Zum Inhalt springen

Donna Fargo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. März 2024 um 11:49 Uhr durch imported>4tilden (Werdegang: gemäß duden).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Donna Fargo in 1978.jpg
Country-Sängerin Donna Fargo (1978)

Donna Fargo (* 10. November 1945 in Mount Airy, North Carolina als Yvonne Vaughan) ist eine US-amerikanische mit dem Grammy ausgezeichnete Country-Sängerin und -Songschreiberin.

Werdegang

Yvonne Vaughan arbeitete tagsüber in einem Vorort von Los Angeles als Lehrerin und abends als Sängerin. Bereits 1964 veröffentlichte sie erste Soul-orientierte Singles für Fabor und Dot unter ihrem Geburtsnamen. Diese waren ebenso erfolglos wie weitere Singles für kleinere Label wie Ramco und Challenge am Ende der 1960er Jahre. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie ihren Namen in Donna Fargo geändert. Ein Wechsel zu Decca im Jahre 1968 blieb ebenfalls ohne Hit. 1969 heiratete sie den Plattenproduzenten Stan Silver. In Nashville hatte man trotz ausbleibender Hits Notiz von Fargo genommen, denn 1969 wurde sie mit dem ACM Award als Most Promising Female Vocalist ausgezeichnet.

Fargo unterschrieb wenige Jahre erneut bei Dot und dieses Mal wendete sich das Blatt: 1972 hatte sie mit The Happiest Girl In The Whole U.S.A. ihren großen Durchbruch.<ref>Roland, Tom: The Billboard Book Of Number One Country Hits. New York, N.Y.: Billboard Books, 1991, S. 68</ref> Die Single erreichte die Nummer eins der Country-Charts, notierte auf Platz 11 in den Pop-Hitparaden<ref>Whitburn, Joel: Top Pop Singles 1955-1993. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1994, S. 204</ref> und wurde als Millionenseller mit Gold ausgezeichnet. Das Album gleichen Namens hielt sich 43 Wochen in der Hitparade.<ref>Whitburn, Joel: Top Pop Albums 1955-1996. Menomonee Falls, Wisconsin: Record Research Ltd., 1996, S. 258</ref> Es erreichte ebenso Gold und 1973 einen Grammy für die beste weibliche Gesangsleistung einer Country-Sängerin.<ref>Donna Fargo. 19. November 2019, abgerufen am 1. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch die nächste Single Funny Face wurde zum Nummer-eins-Hit und erreichte Platz fünf der Pop-Hitparade<ref>Whitburn, Joel: The Billboard Book Of Top 40 Hits. 7. überarbeitete und erweiterte Auflage, New York City, New York: Billboard Books, 2005, S. 227</ref> sowie Gold. Im April 1973 belegte sie mit dem Song Superman eine Woche den Spitzenplatz der Country-Charts, im Juli folgte You Were Always There, ein Jahr später You Can't Be A Beacon (If Your Light Don't Shine).

Fargos bekannteste Lieder wurden seinerzeit zahlreich gecovert. So wurde insbesondere The Happiest Girl In The Whole U.S.A. von Country-Größen wie Kitty Wells, Tanya Tucker oder Tammy Wynette aufgenommen. In Deutschland erschien eine deutsche Version von Manuela. Funny Face wurde kurz nach der Veröffentlichung auch von Wanda Jackson, Jean Shepard oder Marty Robbins gecovert. Daneben nahmen auch Roy Clark oder Dottie West Kompositionen von Fargo auf.

Nach ihrem Wechsel zu Warner gelang ihr mit dem Titel That Was Yesterday im Juli 1977 ein letzter Nummer-1-Hit. Sehr erfolgreich war 1978 auch Do I Love You (Yes in Every Way), gefolgt von ihren letzten Top-10-Hits im selben Jahr, Another Goodbye und Somebody Special. Danach gelangen Fargo nur noch mittlere bis kleinere Hits. Sie konnte sich aber noch bis 1991 in den Country-Charts halten.<ref>Zu den einzelnen Songs siehe Roland, Tom: The Billboard Book Of Number One Country Hits. New York, N.Y.: Billboard Books, 1991, S. 86f, S. 94, S. 117f, S. 196</ref><ref>Donna Fargo Songs ••• Top Songs / Chart Singles Discography ••• Music VF, US & UK hits charts. Abgerufen am 1. November 2020.</ref>

1978 gab Fargo bekannt an Multiple Sklerose zu leiden. Sie begab sich in Behandlung und stellt ihre Karriere zeitweise hintan.<ref>C&W's 'Happiest Girl,' Donna Fargo, Courageously Battles Multiple Sclerosis. Abgerufen am 1. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie trat aber weiterhin auf und veröffentlichte neue Alben. Trotz ihrer Erkrankung konnte Fargo 1978 auch ihre eigene musikalische Fernsehshow präsentierten, die ein Jahr später nach 26 Episoden wieder eingestellt wurde. 1981 veröffentlichte sie mit Brotherly Love ein Gospelalbum.

1997 publizierte sie den Ratgeber Trust In Yourself und sechs Jahre später den Gedichtband To The Love Of My Life. Ihre bis dato letzte veröffentlichte Single war der 2008 veröffentlichte Titel We Can Do Better In America.

Ihren Erfolg hatte Fargo vor allem ihrer fröhlichen und unbeschwerten Art zu verdanken. Ihre Songs hatten oft eine optimistische Ausstrahlung und eingängige Melodien und machten sie über die Country-Szene hinaus bekannt.

2009 wurde sie in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Im Dezember 2017 erlitt Fargo einen schweren Schlaganfall.<ref>mtairynews: Donna Fargo recovering from stroke. 19. Dezember 2017, abgerufen am 1. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie musste in der Folge das Sprechen und Schreiben neu erlernen.<ref>mtairynews: Donna Fargo fighting back. 13. Januar 2019, abgerufen am 1. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie

Alben

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Alben

  • 1979: Just for You
  • 1980: Fargo
  • 1981: Brotherly Love
  • 1983: Donna
  • 1984: Encore

Kompilationen

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Kompilationen

  • 1995: The Best of Donna Fargo
  • 1997: Best of Donna Fargo
  • 2002: 20th Century Masters: The Millennium Collection
  • 2016: That Was Yesterday

Singles

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Weitere Singles

  • 1967: Would You Believe a Lifetime
  • 1967: You Reach for the Bottle
  • 1967: Kinda Glad I’m Me
  • 1968: Daddy
  • 1969: Wishful Thinkin’
  • 1977: I’d Love You to Want Me
  • 1981: The Baptism of Jesse Taylor
  • 1981: Say I Do
  • 2008: We Can Do Better in America

Auszeichnungen

Jahr Org. Award Titel
1969 ACM Top New Female Vocalist
1972 ACM Album of the Year The Happiest Girl in the Whole U.S.A
1972 ACM Single of the Year The Happiest Girl in the Whole U.S.A
1972 ACM Song of the Year The Happiest Girl in the Whole U.S.A.
1972 ACM Top Female Vocalist
1972 CMA Single of the Year The Happiest Girl in the Whole U.S.A
1972 TNN New Female Vocalist
1973 Grammy Best Female Country Vocal Performance

Anmerkungen

<references />

Weblinks

Vorlage:Hinweisbaustein