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Giuseppe Appiani

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Datei:1897 wurde Vierzehnheiligen der Rang einer Basilica minor verliehen. 03.jpg
Deckengemälde in der Basilika Vierzehnheiligen, Bad Staffelstein, 1769.

Joseph Ignaz Appiani (italienisch: Giuseppe Ignazio Appiani; * 16. Oktober 1706 in München<ref>DFG-Viewer: Titel: Taufen. Abgerufen am 18. Dezember 2022.</ref>; † 19. August 1785 in Triefenstein) war ein Maler, insbesondere Freskenmaler, Kurfürstlich Mainzer Hofmaler, Gründer und erster Direktor der Mainzer Kunstakademie. Er war der Sohn des Stuckateurs Pietro Francesco Appiani aus Porto Ceresio und der Maria Sophia aus Fürstenfeldbruck. Sein Onkel war der Stuckateur Jacopo Appiani (1687–1742).

Werke

Deutschland

Datei:Weisser Saal Schloss Seehof.JPG
Deckengemälde in Schloss Seehof (Foto: 2007)

Bayern

Datei:Meersburg Neues Schloss April 2010 1020047.jpg
Fresko im Treppenhausgewölbe des Neuen Schlosses zu Meersburg (Foto: 2010)

Baden-Württemberg

Hessen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Schweiz

Ausstellungen

2020 zeigte das Kölner Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud unter dem Titel Abenteuer Appiani. Die Entdeckung eines Zeichners ein Konvolut von Zeichnungen Appianis, das einige Jahre zuvor in der Graphiksammlung des Museums entdeckt wurden.<ref>Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Ausstellungen, abgerufen am 11. April 2022.</ref>

Literatur

  • Allgemeines Künstlerlexikon
  • M. Alof: Joseph Ignaz Appiani (1706–1785) – Leben und Werk (Dissertation), Ludwig-Maximilians-Universität, München 1993, teilveröffentlicht in: Jahrbuch der Bayerischen Denkmalpflege. Bd. 45/46 (1991/1992), München/Berlin 1999, S. 93–144.
  • Jürgen Pursche: Zur Restaurierung der Deckenfresken von Giuseppe Appiani. In: Die Restaurierung der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen. Band 1 (Textband). München 1990, S. 242–256.
  • Joseph Ignaz (Giuseppe Ignazio) Appiani. In: Maler in Franken. Nürnberg 1993, S. 224–225.
  • Stefan Hundbiß, Juliane Wolf-Schirmer: Bericht zur Voruntersuchung am Deckengemälde von Joseph Ignaz Appiani im Weißen Saal von Schloß Seehof. In: Jahrbuch des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. Band 41. München 1991, S. 101–111.
  • Michaela Neubert: Das künstlerische Schaffen des Carlo Carlone, Giuseppe Appiani und Federico Bencovich in Franken. In: Frankenland «Würzburg». Band 51, Nr. 4, Würzburg 1999, S. 251–270.
  • Heinz Leitermann: Joseph Appiani, Kurfürstlich Mainzischer Hofmaler und Akademiedirektor: Ein Beitrag zur Geschichte der Freskomalerei des 18. Jahrhunderts in Mainz und Süddeutschland. Phil. Dissertation. Frankfurt 1932. In: Mainzer Zeitschrift. Band 30, Mainz 1935.
  • Josef Heinzelmann: Die Appiani – eine Künstlerfamilie zwischen Italien, der Schweiz und Deutschland. Mit Exkursen über die Familien Bossi, Cronberger, Oldelli, Paleari, Sophia u. a. In: Genealogie. Band 11, Nr. 4, 1972.
  • M. Venator: Echte oder falsche Signaturen, oder wieviel Zuschreibung verträgt das zeichnerische Werk von Girolamo Troppa? In: Girolamo Troppa (1637 – nach 1710) Der Zeichner. Ein Phantom. (= Der un/gewisse Blick. Heft 23). (Ausst.-Kat. Wallraf-Richartz-Museum (2.12.2016 – 12.03.2017)), ISBN 978-3-938800-30-0, S. 27–32.
  • Franz Warmuth: 100 Jahre Herz-Jesu-Pfarrei Bad Kissingen. Bad Kissingen 1984, S. 49.

Weblinks

Commons: Giuseppe Appiani – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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