Zum Inhalt springen

Dietrich Haarer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Dezember 2025 um 19:20 Uhr durch imported>Timk70 (deutsch).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Dietrich Haarer (* 23. Juni 1938 in Stuttgart<ref>Personalien. In: Physik-Journal. Band 2, Nr. 1, 2003, S. 26 (pro-physik.de).</ref><ref name="cv">Dietrich Haarer: Curriculum vitae. In: uni-bayreuth.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Januar 1999;.</ref>) ist ein deutscher Experimentalphysiker und Hochschullehrer. Er hält Patente im Bereich der optischen Informationsspeicher.<ref>Inventor: Dietrich Haarer. In: google.com. Abgerufen am 22. September 2025.</ref>

Leben und Wirken

Haarer studierte von 1957 bis 1966 an der Universität Stuttgart Physik.<ref name="cv"/> Er wurde 1969 mit einer Dissertation über ESR-Untersuchungen an Triplettexcitonen in Anthracen- und Naphthalin-Einkristallen promoviert. Im Anschluss ging er 1970 als Postdoctoral Fellow in die Forschungsabteilung des Computerherstellers IBM in San José (Vereinigte Staaten). Erst 1980 kehrte er nach Deutschland zurück, als ihn der Ruf auf den Lehrstuhl für experimentelle Physik der Universität Bayreuth erreichte.<ref>D. Haarer: Spielwiese für Physiker. In: Physikalische Blätter. Band 47, Nr. 11, 1991, S. 957, doi:10.1002/phbl.19910471102 (siehe Autoren-Kurzbiographie).</ref> Dort gilt er als einer der Gründerväter der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften.

Von 1991 bis 2000 war Haarer Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs „Nichtlineare Spektroskopie und Dynamik“.<ref>Chronik der Universität Bayreuth. In: uni-bayreuth.de. Abgerufen am 21. September 2025.</ref>

Von 1989 bis 2001 war er Mitglied im wissenschaftlich-technischen Beirat der Bayerischen Staatsregierung, in den Jahren 1990 und 1991 gehörte er einer vom Bundesforschungsminister einberufenen Perspektivkommission für das Kernforschungszentrum Karlsruhe an. Eine Berufung in den Wissenschaftsrat lehnte er 1993 aufgrund seiner zahlreichen Verpflichtungen ab.<ref name="pm"/>

1998 ließ Haarer sich in Bayreuth beurlauben, um für drei Jahre die Leitung des Forschungsbereichs Physik der Bayer AG in Leverkusen zu übernehmen.<ref name="pm"/> Von 2001 bis zu seiner Emeritierung forschte er wieder in Bayreuth.

Auszeichnungen

Schriften (Auswahl)

  • mit Hans Wolfgang Spiess (Hrsg.): Spektroskopie amorpher und kristalliner Festkörper. Springer, 1995, ISBN 978-3-7985-1024-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein