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Wilhelm August Jurek

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Dezember 2025 um 21:25 Uhr durch imported>Dieringer63 (Link auf Friedrich Anzenberger; Kleinkram).
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Wilhelm August Jurek (* 29. April 1870 in Wien<ref>Taufbuch - 01-29 | 15., Reindorf | Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien | Österreich | Matricula Online. Abgerufen am 6. Mai 2021 (1. Zeile).</ref>; † 9. April 1934 ebenda<ref name="Partezettel">Partezettel / [1]. 1934, abgerufen am 9. April 2024.</ref>) war ein österreichischer Kapellmeister, Dirigent und Komponist.

Wilhelm A. Jurek trat 1891 in das K.u.k. Infanterie-Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4 ein und diente diesem drei Jahre. Jurek war zum Zeitpunkt der Entstehung des „Deutschmeister-Regimentsmarsches“ (1893) ein junger Komponist und er war auch niemals – entgegen der Darstellung im Film „Die Deutschmeister“ – Kapellmeister, Regimentstambour oder Musiker der Deutschmeisterkapelle, sondern absolvierte seine dreijährige Dienstzeit bei den Deutschmeistern als „Kompagniekanzlei-Hilfskraft“.<ref>Zum 130. Geburtstag des „Deutschmeister-Regimentsmarsches“ von W. A. Jurek. 19. März 2023, abgerufen am 9. April 2024.</ref><ref>Friedrich Anzenberger: Symposium zur Musik der „Hoch- und Deutschmeister“ in der Donaumonarchie. Hrsg.: Friedrich Anzenberger. 2016. Auflage. BoD - Books on Demand, Norderstedt 2016, ISBN 978-3-7392-4703-8, S. 61.</ref> Danach wurde er Beamter der Staatsdruckerei.

Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 31 B - Wilhelm August Jurek.jpg
Ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof

Er machte sich sowohl als Kapellmeister und Chordirigent als auch als Komponist des bekannten „Deutschmeister-Regimentsmarsches“, den er 1893 dem Infanterieregiment No. 4 Hoch- und Deutschmeister widmete, einen Namen. Jurek komponierte über 300 Werke für Orchester sowie Tanzmusik, Lieder und Werke für Blasmusik. Sein musikalischer Nachlass liegt in der Wienbibliothek.<ref>Musikalischer Nachlass Wilhelm August Jurek, auf search.wienbibliothek.at, abgerufen am 10. Mai 2024.</ref> Jurek wurde 1955 in dem Spielfilm Die Deutschmeister, der sich mit der Entstehung des Deutschmeister-Regimentsmarsch beschäftigt, von Siegfried Breuer jr. gespielt.

1921 wurde Jurek als Oberkontrollor i. R. Ehrenmitglied des Deutschmeisterbundes. Ebenso war er Ehrenmitglied des Deutschmeister-Schützenkorps, des Kameradschaftsvereins "Hoch- und Deutschmeister", des Begräbniskosten-Beitragsfonds ehemaliger Deutschmeister (BBF), des Männergesangsvereins ehemaliger Deutschmeister, des Zwölferbundes, Gründungsmitglied des österreichischen Komponistenbundes, Mitglied der Autoren-Gesellschaft, des Ziehrerbundes und des Alt Wiener-Bundes. Ferner war er Träger mehrerer Orden und vieler Auszeichnungen.<ref name="Partezettel"/>

Er wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 31B, Reihe 12, Nummer 15) in einem ehrenhalber gewidmeten Grab beigesetzt. Im Jahr 1938 wurde in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk) die Jurekgasse nach ihm benannt.

Werke (Auswahl, alphabetisch geordnet)

(Quelle: <ref>Wilhelm August Jurek (1870-1934) - deutschmeister.at. 9. April 2024, abgerufen am 9. April 2024.</ref>)

  • A Vernunftheirat (Humoristisches Lied)
  • Auf'd Westbahn
  • Das Heimatlied
  • Deutschmeister-Regimentsmarsch, 1893
  • Deutschmeister-Reservistenmarsch
  • Die Erbschaft
  • Die schönste Zeit
  • Du lieber alter Stefansturm
  • Geh, mach dein Fensterl auf
  • Hannerl vom Dreimäderlhaus, 1921
  • Im Reiche der Wiener Melodien
  • O grüner Stanislaus (Faust und Gretchen im Schrebergarten. Ein ergreifendes Lied)
  • Oberstleutnant Karl Quapill-Marsch
  • Puppenlied
  • s'Herzerl der Wienerin
  • Touristen-Marsch
  • Waldbacher Revue
  • Weil wir heut' gut aufg'legt san
  • Wiener Hausfrauen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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