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Aloyzas Kveinys

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Datei:Kveinys Aloyzas.jpg
Aloyzas Kveinys (2007)
Verband LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen
Geboren 9. Juli 1962
Mažeikiai
Gestorben 26. Juli 2018
Titel Internationaler Meister (1990)
Großmeister (1992)
Beste Elo‑Zahl 2565 (Juli 2004)

Aloyzas Kveinys (* 9. Juli 1962 in Mažeikiai; † 26. Juli 2018<ref>Liūdna žinia: mirė vienas geriausių Lietuvos šachmatininkų Aloyzas Kveinys. In: lrytas.lt. 26. Juli 2018, abgerufen am 27. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein litauischer Schachspieler und internationaler Großmeister sowie Nationaltrainer.

Leben

Datei:Kveinys-Sadler 2001 Solingen.jpg
Aloyzas Kveinys – Matthew Sadler, Schachbundesliga 2001 in Solingen<ref>Gerhard Hund: Deutsche Schach Bundesliga 2001/2002: Runden 03 und 04 in Solingen. In: TeleSchach. 25. November 2001, abgerufen am 27. Juli 2018.</ref>

Nach dem Abitur an der 22. Mittelschule in Vilnius absolvierte Kveinys ab 1980 ein Diplomstudium am Institut für Körperkultur in Moskau. Ab 2009 lebte er im Iran. Dort arbeitete er als Trainer der iranischen Schach-Nationalmannschaft der Frauen und hielt in verschiedenen Städten Vorträge über Schach.<ref>Irano moterų rinktinės treneris</ref>

Kveinys war verheiratet und hatte drei Kinder.

Erfolge

Kveinys gewann 2008 die litauische Einzelmeisterschaft und war einer von neun Schachgroßmeistern in Litauen.

Er spielte zwischen 1992, dem Jahr, in dem er den Großmeister-Titel erhielt, und 2008 bei acht Schacholympiaden für sein Land und erzielte dabei 51,5 Punkte aus 97 Partien (29 Siege, 23 Niederlagen, 45 Remis).<ref>Kveinys, Aloyzas: Men’s Chess Olympiads. In: OlimpBase.org. Abgerufen am 27. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Schacholympiade 2010 trainierte er die iranische Frauennationalmannschaft.

Kveinys nahm zwischen 1992 und 2015 an fünf Mannschaftseuropameisterschaften teil (außerdem war er 2013 für die litauische Mannschaft nominiert worden, blieb aber ohne Einsatz). Er erzielte dabei 21,5 Punkte aus 43 Partien (11 Siege, 11 Niederlagen, 21 Remis).<ref>Kveinys, Aloyzas: European Men’s Team Chess Championship. In: OlimpBase.org. Abgerufen am 27. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2004 gewann er das Schachfestival Bad Wörishofen vor Wladimir Burmakin. 2016 war er Zweiter in Bad Wörishofen.<ref>Schachfestival 2016, www.chessorg.de</ref>

Vereine

Kveinys spielte in der norwegischen Eliteserien für den Moss Schakklub, mit dem er 2009 Meister wurde. In der polnischen Mannschaftsmeisterschaft spielte er zwischen 1990 und 2008 für KSz Hańcza Suwałki, 2016 für Sz.S.O.N. ‘Zagłębie’ Dąbrowa Górnicza.<ref>Kveinys, Aloyzas: Polish Team Chess Championship. In: OlimpBase.org. Abgerufen am 27. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der deutschen Schachbundesliga spielte er von 1999 bis 2002 und in der Saison 2007/08 für den Godesberger SK; zuletzt war er in Deutschland in der Saison 2017/18 für den SV Lingen in der Oberliga Nord aktiv<ref>Bundesliga Ergebnisdienst Hamburg Oberliga Nord West 2017/18 SV Lingen. In: Deutscher Schachbund. Abgerufen am 8. August 2018.</ref>. In der belgischen Interclubs spielte er in der Saison 2003/04 für die zweite Mannschaft des KSK 47 Eynatten, seit 2004 gelegentlich für Cercle des Echecs de Charleroi. In der französischen Mannschaftsmeisterschaft spielte er für Les Tours de Haute Picardie.

Am European Club Cup nahm Kveinys neunmal teil, und zwar achtmal mit litauischen Vereinen (Kaisė Vilnius, ŠK Margiris Kaunas, NSEL 30 Vilnius, VŠŠSM Vilnius) und zuletzt 2017 mit TSI Riga.<ref>Kveinys, Aloyzas: European Men’s Chess Club Cup. In: OlimpBase.org. Abgerufen am 27. Juli 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Čmilytė | Laurušas | Mališauskas | Pultinevičius | Rozentalis | Ruželė | Stremavičius | Šulskis | Zagorskis

Verstorbene Großmeister
Butnorius | Gavrikov | Kveinys | Mikėnas (ehrenhalber)

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