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Wirtschaft Dschibutis

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Wirtschaft Dschibutis<ref name="WFB">CIA World Factbook: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Länderprofil Dschibuti (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cia.gov, 3. Dezember 2019.</ref>
Währung Dschibut. Franc = 100 Centimes
1 USD = 178,014 Djibut. F.<ref>Bloomberg: Currency Calculator, 13. Dezember 2019.</ref>
Inflation 1,8 % (2020)<ref name=":0">Länderprofil zu Dschibuti. (PDF; 288 KB) Statistisches Bundesamt (Destatis), 8. Juni 2022, abgerufen am 17. Mai 2022.</ref>
Bruttoinlandsprodukt 3,589 Mrd. $ (2021)<ref name=":0" />
Wirtschaftswachstum 4,0 % (2021)<ref name=":0" />
BIP pro Kopf 3.581 $ (2021)<ref name=":0" />
BIP nach Sektor Landwirtschaft: 2,4 %
Industrie: 17,3 %
Dienstleistungen: 80,2 %
(2017, geschätzt)
BIP (Kaufkraftparität) 3,64 Mrd. $ (2017, geschätzt)
Arbeitslosenquote 28,4 % (2021)<ref name=":0" />
Erwerbstätige
nach Sektor
Landwirtschaft: 32,4 %
Industrie: 13,3 %
Dienstleistungen: 54,3 %
<ref name=":0" />
Anteil Unterhalb
der Armutsgrenze
23 % (2015, geschätzt)
Auslands-
verschuldung
1,954 Mrd. $ (31. Dezember 2017, geschätzt)
Außenbeitrag
Export 139,9 Mio. $ (2016, geschätzt)
Handelspartner Äthiopien 38,8 %, Somalia 17,1 %,
Katar 9,1 %, Brasilien 8,9 %,
Yemen 4,9 %, USA 4,6 % (2017)
Import 736,4 Mio. $ (2017, geschätzt)
Handelspartner VAE 25 %, Frankreich 15,2 %,
Saudi-Arabien 11 %, China 9,6 %,
Äthiopien 6,8 %, Yemen 4,6 % (2017)

Die noch wenig entwickelte Wirtschaft Dschibutis hängt von einer großen Gemeinschaft an Expatriaten, vom Hafen in Dschibuti, dem Flughafen und vom Betrieb der Eisenbahnlinie von Addis-Abeba nach Dschibuti ab.

In der Kolonialzeit zeichnete sich die Kolonialmacht Frankreich als ausbeuterische Kraft im ehemaligen Afar- und Issa-Territorium aus. Es wurde sowohl Bevölkerung als Arbeitskräfte ausgebeutet, als auch wurde Raubbau an der spärlichen Natur des Wüstenstaates betrieben. Während des Bürgerkriegs von 1991 bis 1994 wurde ein großer Teil der Ausgaben für Entwicklung und Sozialleistungen des Staatshaushalts für das Militär ausgegeben.

Primärer Sektor

Landwirtschaft und Industrie sind kaum entwickelt, teilweise wegen der ungünstigen klimatischen Verhältnisse, hoher Produktionskosten, dem schlechten Bildungsstand der Arbeitskräfte und der begrenzten natürlichen Ressourcen.

Dschibuti verfügt mittlerweile über nur sehr geringe Minerallagerstätten, und der trockene Boden ist unwirtschaftlich: 89 % des Landes sind Ödland oder Wüste, 10 % sind Weideland und 1 % macht die Waldfläche aus. Den größten Anteil an der Wertschöpfung haben Dienstleistungen und Handel.

Tertiärer Sektor

Finanzwirtschaft

Das Finanzwesen, die Staatsfinanzen und die Währung - der Dschibuti-Franc - werden von der Zentralbank, der Banque Centrale de Djibouti beaufsichtigt und ausgegeben.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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