Zum Inhalt springen

Hal Connolly

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. März 2025 um 11:19 Uhr durch imported>TaxonKatBot (Bot: Kategorie:Doping in den Vereinigten Staaten umbenannt in Kategorie:Doping (Vereinigte Staaten): laut Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Hal Connolly, 1964.jpg
Hal Connolly (1964)

Harold Vincent „Hal“ Connolly (* 1. August 1931 in Somerville, Massachusetts; † 18. August 2010 in Catonsville, Baltimore County, Maryland<ref>Frank Litsky: Harold Connolly, Who Beat Odds in Olympics and Romance, Dies at 79. In: The New York Times. 19. August 2010, abgerufen am 7. April 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Leichtathlet. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne die Goldmedaille im Hammerwurf.

Leben

Connolly wollte ursprünglich Boxer werden. Da jedoch sein linker Arm infolge mehrerer Brüche um neun Zentimeter verkürzt war, ließ sich dies nicht verwirklichen und er entschied sich für den Hammerwurf. Er nahm von 1956 bis 1968 an vier Olympischen Spielen teil, konnte aber nur 1956 eine Medaille erringen. Er gewann zwölf nationale Titel und verbesserte den Hammerwurf-Weltrekord sieben Mal. Am 12. August 1960 gelang es ihm als erster Hammerwerfer mit einer geworfenen Weite von 70,33 Metern die 70-Meter-Marke zu übertreffen.<ref>"Harold Connolly - Weltrekord mit verkürztem Arm", Sport-Bild vom 26. Juni 1996, S. 38.</ref>

Aufsehen erregte seine Hochzeit mit der tschechoslowakischen Diskuswerferin Olga Fikotová im Oktober 1957, die er bei den Olympischen Spielen 1956 kennengelernt hatte. Die Ehe wurde 1973 (anderen Quellen zufolge: 1975) geschieden. Hal Connolly heiratete später die Mittelstreckenläuferin und Fünfkämpferin Pat Daniels.

Datei:Hammer Throw, Connolly Memorial.jpg
Hal-Connolly-Statue

Hal Connolly war 1,83 m groß und wog in seiner aktiven Zeit 106 kg. Nach seiner sportlichen Laufbahn war er als Lehrer tätig, außerdem arbeitete er für die Special Olympics und betrieb eine Hammerwurf-Website. 1999 gab er zu, während seiner aktiven Zeit gedopt zu haben.<ref>Doping im Spitzensport. Sportwissenschaftliche Analysen zur nationalen und internationalen Leistungsentwicklung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. September 2007; abgerufen am 7. April 2011.</ref><ref>Martin Lauer: Doping und alte Hüte. In: Welt Online. 4. August 2006, abgerufen am 7. April 2011.</ref><ref>Volker Kluge: Doping (Teil II). In: LAUFZEIT. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2008; abgerufen am 7. April 2011.</ref> Im Jahr 2005 wurde vor seiner ehemaligen Schule eine Statue errichtet, die Connolly beim Hammerwurf zeigt. Außerdem wurde er in die National Track and Field Hall of Fame aufgenommen.

Olympische Platzierungen

Literatur

  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896–1996 Track and Field Athletics. Berlin 1999.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg John Flanagan | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg John Flanagan | 1908: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg John Flanagan | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Matt McGrath | 1920: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Pat Ryan | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Fred Tootell | 1928: Irland 1922Datei:Flag of Ireland.svg Pat O’Callaghan | 1932: Irland 1922Datei:Flag of Ireland.svg Pat O’Callaghan | 1936: Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Karl Hein | 1948: Ungarn 1946Datei:Flag of Hungary (1946-1949, 1956-1957).svg Imre Németh | 1952: Ungarn 1949Datei:Flag of Hungary 1949-1956.svg József Csermák | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Hal Connolly | 1960: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wassili Rudenkow | 1964: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Ramuald Klim | 1968: Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Gyula Zsivótzky | 1972: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Anatolij Bondartschuk | 1976: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jurij Sedych | 1980: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Jurij Sedych | 1984: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Juha Tiainen | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sergei Litwinow | 1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Andrei Abduwalijew | 1996: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Balázs Kiss | 2000: PolenDatei:Flag of Poland.svg Szymon Ziółkowski | 2004: JapanJapan Kōji Murofushi | 2008: SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Primož Kozmus | 2012: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Krisztián Pars | 2016: TadschikistanDatei:Flag of Tajikistan.svg Dilschod Nasarow | 2020: PolenDatei:Flag of Poland.svg Wojciech Nowicki | 2024: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Ethan Katzberg

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik

Vorlage:Klappleiste/Ende