SuS Timmel
| SuS Timmel | |||
| Logo des SuS Timmel | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Spiel- und Sportverein Timmel e. V. | ||
| Sitz | Timmel, Niedersachsen | ||
| Gründung | 1967 | ||
| Website | www.sus-timmel.de | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Spielstätte | Sportanlage Timmel | ||
| Plätze | n. b. | ||
| Liga | Oberliga Niedersachsen-West | ||
| 2023/24 | 3. Platz (als SV TiMoNo) | ||
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SuS Timmel (offiziell: Spiel- und Sportverein Timmel e. V.) ist ein deutscher Sportverein aus der ostfriesischen Ortschaft Timmel. Das Dorf gehört zur Gemeinde Großefehn, die zwischen Leer und Aurich liegt. Neben Fußball werden auch die Sportarten Gymnastik und Walking angeboten. Die erste Frauenfußball-Mannschaft spielte drei Jahre in der 2. Bundesliga.
Geschichte
SuS Timmel
Die Frauenfußball-Abteilung wurde im August 1977 aus der Taufe gehoben. 1983 feierte die Mannschaft die Meisterschaft der 1. Kreisklasse und den Aufstieg in die Kreisliga. Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen wurde die Meisterschaft der Kreisliga und der Aufstieg in die Bezirksklasse errungen. Die Mannschaft stieg dann 1989 in die Bezirksliga, 1992 in die Landesliga und 1997 in die Niedersachsenliga auf. Im Jahre 2001 wurde SuS Timmel nach einem 4:1-Sieg über Fortuna Salzgitter Niedersachsenmeister<ref name="nfv">AOK Frauenmeisterschaft. Niedersächsischer Fußballverband, abgerufen am 23. April 2026.</ref> und schaffte den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Seit der Gründung der 2. Bundesliga 2004 gehörte der SuS Timmel dieser Klasse an. Nach dem Beinaheabstieg 2006 musste die Mannschaft ein Jahr später den Weg in die Regionalliga antreten. Nach drei Jahren in der Regionalliga folgte 2010 der Abstieg in die Oberliga Niedersachsen West. Nachdem fast die gesamte Mannschaft den Verein im Sommer 2010 verlassen hatte, war auch die Oberliga nicht zu halten, so dass der Verein erneut abstieg und in der Saison 2011/12 in die Bezirksliga durchgereicht wurde. Da der Verein auch dort weiterhin mit personellen Problemen zu kämpften hatte, wurde die letzte verbleibende Mannschaft im Winter 2012 komplett vom Spielbetrieb abgemeldet. Zur Saison 2012/13 wurde in Kooperation mit dem SV Wallinghausen wieder eine Mannschaft zum Spielbetrieb gemeldet.
SG TiMoNo
Ab der Saison 2016/17 wurde eine Kooperation mit den Vereinen SV Warsingsfehn, dem VfL Fortuna Veenhusen und dem SV Nortmoor zu der SG Timmel/Moormerland/Nortmoor (kurz: SG TiMoNo) vereinbart. Diese startete in der Landesliga Weser-Ems und stieg 2020 in die Oberliga Niedersachsen auf. Zwei Jahre später verpasste die Mannschaft den Aufstieg in die Regionalliga Nord, nachdem sie das Entscheidungsspiel um die Niedersachsenmeisterschaft mit 0:4 gegen den TSV Barmke verloren.<ref name="nfv" /> 2025 erreichte die SG TiMoNo das Endspiel um den Niedersachsenpokal, verlor dieses aber mit 0:1 gegen Hannover 96. Das Tor des Tages fiel erst in der Nachspielzeit.<ref>Sebastian Koelman: Pokalfinale der Frauen: Später Sieg für 96. Niedersächsischer Fußballverband, abgerufen am 23. April 2026.</ref>
Erfolge
- Niedersachsenmeister 2001
- Qualifikation für die 2. Bundesliga 2004
Persönlichkeiten
- Hanna de Haan, wurde Erstligaspielerin der Schweiz bei Grashoppers Zürich
- Claudia Tschöke, geb. Lübbers, war deutsche Nationalspielerin
- Imke Wübbenhorst, wurde Bundesligaspielerin beim Hamburger SV und BV Cloppenburg
Weblinks
Einzelnachweise
<references />