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OFC Champions League

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OFC Champions League
colspan="2" class="centered notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe;"| OFC Champions League Logo seit 2012.pngVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Abkürzung O-League
Verband Oceania Football Confederation
Gründung 1987 (als OFC Champions Cup)
Erstaustragung 1987
Mannschaften 8
Spielmodus Rundenturnier (2 Gruppen à 4 Teams) + Halbfinale & Finale
Titelträger NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Auckland City FC (2025)
Rekordsieger NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Auckland City FC (13 Titel)
Aktuelle Saison 2024
Website www.oceaniafootball.com
Qualifikation für FIFA-Interkontinental-Pokal, FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
Jahr Sieger des
OFC Champions Cup<ref>https://www.oceaniafootball.com/history/</ref>
1987 Adelaide City
1999 South Melbourne FC
2001 South Coast Wolves
2005 Sydney FC
2006 Auckland City FC
Saison Sieger der
OFC Champions League
2007 Waitakere United
2007/08 Waitakere United
2008/09 Auckland City FC
2009/10 Hekari United FC
2010/11 Auckland City FC
2011/12 Auckland City FC
2012/13 Auckland City FC
2013/14 Auckland City FC
2014/15 Auckland City FC
2016 Auckland City FC
2017 Auckland City FC
2018 Team Wellington
2019 Hienghène Sport
2020 abgebrochen
2022 Auckland City FC
2023 Auckland City FC
2024 Auckland City FC
2025 Auckland City FC

Die OFC Champions League ist ein Fußball-Vereinswettbewerb in Ozeanien, der von der Oceania Football Confederation (OFC) organisiert und 1987 erstmals, noch unter der Bezeichnung OFC Champions Cup, ausgetragen wurde. Er ist, wenn auch deutlich leistungsschwächer, vergleichbar mit den analogen Champions-League-Wettbewerben in Europa, Afrika, Asien, Nord- und Mittelamerika sowie Südamerika. Derzeit ist der Hauptwettbewerb nur den Meistern und Vizemeistern aus den sieben leistungsstärkeren Verbänden der OFC vorbehalten. Dies sind Fidschi, Neukaledonien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, die Salomonen, Tahiti und Vanuatu. Für die Meister aus den leistungsschwächeren Verbänden Amerikanisch-Samoa, Cookinseln, Samoa und Tonga wurde ab 2012 eine Qualifikationsrunde eingeführt. Die beiden bestplatzierten dieser Qualifikationsrunde sind dann jeweils für die Gruppenphase der OFC Champions League qualifiziert.

Der Sieger qualifizierte sich bis 2023 für die jährlich ausgetragene FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, seit 2024 für den neu geschaffenen, jährlich stattfindenden FIFA-Interkontinental-Pokal. Die 2026 startende OFC Professional League wird jedoch die Vergabe dieses Startplatzes übernehmen.<ref>https://footballoceania.com/2025/02/11/ofc-pro-league-take-big-step-forward-heres-how-itll-work/</ref>

Rekordsieger ist Auckland City aus Neuseeland mit dreizehn Titeln.<ref>https://www.oceaniafootball.com/auckland-city-fc-power-their-way-to-12th-ofc-mens-champions-league-title/</ref>

Geschichte

Datei:OFC Champions League logo.svg
Früheres Logo

Erstmals fand 1987 im australischen Adelaide ein Wettkampf zwischen ozeanischen Mannschaften statt, der allerdings höchstwahrscheinlich nur inoffiziellen Charakter trug. Anlass für ein offizielles Turnier unter der Ägide des Kontinentalverbands OFC bot die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2000, zu der auch Ozeanien einen Teilnehmer entsenden sollte. Auch Anfang 2001 fand ein OFC Champions Cup statt. Die Klub-WM wurde jedoch von der FIFA abgesagt und der Wettbewerb vorerst eingestellt.

Da die FIFA für 2005 die Rückkehr der Klub-WM ankündigte, kam es zur Neuauflage des OFC Champions Cups. Mit Sydney FC gewann zum vierten Mal in Folge eine australische Mannschaft. Es sollte auch das letzte Mal sein, da der Australische Fußballverband im selben Jahr zur AFC wechselte. 2006 siegte der neuseeländische Verein Auckland City FC, der Ozeanien bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2006 vertreten hat.

Seit 2007 trägt das Turnier den Namen OFC Champions League. Die ersten beiden Siege errang Waitakere United.

Modus

Ab 2017 galt folgender Modus:<ref>Reglementänderung für 2017 auf oceaniafootball.com</ref> Der eigentlichen Gruppenphase mit den jeweiligen Meistern und Vizemeistern aus den sieben spielstärksten Ländern Fidschi, Neuseeland, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Salomonen, Tahiti und Vanuatu ist eine Qualifikationsrunde mit den Meistern aus Amerikanisch-Samoa, den Cookinseln, Samoa und Tonga vorgeschaltet. Diese vier Mannschaften spielen in Turnierform in einer einfachen Ligarunde Jeder gegen Jeden. Die beiden Erstplatzierten der Qualifikation komplettieren das Starterfeld der insgesamt sechzehn Mannschaften der Gruppenphase.

In dieser wird in vier Gruppen zu je vier Mannschaften an vorab festgelegten Spielorten in Turnierform ebenfalls einmal Jeder gegen Jeden gespielt. Die vier Gruppensieger erreichen das Halbfinale. Deren Sieger wiederum erreichen das Finale, welches wie die Halbfinalspiele zuvor in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird.

Mit der Saison 2022 gab es eine weitere Änderung. Die Gruppenphase besteht nur noch aus zwei Vierergruppen. In der Qualifikation spielen die schwächsten Verbände in einer Vorrunde einen Teilnehmer für die Gruppenphase aus. Die anderen sieben Teilnehmer werden in den „nationalen Playoffs“ ausgespielt. Hier treten jeweils Verbandsintern Meister und Vizemeister gegeneinander an. Der Gewinner erreicht die Gruppenphase.<ref>https://footballoceania.com/2021/10/08/ofc-change-champions-league-format/</ref> Durch die Änderung sollten Reisekosten der Teams minimiert werden.

Ranglisten

Der erfolgreichste Verein ist Auckland City FC, der den letzten OFC Champions Cup (2006) und den ersten „OFC-Wettbewerb ohne australische Beteiligung“ gewinnen konnte, bevor dieser in OFC Champions League umbenannt wurde. 2009, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 konnten sie den Wettbewerb erneut für sich entscheiden. Die härtesten Konkurrenten sind die nationalen Rivalen Waitakere United und Team Wellington. Die beiden erreichten jeweils viermal das Finale der OFC Champions League, doch im Gegensatz zu Auckland konnte man nicht alle Partien für sich entscheiden. Waitakere gewann 2007 und 2008 und Wellington 2018 den Wettbewerb.

Die ersten vier OFC Champions Cups wurden unter vier australischen Vereinen verteilt, den zweimaligen Meistern South Coast Wolves und dem Sydney FC, dem dreimaligen Meister Adelaide City und dem viermaligen Titelträger South Melbourne FC, deren Siegeszug durch den Verbandswechsel nach Asien beendet wurde. Mit zwei Ausnahmen dominierten seitdem die Vereine aus Neuseeland den Wettbewerb. 2010 gelang dem vierfachen papua-neuguineischen Meister Hekari United FC die favorisierte Mannschaft Waitakere United aus Neuseeland zu schlagen. 2019 schaffte es zum ersten Mal nach 2006 kein neuseeländischer Verein ins Finale; Hienghène Sport setzte sich im rein neukaledonischen Endspiel gegen AS Magenta durch.

nach Vereinen
Rang Verein Titel Jahr(e)
1 Datei:Coats of arms of None.svg Auckland City FC 13 2006, 2009, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2022, 2023, 2024, 2025
2 Datei:Coats of arms of None.svg Waitakere United 2 2007, 2008
3 Datei:Adelaide City FC.svg Adelaide City 1 1987
Datei:PRK Hekari United Logo.png Hekari United FC 1 2010
Datei:Coats of arms of None.svg Hienghène Sport 1 2019
Datei:Coats of arms of None.svg South Coast Wolves 1 2001
Datei:South Melbourne FC Logo.svg South Melbourne FC 1 1999
Datei:Sydney fc.svg Sydney FC 1 2005
Datei:Team Wellington.svg Team Wellington 1 2018
nach Ländern
Rang Land Titel
1 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 16
2 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 4
3 Vorlage:NCLfifa 1
Papua-NeuguineaDatei:Flag of Papua New Guinea.svg Papua-Neuguinea 1

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Global:

M: FIFA-Klub-WeltmeisterschaftFIFA-Interkontinental-Pokal
F: FIFA Klub-Weltmeisterschaft der FrauenFIFA Women’s Champions Cup

Interkontinental:

M: UEFA-CONMEBOL Club Challenge
J: U-20 Intercontinental Cup

Arabische Welt:

M: Arab Club Champions CupGolf Club Champions League (regional)

Afrika:

M: African Football LeagueCAF Champions LeagueCAF Confederation CupCAF Super CupCECAFA Club Cup (regional)
F: CAF Women’s Champions League

Asien:

M: AFC Champions League EliteAFC Champions League TwoAFC Challenge LeagueASEAN Club Championship (regional)
F: AFC Women’s Champions League

Europa:

M: UEFA Champions LeagueUEFA Europa LeagueUEFA Conference LeagueUEFA Super Cup
J: UEFA Youth League
F: UEFA Women’s Champions LeagueUEFA Women’s Europa Cup

Nord- und Mittelamerika:

M: CONCACAF Champions CupLeagues Cup (regional)CONCACAF Central American Cup (regional)CONCACAF Caribbean Cup (regional)CFU Club Shield (regional)
F: CONCACAF W Champions CupUNCAF Women’s Interclub Championship (regional)

Ozeanien:

M: OFC Champions LeagueOFC Professional League
F: OFC Women’s Champions League

Südamerika:

M: Copa LibertadoresCopa SudamericanaRecopa Sudamericana
J: Copa Libertadores (U-20)
F: Copa Libertadores der Frauen

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Interkontinental

Copa Rio (1951–1952)Kleiner Weltpokal (1952–1975)Weltpokal (Intercontinental Cup) (1960–2004)Intercontinental Supercup (1968–1970)Copa Interamericana (1968–1998)Afro-Asien-Pokal (1986–2000)Copa Iberoamericana (1994)Copa Suruga Bank (2008–2019)

Arabische Welt

Arabischer Pokal der Pokalsieger (1989–2001)Arabischer Super Cup (1992–2001)

Afrika

Nordafrik. Meisterschaft (1920–1956)Nordafrik. Pokal (1930–1956)Coupe d’AOF (1947–1960)Maghreb Champions Cup (1970–1976)Maghreb Cup Winners Cup (1970–1975)African Cup Winners’ Cup (1975–2003)WAFU Club Cup (1976–2017)UNIFFAC Clubs Cup (2004–2006)UNAF Champions Cup (2008–2010)UNAF Cup Winners Cup (2008–2010)

Asien

Asienpokal der Pokalsieger (1990–2002)Asian Super Cup (1995–2002)A3 Champions Cup (2002–2008)

Mittel- und Nordamerika

CONCACAF Cup Winners’ Cup (1991–2001)CONCACAF Giants Cup (2001)SuperLiga (Nordamerika) (2007–2010)CONCACAF League (2017–2022)

Europa

Challenge-Cup (1897–1911)Challenge international du Nord (1898–1914)Coupe Van der Straeten Ponthoz (1900–1907)British League Cup (1902)Torneo Internazionale Stampa Sportiva (1908)Coupe Jean Dupuich (1908–1925)Sir Thomas Lipton Trophy (1909–1911)Pyrenäen-Cup (1910–1914)Mitropacup (1927–1992)Coupe des Nations (1930)Tournoi international de l’Exposition Universelle de Paris (1937)Empire Exhibition Trophy (1938)Internationaler Saarlandpokal (1949–1951)Coupe Latine (1949–1957)Coronation Cup (1953)Messestädte-Pokal (1955–1971)Ostseepokal (1958–1962)Alpenpokal (1960–1987)Europapokal der Pokalsieger (1960–1999)Rappan-Cup (1961–1967)Balkanpokal (1961–1994)UEFA Intertoto Cup (1967–2008)Engl.-Ital.-Pokal (1970–1996)NextGen Series (2011–2013)

Südamerika

Copa de Competencia (1900–1919)Copa de Honor Cusenier (1905–1920)Copa Aldao (1913–1955)C. de Escobar-Gerona (1941–1946)Copa del Atlántico 1947 (1947)Copa do Atlântico (1956)Supercopa de Campeones Intercontinentales (1968–1970)Copa Ganadores de Copa (1970–1971)Supercopa Sudamericana (1988–1997)Copa Master de Supercopa (1992–1995)Copa Conmebol (1992–1999)Copa de Oro Nicolás Leoz (1993–1996)Copa Conmebol Master (1996)Copa Mercosur (1998–2001)Copa Merconorte (1998–2001) | Torneio Internacional Interclubes de Futebol Feminino (2011)

Ozeanien

Oceania Cup Winner’s Cup (1987)OFC President’s Cup (2014)Melanesian Super Cup (2014–2015) (regional)

Vorlage:Klappleiste/Ende