |||
| 1974 | 3,26 % | |||
| 1975 | 3,28 % | |||
| 1976 | 3,14 % | |||
| 1977 | 3,04 % | |||
| 1978 | 3,05 % | |||
| 1979 | 2,96 % | |||
| 1980 | 2,96 % | |||
| 1981 | 3,04 % | |||
| 1982 | 3,03 % | |||
| 1983 | 3,03 % | |||
| 1984 | 2,93 % | |||
| 1985 | 2,87 % | |||
| 1986 | 2,79 % | |||
| 1987 | 2,77 % | |||
| 1988 | 2,64 % | |||
| 1989 | 2,53 % | |||
| 1990 | 2,52 % | |||
| 1991 | 2,00 % | |||
| 1992 | 1,86 % | |||
| 1993 | 1,69 % | |||
| 1994 | 1,55 % | |||
| 1995 | 1,50 % | |||
| 1996 | 1,47 % | |||
| 1997 | 1,41 % | |||
| 1998 | 1,39 % | |||
| 1999 | 1,40 % | |||
| 2000 | 1,36 % | |||
| 2001 | 1,32 % | |||
| 2002 | 1,33 % | |||
| 2003 | 1,32 % | |||
| 2004 | 1,27 % | |||
| 2005 | 1,07 % | |||
| 2006 | 1,20 % | |||
| 2007 | 1,17 % | |||
| 2008 | 1,21 % | |||
| 2009 | 1,31 % | |||
| 2010 | 1,27 % | |||
| 2011 | 1,21 % | |||
| 2012 | 1,24 % | |||
| 2013 | 1,19 % | |||
| 2014 | 1,15 % | |||
| 2015 | 1,14 % | |||
| 2016 | 1,15 % | |||
| 2017 | 1,15 % | |||
| 2018 | 1,17 % | |||
| 2019 | 1,26 % | |||
| 2020 | 1,37 % | |||
| 2021 | 1,32 % | |||
| 2022 | 1,38 % | |||
| 2023 | 1,52 % | |||
| 2024 | 1,89 % | |||
| 2025 | 2,27 % | |||
| Datenquelle: SIPRI<ref>SIPRI Military Expenditure Database. Abgerufen am 28. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | ||||
Kalter Krieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Es hatte keine Streitkräfte und damit auch keinen Verteidigungshaushalt. Der Aufbau von Streitkräften erfolgte in der DDR zunächst nominell in Form von Polizeikräften (ab 1948, „Bereitschaften der Volkspolizei“, ab 1952: Kasernierte Volkspolizei). In der Bundesrepublik entstand 1950 das Amt Blank zur Vorbereitung der Wiederbewaffnung. Die Kosten dieser Organisationen wurden nicht als Verteidigungshaushalt ausgewiesen. Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR wurde 1956 gegründet. Die Bundeswehr wurde 1955 gegründet und die Bundesrepublik wurde am 6. Mai 1955 Mitglied der NATO. Bedingt durch die Umstände des Kalten Krieges stiegen die Verteidigungsetats beider deutscher Staaten Ende der 1950er Jahre stark an. 1960 umfasste der Verteidigungsetat der Bundesrepublik Deutschland 7,45 Milliarden DM und der Anteil am Bundeshaushalt betrug 24,6 Prozent.
Seit dem Mauerbau 1961 stabilisierten sich die Rüstungsausgaben im Westen. Die Rüstungsausgaben in der DDR stiegen jedoch weiter an. 1968 wurde der Verteidigungsetat um 60 % erhöht.<ref>Von ZEIT zu ZEIT. In: Die Zeit, Nr. 51/1967.</ref> Die offizielle Entspannungspolitik der 1970er-Jahre hinterließ im Verteidigungsetat keine Spuren. Die größten Steigerungsraten des Verteidigungshaushaltes fallen in diese Zeit. Erst mit dem Antritt der Regierung Helmut Kohl (1982) sanken die prozentualen Steigerungsraten im Haushalt des Verteidigungsministeriums wieder. 1990 (in diesem Jahr trat die DDR der Bundesrepublik bei) betrug der Verteidigungsetat einschließlich des NVA-Haushaltes für das 2. Halbjahr rund 57,54 Milliarden DM; dies waren 15,1 Prozent des Bundeshaushaltes.
Friedensdividende bis 1999
Nach der Wende kürzte die damalige Regierung unter Bundeskanzler Helmut Kohl den Verteidigungsetat massiv. Wegen des Wegfalls der Bedrohung durch den Warschauer Pakt konnte die NVA in die Bundeswehr integriert und der Personalbestand der Bundeswehr massiv reduziert werden. Man nannte und nennt dies „Friedensdividende“. In den Jahren bis 1997 kam es jährlich zu deutlichen Kürzungen. Auch in den Folgejahren (1998 bis 2005 regierte eine rot-grüne Koalition unter Gerhard Schröder) sank der Verteidigungshaushalt inflationsbereinigt nahezu jedes Jahr.
- 1999
Der Verteidigungshaushalt 1999 betrug 47,52 Milliarden DM (24,30 Milliarden Euro), davon entfielen:
- 50,24 Prozent bzw. 23,84 Milliarden DM (12,19 Milliarden Euro) auf die Personalausgaben
- 15,61 Prozent bzw. 7,42 Milliarden DM (3,79 Milliarden Euro) auf die militärischen Beschaffungen
- 15,19 Prozent bzw. 7,22 Milliarden DM (3,69 Milliarden Euro) auf die sonstigen Betriebsausgaben
- 8,79 Prozent bzw. 4,18 Milliarden DM (2,14 Milliarden Euro) auf Materialerhaltung und -betrieb
- 5,30 Prozent bzw. 2,52 Milliarden DM (1,29 Milliarden Euro) auf Forschung, Entwicklung und Erprobung
- 3,94 Prozent bzw. 1,87 Milliarden DM (0,96 Milliarden Euro) auf die militärischen Anlagen
- 0,93 Prozent bzw. 0,44 Milliarden DM (0,23 Milliarden Euro) auf sonstige Investitionen.
Das entsprach einem Anteil von 74,22 Prozent bzw. 35,27 Milliarden DM (18,03 Milliarden Euro) für die Betriebskosten und 25,78 Prozent bzw. 12,25 Milliarden DM (6,26 Milliarden Euro) für verteidigungsinvestive Ausgaben (Entwicklung und Beschaffung neuer Ausrüstung).
Aufrüstung ab 2022
Der Haushalt umfasste 2019 43,23 Milliarden Euro<ref name=":1" /> 2020 45,65 Milliarden Euro<ref name=":1" /> und 2021 46,93 Milliarden Euro.<ref name=":1" />
Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine wurde mit dem Bundeswehrfinanzierungs- und sondervermögensgesetz ein Sondervermögen des Bundes mit der Bezeichnung „Sondervermögen Bundeswehr“ errichtet.<ref>Art. 1 des Gesetzes vom 1. Juli 2022 (BGBl. I S. 1030)</ref> Mit diesem werden im mehrjährigen Durchschnitt von maximal fünf Jahren zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf Basis der aktuellen Regierungsprognose für Verteidigungsausgaben nach NATO-Kriterien bereitgestellt (§ 1 Abs. 2 des Gesetzes). Diese Kreditermächtigung entspricht einem Neukredit im Maßstab des doppelten Verteidigungsetats und wird von den Kreditobergrenzen der Schuldenregel ausgenommen.<ref>Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 87a). BR-Drs. 123/22 vom 17. März 2022.</ref><ref>Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung eines „Sondervermögens Bundeswehr“ (Bundeswehrsondervermögensgesetz - BwSVermG) BR-Drs. 124/22 vom 17. März 2022.</ref><ref>Dorothee Frank: Schuldenbremse trifft Verteidigung. Behörden Spiegel, 8. Februar 2022.</ref> In seiner Rede am 27. Februar 2022 vor dem Deutschen Bundestag sprach Bundeskanzler Scholz davon, das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Rüstung und zusätzlich die Erhöhung des Wehretats auf über 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anzustreben. Später war dann allerdings nur noch die Rede davon, mit den 100 Milliarden Euro Sondervermögen über vier Jahre verteilt den Wehretat auf über 2 Prozent des BIPs zu steigern.<ref>Christoph von Marschall: Scholz hat seine Zusagen schon wieder einkassiert. In: Der Tagesspiegel. 8. April 2022, abgerufen am 21. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Deutschland
Verteidigungshaushalt/Verteidigungsausgaben in Mrd. Euro | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
| Bruttoinlandsprodukt (BIP)<ref>Bruttoinlandsprodukt - Bundesfinanzministerium - BMF-Monatsbericht Februar 2026. Abgerufen am 27. März 2026.</ref> in Mrd. EUR | 2799,3 | 2866,5 | 2984,5 | 3087,0 | 3195,2 | 3333,1 | 3434,0 | 3537,3 | 3450,7 | 3682,3 | 3989,4 | 4219,3 | 4329,0 | 4470,5 | |
| Verteidigungshaushalt<ref name=":1">Bundeshaushalt digital - Bundeshaushalt -. Abgerufen am 30. Juli 2024.</ref> in Mrd. EUR | 31,87 | 33,26 | 32,44 | 32,97 | 34,29 | 37,00 | 38,52 | 43,23 | 45,65 | 46,93 | 50,40 | 50,12 | 51,95 | 62,31 | 82,69 |
| Verteidigungshaushalt incl. Sondervermögen in Mrd. EUR | 50,49<ref name=":0">Bundeshaushaltsplan 2023. In: Bundeshaushalt.de. Abgerufen am 30. August 2024.</ref> | 58,53<ref name=":0" /> | 71,75<ref>Bundeshaushalt 2024. In: Bundeshaushalt.de. Abgerufen am 30. Juli 2024.</ref> | 86,37<ref>Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Bundeswehr" (1491). (PDF) In: Bundeshaushalt.de. Abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref> | 108,20<ref>Wirtschaftsplan des Sondervermögens "Bundeswehr" (1491). (PDF) In: Bundeshaushalt.de. Abgerufen am 6. Dezember 2025.</ref> | ||||||||||
| Anteil des Verteidigungshaushaltes incl. Sondervermögen am BIP | 1,14 % | 1,16 % | 1,09 % | 1,06 % | 1,07 % | 1,11 % | 1,12 % | 1,22 % | 1,32 % | 1,28 % | 1,28 % | 1,39 % | 1,66 % | 1,93 % | |
| Verteidigungsausgaben nach NATO-Kriterien in Mrd. EUR
2012–2013<ref>Defence Expenditure of NATO Countries (2011-2018). (PDF) NATO, 14. März 2019, abgerufen am 27. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2014–2025<ref>The Secretary General’s Annual Report. (PDF) In: NATO.int. 26. März 2026, S. 65, abgerufen am 27. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
36,17 | 34,59 | 34,75 | 35,90 | 37,60 | 40,27 | 42,13 | 46,94 | 51,40 | 52,43 | 58,27 | 67,62 | 86,64 | 106,901 | |
| Anteil der Verteidigungsausgaben nach NATO-Kriterien am BIP
in EUR 2012–13<ref>Defence Expenditure of NATO Countries (2011-2018). (PDF) NATO, 14. März 2019, abgerufen am 27. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2014–2025<ref>The Secretary General’s Annual Report. (PDF) In: NATO.int. 26. März 2026, S. 67, abgerufen am 27. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
1,31 % | 1,22 % | 1,16 % | 1,16 % | 1,18 % | 1,21 % | 1,23 % | 1,32 % | 1,49 % | 1,43 % | 1,46 % | 1,60 % | 2,00 % | 2,39 %1 | |
1 Die Angaben sind geschätzt.
China
- März 2004 bis März 2005: 245 Mrd. Yuan (26,7 Mrd. Euro)
- März 2005 bis März 2006: 281 Mrd. Yuan (30,7 Mrd. Euro)
- März 2006 bis März 2007: 283,8 Mrd. Yuan (31 Mrd. Euro)<ref>China rüstet auf und droht Taiwan. wiwo.de, 4. März 2006, abgerufen am 4. März 2011.</ref>
- März 2007 bis März 2008: 350,9 Mrd. Yuan (38,3 Mrd. Euro)<ref>Chinas Verteiligunsbudget für 2007 auf gleichem Niveau der vergangenen Jahre. CRIonline, 4. März 2007, abgerufen am 4. März 2011.</ref>
- März 2008 bis März 2009: 375,75 Mrd. Yuan (41 Mrd. Euro)<ref>China verschreckt Pentagon. Tagesspiegel, 4. März 2008, abgerufen am 4. März 2011.</ref>
- März 2009 bis März 2010: 472,87 Mrd. Yuan (51,6 Mrd. Euro)<ref>Chinas Verteiligungsetat steigt 2009 leicht. China Botschaft, 5. März 2009, abgerufen am 4. März 2011.</ref>
- März 2010 bis März 2011: 532 Mrd. Yuan (58 Mrd. Euro)<ref>Chinesisches Militärs: Wollen Amerika nicht herausfordern. faz.net, 4. März 2010, abgerufen am 4. März 2011.</ref>
- März 2011 bis März 2012: 601 Mrd. Yuan (65,6 Mrd. Euro)<ref>China erhöht Militärausgaben. Zeit Online, 4. März 2011; abgerufen am 4. März 2011.</ref>
- März 2012 bis März 2013: 670,3 Mrd. Yuan (80 Mrd. Euro)<ref>manager: Aufrüstung: China stockt Militäretat um 11 Prozent auf. 4. März 2012, abgerufen am 28. Februar 2025.</ref>
- März 2013 bis März 2014: 720,2 Mrd. Yuan (88 Mrd. Euro)<ref>China - german.china.org.cn - Chinas Militärbudget 2013 erhöht sich um 10,7% auf knapp 88 Mrd. Euro. Abgerufen am 28. Februar 2025.</ref>
- März 2014 bis März 2015: 808,2 Mrd. Yuan (95 Mrd. Euro)<ref>Höherer Verteidigungsetat dient verstärktem Friedensengagement Chinas - Radio China International. Abgerufen am 28. Februar 2025.</ref>
- März 2015 bis März 2016: 890 Mrd. Yuan (125 Mrd. Euro)<ref>China - german.china.org.cn - Militärbudget: China fordert vorurteilsfreie Bewertung. Abgerufen am 28. Februar 2025.</ref>
- März 2016 bis März 2017: 954 Mrd. Yuan (131 Mrd. Euro)<ref>Beijing looks to make military savings – DW – 03/28/2016. Abgerufen am 28. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- März 2017 bis März 2018: 1044 Mrd. Yuan (142 Mrd. Euro)<ref>China verlangsamt seine Aufrüstung – DW – 06.03.2017. Abgerufen am 1. März 2025.</ref>
- März 2018 bis März 2019: 1110 Mrd. Yuan (142 Mrd. Euro)<ref>China boosts defense spending for 2018 – DW – 03/05/2018. Abgerufen am 1. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- März 2019 bis März 2020: 1190 Mrd. Yuan (156 Mrd. Euro)<ref>China’s Military Budget 2019: Numbers Do Matter When Intentions Remain Strong – Center For Land Warfare Studies (CLAWS). Abgerufen am 1. März 2025.</ref><ref>Business Insider Deutschland: Chinas Militärausgaben steigen deutlich — doch Experten haben Zweifel an den Zahlen. 14. März 2019, abgerufen am 1. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Viele Militärausgaben werden in China allerdings durch andere Haushaltsposten abgedeckt. Die genauen Ausgaben für das Militär werden nicht bekannt gegeben. Der tatsächliche Verteidigungsetat wird auf das zwei- bis dreifache geschätzt.
Frankreich
Im Jahr 2019 beträgt der Verteidigungsetat etwa 44,4 Milliarden Euro (inkl. Pensionen) bzw. 35,8 Milliarden Euro ohne Berücksichtigung von Pensionsverpflichtungen. Das Effektiv zur Verfügung stehende Budget für die französischen Streitkräfte beträgt im Jahr 2020 ca. 37,60 Milliarden Euro. Der französische Militärhaushalt ist damit nach Deutschland mit 45,2 Mrd. € (2020) und Großbritannien, der dritthöchste Verteidigungshaushalt in Europa.<ref>Nicolas Gros-Verheyde: Le Royaume-Uni, premier budget de défense en Europe? Vrai ou Faux. In: B2 Le blog de l’Europe politique. 23. November 2018, abgerufen am 5. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
| Programme | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PIB Frankreich [Mrd. €] 2014–2022<ref>PIB en valeur (prix courants) - France | Insee. Abgerufen am 6. Januar 2025.</ref> | 2148,3 | 2196,9 | 2232,6 | 2295,7 | 2361,8 | 2436,1 | 2313,5 | 2497,5 | 2634,1 | 2822,5<ref>Les comptes de la Nation en 2023 − Les comptes de la Nation en 2023 | Insee. Abgerufen am 13. April 2025.</ref> | 2917,4<ref>Quel est le PIB de la France ? Abgerufen am 13. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |
| Verteidigungshaushalt (inkl. Pensionen) [Mrd. €] | 38,99 | 38,89 | 39,69 | 40,59 | 42,63 | 44,40 | 46,10 | 49,70 | 51,50 | 55,00 | 58,50 | 61,80 |
| Verteidigungshaushalt (ohne Pensionen) [Mrd. €] | – | 31,15 | 31,73 | 32,44 | 34,20 | 35,80 | 37,50 | 39,20 | 40,90 | 43,90 | 47,20 | 50,50 |
| % Militärhaushalt (inkl. Pensionen) / PIB | 1,81 % | 1,77 % | 1,78 % | 1,77 % | 1,81 % | 1,82 % | 1,99 % | 1,99 % | 1,96 % | 1,95 % | 2,01 % | |
| Quellen | <ref>Projet de loi de finances pour 2017 : Défense. Abgerufen am 5. Mai 2020.</ref> | <ref name="Wikiwix">Wikiwix’s cache. (PDF) Abgerufen am 5. Mai 2020.</ref> | <ref name="Wikiwix" /> | <ref>Nicolas Gros-Verheyde: Le Royaume-Uni, premier budget de défense en Europe? Vrai ou Faux. In: B2 Le blog de l’Europe politique. 23. November 2018, abgerufen am 5. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | <ref>Les députés votent le budget 2020 de la Défense, à nouveau en hausse. 30. Oktober 2019, abgerufen am 5. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), avec AFP).</ref> | <ref>Projet de loi de finances ANNÉE 2021. (PDF) In: defense.gouv.fr. Abgerufen am 11. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | <ref>Projet de loi de finances des Armées 2022 - LPM année 4 Website des Französischen Verteidigungsministeriums. Abgerufen am 30. Juni 2022.</ref> | <ref>Projet de loi de finances des Armées 2023 - LPM année 5. (PDF) In: Ministère de Armée France. 2023, abgerufen am 6. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | <ref>Projet de loi de finances des Armées 2024 – LPM année 1 Budget. Abgerufen am 2. Dezember 2023 (französisch).</ref> | <ref>Projet de loi de finances des Armées 2025 – LPM année 2. Abgerufen am 5. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
Zirka 10 % des französischen Wehretats fließen allein in die Atomstreitkräfte.
Vereinigte Staaten
Unter der Regierung von George W. Bush wurde der Verteidigungsetat der Vereinigten Staaten nach 2001 stark angehoben. Die Anhebung wird als maßgebliche Ursache für die Haushaltsdefizite der letzten Jahre gesehen. Der noch positive Haushaltssaldo im Jahr 2001 von 127 Mrd. Dollar kippte bereits 2002 ins Negative. 2002 lag das Haushaltsdefizit der Vereinigten Staaten bereits bei 158 Mrd. Dollar und 2005 bei 427 Mrd. Dollar. Laut aktuellen Schätzungen kostete z. B. der Irak-Krieg bis heute über 5 Billionen Dollar.<ref>Henning Hoff: Der Drei-Billionen-Krieg. In: Zeit Online. 26. Februar 2008, abgerufen am 6. Juni 2019.</ref>
| Jahr | Verteidigungsetat |
|---|---|
| 2000 | 375,9 Mrd. USD |
| 2001 | 378,9 Mrd. USD |
| 2002 | 425,5 Mrd. USD |
| 2003 | 484,3 Mrd. USD |
| 2004 | 527,8 Mrd. USD |
| 2005 | 553 Mrd. USD |
| 2006 | 561,6 Mrd. USD |
| 2007 | 576,3 Mrd. USD |
| 2008 | 618,9 Mrd. USD |
| 2009 | 668,6 Mrd. USD |
| 2010 | 687,1 Mrd. USD |
| 2011 | 698,3 Mrd. USD |
| 2012 | 662 Mrd. USD (geplant)<ref>Obama billigt US-Militärbudget unter Protest. In: Weser Kurier. Bremer Tageszeitungen, 1. Januar 2012, abgerufen am 1. August 2022.</ref> |
| 2015 | 577 Mrd. USD (gebilligt) |
| 2016 | 611 Mrd. USD (gem. SIPRI)<ref>Military expenditure by country, in constant (2017) US$ m. (PDF) In: sipri.org. Stockholm International Peace Research Institute, 2018, S. 17, abgerufen am 6. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2019 | 716 Mrd. USD<ref>USA: Donald Trump unterzeichnet Verteidigungsetat. In: Zeit Online. 14. August 2018, abgerufen am 6. Juni 2019.</ref> |
| 2020 | 738 Mrd. USD reuters.com |
| 2021 | 740 Mrd. USD<ref>US-Kongress überstimmt erstmals Trump-Veto – DW – 01.01.2021. Abgerufen am 11. Januar 2025.</ref> |
| 2022 | 768 Mrd. USD<ref>David Signer: Verteidigungsbudget der USA: 768 Milliarden für das Militär. In: Neue Zürcher Zeitung. 29. Dezember 2021, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 11. Januar 2025]).</ref> |
| 2023 | 858 Mrd. USD<ref>Maegan Vazquez: Biden signs vital $858 billion defense bill into law, nixing military’s Covid-19 vaccine mandate | CNN Politics. 23. Dezember 2022, abgerufen am 11. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2024 | 886 Mrd. USD<ref>US Lawmakers Pass Sweeping $886 Billion Defense Spending Bill. 14. Dezember 2023, abgerufen am 11. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| 2025 | 895 Mrd. USD<ref>Biden inks $895 bln US defense budget for 2025. 24. Dezember 2024, abgerufen am 11. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
(Ehemals) neutrale Staaten
Stand 2023, gemäß SIPRI:<ref>Trends in World Military Expenditure, 2023 (= SIPRI Fact Sheet). April 2024, Tabelle: The 40 countries with the highest military expenditure in 2023, S. 2, doi:10.55163/BQGA2180 (Ohne Österreich).</ref>
Finnland: 7,3 Mrd. US$
Österreich: 4,4 Mrd. US$<ref>SIPRI Military Expenditure Database. Abgerufen am 30. Januar 2025.</ref>
Schweden: 8,8 Mrd. US$
Schweiz: 6,3 Mrd. US$
Griechenland und die Türkei
Die Militärausgaben<ref name=":2">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig SIPRI Military Expenditure Database.] In: sipri.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> zwischen 2003 und 2024 in US-Dollar:
| Datei:Flag of Turkey.svg Türkei | Datei:Flag of Greece.svg Griechenland | |||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | in Mio. USD | in %/BIP | in Mio. USD | in %/BIP |
| 2024 | 24.979 | 1,9 % | 8.021 | 3,1 % |
| 2023 | 19.578 | 1,7 % | 7.015 | 2,9 % |
| 2022 | 15.037 | 1,7 % | 8.745 | 4,0 % |
| 2021 | 15.255 | 1,9 % | 8.300 | 3,8 % |
| 2020 | 15.783 | 2,2 % | 5.773 | 3,0 % |
| 2019 | 20.436 | 2,7 % | 5.383 | 2,6 % |
| 2018 | 19.649 | 2,5 % | 5.757 | 2,7 % |
| 2017 | 17.822 | 2,1 % | 5.088 | 2,6 % |
| 2016 | 17.827 | 2,1 % | 4.963 | 2,6 % |
| 2015 | 15.667 | 1,8 % | 4.818 | 2,5 % |
| 2014 | 17.577 | 1,9 % | 5.531 | 2,4 % |
| 2013 | 18.427 | 1,9 % | 5.655 | 2,4 % |
| 2012 | 17.694 | 2,0 % | 5.914 | 2,5 % |
| 2011 | 17.906 | 2,3 % | 7.129 | 2,2 % |
| 2010 | 17.690 | 2,4 % | 8.869 | 2,7 % |
| 2009 | 17.275 | 2,6 % | 11.455 | 3,3 % |
| 2008 | 16.119 | 2,3 % | 10.995 | 3,1 % |
| 2007 | 15.924 | 2,3 % | 9.891 | 2,8 % |
| 2006 | 16.511 | 2,5 % | 9.898 | 2,9 % |
| 2005 | 15.799 | 2,5 % | 9.520 | 2,9 % |
| 2004 | 16.689 | 2,8 % | 8.804 | 2,7 % |
| 2003 | 18.287 | 3,4 % | 8.008 | 2,6 % |
Russland und die Ukraine
Die Militärausgaben<ref name=":2" /> zwischen 2003 und 2024 in US-Dollar:
| Datei:Flag of Russia.svg Russland | Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine | |||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | in Mio. USD | in %/BIP | in Mio. USD | in %/BIP |
| 2024 | 148.967 | 7,1 % | 64.705 | 34,5 % |
| 2023 | 109.204 | 5,4 % | 64.908 | 36,5 % |
| 2022 | 102.367 | 4,6 % | 41.183 | 25,6 % |
| 2021 | 65.908 | 3,6 % | 6.898 | 3,4 % |
| 2020 | 61.713 | 4,1 % | 6.839 | 4,4 % |
| 2019 | 65.201 | 3,9 % | 6.262 | 4,1 % |
| 2018 | 61.609 | 3,7 % | 4.750 | 3,6 % |
| 2017 | 66.913 | 4,2 % | 3.648 | 3,2 % |
| 2016 | 69.245 | 5,4 % | 3.423 | 3,7 % |
| 2015 | 66.422 | 4,9 % | 3.503 | 3,8 % |
| 2014 | 84.697 | 4,1 % | 3.961 | 3,0 % |
| 2013 | 88.352 | 3,9 % | 4.386 | 2,4 % |
| 2012 | 81.469 | 3,7 % | 4.136 | 2,4 % |
| 2011 | 70.238 | 3,4 % | 3.685 | 2,3 % |
| 2010 | 58.720 | 3,6 % | 3.729 | 2,7 % |
| 2009 | 51.532 | 3,9 % | 3.452 | 2,8 % |
| 2008 | 56.184 | 3,1 % | 4.811 | 2,7 % |
| 2007 | 43.534 | 3,1 % | 4.096 | 2,9 % |
| 2006 | 34.518 | 3,2 % | 2.986 | 2,8 % |
| 2005 | 27.337 | 3,3 % | 2.405 | 2,8 % |
| 2004 | 20.955 | 3,3 % | 1.685 | 2,5 % |
| 2003 | 16.973 | 3,7 % | 1.428 | 2,7 % |
Siehe auch
Weblinks
- Datenbank des Stockholmer Friedensforschungsinstituts zu nationalen Verteidigungsausgaben (englisch)
- Datenbank der NATO zu den Verteidigungsausgaben ihrer Mitglieder (englisch, französisch)
- Rangliste der Länder mit den höchsten Verteidigungsausgaben, gemessen am BIP, im CIA World Factbook (englisch)
- zeitlicher Verlauf der Militärausgaben 1830-2019. Youtubevideo.
Einzelnachweise
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