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Johannes Brandrup

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Datei:MJK 71012 Johannes Brandrup (arte-Empfang, Berlinale 2020).jpg
Johannes Brandrup, 2020

Johannes Brandrup (* 7. Januar 1967 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Schauspieler und Lehrer für Englisch und Schauspiel in Berlin.

Leben

Im Alter von 17 Jahren besuchte Johannes Brandrup das United World College of the Atlantic in Wales und schloss mit dem International Baccalaureate ab.<ref name="planet">David Sarkar: Johannes Brandrup: Ich bin zehn Jahre in diesem Business dabei und habe mein Privatleben noch nicht offen gelegt. In: Planet Interview. 8. März 2004, abgerufen am 26. Mai 2024 (Interview mit Johannes Brandrup).</ref> Nach dem Zivildienst in Wiesbaden besuchte er die Folkwang-Hochschule in Essen, an der er 1992 sein Schauspielstudium beendete.<ref>Martina Grote: Schauspielerei muss man müssen. In: VIVA.DE. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2013;.</ref> Danach übernahm er ein Engagement am Deutschen Theater in Göttingen.<ref>Biographie. Official Fan Club, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2008; (Archiv-Version gibt Vita-Informationen nicht wieder).</ref> Heute lebt er in Berlin und leitet das Berliner Logentheater.<ref>Barbara Jänichen: Schauspieler Johannes Brandrup hat auch in Italien Fans. In: Berliner Morgenpost. 24. Juni 2005, abgerufen am 26. Mai 2024.</ref> Brandrup war seit 1991 mit der Autorin und Regisseurin Branwen Okpako verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder, darunter den Rapper Xaver.<ref>Teilnehmerinnen – Branwen Okpako. In: Diagonale 2005. Abgerufen am 26. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>XAVER. In: Four Music. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahre 2008 ließ sich das Paar scheiden.<ref>Unbekannter Titel. In: Berliner Kurier. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. November 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.berliner-kurier.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Wirken

Johannes Brandrup war der erste Kommissar der Fernsehserie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei. Allerdings war Brandrup nur in den ersten neun Folgen zu sehen, seitdem spielte er Hauptrollen in vielen deutschen und internationalen Produktionen wie z. B. Paul of Tarsus, Wilde Jahre, Lo Smemorato di Collegno, Liebe in der Warteschleife, Gefährliche Nähe, The Crusaders, Mafalda di Savoia, Tal der Ahnungslosen und Al di là delle frontiere. An der Seite von Omar Sharif verkörperte er Jesus in St. Peter. Seine wichtigsten Theaterrollen waren der Gregor Samsa in Franz Kafkas Die Verwandlung im Bayerischen Staatsschauspiel und die Titelrolle in Hugo von Hofmannsthals Jedermann in den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.

Für die Kulturstadt Europas Weimar 1999 inszenierte Brandrup Erbarmen! Zu spät!, Wolfgang Deichsels Frankenstein.<ref name="planet" />

Brandrup ist der Begründer des ersten digitalen Theaters im Netz, dem Berliner Logentheater, das u. a. den Web 2.0 Wettbewerb „Actors On Sets“ initiierte, aber auch Theaterstücke produziert.<ref>Daniela Martens: Internet-Theater: Dramen auf Knopfdruck. In: Tagesspiegel. 9. März 2009, abgerufen am 11. Juli 2010.</ref>

Von 2014 bis 2015 war er in der ARD-Telenovela Rote Rosen als intriganter Dr. Maurice Greve in der Funktion des Antagonisten zu sehen.

Filmografie (Auswahl)

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Auszeichnungen

  • 1994: Max Ophüls Preis als Bester Nachwuchsdarsteller in „Wilde Jahre“<ref>15. Max Ophüls Preis 1994. Filmhaus Saarbrücken, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2007;.</ref>
  • 2004: Efebo d’Argento als Bester Hauptdarsteller in „Al di là delle frontiere“
  • 2004: Premio Flaiano als Bester Hauptdarsteller in „Al di là delle frontiere“<ref>Flaiano International Awards Winners 2004. Assoziazione Culturale Ennio Flaiano, abgerufen am 26. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2009: Island of Naples Festival für die Hauptrolle in „Lo Smemorato di Collegno“

Literatur

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 64 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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