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Ulrich Wickert

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Ulrich Wickert (2024)

Ulrich „Uli“ Wickert (* 2. Dezember 1942 in Tokio) ist ein deutscher Journalist und Autor. Bekannt wurde er als langjähriger Moderator der Tagesthemen, die er von 1991 bis 2006 präsentierte.

Leben

Kindheit, Jugend und Ausbildung

Wickert wurde als Sohn des Diplomaten Erwin Wickert und der Röntgenassistentin Ingeborg Wickert, geborene Weides, in Tokio geboren, als sein Vater dort als Rundfunkattaché in der deutschen Botschaft beschäftigt war. Sein Bruder Wolfram Wickert (* 30. Mai 1941 in Shanghai) ist Schriftsteller und Maler, seine Schwester Vera Barbara Wood, geb. Wickert (* 22. Mai 1949 in Heidelberg; † 19. Mai 2021 in Eppstein), war Psychologin.<ref>Traueranzeigen von Barbara Wood | Frankfurter Allgemeine Lebenswege. Abgerufen am 2. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Barbara Wood |. Abgerufen am 2. Dezember 2021.</ref> Seine Kindheit verbrachte Wickert von 1947 bis 1956 in Heidelberg, wo er die Grundschule Mönchhofschule, anschließend das Englische Institut sowie später das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium besuchte;<ref name="Brecht-Benze">Vgl. Setzen, Sechs! - Schulgeschichten aus Deutschland (2/3). Verpasste Chancen. Dokumentarfilm von Christina Brecht-Benze im Auftrag des SWR. Deutsche Erstausstrahlung am 15. Dezember 2005</ref> danach war er bis 1959 in Paris,<ref>Ulrich Wickert im Munzinger-Archiv, abgerufen am 17. Februar 2025 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> wo die Familie wegen der beruflichen Verpflichtungen des Vaters bei der deutschen NATO-Vertretung lebte. Mit 14 Jahren veröffentlichte Wickert 1956 in der Rhein-Neckar-Zeitung seinen ersten journalistischen Beitrag mit einem Bericht über den Eiffelturm. Wegen eines Streichs, den er dem Pfarrer spielte, flog er mit 14 Jahren aus dem Konfirmationsunterricht.<ref name="Zeit Mangold 2018">Interview mit Ijoma Mangold, in: ZEITMagazin Nr. 25/2018, 14. Juni 2018, S. 46. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Online (Memento vom 15. Juni 2018 im Internet Archive)</ref> 1961 absolvierte er sein Abitur an der Urspringschule bei Schelklingen.

1961 begann er, an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Politikwissenschaft und Jura zu studieren. Er ging als Stipendiat 1962 im Fulbright-Programm an die Wesleyan University in Middletown (Connecticut), USA. Nach seiner Rückkehr nach Bonn setzte er sich dafür ein, dass die Nazi-Vergangenheit des Uni-Rektors Hugo Moser an der Universität öffentlich diskutiert wird.<ref name="Zeit Mangold 2018" /> Sein erstes juristisches Staatsexamen legte er 1968 ab, danach arbeitete er als freier Hörfunkautor bei der ARD.

Karriere

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Ulrich Wickert (2011)

Als Fernsehjournalist

Von 1969 bis 1977 arbeitete Wickert als Redakteur der Sendung Monitor und wurde vom WDR von 1969 bis 1978 zu jeder Präsidentschaftswahl nach Paris geschickt. 1977 ging er als Korrespondent der ARD nach Washington, D.C.; 1978 übernahm Wickert eine Stelle im Frankreich-Studio der ARD. 1981 gründete er den Diskussionskreis Journalisten für den offenen Rundfunk, im gleichen Jahr übernahm er die Leitung des ARD-Studios in New York. 1984 wurde Wickert Leiter des Pariser ARD-Studios. In diesem Jahr drehte er eine bekannte Reportage darüber, wie man am besten den Pariser Place de la Concorde überquert: Im Selbstversuch überquerte er den viel befahrenen Platz, ohne nach den Autos zu sehen. Somit konnten die französischen Autofahrer nicht annehmen, dass er auf sich selbst achtete und waren daher gezwungen, ihre Fahrweise anzupassen.

Mit Wirkung zum 1. Juli 1991 wurde er gemäß dem Wunsch seines Vorgängers Hanns Joachim Friedrichs „Erster Moderator“ der ARD-Nachrichtensendung tagesthemen. Bereits am 29. Juni 1991 präsentierte er seine erste Sendung, eine Sondersendung zum Jugoslawienkrieg.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Premiere blieb leider ohne Glanz: Ulrich Wickert als Tagesthemen-Moderator aufgeregt und überhastet, 1. Juli 1991, S. 16 „Eigentlich sollte die Premiere erst heute sein - doch durch die aktuellen Ereignisse in Jugoslawien mußte Ulrich Wickert schon am Sonnabend den Platz von Tagesthemen-Moderator Hanns-Joachim Friedrichs einnehmen.“Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Bis 31. August 2006 präsentierte er die Sendung im wöchentlichen Wechsel mit Sabine Christiansen, später Gabi Bauer und schließlich Anne Will. Sein Markenzeichen in der Sendung war der Abschiedsgruß „… einen angenehmen Abend und eine geruhsame Nacht“, mit dem er bis auf wenige Ausnahmen die Sendung beendete.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Das Ende der Geruhsamkeit (Memento vom 1. September 2006 im Internet Archive) in Financial Times Deutschland vom 31. August 2006</ref> Im Normalfall ließ er mit der Wendung „Über den letzten Stand der Dinge informiert Sie ...“ einen Hinweis auf die Nachtausgabe der Tagesschau folgen. Sein Nachfolger bei den tagesthemen wurde Tom Buhrow.<ref>Henrik Wittmann: Tom Buhrow wird Wickerts Nachfolger bei den "Tagesthemen". In: DWDL.de. 18. September 2005, abgerufen am 1. Oktober 2022.</ref> Große Aufmerksamkeit erregte ein dreiteiliges TV-Interview, das Wickert 1999 mit dem Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl führte.<ref>Der Ex-Kanzler im TV - ein Mann ohne Zweifel - WELT. Abgerufen am 25. August 2024.</ref>

In seiner Tätigkeit als Moderator der Tagesthemen machte Wickert im Herbst 2001 Schlagzeilen, als er in der Zeitschrift MAX die indische Schriftstellerin Arundhati Roy – nach einem Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – zitierte,<ref>Dokumentation Wickert-Artikel in "Max", Der Spiegel (online), 3. Oktober 2001</ref> die den damaligen US-Präsidenten George W. Bush mit dem Terroristenführer Osama bin Laden verglichen hatte.<ref>Dokumentation Roy-Artikel in der "FAZ", Der Spiegel (online), 3. Oktober 2001</ref> Obwohl Wickert nur sehr vorsichtig eine Deutung dieser Aussage versuchte, kam es daraufhin vor allem in der Boulevard-Presse zu massiver Kritik. Insbesondere Bild warf dem Moderator „Beleidigung des Präsidenten“ und „Antiamerikanismus“ vor. Nachdem er sich öffentlich entschuldigt hatte,<ref>Wickert nimmt Vergleich von Bush und Bin Laden zurück, spiegel.de, 3. Oktober 2001</ref> erklärte die ARD die Angelegenheit für abgeschlossen und beendete die Mediendebatte über eine mögliche Kündigung.<ref>„‚Geruhsame Nacht‘ – Ulrich Wickert geht“, Kölnische Rundschau, 28. August 2006</ref>

Vom 17. August 2006 bis zum 20. Mai 2007 moderierte er in der ARD die 30-minütige Literatur-Sendung Wickerts Bücher, in welcher er sich mit Literaturkritikern und Schriftstellern über aktuelle Werke unterhielt.<ref>Thomas Lückerath: Ulrich Wickert bekommt Literatursendung in der ARD. In: DWDL.de. 30. Juli 2006, abgerufen am 4. Februar 2023.</ref><ref>Uwe Mantel: Ulrich Wickert gibt seine Büchersendung auf. In: DWDL.de. 30. April 2007, abgerufen am 28. Mai 2023.</ref> Von März 2007 bis Juli 2014 moderierte er in NDR Kultur an jedem ersten Sonntag im Monat um 13 Uhr die Sendung Wickerts Bücher.

Am 20. September 2022 hatte Wickert einen neuerlichen Auftritt in den Tagesthemen: Sein bisheriger Rekord als dienstältester Moderator der Sendung wurde zu diesem Datum von Caren Miosga übertroffen, die diesbezügliche Meldung verlas er selbst.<ref>One night only: Ulrich Wickert ist zurück bei den »Tagesthemen«, spiegel.de, 20. September 2022</ref><ref>tagesschau: tagesthemen 22:15 Uhr, 20.09.2022 (ab 0:33:31) auf YouTube, 20. September 2022.; tagesschau: tagesthemen-Rekord für Caren Miosga | Ulrich Wickert gratuliert #Shorts auf YouTube, 20. September 2022.</ref>

Außerhalb der ARD

Zum Wintersemester 2004/05 wurde er Honorarprofessor an der Hochschule Magdeburg-Stendal in Magdeburg. Er war dort bis 2015 im Studiengang Journalistik/Medienmanagement tätig.<ref>Doktortitel: Professor Dr. h.c. Volkswagen in manager-magazin vom 20. November 2007</ref>

Im November 2005 wurde er wegen seiner Verdienste um die deutsch-französischen Beziehungen zum Offizier der Ehrenlegion ernannt.<ref>Französische Botschaft in Deutschland: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tagesthemenmoderator Ulrich Wickert von Botschafter Claude Martin mit Orden der Ehrenlegion ausgezeichnet (Memento vom 10. Oktober 2006 im Internet Archive), 25. November 2005</ref>

Seit Februar 2008 war er Mitherausgeber und Kolumnist des Nachrichtenportals zoomer.de.<ref>Jochen Voß: Ulrich Wickert wird Herausgeber bei "Zoomer.de". In: DWDL.de. 21. Januar 2008, abgerufen am 1. Mai 2024.</ref> Dieses wurde jedoch am 28. Februar 2009 aus wirtschaftlichen Gründen wieder geschlossen.<ref>Nachrichtenportal zoomer.de wird eingestellt: Wickert ist arbeitslos, taz vom 9. Februar 2009</ref>

Er ist außerdem Inhaber der Produktionsfirma UWP.<ref>Impressum – Ulrich Wickert. Abgerufen am 3. Juli 2022.</ref> 2008 bewarb sich Wickert mit der UWP um eine Drittsendelizenz bei RTL Television.<ref>Neue Vergabe von Sendelizenzen: Das Machtpaket, Süddeutsche Zeitung vom 8. Februar 2008</ref> Nachdem er im Vergabeverfahren gegen die Firma dctp von Alexander Kluge unterlegen war, verklagte er die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM). Nachdem sein Eilantrag gegen die NLM im September 2008 vor dem Verwaltungsgericht Hannover abgelehnt worden war,<ref>Eilantrag von UWP abgelehnt, Beschluss vom 29. September 2008</ref> zog er die Klage im Oktober 2008 zurück.<ref>Wickert zieht Klage um Senderechte zurück in Kontakter vom 16. Oktober 2008</ref>

Als Autor hat Wickert seit 1981 zahlreiche Bücher veröffentlicht. „Lesen und Schreiben gehören zu unserem Leben wie bei anderen Leuten Essen und Trinken“, zitierte Hans Leyendecker Wickert zum väterlichen Vorbild in der Süddeutschen Zeitung: „Wenn ich mittags nach Hause kam, saß der Vater im Sessel und schrieb auf einer schicken Olivetti.“ Zuletzt legte er einige in Frankreich spielende Kriminalromane vor.<ref>Ulrich Wickert als Krimiautor, Süddeutsche Zeitung vom 14. August 2008</ref>

Im Jahr 2016 war Wickert Träger der Heinrich-Heine-Gastprofessur an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. Im Januar sowie April hielt er drei Vorlesungen unter den Themen „Freiheit und Journalismus“ (27. Januar), „Macht und Verantwortung der Medien“ (13. April) und „Aus dem Leben eines Journalisten“ (27. April).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ulrich Wickert ist der nächste Heinrich-Heine-Gastprofessor, Vorlesungen starten am 27. Januar (Memento vom 19. Januar 2016 im Internet Archive); hhu.de, vom 9. Januar 2016, abgerufen am 19. Januar 2016</ref>

Privates

Ulrich Wickert ist der Bruder des Schriftstellers und Malers Wolfram Wickert und Onkel der Schauspielerin Emily Wood.

Von 1972 bis 1980 war Wickert Mitglied der SPD.

Aus seiner ersten Ehe (1969–1995) mit Sylvie von Frankenberg hat er eine 1969 geborene Tochter. Seine zweite Ehe (1997–1998) mit der Journalistin und Fernsehmoderatorin Birgit Schanzen blieb kinderlos.<ref>Wickert heiratet ein drittes Mal. Handelsblatt, 5. März 2003, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 18. Dezember 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.handelsblatt.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Wickert ist seit 2003 in dritter Ehe mit Julia Jäkel verheiratet, die bis März 2021<ref>Gregory Lipinski: Julia Jäkel verlässt Gruner + Jahr und Bertelsmann. In: Meedia. 31. März 2021, abgerufen am 14. April 2021.</ref> Geschäftsführerin<ref>Marco Saal: G+J verändert Rechtsform und verlängert mit Julia Jäkel und Co. In: horizont.net. 14. November 2014, abgerufen am 1. August 2016.</ref> von Gruner + Jahr in Hamburg war. Mit ihr hat er Zwillinge (* 2012). Jäkel und Wickert leben zusammen in Hamburg-Winterhude.<ref>Das Hamburger Allgemeine Rundschau - Promi-Radar. hamburger-allgemeine.de, 6. April 2021.</ref>

Stiftung

Ulrich Wickert und seine Frau gründeten 2011 die Ulrich-Wickert-Stiftung für Kinderrechte als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Stiftung Hilfe mit Plan der Deutschen Sektion von Plan International Deutschland e. V., in dessen Kuratorium er Mitglied ist.<ref>Plan International Deutschland e.V: Der aktuelle Jahresbericht. Abgerufen am 18. Januar 2022.</ref> Sie vergibt an Journalisten beziehungsweise Jugendgruppen mit Medienprojekten den Preis für Kinderrechte in drei Kategorien: International, Deutschland/Österreich und drittens für Jugendgruppen aus 50 Plan-Programmländern mit einem Plan-Medienprojekt. 2015 wurde erstmals der Peter Scholl-Latour-Preis für die Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten verliehen. Die Preise sind insgesamt mit 24.000 € dotiert.<ref>Ulrich Wickert Stiftung. Abgerufen am 18. Januar 2022.</ref>

Mitgliedschaften

Ulrich Wickert ist Mitglied in den Kuratorien von Plan-International, der Jugendpresse Deutschland, der Jugendpresse Schleswig-Holstein, der Jungen Presse<ref>Das JugendpresseKuratorium. Junge Presse, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Januar 2007; abgerufen am 18. Dezember 2012.</ref>, der Stiftung Schüler Helfen Leben<ref>Das Stiftungskuratorium. Schüler Helfen Leben e. V., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2015; abgerufen am 28. November 2015.</ref> und des JugendMedienEvents sowie Pate für das Kinderhospiz Bethel.<ref>Kinderhospiz Bethel: Pate Ulrich Wickert</ref> Zudem ist er Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Werke

Sachbücher

  • Freiheit, die ich fürchte. Der Staat entmachtet seine Bürger. Athenäum Verlag, Königstein/Ts. 1981, ISBN 3-7610-8112-X.
  • New York, Tokio, Paris. Tagebuch einer Weltreise. Westermann, Braunschweig 1986, ISBN 3-07-508892-7.
    • Neuausgabe als: Weltblicke: New York – Tokio – Paris. In 50 Tagen um die Welt. Heyne Verlag, München 1992, ISBN 3-453-05225-0.
  • Frankreich: Die wunderbare Illusion. Hoffmann und Campe, Hamburg 1989, ISBN 3-455-08343-9.
  • Angst vor Deutschland (Hrsg.), Hoffmann und Campe, Hamburg 1990, ISBN 3-455-08377-3.
  • Und Gott schuf Paris. Hoffmann und Campe, Hamburg 1993, ISBN 3-455-08536-9.
  • Das Wetter. Transit Buchverlag, Berlin 1994, ISBN 3-88747-093-1.
  • Der Ehrliche ist der Dumme: Über den Verlust der Werte. Hoffmann und Campe, Hamburg 1994, ISBN 3-455-11033-9. (Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste vom 2. Januar bis zum 3. September 1995)
  • Das Buch der Tugenden (Hrsg.), Hoffmann und Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-11045-2; aktualisierte Neuausgabe: Piper, München 2009, ISBN 978-3-492-05267-2.
  • Über den letzten Stand der Dinge. Transit, Berlin 1996, ISBN 3-88747-109-1.
  • Deutschland auf Bewährung. Der schwierige Weg in die Zukunft. Hoffmann und Campe, Hamburg 1997, ISBN 3-455-11215-3.
  • Vom Glück, Franzose zu sein. Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land. Hoffmann und Campe, Hamburg 1999, ISBN 3-455-11252-8.
  • Donner-Wetter. Allerletzte Meldungen vom Tage. Hoffmann und Campe, Hamburg 2000, ISBN 3-455-11216-1.
  • Ihr seid die Macht! Politik für die nächste Generation. Rowohlt, Berlin 2000, ISBN 3-87134-378-1.
  • Zeit zu handeln. Den Werten einen Wert geben. Hoffmann und Campe, Hamburg 2001, ISBN 3-455-11253-6.
  • Die Zeichen unserer Zeit. Nachwort von Heribert Klein. Hohenheim, Stuttgart 2004, ISBN 3-89850-116-7.
  • Alles über Paris. Europa Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3-203-84050-2.
  • Gauner muss man Gauner nennen. Von der Sehnsucht nach verlässlichen Werten. Piper, München 2007, ISBN 978-3-492-05021-0.
  • Redet Geld, schweigt die Welt. Was uns Werte wert sein müssen. Hoffmann und Campe, Hamburg 2011, ISBN 978-3-455-50224-4.
  • Neugier und Übermut. Hoffmann und Campe, Hamburg 2012, ISBN 978-3-455-50277-0.
  • Mein Paris. Hoffmann und Campe, Hamburg 2015, ISBN 978-3-455-70010-7.
  • Anders gemeinsam, Gesprächsband Wolfgang Schäuble, Ulrich Wickert, Michel Sapin, Dominique Seux, Hoffmann und Campe, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-50401-9.
  • Medien: Macht und Verantwortung, Hoffmann und Campe, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-50404-0.
  • Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen. Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-50217-6.
  • Nie die Lust aus den Augen verlieren. Lebensthemen. Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-00268-3
  • Identifiziert euch! Warum wir ein neues Heimatgefühl brauchen. Piper, München 2019, ISBN 978-3-492-05954-1.
  • Wettergeschichten. Kampa-Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-311-25008-1.
  • Ritter Otto, eine Prinzessin, eine Hexe, ein Drache und ganz viel mehr. Kinderbuch, Carlsen, Hamburg 2019, ISBN 978-3-551-51208-6.
  • Salut les amis. Meine Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen. Piper, München 2024, ISBN 978-3-492-05962-6.

Krimis mit Untersuchungsrichter „Jacques Ricou“

  • Der Richter aus Paris. Eine fast wahre Geschichte. Hoffmann und Campe, Hamburg 2003; Piper, München 2005, ISBN 3-492-24233-2.
  • Die Wüstenkönigin. Der Richter in Angola. Hoffmann und Campe, Hamburg 2005; Piper, München 2007, ISBN 978-3-492-24770-2.
  • Der nützliche Freund. Piper, München 2008; ebd. 2010, ISBN 978-3-492-25742-8.
  • Das achte Paradies. Piper, München 2010; ebd. 2011, ISBN 978-3-492-27355-8.
  • Das marokkanische Mädchen: Ein Fall für Jacques Ricou. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40339-8.
  • Das Schloss in der Normandie. Hoffmann und Campe, Hamburg 2015, ISBN 978-3-455-40546-0.
  • Die Schatten von Paris. Piper, München 2022, ISBN 978-3-492-05961-9.
  • Der Raub im Tunnel. Piper, München 2025, ISBN 978-3-492-07286-1.

Auszeichnungen

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Ingo Kolboom (l.) im Gespräch mit Ulrich Wickert (r.) bei der Preisverleihung des Literaturpreises „Hommage à la France“ im Dresdner Kulturpalast (2018)
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Verleihung des Winfriedpreis der Stadt Fulda an Ulrich Wickert (2024). Von links Karlheinz Diez, Christine Waider, François Delattre, Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, Ulrich Wickert und Heiko Wingenfeld

Weblinks

Interviews

Einzelnachweise

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