Zum Inhalt springen

Emei Shan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 2. Februar 2026 um 20:46 Uhr durch imported>Till.niermann (Flora und Fauna).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Emei Shan
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Gipfel des Emei Shan
Gipfel des Emei Shan
Höhe 3099 m
Lage Sichuan, China
Koordinaten 29° 30′ 36″ N, 103° 19′ 54″ OKoordinaten: 29° 30′ 36″ N, 103° 19′ 54″ O
 {{#coordinates:29,51|103,33166944444|primary
dim=5000 globe= name=Emei Shan
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
region=CN-SC type=mountain
  }}
Erschließung Seilbahn, Straße
Datei:Treppe zum Emei Shan.jpg
Treppe zum Gipfel des Emei Shan

Der Emei Shan (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), W.-G. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „emporragender Augenbrauen-Berg“) ist einer der vier heiligen buddhistischen Berge in China. Mit einer Höhe von 3099 m ragt er aus dem Becken der Provinz Sichuan. Er ist namensgebend für den Emeishan-Trapp.

Der Name Augenbrauen-Berg stammt einer Theorie zufolge von der länglichen Form des Grates. 1996 wurde er zusammen mit dem nahen Leshan in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.<ref>Mount Emei Scenic Area, including Leshan Giant Buddha Scenic Area. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 17. August 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Tempel auf dem Emei Shan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Antike Bauten des Emei Shans“) stehen auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.

Sehenswürdigkeiten

Die Legende des buddhistischen Berges besagt, dass der Bodhisattva Samantabhadra (chin. 普賢 / 普贤 Pinyin Pǔxián; jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), kana {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) auf seinem weißen dreiköpfigen Elefanten auf den Berg geflogen ist. Daher wird der Berg als sein Aufenthaltsort gesehen oder doch zumindest mit ihm assoziiert. Im Wànnián-Sì – dem 10.000-Jahre-Tempel, dem ältesten noch bestehenden Tempel des Berges, im 9. Jahrhundert rekonstruiert, befindet sich eine 7,35 Meter hohe Statue des Bodhisattva auf seinem Elefanten, 980 errichtet.<ref>Was macht der riesige goldene Buddha auf dem Gipfel des Emei Mountain? In: aleriamay.wordpress.com</ref> Es soll Glück bringen, die Flanken des Elefanten zu streicheln.

Von den über hundert Tempeln des Berges fiel ein Großteil der Kulturrevolution zum Opfer. Ungefähr zwei Dutzend Tempel sind seither wieder aktiv, die meisten nach der Kulturrevolution rekonstruierten Tempel davon befinden sich jedoch in keinem guten Zustand, während einige wenige, die erhalten wurden, ihre alte Pracht weiterhin entfalten. Einige verdienen sich mit der Vermietung von Zimmern an Touristen und Pilger ein Zubrot. Der Jīndǐng-Sì (Goldgipfel-Tempel) an dem traditionell für die Spitze gehaltenen Gipfel in Höhe von 3077 Metern ist komplett rekonstruiert und verlangt Eintritt.

Anmerkung

<templatestyles src="FN/styles.css" />

a 
Shuangfei-Pavillon – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Paarflug-Pavillon“ nahe dem Qingyin-Pavillon – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Pavillon des klaren Klangs“

<templatestyles src="FN/styles.css" />

a 
Baoguo-Tempel – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Tempel zum Dienst am Vaterland“

Seit dem 6. Jahrhundert ist der Berg angeblich schon das Ziel buddhistischer Pilger. Nach der Kulturrevolution und mit dem rasanten Anstieg des Binnentourismus in den letzten Jahren hat die Zahl der Besucher wieder dramatisch zugenommen. Der Aufstieg zu Fuß, über zwei verschiedene Routen (traditionell wurde jeweils eine für den Auf- und eine für den Abstieg genutzt), dauert zwischen zwei und drei Tagen. Die Wege bestehen fast nur aus Treppenstufen. Sie sind weniger überfüllt als man vermuten könnte, da eine neu gebaute Straße auch den Kraftverkehr bis fast zum Gipfel ermöglicht, wo man daher unvermittelt auf gewaltige Menschenmassen, Geschäfte und Parkplätze stößt. Der Besuch des Berges ist kostenpflichtig.

Berühmt ist der Berg für seine Aussichten und den Anblick des Sonnenaufgangs, jedoch meist durch Nebel und Wolken verdeckt. Vom Gipfel kann man bei niedrigerer Wolkendecke manchmal regenbogenartige Spiegelungen auf den Wolken unter sich sehen. Dieses Phänomen galt einigen Buddhisten als Reines Land, in das teilweise so viele Menschen hinabzuspringen versuchten, dass schon zur Zeit der Ming-Dynastie als Gegenmaßnahme Absperrungen errichtet wurden.

Samantabhadra-Statue auf dem Goldgipfel

Am Goldgipfel wurde eine 48 Meter hohe Statue errichtet, die Samantabhadra darstellt. Sie besteht aus Kupfer, ist mit Gold überzogen und gilt als größte goldene Buddha-Statue der Welt.<ref name="chinaodysseytours">Emei Mountain. Abgerufen am 16. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Figur misst 42 Meter, dazu kommt ein rund 6 Meter höherer Sockel.<ref>The saint statue of Shifang Puxian. Abgerufen am 16. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Gesamthöhe von 48 Metern repräsentiert die 48 Gelübde des Amitābha.<ref>Emei Mountain. Abgerufen am 16. Mai 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Inneren der Statue befindet sich ein Tempel.<ref name="chinaodysseytours" />

Flora und Fauna

Datei:Mt emei 3.JPG
Tibetmakak am Emei Shan

Auf dem Berg verbreitet sind Tibetmakaken. Diese Affen haben sich besonders am Gipfel derart an die Essensspenden der Besucher (die auch als buddhistischer Verdiensterwerb gelten) gewöhnt, dass sie teilweise sehr aggressiv ihre Rechte einfordern. Am Gipfel sind daher spezielle Wächter angestellt, die die Affen etwas zurückhalten sollen. Weitere Beispiele endemischer Tierarten sind der Anderson-Spitzmausmaulwurf, die Froschart Rana adenopleura, die Asiatische Krötenfroschart Leptobrachium liui und die Riesenregenwurmart Pheretima praepinguis.

Das Gebiet um den Emei Shan ist auch botanisch bemerkenswert, da hier eine Reihe an Lokalendemiten vorkommt. Die Stechpalmenart Ilex omeiensis <templatestyles src="Person/styles.css" />Hu & Tang gedeiht in Mischwäldern und an Berghängen in Höhenlagen von 500 bis 1800 Meter. Die Helmkrautart Scutellaria mollifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />C.Y.Wu & <templatestyles src="Person/styles.css" />H.W.Li an schattigen Standorten in Wäldern in Höhenlage. Die Salomonssiegelart Polygonatum omeiense <templatestyles src="Person/styles.css" />Z.Y.Zhu: Dieser Endemit gedeiht an bewaldeten Hängen in Höhenlagen von etwa 1800 Metern. Auf Emei Shan endemisch sind auch die Leberblümchenart Hepatica henryi (<templatestyles src="Person/styles.css" />Oliv.) <templatestyles src="Person/styles.css" />Steward und die Tannenart Abies fabri (<templatestyles src="Person/styles.css" />Mast.) <templatestyles src="Person/styles.css" />Craib.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Kulturerbe: Chinesische Mauer (1987) | Kaiserpaläste der Ming- und der Qing-Dynastien in Beijing (Verbotene Stadt) und Shenyang (1987) | Mogao-Grotten (1987) | Mausoleum Qin Shihuangdis (1987) | Fundstätte des Peking-Menschen in Zhoukoudian (1987) | Sommerresidenz und Acht Äußere Tempel bei Chengde (1994) | Konfuziustempel, Friedhof und Residenz der Familie Kong in Qufu (1994) | Daoistische Heiligtümer in den Bergen von Wudang (1994) | Potala-Palast (1994), Jokhang-Tempel (2000) und Norbulingka-Palast (2001) | Nationalpark Lu Shan (1996) | Altstadt von Lijiang (1997) | Altstadt von Pingyao (1997) | Klassische Gärten von Suzhou (1997) | Sommerpalast Yiheyuan (1998) | Himmelstempel mit kaiserlichem Opferaltar in Peking (1998) | Felsskulpturen von Dazu (1999) | Berg Qincheng und Bewässerungssystem von Dujiangyan (2000) | Dörfer Xidi und Hongcun (2000) | Longmen-Grotten (2000) | Kaiserliche Grabstätten der Ming- und Qing-Dynastien (2000) | Yungang-Grotten (2001) | Hauptstädte und Grabmäler des antiken Königreichs Koguryo (2004) | Historisches Zentrum von Macau (2005) | Yinxu (2006) | Diaolou-Türme und Dörfer in Kaiping (2007) | Tulou-Lehmrundbauten in Fujian (2008) | Wutai Shan (2009) | Historische Stätten von Dengfeng „Zentrum von Himmel und Erde“ in Dengfeng (2010) | Kulturlandschaft Westsee bei Hangzhou (2011) | Fundstätte von Xanadu (2012) | Reisterrassen der Hani am Roten Fluss (2013) | Seidenstraßen: das Straßennetzwerk des Chang'an-Tianshan-Korridors (2014) | Kaiserkanal (2014) | Tusi-Stätten (2015) | Felszeichnungen am Huashan und am Fluss Zuo Jiang (2016) | Kulangsu: eine historische internationale Siedlung (2017) | Archäologische Ruinen der Stadt Liangzhu (2019) | Quanzhou: Markt- und Handelsplatz der Song-Yuan-Dynastie (2021) | Teewald am Jingmai-Berg (2023) | Zentrale Achse von Peking (2024)

Naturerbe: Landschaftspark Jiuzhaigou-Tal (1992) | Nationalpark Huanglong (1992) | Landschaftspark Wulingyuan (1992) | Schutzzonen der drei Parallelflüsse Yunnans (2003) | Schutzgebiete des Großen Panda in Sichuan (2006) | Karstlandschaften in Südchina (2007, 2014) | Nationalpark Sanqing Shan (2008) | Danxia-Landschaften (2010) | Fossilienfundstätte von Chengjiang (2012) | Tian-Shan-Gebirge in Xinjiang (2013) | Shennongjia-Waldgebiet (2016) | Qinghai Hoh Xil (2017) | Zugvogelschutzgebiete entlang der Küste des Gelben Meeres – Golf von Bohai (2019) | Badain-Jaran-Wüste (2024)

Kultur-/Naturerbe: Bergregion Tai Shan (1987) | Gebirgslandschaft Huang Shan (1990) | Berglandschaft Emei Shan und Großer Buddha von Leshan (1996) | Wuyi-Gebirge (1999) | Fanjingshan (2018)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein