Zum Inhalt springen

Larry Clark

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. September 2025 um 20:17 Uhr durch imported>Einsenkungsmarke (Ausstellungen: Museum korrigiert, siehe https://www.mam.paris.fr/fr/expositions/exposition-larry-clark).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Larry Clark Deauville 2013.jpg
Larry Clark (2013)

Larry Clark (* 19. Januar 1943 in Tulsa, Oklahoma) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Fotograf. Er lebt derzeit in New York City.

Leben und Werk

Larry Clark begann als Assistent im Fotogeschäft seiner Mutter zu fotografieren, in dem er im Haustürgeschäft Kinder- und Babyfotos machte. 1961 begann er ein Studium in Commercial Photography an der Layton School of Art in Milwaukee. Von 1964 bis 1966 leistete er seinen Militärdienst ab und nahm dabei auch am Vietnamkrieg teil. Diese Erfahrung führte dazu, dass er den künstlerischen Ausdruck seiner Fotografie-Leidenschaft nach außen vermitteln wollte.<ref>Paul Katzenberger: Larry Clark zum 70. Archivar der verirrten Jugend. In: Süddeutsche.de. 19. Januar 2013, abgerufen am 7. September 2025.</ref><ref></ref> In seinem ersten Fotoband Tulsa „dokumentierte – manche würden sagen, erfand –“<ref name="salon" /> Clark 1971 die Drogenszene seiner Heimatstadt, lange bevor Nan Goldin oder Gus Van Sant<ref name="salon" /> nachzogen. Teenage Lust zeigt die Sexualität Jugendlicher in einer bis dahin unbekannten, ehrlichen Bildsprache. Der Fotoband The Perfect Childhood zeigt die neu heranwachsende Generation der Skater.

Clarks erster Film Kids<ref name="salon">“{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” Larry Clark im Gespräch mit Stephen Lemons. Stephen Lemons: Larry Clark. In: Salon.com. 20. Juli 2001, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. März 2008; abgerufen am 22. Januar 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> hatte die Verbreitung von Aids zum Thema (Drehbuch von Harmony Korine); er zeigt Minderjährige beim Geschlechtsverkehr und erhielt in den USA keine Altersfreigabe für Jugendliche. Bully, von Sunfilm Entertainment Bully – Diese Kids schockten Amerika betitelt, ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans des amerikanischen Autors Jim Schutze. Der Film zeigt ein dokumentarisch-pessimistisches Bild einer abgestumpften, gelangweilten Generation von Jugendlichen, die außer Drogenexzessen und Sex nicht viel mit sich anzufangen weiß. Der Spielfilm Ken Park handelt vom Leben pubertierender Jugendlicher in einer kalifornischen Kleinstadt. Der Film kreist um die Themen Missbrauch, Gewalt und Entfremdung.<ref>vgl. Nikolaj Nikitin: Alles zeigen. In: Schnitt. 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Januar 2009; abgerufen am 22. Januar 2009 (Interview zum 10. Filmfest Oldenburg).

„ich wollte nicht, daß dieser Film in Hoffnungslosigkeit endet und es aussieht, als würden es die Kinder nicht schaffen können. Meine Idee war also, um die Kinder herum eine Sexszene zu konstruieren, um ihnen eine Art Erlösung zu bieten. Zuschauer, die Ken Park gesehen haben, erzählten mir, daß sie diese Szene nicht nur für nicht pornographisch hielten, sondern gar für die sauberste Szene des gesamten Films.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Larry Clark

</ref>

Bully untersucht den komplizierten Kontext jugendlicher Killer, nicht um sie als ‚böse‘ zu betiteln, sondern um weite Fragen über soziale Verantwortlichkeit und ethische Definitionen aufzuwerfen. So gesehen greift der Film die Annahme von den ‚schlechten Jugendlichen‘ direkt an, und das sogar unter extremen Bedingungen“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Cynthia Fuchs: „The Whole Fucking World Warped around Me“: Bad Kids and Worse Contexts<ref>Cynthia Fuchs in </ref>

In diesem Aufsatz bezieht sich Clark selbst auch auf „die Weise, wie wir in der Gesellschaft Jugendliche heute wahrnehmen.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Die Zeitschrift Filmdienst zu Bully: „Larry Clark […] bleibt seinem Thema treu, wobei einmal mehr nicht klar wird, ob er als Aufklärer und Mahner oder als Provokateur verstanden werden will.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=

Fotobände

  • 1971: Tulsa. Grove/Atlantic, 2. Auflage 2000, ISBN 978-0-8021-3748-7 (englisch)
  • 1983/1992: Teenage Lust, Eigenverlag
  • 1993: Die perfekte Kindheit. Scalo Verlag, Zürich/Berlin/New York City, ISBN 3-905080-41-9
    • 1995 The Perfect Childhood. Scalo, Zürich/Berlin/New York City, ISBN 978-3-931141-12-7
  • 2008: Larry Clark. Groninger Museum, ISBN 978-90-71691-45-4

Filmografie

Ausstellungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein