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Hobersdorf

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Hobersdorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Hobersdorf
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Wilfersdorf
Koordinaten 48° 34′ 46″ N, 16° 38′ 27″ OKoordinaten: 48° 34′ 46″ N, 16° 38′ 27″ O
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  }}f1
Höhe 185 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 2193 Wilfersdorf
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05133
Katastralgemeindenummer 15018
Zählsprengel/ -bezirk Hobersdorf (31654 001)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Vorlage:Hinweisbaustein Hobersdorf (historisch auch Höbersdorf) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Wilfersdorf in Niederösterreich. Hobersdorf war ab 1848 eine eigenständige Gemeinde und wurde 1967 nach Wilfersdorf eingemeindet. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 05133">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Lage

Hobersdorf liegt an der Zaya südöstlich des Hauptortes Wilfersdorf. Über weite Strecken bildet die Zaya die Grenze zwischen den ansonst zusammengewachsenen Ortschaften. Parallel zur Zaya verläuft die Lokalbahn Korneuburg–Hohenau, der Bahnhof Wilfersdorf-Hobersdorf samt Lagerhaus liegt jenseits der Zaya aber zur Gänze in der Katastralgemeinde Hobersdorf.

Etymologie

Der Name Hobersdorf kommt von dem Personen (Familien)namen Habolstorf oder Hapalt.<ref name="Geschichte">Katastralgemeinde Hobersdorf. Marktgemeinde Wilfersdorf, abgerufen am 10. Dezember 2020.</ref>

Geschichte

Im Jahre 1315 wurde Hobersdorf erstmals urkundlich erwähnt. In diesem Jahr war der landesfürstliche Markt bzw. das Marktgericht an die Sonnberger (Asparn) verliehen. Nach mehreren Besitzerwechseln fiel Hobersdorf 1481 an die Herrschaft Asparn, wo es bis zur Gemeindegründung 1848 verblieb.<ref name="Geschichte" />

In den Jahren 1950/52 wurden in einer Schottergrube vier Gräber entdeckt, bei drei bestatteten Individuen konnte eine Schädeldeformation festgestellt werden. Ein Skelett wurde mit der ersten Hälfte 5. Jahrhundert datiert.<ref>Gernot Wagner: Die künstlich deformierten Schädel von Österreich in der Frühgeschichte. 2013 (univie.ac.at [PDF; abgerufen am 10. Dezember 2020] Diplomarbeit).</ref>

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 74 Häusern genannt, das nach Wilfersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Asparn an der Zaya besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Asparn an der Zaya, Mailberg und Wilfersdorf sowie dem Barnabitenkollegium Mistelbach.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

1926 wurde die Zuckermühle nach einem Brand neu aufgebaut.<ref>Aus der Umgebung. In: Bote aus Mistelbach. Zeitschrift für Politik, Volks- und Landwirtschaft, Gewerbe und Vereinsleben. Organ der Bezirks-Feuerwehr-Verbände Feldsberg, Laa, Mistelbach, Poysdorf und Zistersdorf / Mistelbacher Bote. Unabhängiges Wochenblatt für den Verwaltungsbezirk Mistelbach und für die Gerichtsbezirke Laa a(n) d(er) Thaya, Mistelbach und Poysdorf. Organ der Bezirks-Feuerwehr-Verbände und der Bezirksfeuerwehr-Unterstützungskassen / Mistelbacher Bote. Aeltestes Wochenblatt für den Verwaltungsbezirk Mistelbach und für die Gerichtsbezirke Laa a(n) d(er) Thaya, Mistelbach und Poysdorf, 31. August 1926, S. 2 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bmi</ref>

Am 1. Jänner 1967 wurde Hobersdorf nach Wilfersdorf eingemeindet.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

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Literatur

Weblinks

Commons: Hobersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Wilfersdorf