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Schwetzingen (<phonos file="LL-Q188 (deu)-Frank C. Müller-Schwetzingen.wav">anhören</phonos>/?) ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs, etwa 10 Kilometer westlich von Heidelberg und 15 Kilometer südöstlich von Mannheim. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar. Schwetzingen bildet mit den Gemeinden Oftersheim und Plankstadt ein durchgängig bebautes Siedlungsgebiet.
Bemerkenswert ist ihre weitgehend erhaltene barocke Schlossanlage inklusive Schlossgarten. Des Weiteren ist Schwetzingen ein Teil der Burgenstraße, einer 1954 gegründeten Ferienstraße von Mannheim nach Prag. Zum Stadtgebiet gehören keine weiteren Ortschaften.
Schwetzingen ist eine der fünf größten Städte des Rhein-Neckar-Kreises, ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden und seit dem 1. April 1993 Große Kreisstadt. Diesen Status erreichte der Ort durch reines Wachstum und ohne Eingemeindungen bzw. Zusammenlegung mit anderen Gemeinden.
Bis 2010 war Schwetzingen in die fünf Stadtgebiete Kernstadt, Oststadt, Südstadt, Schälzig und Hirschacker gegliedert. Mit Beschluss vom 19. Mai 2010 erweiterte der Gemeinderat die Unterteilung um die Einheiten Kleines Feld und Nordstadt, die von der Kernstadt abgespalten wurden.<ref>Schwetzinger Zeitung vom 21. Mai 2010 „Alte Schwächen ausgemerzt“</ref> Westlich des Ortskerns von Brühl besitzt Schwetzingen ferner mit den Schwetzinger Rheinwiesen eine unbebaute Exklave in den Rheinauen. Sie ist Teil des Landschafts- und Naturschutzgebietes Schwetzinger Rheinwiesen/Edinger Ried.
Das Stadtgebiet ist mit der südlichen Nachbargemeinde Oftersheim vollständig zusammengewachsen. Auch Plankstadt im Osten grenzt stellenweise direkt an Schwetzingen. In der Agglomeration der Stadt Schwetzingen leben somit über 44.500 Einwohner. Die drei Gemeinden besitzen daher auch dieselbe Postleitzahl (68723).
Siedlungsspuren auf Schwetzinger Gebiet existieren ab der Jungsteinzeit, darunter viele Bandkeramik-Funde. Der heutige Ort Schwetzingen wurde erstmals am 21. Dezember 766 im Lorscher Codex als „Suezzingen“ erwähnt.<ref>Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 750 21. Dezember 766 – Reg. 99. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 278, abgerufen am 18. April 2015.</ref> Funde von frühmittelalterlichen Gräbern zeigen, dass die so benannte Siedlung schon in das erste Drittel des 6. Jahrhunderts n. Chr. zurückgehen dürfte und es sich vermutlich um eine fränkische Gründung handelte.<ref>Ursula Koch: Schwetzingen im Lobdengau – die ersten fränkischen Siedler am unteren Neckar. In: Niklot Krohn, Ursula Koch (Hrsg.): Grosso Modo. Quellen und Funde aus Spätantike und Mittelalter. Festschrift für Gerhard Fingerlin (= Forschungen zu Spätantike und Mittelalter. Band 1). Verlag Bernhard Albert Greiner, Weinstadt 2012, ISBN 978-3-86705-069-2, S. 51–62.</ref> In einem Dokument aus dem Jahr 803 wird „Suezzingen Superiore“ genannt (so viel wie „Oberschwetzingen“). Ursprünglich gab es zwei Siedlungen, Ober- und Unterschwetzingen, die erst im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Dorf zusammenwuchsen. Gehörte das Gebiet anfangs zum Bistum Worms, so gelangte es bereits im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der Pfalzgrafen. Aus dem Jahr 1439 stammt die erste bekannte Einwohnerzahl: 230 Seelen.
Das Schwetzinger Wasserschloss wird erstmals 1350 erwähnt, als der Pfalzgraf bei Rhein Rudolf II. das Wohnrecht im Schloss erhielt. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde das Schloss zerstört und von KurfürstJohann Wilhelm bzw. dessen Vorgänger wieder aufgebaut. Ab 1720 diente es Kurfürst Carl Philipp nach seinem Auszug aus Heidelberg zunächst zeitweise als Ausweichresidenz; ab 1742 ließ es sein Nachfolger Karl Theodor zur Sommerresidenz ausbauen. 1750 wurde die „Neuen Stadt“ mit Schlossplatz geplant und angelegt, die das Ober- und Unterdorf miteinander verband. 1752 eröffnete das Schlosstheater.
1759 erhielt Schwetzingen das Marktrecht und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil ausgebaut.
19. und 20. Jahrhundert
Im Jahr 1803 fiel der Ort infolge des Reichsdeputationshauptschlusses mit der gesamten rechtsrheinischen Kurpfalz an Baden und wurde zum Amtssitz erhoben. 1833 erhielt die Gemeinde durch Großherzog Leopold die Stadtrechte. Ab 1850 setzte die Industrialisierung ein. Schwetzingen wurde unter anderem Sitz von Zigarren- und Konservenfabriken. Auch der Spargelanbau gewann an Bedeutung.
1924 wurden das Bezirksamt Schwetzingen aufgehoben und sein Gebiet mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt, aus welchem 1938 der Landkreis Mannheim entstand. 1931 erhielt die Stadt Schwetzingen einen erheblichen Gebietszuwachs durch Aufteilung der Schwetzinger Hardt.
Im Zuge der Kreisreform wurde der Landkreis Mannheim zum 1. Januar 1973 aufgelöst und die Stadt Schwetzingen dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Im Jahr 1992 überschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Schwetzingen den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg mit Wirkung zum 1. April 1993 beschloss.
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).
Schwetzingen gehörte anfangs zum Bistum Worms. Wie in der gesamten Kurpfalz wurde auch in Schwetzingen die Reformation eingeführt, und zwar das reformierte Bekenntnis. Dennoch gab es weiterhin auch Katholiken, so dass die Kirche am Ort, die St. Pankratiuskirche, ab 1698 simultan verwendet wurde. Als im Rahmen der Kirchenteilung in der Kurpfalz 1707 die Kirche den Katholiken übergeben wurde, mussten sich die Reformierten zunächst mit einer Notkirche begnügen. Auch die inzwischen entstandene lutherische Gemeinde hatte eine Notkirche. Doch konnten sich die Reformierten 1785 eine eigene Kirche bauen, die Ende des 19. Jahrhunderts vergrößert wurde. Nach dem Übergang an Baden vereinigten sich die beiden protestantischen Gemeinden zu einer unierten Kirchengemeinde. Gehörte die Gemeinde zunächst zum Kirchenbezirk Oberheidelberg, so wurde Schwetzingen später Sitz eines eigenen Kirchenbezirks, der 2008 im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz aufging. Die Pfarreien Bonhoeffergemeinde (Hirschacker und teilw. Nordstadt), Luthergemeinde (Innenstadt nördlich Carl-Theodor-Straße und teilw. Nordstadt), Melanchthongemeinde (Innenstadt südlich Carl-Theodor-Straße und Oststadt) und Noah-Gemeinde (Schälzig) wurden zum 1. Januar 2013 zur Gesamtkirchengemeinde Schwetzingen fusioniert.
Die Katholiken erhielten – wie bereits erwähnt – ab 1707 die Kirche St. Pankratius, die damals einzige des Ortes. Die Pfarrgemeinde gehörte zunächst noch zum Bistum Worms und wurde 1821/27 Teil des neu gegründeten Erzbistums Freiburg, wo sie dem Dekanat Heidelberg zugeordnet wurde. 1958 wurde in der Oststadt Schwetzingens die Kirche St. Maria errichtet. Später entstand noch die Kirche St. Josef in Hirschacker. 1960 wurde Schwetzingen Sitz eines eigenen Dekanats für die Gemeinden Edingen, Neckarhausen, Oftersheim, Plankstadt, Schwetzingen, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Reilingen und Brühl, das jedoch bereits 1976 wieder aufgelöst wurde. Seither gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zum Dekanat Wiesloch. Die Pfarrgemeinde St. Pankratius bildet mit der Filialgemeinde St. Maria und der Predigtstelle St. Josef in Hirschacker zusammen die Seelsorgeeinheit Schwetzingens.
Neben den beiden in Deutschland vorherrschenden Glaubensrichtungen gibt es in Schwetzingen auch freikirchliche Gemeinden, und zwar eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche und das Christliche Centrum Schwetzingen, Evangelische Freikirche, kurz CCS genannt. Weiter gibt es die Evangelische Gemeinschaft, die 1849 aus dem „Evangelischen Verein für innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses“ hervorging sowie eine Landeskirchliche Gemeinschaft. Darüber hinaus gibt es auch eine Neuapostolische Kirche und einen Königreichssaal der Zeugen Jehovas.
Mindestens seit etwa 1700 bildeten Juden in Schwetzingen eine jüdische Gemeinde, die ihre Gottesdienste in privaten Haushalten abhielt. Ein 1808 durch das für Schwetzingen zuständige Amt bei der Großherzoglichen Badischen Regierung befürworteter Bau einer Synagoge wurde nie begonnen. Zwischen 1864 und 1898 wurden die Gottesdienste in der Synagogenstraße 6 (1934 umbenannt, seitdem Invalidengasse 8) abgehalten. Diese Räume waren jedoch zu hohen jüdischen Feiertagen zu klein, weswegen das Großherzogtümliche Oberhofmarschallamt ab 1898 Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, zunächst im südlichen Zirkelbau und von 1901 bis 1933 im nördlichen Zirkelbau des Schlosses. In der Zeit des Nationalsozialismus fanden jüdische Gottesdienste noch für einige Monate in der Schlosskapelle statt, schließlich in wechselnden Privathäusern, ab 1938 in der Heidelberger Straße 12. In der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden die Thorarollen öffentlich verbrannt und der Betraum zerstört. Die letzten Schwetzinger Juden wurden 1940 deportiert,<ref>Zusatzschild weist in die Vergangenheit. In: Schwetzinger Woche. Nr.6. Nussbaum Medien, 4. Februar 2015, S.5.</ref> woran seit 1978 ein Gedenkstein vor der Betstube in der Zeyherstraße erinnert.
Verfolgt wurden auch Hitler-Gegner wie der Sozialdemokrat Fritz Schweiger, der 1940 im KZ Dachau ermordet wurde; die Stadt ehrte ihn mit einem Straßennamen. Während des Zweiten Weltkrieges wurden Frauen und Männer aus zahlreichen Ländern nach Deutschland deportiert und auch in Schwetzingen zur Zwangsarbeit eingesetzt. An elf Opfer der Zwangsarbeit, die auf dem Stadtfriedhof begraben sind, erinnert ein VVN-Mahnmal.<ref>Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 82.</ref>
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Schwetzingen besteht aus den 26 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Oberbürgermeister als Vorsitzendem. Der Oberbürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.
Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt und darf sich seit dem 1. April 1993 Oberbürgermeister nennen. Sein ständiger Vertreter ist der „Erste Beigeordnete“ mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“.
1833–1838: Daniel Helmreich
1838–1851: Carl Welde
1851–1855: Josef Vetter
1855–1865: Johann Wilhelm Ihm
1865–1883: Heinrich Wittmann
1883–1898: Karl Mechling
1898–1904: Heinrich Häfner
1904–1910: Jean Wipfinger
1910–1914: Wilfried Hartmann
1914–1923: Jakob Reinhard, gewählter Bürgermeister
1914–1918: Georg Pitsch, amtierender Bürgermeister
1923–1929: Johannes Götz, zunächst nur kommissarisch
Wappenbeschreibung: In geteiltem Schild oben in Schwarz ein linksgewendeter, wachsender, rot bewehrter und rot bezungter, goldener Löwe, unten in Blau ein silberner Ring.
Der Löwe symbolisiert die Kurpfalz, zu der Schwetzingen bis 1803 gehörte. Der Ring war ursprünglich als Rad abgebildet und entstammt dem Siegel des Hans von Schwetzingen, genannt Wagentreiber, der als Verwandter der Herren von Erligheim mit der Schwetzinger Burg in Verbindung stand. Es handelt sich also um ein sogenanntes redendes Wappen. Aus dem Rad wurde später der Ring. Diese Abbildungen (Löwe und Ring) übernahm die Gemeinde in ihre Siegel und 1898 wurde hieraus das Wappen amtlich festgelegt.<ref>Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 99.</ref>
Das Schloss Schwetzingen ist die ehemalige Sommerresidenz der Kurfürsten von der Pfalz und Wahrzeichen der Stadt. So zogen Schloss und Parkanlage im Jahr 2017 über 700.000 Besucher an.<ref>Erfolgreiche Saison 2017. Schloss und Schlossgarten mit stabiler Entwicklung. Abgerufen am 20. Juni 2023.</ref> Vor allem in der Zeit vor Kurfürst Karl Theodor, aber auch während seiner Regierungszeit, diente Schwetzingen auch zu Zwecken der Jagd. Berühmt ist neben dem Schloss auch der zugehörige Garten (Park mit Gebäuden), der sich von einem typischen Barockgarten nahe dem Hauptgebäude des Schlosses und entlang der Mittelachse zum englischen Gartenstil in den Randbereichen hin erweitert. Geplant wurde er von dem bekannten Landschaftsarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell.
Sehenswert im Schlossgarten sind unter anderem das sogenannte Rokokotheater im rechten Zirkelbau von 1752 (der Innendekoration nach eigentlich frühklassizistisch), die Orangerie, das Badhaus (villenartiger Bau mit kostbaren Innenräumen als Rückzugsort für Kurfürst Karl Theodor), der Apollotempel mit dem Heckentheater, die als antike Ruinen gestalteten Bauten des sogenannten römischen Wasserkastells und des Merkur-Tempels, die Moschee (erbaut 1779 bis 1796),<ref>Marion Bayer: Eine Geschichte Deutschlands in 100 Bauwerken. Köln 2015, S. 251.</ref> der Minerva-Tempel und der Arionbrunnen.
2007 wurde erstmals ein Antrag auf Aufnahme der kurpfälzischen Sommerresidenz Schwetzingen in das Welterbeverzeichnis der UNESCO verabschiedet. 2009 zog die Stadt diesen Antrag zurück, um ihn zu überarbeiten. Er wurde von der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2011 erneut gestellt und im Sommer 2012 abermals zurückgezogen. Ob es zu einem erneuten Versuch kommt, erscheint fraglich.
Das ehemalige Hoftheater im Schlosskomplex (sogenanntes Rokokotheater) wurde 1752 von Nicolas de Pigage als Theater der kurpfälzischen Sommerresidenz erbaut. Der Innenraum in den Formen des Frühklassizismus ist seit 1952 Spielstätte der Schwetzinger Festspiele.
Das Schwetzinger theater am puls, das von Joerg S. Mohr geleitet wird, hat nach wechselnden Lokalitäten zunächst erfolgreiche Spielzeiten in der Alten Wollfabrik erlebt, seit 2006 aber eine feste Bleibe im Bassermannhaus gefunden und nennt sich seitdem auch Theater der Stadt Schwetzingen.<ref>Schwetzingen Kultur bw-sis.ihk.de</ref>
Das vornehme Wohnhaus von Jesuitenpater Franz Joseph Seedorf wurde im Auftrag des Kurfürsten Carl Theodor 1748 mit Kameralmitteln finanziert und von Franz Wilhelm Rabaliatti am damals neuen Schlossplatz erbaut. 1817 kam das Haus in Privatbesitz, und der Besitzer ließ die Schildgerechtigkeit des Wirtshauses „Zum Goldenen Hirsch“ darauf übertragen. Heutzutage ist es bekannt als Palais Hirsch und dient Veranstaltungen. Ebenso am Schlossplatz noch vorhanden ist Rabaliattis 1755 erbautes eigenes Wohnhaus.
Im Stadtbild auffällig und auch architektonisch bemerkenswert sind einige Gebäude, die von ortsansässigen Unternehmen errichtet wurden: das Sudhaus der 1752 gegründeten Welde-Brauerei, errichtet 1934 im Bauhaus-Stil, ein weiteres altes Sudhaus einer anderen Brauerei sowie das 1910 erbaute Direktionsgebäude der ehemaligen Bassermann’schen Konservenfabrik, heute bekannt als Karl-Wörn-Haus (siehe Museen).
Als ein Kulturdenkmal des 20. Jahrhunderts kann das ehemalige Kino Capitol Schwetzingen in der Herzogstraße angesehen werden, das jedoch seit 1976 dem Verfall preisgegeben ist.
Nicht zuletzt ist auch der Neubau der Bezirkssparkasse Schwetzingen von 1995 zu nennen. In Schwetzingen hat sich auch neue Architektur im Stadtkern etabliert. So wurde beispielsweise 2005 durch den Schwetzinger Architekten Hans-Jürgen-Vieth nach zuvor durchgeführtem Architektenwettbewerb das Musik- und Kulturzentrum im rückwärtigen Bereich und in Verbindung mit der ehemaligen Friedrichschule errichtet. In unmittelbarer Nähe entstand 2007 nach einem verheerenden Brand des Vorgängerbaus das neue „Lutherhaus“ als evangelisches Gemeindehaus. Architekten waren hier Thomas Link und Uwe Schmidt aus Heidelberg. Abgerundet wurde dieser Bereich durch die Neugestaltung der „Kleinen Planken“ (eine Straße, in Anlehnung an die Planken im benachbarten Mannheim sowie an den früher als „Schloßplanken“ bezeichneten Schwetzinger Schlossplatz benannt) durch den Landschaftsarchitekten Tobias Mann aus Kassel.
Folgende Kirchengebäude gibt es im Stadtgebiet:
Katholische Kirche St. Pankratius (1736/1738, Turm von 1755, Kirchenschiff umgebaut und erweitert 1763/1765)
Evangelische Stadtkirche (1756, erweitert und mit Turm versehen 1884/1888, nochmals erweitert 1912/1913)
Auf dem Schlossplatz steht seit 2016 die Skulptur Glücksschwein von Peter Lenk, die den leichtbekleideten Kurfürsten Carl Theodor mit einer Mätresse auf einer Sau reitend zeigt. Lenk bezieht sich auf ein Zitat des Preußenkönigs Friedrich II., der den Kurfürsten selber als Glücksschwein bezeichnet hatte.<ref>Wolf H. Goldschmitt: Südwest: Schwetzingen: Peter Lenk hat einem Kurfürsten ein Denkmal gewidmet. Badische Zeitung, 1. Dezember 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref>
Auf dem gleichen Platz befindet sich auch das Denkmal der Spargelfrau von Franz Müller-Steinfurth, das dem Verkauf der regionalen Gemüsespezialität gewidmet ist.
Der BananensprayerThomas Baumgärtel hat 2008 am Palais Hirsch und an der Orangerie zwei seiner Kunstwerke hinterlassen.
Ein Projekt des Jahres 2016 sind zwölf Jubiläumsbänke, die Ereignissen der Stadtgeschichte gewidmet sind.
Fortuna 96 Schwetzingen ist ein Badmintonverein, der mit zwei Mannschaften in der Verbandsliga Nordbaden vertreten ist.<ref>Fortuna 96 Schwetzingen: Startseite. Online unter www.fortuna-schwetzingen.de. Abgerufen am 27. März 2018.</ref>
Die 1910 gegründete und 1955 wiedergegründete DJK 1910 Schwetzingen bietet Inlinehockey, Baseball, Bogenschießen, Hundesport und Fußball.
Der erste Mittelalterverein zu Schwetzingen Signum Libere Suezzingen e. V. bietet eine Förderung alter Kampfkünste wie Schwertkampf, Tjost, Bogenschießen und anderes von der Antike bis zum Mittelalter.
Der 1959 gegründete Verein FC Badenia 1959 e. V. Schwetzingen-Hirschacker bietet Tennis und Fußball an.
Der Radsportverein Kurpfalz e. V. Schwetzingen widmet sich seit dem Gründungsjahr 1976 intensiv dem Radsport und unterhält eine Lizenzmannschaft in der höchsten, deutschen Amateurklasse.
Der „Spargellauf“ ist eine Sportveranstaltung, die nahezu jedes Jahr im April im und um den Schlossgarten herum stattfindet<ref>Home – Spargellauf Schwetzingen. Abgerufen am 20. Juni 2023.</ref>
Inklusion
2021 bewarb sich die Stadt als Host Town für die Gestaltung eines viertägigen Programms für eine internationale Delegation der Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin für Special Olympics Jamaika ausgewählt.<ref>Special Olympics: Host Towns. Special Olympics, März 2023, abgerufen am 21. April 2023.</ref> Die Delegation umfasste 65 Personen.<ref>Kommunen im Land empfangen Teilnehmende der Special Olympics. 6. Juni 2023, abgerufen am 1. August 2023.</ref> Damit wurde die Stadt Teil des größten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.<ref>Host Town Program. Abgerufen am 21. April 2023.</ref>
Vereine und Gesellschaft
Neben zahlreichen Sportvereinen gibt es in Schwetzingen auch andere Vereinigungen. Der Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e. V. wurde 1995 gegründet, unterhält eine eigene Katzenauffangstation und setzt sich für den Schutz sowie die Vermittlung von Tieren ein. Zudem betreibt der Verein Aufklärungsarbeit zu allgemeinen Tierschutzthemen und sammelt Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit.<ref>Noah Eschwey: 30 Jahre Tierschutzverein Schwetzingen: Bald ist Sommerfest. 10. Juni 2025, abgerufen am 16. August 2025.</ref>
Februar/März: Traditioneller Kurpfälzer Fastnachtszug am Fastnachtsdienstag
Ende April-Anfang Juni: Schwetzinger Festspiele des SWR, international beachtetes Festival für klassische und zeitgenössische Musik, Musiktheater und Theater
April: Spargellauf
Mai: Am ersten Wochenende findet das Schwetzinger Spargelfest statt.
In Schwetzingen sind neben den ehemaligen Pfaudler-Werken, Möbel Höffner und der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier viele kleine und mittelständische Unternehmen ansässig. Der Tourismus hat in Schwetzingen einen hohen Stellenwert eingenommen, was zu einem großen Angebot an Gastronomie und Hotellerie führte.
2004 arbeiteten in Schwetzingen 6.077 versicherungspflichtig Beschäftigte.
Bis zur Vereinigung mit der Marke „Sonnen“ in den 1960er Jahren (zur noch heute existierenden Marke Sonnen Bassermann) wurden in Schwetzingen Konserven der Marke Bassermann hergestellt.
Verkehr
Fernstraßen
Schwetzingen liegt verkehrsgünstig mit direkten Anschlüssen an die Autobahnen A 5 (Anschlussstelle Heidelberg/Schwetzingen) und A 6 (Anschlussstellen Schwetzingen/Hockenheim und Mannheim/Schwetzingen), die direkte Verbindungen in alle Richtungen ermöglichen. Alle drei Anschlussstellen sind als vollständige Kleeblätter ausgebaut; auf Schwetzinger Gemarkung liegen nur die beiden Anschlussstellen zur A 6.
Durch die Stadt verlief in nordsüdlicher Richtung die Bundesstraße B 36. Eine westliche Umgehung, die Landesstraße 599, wurde schon in den 1990er Jahren zwischen den Autobahnanschlussstellen Mannheim/Schwetzingen und Schwetzingen/Hockenheim gebaut und gilt seit der Abstufung der B 36 zwischen den beiden Anschlussstellen 2009 inoffiziell als deren neuer Verlauf. Die Abstufung der Bundesstraße erleichterte die Neugestaltung des Schlossplatzes. Seit 2004 laufen die Arbeiten an der Umgehungsstraße (B 535) zwischen den Autobahnknoten Heidelberg/Schwetzingen und Mannheim/Schwetzingen, deren erste Bauabschnitte von Mannheim her kommend bis Schwetzingen-Zentrum Ende 2006 eröffnet wurden und die inzwischen durchgehend befahrbar ist. Im Südwesten zweigt von der B 39 die B 291 ab, die entlang der Neubaugebiete Schälzig und Oftersheim-Nordwest an der südlichen Nachbargemeinde vorbei durch den Hardtwald Richtung Walldorf führt.
Seit 1870 hat die Stadt einen Anschluss an die Bahnstrecke Mannheim–Karlsruhe, der Bahnstrecke Mannheim–Rastatt. Hierauf bewegt sich sowohl Regional- als auch Transportverkehr, zudem verkehrt auf dieser Bahnstrecke auch die S-Bahn Rhein-Neckar mit der Linie S9 im Korridor Mannheim-Karlsruhe. Neben dem Bahnhof Schwetzingen im Stadtzentrum gibt es auf dieser Strecke zusätzlich die Haltestelle Schwetzingen-Hirschacker im gleichnamigen Schwetzinger Stadtteil<ref>S-Bahn Mannheim-Karlsruhe – neue Haltestelle in Schwetzingen-Hirschacker in Betrieb. 13. Dezember 2022, abgerufen am 20. Juni 2023.</ref>. Eine weitere Haltestelle in der Nordstadt ist im Zuge des S-Bahn-Ausbaus zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 fertiggestellt worden. Bis 1967 führte auch die heute stillgelegte Bahnstrecke Heidelberg–Speyer durch Schwetzingen. Die Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart tangiert das Stadtgebiet im Norden mit dem Pfingstbergtunnel und führt westlich vorbei. 2007 wurde das Bahnhofsgebäude vom IIB Institut innovatives Bauen aufgekauft und kernsaniert.
Öffentlicher Personennahverkehr
Von 1910 bis 1938 verkehrte die Straßenbahn Schwetzingen–Ketsch. Zwischen 1927 und 1973 endete außerdem eine Straßenbahnlinie der Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG von Eppelheim und Plankstadt her in Schwetzingen. Heute führen Buslinien des Busverkehr Rhein-Neckar in die Nachbargemeinden und die Städte Mannheim und Heidelberg. Schwetzingen gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar. Die zwei Stadtbuslinien in Schwetzingen sowie die im Stadtgebiet liegende Teilstrecke der Linie 711 können seit Januar 2023 kostenlos benutzt werden.<ref>Stadt Schwetzingen: ÖPNV. Abgerufen am 6. November 2023.</ref> Zudem besitzt Schwetzingen einen Bahnhof, durch den Züge der Deutschen Bahn in die Richtungen Karlsruhe und Mannheim verkehren. Seit Dezember 2019 verkehren zweistündlich Züge des Main-Neckar-Ried-Express nach Frankfurt (Main).
In Schwetzingen erscheint als Tageszeitung die Schwetzinger Zeitung und eine Regionalausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung (Schwetzinger Nachrichten). Außerdem erscheint jeden Mittwoch eine Ausgabe der Schwetzinger Woche, die allen Schwetzinger Bürgern kostenlos zugestellt wird. In dieser Zeitung wird über lokale Aktivitäten in Schwetzingen berichtet. Seit dem 1. Januar 2008 hat in Schwetzingen der regionale Fernsehsender tvregional seinen Sitz. Er berichtet über aktuelle Ereignisse aus Schwetzingen und der Metropolregion.
In Schwetzingen befinden sich ein Amtsgericht mit Familiengericht, das zum Landgerichtsbezirk Mannheim gehört, ein Finanzamt und eine Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit. Weiterhin gibt es ein Polizeirevier und ein Kreiskrankenhaus.
Die Stadt Schwetzingen ist Schulträger eines Gymnasiums (Hebel-Gymnasium Schwetzingen), einer Gemeinschaftsschule (Karl-Friedrich-Schimper-Gemeinschaftsschule), von vier Grundschulen (Grundschule Hirschacker, Johann-Michael-Zeyher Grundschule, Nordstadt-Grund- und Südstadt-Grundschule) sowie der Kurt-Waibel-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen).
Der Rhein-Neckar-Kreis ist Träger der drei beruflichen Schulen, der Carl-Theodor-Schule (Kaufmännische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium), der Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus und der Ehrhart-Schott-Schule (Gewerbliche Schule, unter anderem mit Technischem Gymnasium) sowie der Comenius-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung).
Seit 2013 gibt es in Schwetzingen das Privatgymnasium Schwetzingen (PGS), welches die Räumlichkeiten der ehemaligen Hildaschule nutzt.
Maria Franziska von Pfalz-Sulzbach (1724–1794), Tochter des kurpfälzischen Erbprinzen Joseph Karl Emanuel und Vorfahrin aller bayerischen Könige bis 1918 und aller heute noch lebenden Wittelsbacher
Franziska Lang, geborene Stamitz (1746–1800), Soubrette, Tänzerin und Schauspielerin
Maria Anna von Pfalz-Zweibrücken (1753–1824), Pfalzgräfin von Birkenfeld-Gelnhausen und Herzogin in Bayern, Schwester von Maximilian I. Joseph
Maximilian I. Joseph (1756–1825), Herzog von Bayern, ab 1806 erster König des Königreichs Bayern
1929: Fritz Hirsch, Pionier der staatlichen Denkmalpflege
1967: Franz Dusberger, Bürgermeister
1998: Gerhard Stratthaus, Oberbürgermeister (1982–1998), Finanzminister von Baden-Württemberg (1998–2008)
2005: Walter Bährle, Stadtrat
Mit Schwetzingen verbundene Persönlichkeiten
Guillaume d’Hauberat (um 1680–1749), französischer Architekt und Baumeister des Barock
Alessandro Galli da Bibiena (1686–1748), italienischer Architekt, Maler, Szenograph und Theater-Ingenieur des Spätbarock, plante die Zirkelbauten des Schwetzinger Schlosses
Franz Joseph Seedorf (1691–1758), Jesuitenpater, Theologieprofessor und Kontroversschriftsteller, Erzieher des Kurfürsten Carl Theodor
Peter Anton von Verschaffelt (1710–1793), flämischer Bildhauer und Architekt, Schöpfer der Hirsch- und der Flussgruppe im Schwetzinger Schlossgarten
Franz Wilhelm Rabaliatti (1716–1782), italienisch-deutscher Architekt und Hofbaumeister, Erbauer der nördlichen Zirkelhäuser des Schwetzinger Schlosses
Giuseppe Antonio Albuccio (1720–1776), italienischer Stuckateur des Barock, Ausgestaltung der Spiel- und Tanzsäle der südlichen Zirkelbauten des Schwetzinger Schlosses
Nicolas de Pigage (1723–1796), lothringischer Baumeister, wirkte bei der Errichtung der Residenz in Schwetzingen mit (unter anderem erbaute er das Schlosstheater), kaufte 1775 in London den Muskelkraft-Gartenphaeton für Kurfürst Carl Theodor
Kurfürst Carl Theodor (1724–1799), aus dem Hause Wittelsbach, Pfalzgraf bei Rhein, Kurfürst von Bayern, erweiterte noch in Mannheim Schloss und Schlossgarten Schwetzingen zur Sommerresidenz mit Sternwarte
Großherzog Karl Friedrich (1728–1811) nutzte nach dem Heimfall der Pfalz und Schwetzingens 1803 an Baden von Karlsruhe aus oft die Sommerresidenz
Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823), Gartenarchitekt, Hofgärtner in Schwetzingen sowie Stadtplaner in München
Friedrich Heinrich Georg von Drais (1758–1833), studierter Oberforstmeister mit Privat-Forstlehranstalt im Forstamt, baute im Schlossgarten das Arboretum auf Nutzholzarten der Welt aus (für Großherzog Karl-Friedrichs Drechselbank)
Johann Peter Hebel (1760–1826), Dichter, Theologe und Pädagoge, verstarb in Schwetzingen. Hebel ist der Namensgeber des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen.
Luise Karoline von Hochberg (1767–1820), zweite Ehefrau des Markgrafen und späteren Großherzogs Karl Friedrich von Baden
Karl Drais (1785–1851), nach Heidelberger Studium Forstlehrer an Onkels Privatlehranstalt, angeregt durch den Gartenphaeton im Schloss später Erfinder des Ur-Fahrrads
Ludwig I. (1786–1868), späterer König von Bayern, verbrachte seine Knabenjahre in Schwetzingen
Staatliche Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit den Städten und den Landkreisen Heidelberg und Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970.
Karl und Volker Wörn: Schwetzingen zur Jahrtausendwende: Geschichte – Kultur – Wirtschaft. Schwetzingen 2000, ISBN 3-87742-157-1, zahlreiche zum Teil farbige Abbildungen und Pläne aus Schwetzingen.
Badisches Städtebuch. Band IV 2. Teilband aus: Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1959.
Frank-Uwe Betz: Schwetzingen. Stadt und Leute. Sutton Verlag, Erfurt 2001, ISBN 3-89702-387-3 (historische Photographien, überwiegend von 1900 bis 1970).
Die Lust am Jagen. Jagdsitten und Jagdfeste am kurpfälzischen Hof im 18. Jahrhundert. Begleitbuch zur Ausstellung im Schwetzinger Schloss. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1999, ISBN 978-3-89735-118-9.
Hans-Erhard Lessing: Karl Drais und Schwetzingens Schlossgarten – ein Schlüsselereignis der Mobilitätsgeschichte. In: Badische Heimat, März 2016, S. 115–125.
Stadt Schwetzingen (Hrsg.): Schwetzingen – Geschichte(n) einer Stadt. 2 Bände, verlag regionalkultur, Heidelberg 2016–2018, ISBN 978-3-89735-984-0 und ISBN 978-3-89735-985-7.
Karl Frei: Schbrooch un Schbrisch. Die Mundarten im früheren Amtsbezirk Schwetzingen. Schwetzingen 1984.