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Iota subscriptum

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Datei:Greek iota placement 01.svg
Altgriechisches Wort {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Dativ Singular zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Gesang, Lied, Ode“, mit zwei farblich hervorgehobenen Iota subscripta

Das Iota subscriptum (lateinisch, „untergeschriebenes Iota“; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „[die] Daruntergeschriebene“) ist ein diakritisches Zeichen in der polytonischen Schreibart der griechischen Schrift. Es hat die Form des kleinen Buchstaben Iota ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), der unter ein Alpha, Eta oder Omega gesetzt wird:
Vorlage:Grek

Bei Großbuchstaben vermeidet man das Iota subscriptum und setzt das Iota stattdessen meist als Iota adscriptum neben den vorangehenden Vokal (Vorlage:Grek). Das Iota adscriptum ist daran zu erkennen, dass Akzente und Spiritus nicht wie bei Diphthongen auf dem zweiten Vokal, hier dem Iota, sondern vor dem ersten Vokal stehen (z. B. bei „Hades“: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), zu unterscheiden von der unkontrahierten poetischen Form {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

In archaischer und klassischer Zeit verfügte die altgriechische Sprache über die Langdiphthonge āi, ēi und ōi, die Vorlage:Grek, Vorlage:Grek und Vorlage:Grek geschrieben wurden. Dass das Vorlage:Grek noch im Frühhellenismus als Diphthong gesprochen wurde, zeigt sich daran, dass das griechische Wort {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ins Lateinische übernommen wurde (analog für das Paar {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. verstummte der zweite Bestandteil des Diphthongs offenbar und wurde auch in der Schrift immer öfter weggelassen, verschwand aber infolge attizistischer Strömungen nie ganz aus der orthographischen Tradition. Im 12. Jahrhundert entwickelte sich in der byzantinischen Minuskelschrift der Brauch, dieses Iota als kleinen Strich unter den vorangehenden Buchstaben zu setzen.<ref>Raphael Kühner, Friedrich Blass: Ausführliche Grammatik der griechischen Sprache. Erster Teil: Elementar- und Formenlehre I. 3., neubearbeitete Aufl., Hannover 1890, S. 56 f.http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Dp1ausfhrlichegra01khuoft~MDZ%3D%0A~SZ%3D56~doppelseitig%3D~LT%3D%3Cspan%20style%3D%22white-space%3Anowrap%22%3ES.%2056%20f.%3C%2Fspan%3E~PUR%3D und S. 62http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Dp1ausfhrlichegra01khuoft~MDZ%3D%0A~SZ%3D62~doppelseitig%3D~LT%3DS.%26nbsp%3B62~PUR%3D (Digitalisat bei Archive.org).</ref>

Heute wird in den meisten Textausgaben das Iota subscriptum gesetzt, in der gängigen Schulaussprache des Altgriechischen wird das i nicht gesprochen. Bei der alphabetischen Anordnung (z. B. in Wörterbüchern) wird es nicht mitgezählt. Bei der Transkription altgriechischer Wörter wird es meist ausgelassen (z. B. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value): {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) statt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Einzig in der wissenschaftlichen Transliteration wird es durch ein j oder einen untergesetzten Punkt wiedergegeben.

Im Neugriechischen wurde das Iota subscriptum – ebenso wie Gravis, Zirkumflex, Spiritus asper (rauer Hauchlaut) und Spiritus lenis (leichter Hauchlaut) – während der Sprachreform von 1982 beseitigt, nachdem die Katharevousa von der Dimotiki als Amtssprache abgelöst wurde. Das Iota adscriptum war im neugriechischen Sprachgebrauch schon gar nicht vertreten.

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang ´ (Akut) | ` (Gravis) | ι (Iota adscriptum) | ι (Iota subscriptum) | ῾ (Spiritus asper) | ᾿ (Spiritus lenis) | ῀ (Zirkumflex)

Siehe auch: Polytonische Orthographie Vorlage:Klappleiste/Ende